Der Sächsische Musikrat e.V.

In der Überzeugung, dass Bildung und Kultur eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Gesellschaft spielen, engagieren wir uns gemeinsam mit unseren Partnern für ein lebendiges Musikland Sachsen.

Wir verstehen uns als Ratgeber und Kompetenzzentrum für Politik und Zivilgesellschaft. Wir stärken mit unserer Arbeit das Bewusstsein für den Wert der Kreativität und fördern im Besonderen das Laienmusizieren als unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Lebens.

Der Sächsische Musikrat (SMR) hat sich zur Aufgabe gemacht die Musiktradition in Sachsen zu pflegen, sowie das zeitgenössische Musikschaffen zu unterstützen. Als größtem kulturellem Dachverband in Sachsen gehören dem SMR derzeitig 49 Landesverbände und Institutionen an.

Im Abstand von zwei Jahren verleiht das Präsidium des Sächsischen Musikrates die Johann Walter Plakette an Persönlichkeiten, die sich durch ihr Engagement im Musikleben des Freistaates besondere Verdienste erworben haben.

Wir betreiben als Weiterbildungsstätte die Sächsische Landesmusikakademie im Schloss Colditz. 

Der SMR ist Mitglied im Deutschen Musikrat und der Interessengemeinschaft der Landeskulturverbände in Sachsen.

Er wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

 
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Kinder & Jugend 26.06.2017 Fleißige »LandStreicher« sind wieder unterwegs

Seit dieser Woche sind die »LandStreicher«, ein Nachwuchsstreichorchester des Sächsischen Musikrates, wieder unterwegs. Die Ergebnisse der Proben lassen sich knapp zwei Wochen später in zwei Konzerten, am 6. Juli in der Inselkirche Hermannswerder in Potsdam und am 7. Juli in der St. Pauli Theaterruine in Dresden, bestaunen.

 

Schon seit 2001 organisiert der Sächsische Musikrat e.V. das Orchester, aber kein Jahr ist wie das andere bei den LandStreichern. Die 10 bis 14-Jährigen bewerben sich in einem Probespiel jedes Jahr aufs Neue, so ändert sich die 40-köpfige Besetzung von Jahr zu Jahr. In der zweiwöchigen Probephase, die jedes Jahr zu Beginn der Sommerferien stattfindet, sammeln die jungen Talente erste Einblicke in die Orchesterarbeit und erlangen Erfahrungen in professionellen Vorgehensweisen. Täglich widmen sie sich fünf (und manchmal auch mehr) Stunden dem Musizieren und erarbeiten ein Programm, das am Ende der Probephase in zwei Konzerten zu hören ist. Doch nicht nur die Realisierung der Konzerte, auch das soziale Miteinander und der Entstehungsprozess stehen ganz zentral im Fokus. Denn nur mit einer gehörigen Portion Teamwork und Kooperation ist eine solche Leistung erst möglich.

Durch das eingespielte Dozententeam und den langjährigen künstlerischen Leiter Wolfgang Behrend, mit dem das Orchester schon seit 2005 zusammenarbeitet, ist eine kontinuierliche Entwicklung möglich. Die jährlich wechselnden Standorte der Probenphasen bringen auf der anderen Seite jedes Jahr frischen Wind und neue Impulse in den Prozess. Dieses Jahr findet die Probenzeit auf Schloss Trebnitz in Brandenburg statt.

Auf dem diesjährigen Programm stehen bekannte Namen wie Antonio Vivaldi und Antonín Dvořák, aber auch Georg Matthias Monn, Witold Lutosławski und John Rutter sind mit beeindruckenden Kompositionen vertreten. Das Cellokonzert von Antonio Vivaldi wird von Friederike Kollmar (15) gespielt, selbst eine ehemalige LandStreicherin.

Programm
Georg Matthias Monn: Sinfonia G-Dur
Antonio Vivaldi: Konzert für Violoncello, Streichorchester und B.c. a-Moll RV 422
Antonín Dvořák: Zwei Walzer op. 54
Witold Lutosławski: Fünf Volksmelodien
John Rutter: Suite für Streichorchester

Konzerte
Do, 06.07.2017 | 19 Uhr
Potsdam, Inselkirche Hermannswerder

Fr, 07.07.2017 | 19:30 Uhr
Dresden, St. Pauli Theaterruine

Solistin: Friederike Kollmar, Violoncello

Leitung: Wolfgang Behrend

Wettbewerbe 12.06.2017 Sechs sächsische Chöre fahren 2018 nach Freiburg

Ein Rückblick auf die »Chorwelten« mit 7. Sächsischen Chorwettbewerb in Bad Elster

 

Mit Monteverdis Madrigal »Da murmeln schon die Wellen«, das die Naturschönheit eines erwachenden Morgens beschreibt, eröffnete am Samstagvormittag der Canzonetta-Kammerchor Leipzig die tschechisch-deutsche Chorbegegnung CHORWELTEN mit dem 7. Sächsischen Chorwettbewerb im schönen und sommerlichen Ambiente der Kurstadt Bad Elster. Geschulte Stimmen wetteiferten mit kreativen Arrangements und suggestiv vorgetragenen Texten beim alle vier Jahre stattfindenden Landeschorwettbewerb. Bei den Wertungssingen im König Albert Theater, dem Königlichem Kurhaus und im neu eröffneten Saal des Theatercafés fanden sie mit ihren Programmen großen Anklang. Auch das offene Singen des Chorpodiums im blühenden Kurpark Bad Elster erfreute sich zahlreicher Zuschauer. Singend und swingend trugen die Chöre hier den Sängerwettstreit in die Stadt. 18 Chöre mit insgesamt 412 Sängerinnen und Sänger waren aus Leipzig, Eilenburg, Markleeberg, Dresden, Meißen, Chemnitz und Litoměřice ins Vogtland gereist und stellten sich in neun Wertungskategorien einer Fachjury aus Persönlichkeiten der deutschen Chorszene. Diese bewerteten die Chorleistungen unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten und im abendlichen Preisträgerkonzert im König Albert Theater wurden die Wettbewerbsergebnisse feierlich bekannt gegeben, Prädikate und Preise verliehen. Die Chöre sangen noch einmal Höhepunkte aus ihren Programmen und mit »The Long Day Closes« von Arthur Sullivan, meisterlich interpretiert von der Vokalgruppe VIP, ging ein schöner und erfolgreicher Wettbewerbstag zu Ende.

Sechs Chöre können sich über die Delegierung zum 10. Deutschen Chorwettbewerb im Mai 2018 in Freiburg freuen: das Pop-Vokalensemble Quintense, der Kammerchor Josquin des Préz, der Jazzchor »Chornfeld«, der Denkmalchor (alle aus Leipzig), der Mädchenchor der Rudolf-Hildebrand-Schule Markkleeberg sowie die Vokalgruppe VIP aus Dresden. Diese sechs Chöre und Ensembles begeisterten mit sehr guten bis hervorragenden Leistungen Jury und Publikum. Der ebenfalls sehr geeignete Canzonetta-Kammerchor Leipzig wurde zusätzlich für den Deutschen Chorwettbewerb empfohlen.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung der jungen Chorleiterin Virginie Ongyerth, die mit zwei Chören antrat (Jazzchor »Chornfeld« und MädchenchorPLUS der Rudolf-Hildebrand-Schule Markkleeberg) und mit beiden Ensembles für den Deutschen Chorwettbewerb nominiert wurde, und zudem mit einem Chor einen Sonderpreis errang.

Zur Würdigung ganz besonderer Leistungen der teilnehmen Chöre überreichte der Präsident des Sächsischen Musikrates, Prof. Dr. Christoph Krummacher, drei Förderpreise in Höhe von insgesamt 1.500 Euro. Für die punkthöchste Wertung des Wettbewerbs wurde das Pop-Vokalensemble Quintense vom Sächsischen Musikrat gewürdigt. Der Verlag Breitkopf und Härtel prämierte den MädchenchorPLUS der Rudolf-Hildebrand-Schule Markkleeberg mit den Sonderpreis für herausragende Programmgestaltung und den von der Sächsischen Staatsbäder GmbH gestifteten Nachwuchsförderpreis erhielt der hervorragende tschechische Kinderchor Modrásci aus Litoměřice.

Bad Elster, die kleine Kurstadt im Süden des Freistaates war bereits zum zweiten Mal Austragungsort des Sächsischen Chorwettbewerbs. Die »Festspielmeile der kurzen Wege« bietet mit dem Königlichen Kurhaus, dem König Albert Theater, dem neu eröffneten Theatercafé sowie dem herrlichen Kurpark einen nahezu idealen Austragungsort für die Chorbegegnung CHORWELTEN. Neben der Qualität der Spielstätten garantierten aber auch (wieder) die hervorragenden Gastgeber und professionellen Veranstaltungspartner, die Chursächsische Veranstaltungs GmbH, die Stadt Bad Elster sowie das Badecafé im Kurpark, das die Mittagsversorgung der Chöre übernahm, einen erfolgreichen Sängerwettstreit.

Alle Ergebnisse sowie detaillierte Informationen zur Veranstaltung und den beteiligten Chören können der Website des Chorwettbewerbs entnommen werden.

Die CHORWELTEN sind ein Projekt des Sächsischer Musikrat e.V. im Rahmen des Netzwerkes Kulturelle Bildung und Sprache. Das Netzwerk wird gefördert aus Mitteln des Kooperationsprogramms zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik 2014-2020.

Wettbewerbe 09.06.2017 »Chorwelten« in Bad Elster

Der Sächsische Musikrat veranstaltet am 10. Juni die tschechisch-deutsche Chorbegegnung CHORWELTEN in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster.

 

18 Chöre aus Sachsen und Tschechien werden am frühen Morgen des 10. Juni aus Leipzig, Eilenburg, Markleeberg, Dresden, Meißen, Chemnitz und Litoměřice in den Vogtlandkreis reisen, um sich gegenseitig zuzuhören, gemeinsam zu singen, sich kennenzulernen und vor allem in einem Sängerwettstreit gegeneinander anzutreten. Der 7. Sächsische Chorwettbewerb bringt 412 Sängerinnen und Sänger aller Altersstufen und unterschiedlichster Chorformationen in die Bäderstadt nahe der tschechischen Grenze und hier werden Nachbarn sich klangvoll im Singen messen und um eine Nominierung zum 10. Deutschen Chorwettbewerb wetteifern. In 9 Kategorien stellen sich große gemischte Chöre, Kammer-, Kinder- und Jazzchöre sowie Vokalensembles einer Fachjury, die aus Persönlichkeiten der deutschen Chorszene besteht.

Die Wertungssingen der Chöre finden ab 10 Uhr im Königlichen Kurhaus, im König-Albert-Theater sowie im benachbarten Theatercafé statt und sind öffentlich, der Eintritt ist frei. Parallel zum Wettbewerb findet im Musikpavillon am Badeplatz ein Chorpodium statt. Im schönen Ambiente des Kurparks haben die Chöre die Möglichkeit, sich auf einer Bühne ohne Wertungsdruck zu präsentieren und den Chortreffengedanken direkt ins Zentrum der Kurstadt zu tragen. Ein breites Spektrum sächsischer Chormusik wird den Kurgästen präsentiert: Um 15:30 Uhr eröffnet der Johann-Srauß-Chor Leipzig mit »Sing mit mir« den bunten Reigen, es folgen Gospelklänge, dann swingt es und große romantische Chormusik wechselt sich mit Volksliedklängen ab.

Bad Elster, die kleine Kurstadt im Süden des Freistaates ist bereits zum zweiten Mal Austragungsort des Sächsischen Chorwettbewerbs. Die »Festspielmeile der kurzen Wege« bietet mit dem Königlichen Kurhaus, dem König Albert Theater, dem neu eröffneten Theatercafé sowie dem herrlichen Kurpark einen nahezu idealen Austragungsort für die CHORWELTEN. Neben der Qualität der Spielstätten ist uns die Chursächsischen Veranstaltungs GmbH ein professioneller Veranstaltungspartner. Um die Vorbereitung der Chöre auf den Wettbewerb zielgerichtet zu unterstützen, hat der Sächsische Musikrat allen teilnehmenden Chöre speziell zugeschnittene Coachings mit hochqualifizierten Chorexperten sowie Probenaufenthalte in der Landesmusikakademie Sachsen angeboten. Die gleiche Förderung gilt auch für diejenigen Ensembles, die sich auf der Basis ihrer Leistungen für den Bundeswettbewerb im Mai 2018 in Freiburg qualifizieren werden. Im abendlichen Preisträgerkonzert im König-Albert-Theater werden die Wettbewerbsergebnisse feierlich bekannt gegeben, Prädikate und Preise verliehen. Die Chöre singen noch einmal Höhepunkte aus ihren Programmen.

»Wo man singt, da lass dich ruhig nieder!«
10. Juni 2017 | 19:30 Preisträgerkonzert im König Albert Theater
Der Eintritt ist frei. Restkarten sind ggf. an der Abendkasse erhältlich.

Die Zeitpläne der Wertungssingen und des Chorpodiums entnehmen Sie bitte den Informationen vor Ort oder der Website des Sächsischen Musikrates.

Die CHORWELTEN sind ein Projekt des Sächsischen Musikrates im Rahmen des Netzwerkes Kulturelle Bildung und Sprache. Das Netzwerk wird gefördert aus Mitteln des Kooperationsprogramms zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik 2014–2020.

Wettbewerbe 06.04.2017 »Jugend musiziert« 2017 mit Rekordergebnis

26. Landeswettbewerb »Jugend musiziert« endet am Freitag in Bautzen mit einem Abschlusskonzert.

 

Mit einem Abschlusskonzert im Burgtheater Bautzen am 7. April endet der 26. Landeswettbewerb »Jugend musiziert« Sachsen. Die Veranstalter waren mit dem Verlauf zufrieden, waren doch wegen der Vielzahl der Teilnehmer einige logistische Probleme zu lösen, die aber in hervorragender Zusammenarbeit zwischen dem Sächsischen Musikrat, der Stadt und Musikschule Bautzen gemeistert wurden.

512 TeilnehmerInnen in 12 verschiedenen Wertungskategorien stellten sich an den zwei vergangenen Wochenenden im März den 57 Juroren aus dem gesamten Bundesgebiet. 1.100 Schülerinnen und Schüler hatten sich im Januar in fünf Regionalwettbewerben in Sachsen um die Teilnahme am Landeswettbewerb beworben. 185 junge Musiker – und das ist eine Rekordbeteiligung – werden den Freistaat Sachsen beim Bundeswettbewerb zu Pfingsten in Paderborn vertreten. Die hohe Zahl der Weiterleitungen spiegelt das sehr hohe Niveau des diesjährigen Wettbewerbsjahrganges in allen Kategorien wieder. Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange, der Oberbürgermeister der Stadt Bautzen Alexander Ahrens, der Präsident des Sächsischen Musikrates Prof. Dr. Christoph Krummacher und weitere Vertreter von Institutionen und Förderern werden zwölf Sonderpreise, die mit insgesamt 5.000 Euro dotiert sind, an hervorragende Teilnehmer vergeben.

Veranstalter des Wettbewerbs ist der Sächsische Musikrat. Der Wettbewerb wird in diesem Jahr gefördert durch Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, den Kulturraum Niederschlesien-Oberlausitz und die Stadt Bautzen. Als Hauptsponsor konnte wiederum der Ostdeutsche Sparkassenverband sowie die Klavierbaufirma August Förster Löbau gewonnen werden.

Alle Ergebnisse des Wettbewerbs 2017
Kontakt und Infos zum Wettbewerb

Wettbewerbe 13.03.2017 Nichts zu verlieren – Viel zu gewinnen

26. Landeswettbewerb »Jugend musiziert« Sachsen 2017 in Bautzen

 

An zwei Wochenenden vom 17.–19. und 24.–26. März 2017 werden 512 Teilnehmer an verschiedenen Austragungsorten in Bautzen beim größten Jugendwettbewerb in Sachsen ihr Können beweisen. An Gastgeber und Organisatoren werden damit hohe Anforderungen gestellt. Nicht zuletzt die zahlreichen freiwilligen Helfer an allen Veranstaltungsorten tragen zum reibungslosen Ablauf bei und sichern das hohe Niveau des Wettbewerbs. Spannende Sololeistungen gibt es diesem Jahr u.a. bei den Pianisten und Sängern sowie bei der Wertung Drum-Set (Pop). In der Ensemblewertung stehen in diesem Jahr die Bläser, Streicher und Jazzer im Mittelpunkt. Der Eintritt zu den Wertungsspielen ist frei. Gäste sind willkommen! »Jugend musiziert« ist ein Nachwuchswettbewerb für Amateure. Beteiligen können sich Solisten und Kammermusik-Ensembles. 1.076 junge Leute haben bei den fünf Regionalwettbewerben in Sachsen im  Januar 2017 bereits teilgenommen. Aber nur auftreten und die Punkte einsammeln? Und vielleicht gar enttäuscht und ärgerlich wieder nach Hause fahren? Das ist nicht Ziel von »Jugend musiziert«. Der Wettbewerb will Anderes als seine Teilnehmer über den Konkurrenz- und Öffentlichkeitsdruck zu Höchstleistung zu provozieren. Darum gehört das Angebot eines Beratungsgespräches der Juroren für alle Teilnehmer seit vielen Jahren zum Programm.

Bei »Jugend musiziert« steht der Team-Gedanke im Vordergrund. Neben Motivation und Anregung für den eigenen musikalischen Lebensweg vermittelt »Jugend musiziert« nach der Wettbewerbsphase weitere Förderungen und Stipendien. Das können Projekte des Sächsischen Musikrates sein, beispielsweise das  Landesjugendorchester oder auch das Jugendjazzorchester Sachsen. Veranstalter von »Jugend musiziert« ist der Sächsische Musikrat in diesem Jahr gemeinsam mit der Stadt Bautzen. Der Wettbewerb wird gefördert aus Mitteln des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und des Kulturraumes Oberlausitz-Niederschlesien. Als Hauptsponsoren stehen auch in diesem Jahr die Sparkassen in Sachsen gemeinsam mit ihrem Ostdeutschen Sparkassenverband sowie die Klavierbaufirma August Förster Löbau zur Seite.

Öffentliche Wertungsvorspiele (Eintritt frei)
17.–19. und 24.–26. März 2017
Melanchthon-Gymnasium Bautzen, Schiller-Gymnasium Bautzen,
BSZ Wirtschaft/Kreismusikschule Bautzen, Steinhaus Bautzen

Konzerte
Samstag, 18. März 2017, 20:00 Uhr, Steinhaus Bautzen
Konzert der Jazz-Preisträger des Landeswettbewerbes Jugend jazzt Sachsen
Veranstalter: Steinhaus Bautzen

Freitag, 7. April 2017, 19:30 Uhr , Burgtheater Bautzen
Abschlusskonzert des Landeswettbewerbs
Kassenöffnung sowie Kartenbestellungen Di–Fr 11:00–18:00, Tel. (03591) 584225
Online-Bestellungen

Weitere Konzerte mit 1. Preisträgern des Landeswettbewerbes 2017
30.04.2017, 17:00 Uhr, Schloss Weesenstein (Festival Sandstein & Musik)
06.05.2017, 17:00 Uhr, Schiller-Gymnasium Bautzen (Aula-Konzerte)
14.05.2017, Barockschloss Neschwitz

Infos zum Wettbewerb, Ablauf und die Ergebnisse tagesaktuell

Jugendjazzorchester 08.02.2017 Jazzwelten – Big-Band-History meets European Footprints

Dem Sächsischen Musikrat gelang es erneut, den Jazzpianisten Milan Svoboda für ein Projekt im Februar 2017 zu gewinnen.

 

Zusammen mit dem tschechischen Nachwuchsmusikern und Mitgliedern des Jugend-Jazzorchester Sachsen wird der Professor für Komposition und Jazzharmonie am Konservatorium in Prag ein besonderes Programm erarbeiten: Modernen Kompositionen amerikanischer Jazzmusiker wie Thad Jones, Buddy Rich, Bob Mintzer, Gordon Goodwin, Maria Schneider stellt er eigene Werke gegenüber. Hier Jazz der neuen Welt - in den USA entstanden, dort Jazz aus der alten Welt – von Milan Svoboda, dem Europäer aus Tschechien, der es geschafft hat, seinen eigenen, unverwechselbaren Stil zu entwickeln. Zwei Pole, die gegenübergestellt werden? Die sich mischen und doch harmonieren? Man darf sehr gespannt sein! Milan Svoboda studierte an der Orgelklasse des Prager Konservatoriums, Musikwissenschaften an der Karls-Universität in Prag und Komposition an der Prager Akademie für Musik sowie dem Berklee College für Musik in Boston, USA. 1974 gründete er sein erstes Jazzorchester, die Prager Big Band, die sich einen Namen in der Geschichte des tschechischen und europäischen Jazz machte. Als Dirigent und Arrangeur leitete Svoboda später die gemischte Tschechisch/Polnische Big Band, die mit den besten Solisten aus beiden Ländern besetzt war. Zur Zeit dirigiert er wieder ein kreatives Jazzorchester, die Prager Big Band und sein eigenes Milan Svoboda Quartett.

Konzerte
16.02.2017, 20.00 Uhr Windmühle Seifhennersdorf
17.02.2017, 20.30 Uhr Jazzclub Telegraph, Leipzig
18.02.2017, 20.00 Uhr Jazzclub Tonne Dresden
19.02.2017, 21.30 Uhr Jazzclub Reduta Prag

Der Jazzworkshop im Februar 2017 ist Bestandteil des Netzwerkes Kulturelle Bildung und Sprache. Das Netzwerk wird gefördert aus Mitteln des Kooperationsprogramms zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik 2014-2020.

Landesmusikakademie 09.12.2016 Landesmusikakademie Sachsen – Rückschau und Ausblick

Die Landesmusikakademie Sachsen beendet dieses Jahr mit einer Rekordgästezahl

 

Die Landesmusikakademie Sachsen schließt in den kommenden Tagen für dieses Jahr ihre Tore und kann eine Rekordgästezahl verzeichnen: 11.500 musikalische Übernachtungen zählte das Haus, das sind 15 % mehr Gäste als im Vorjahr; für das kommende Jahr werden bereits 13.000 musikalische Übernachtungen erwartet - ein Drittel mehr als 2015.

38 Chöre, 23 Orchester, sieben Big Bands, vier Rockbands, mehrere Bläserensembles, Musicaldarsteller und verschiedene Kammermusikgruppen brachten das umgebaute Marstallgebäude des Colditzer Schlosses in diesem Jahr zum Klingen. Froh stimmt uns, dass wir wieder zahlreiche Stammgäste begrüßen durften, darunter das Jugendjazzorchester Sachsen mit der beliebten Colditzer Jazz-Night, den Thomanerchor Leipzig und mehrere Schulensembles aus der Region wie die Chöre des Gymnasiums St. Augustin Grimma, des Johann-Walter-Gymnasiums Torgau, des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Taucha und der Evangelischen Schulgemeinschaft Annaberg. Aber auch mehrere Schulensembles aus Berlin und Brandenburg finden seit fast fünf Jahren den Weg ins sächsische Colditz. Besonders ausgezeichnet hat uns der zweite Besuch des Bundesjugendorchesters, Deutschlands jüngster musikalischer Elite und wir bedanken uns bei Stadt und Schule Colditz für die Nutzung der Sporthalle am Sophienplatz. Die große Orchesterbesetzung des Ensembles »sprengte« die Akademiemauern. Mit Unterstützung des Netzwerks Kulturelle Bildung und Sprache konnten wir in diesem Jahr die Sommerakademie wieder anbieten: 127 tschechische und sächsische Kinder und Jugendliche lebten und musizierten neun Tage lang gemeinsam auf Schloss Colditz. Dabei lernten sie im doppelten Wortsinn spielend die Sprache des Nachbarlandes Tschechien kennen oder vertieften diese, organisierten mehrere Konzerte in Akademie und Kirche und gestalteten das beliebte Lichterlabyrinth im ersten Hof des Colditzer Schlosses.

Welche musikalische Gruppe war die größte, die die Akademie in diesem Jahr besuchte: im Schulensemblebereich ist der Spitzenreiter das Paul-Natorp-Gymnasiums aus Berlin, die Schülerinnen und Schüler reisten mit zwei Chören, zwei Big-Bands, einer Musical-AG, einem Orchester, zwei Gitarrengruppen und einer Tontechnikgruppe an, nach der Teilnehmerzahl lagen allerdings die 164 Sängerinnen und Sänger von »Saxonia Cantat« vorn, sie formten für ein Wochenende einen nahezu »grenzenlosen« Rock- und Popchor.

Welche Formation war die lauteste? Hier steht es unentschieden zwischen dem Schalmeienorchester Plauen und den Trommeln der Samba Schule »Samba Universo« aus Dresden. Doch die über einen Meter dicken Schlosswände machen sogar Üben in den Abendstunden möglich. Wer waren die weit gereistesten Gäste? Es waren die Studenten des Instituts für Klangkunst aus Wien, die in der Akademie einen Fotofilm mit einer Tonspur versahen. Und unsere jüngsten Gäste kamen aus Leipzig: die Querstreicher Engelsdorf wandelten mit Bachperücken musikalisch auf den Spuren des großen Leipzigers.

Neben den Gastbelegungen des Hauses standen zwei Ausstellungseröffnungen, acht Konzerte und drei eigenveranstaltete Kurse auf dem Akademieplan, die alle sehr gut besucht waren.

Das Jahr 2017 wird uns neben vielen bekannten auch einige neue Ensembles bringen: erstmals dürfen wir den Landesjugendchor Sachsen, den Kinderchor der Oper Leipzig und die Ensembles der Annenschule Chemnitz begrüßen. Besonders freuen wir uns auf die internationalen Gäste der Sommerphilharmonie Litomerice (CZ), des Jugendorchesters und Gesangsmeisterkurses Haarlem (NL), des englischen College-Kammerchores Farnborough und des Schweizer Jugendchores. Zudem ist das Kursprogramm der Akademie von drei auf fünf eigenveranstaltete Kurse angewachsen: neben dem Musicalcamp für Jugendliche, dem beliebten Jazzworkshop und dem Meisterkurs Trompete bei Prof. Ludwig Güttler wird im kommenden Jahr erstmals ein Jazz-Studienvorbereitungskurs sowie ein Meisterkurs Klavier bei Prof. Ragna Schirmer angeboten. Acht Konzerte und Ausstellungseröffnungen warten auf das Publikum aus nah und fern, darunter erstmals ein klassischer Liederabend, eine Opernaufführung sowie die erste Colditzer Pop-Night.

Wir sind dankbar für die gute Kooperation mit der Europa-Jugendherberge und der Gesellschaft Schloss Colditz sowie der Musikschule und Volkshochschule Muldental, die in diesem Jahr erfolgreich fortgesetzt werden konnten.

Christine Müller (Akademieleiterin)

Kulturpolitik 15.11.2016 CDU und SPD stärken Kulturförderung in Sachsen

Koalitionsfraktionen stocken Kulturetat um 9 Millionen Euro auf

 

Nachdem sich die Koalitionsfraktionen auf Ergänzungen am Haushaltsentwurf der Staatsregierung verständigt hatten, stellten am 14. November 2016 die kulturpolitischen Sprecherinnen von CDU und SPD, Aline Fiedler und Hanka Kliese, die Ergebnisse für ihren Bereich vor. Dazu sagt die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Aline Fiedler: »Sachsen ist geprägt von einem großen Reichtum an Kultur und die ist uns wichtig! Wir haben nicht nur Einrichtungen von weltweiter Ausstrahlung, wie die Semperoper in Dresden und den Leipziger Thomanerchor. Im Freistaat gibt es auch ein umfassendes kulturelles Angebot im ländlichen Raum. Wir haben mit den Koalitionsfraktionen im vorliegenden Entwurf des Doppelhaushaltes den Spagat zwischen beiden gefunden. Die Kulturausgaben Sachsens werden mit dem vorliegenden Entwurf deutlich steigen: von 200,7 Mio. Euro in diesem Jahr auf 213,3 Mio. Euro im nächsten und 216,1 Mio. Euro im Jahr 2018. Insgesamt haben die Koalitionsfraktionen 9 Mio. Euro mehr für die kommenden beiden Jahre geplant, als im Regierungsentwurf des Doppelhaushaltes vorgesehen waren. Mit gezielten neuen Maßnahmen ergänzen wir bestehende Kulturangebote und Institutionen, wie zum Beispiel durch die Anschaffung von Musikinstrumenten. Wichtig war uns eine stabile Finanzierung der Kulturräume. Hier wird es 6 Mio. Euro für Investitionen geben, die vor Ort gebraucht werden.«

Die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Hanka Kliese, sagt: »Eine stabile Kulturförderung ist unerlässlich für den sozialen Zusammenhalt. Auch deshalb haben wir mit dem Koalitionsvertrag die Grundlage für eine stabile und verlässliche Kulturpolitik in Sachsen geschaffen. Schon der Regierungsentwurf des Kulturhaushaltes für die kommenden beiden Jahre schlägt sich dies nicht nur in Zahlen, sondern auch in den dahinter stehenden Projekten nieder. Diesen guten Entwurf haben wir als Koalitionsfraktionen weiter verbessert. Mit der Erhöhung des Etats für die Landeskulturverbände und die Zentralbücherei für Blinde geben wir gezielt mehr Geld an Institutionen, deren Personal seit vielen Jahren eine sehr engagierte Arbeit für Kultur und Teilhabe im Freistaat leistet. Diese Wertschätzung ist uns wichtig. Nicht nur die großen Flaggschiffe der sächsischen Kultur zu unterstützen, sondern auch die Arbeit der kleineren Kulturbetriebe wollen wir in den Fokus rücken und angemessen fördern.«

Landesjugendorchester 20.10.2016 Zu Gast in Peru

Ein ganz besonderes Projekt des Landesjugendorchesters Sachsen

 

Das 50. Projekt des Landesjugendorchesters im Oktober 2016 war in jeder Hinsicht ein besonderes Projekt. Im Gegensatz zu den üblichen Arbeitsphasen, die zweimal im Jahr hauptsächlich in der Landesmusikakademie Sachsen stattfinden, waren die 55 jungen Musikerinnen und Musiker in diesem Herbst nur 4 Tage im Leipziger Land. Dort wurde ein buntes, abwechslungsreiches Programm in intensiver Probenarbeit vorbereitet, um dann auf eine weite Reise mitgenommen zu werden. Diese führte das LJO Sachsen nach Trujillo, die zweitgrößte Stadt im südamerikanischen Peru. Nach der langen Hinreise im Flugzeug von Frankfurt über Madrid nach Lima und von dort aus mit dem Bus in das nördlich gelegene Trujillo wurde die Probenarbeit in Kooperation mit den peruanischen Jugendlichen Musikern des »Orquesta de Barro« des sozialen Musikprojektes »Arpegio« aufgegriffen. Die folgenden vier Tage voller intensiver Proben gestalteten sich als äußerst interessant und lehrreich für alle Beteiligten und voll von positiven Eindrücken. Das Zusammenspiel mit den peruanischen Musikern, welche den deutschen Jugendlichen in musikalischer Hinsicht absolut auf Augenhöhe begegneten, obwohl sich die materielle Grundausstattung der Peruaner mit Instrumenten in teilweise katastrophalen Zustand befand, funktionierte auf Anhieb. Trotz mancher organisatorischer Probleme, welche alle mit peruanischer Gelassenheit gelöst wurden, herrschte eine sehr freundliche, offene Atmosphäre und ein reger Austausch zwischen den Musikern.

Die Unterbringung der sächsischen LJO Mitglieder in peruanischen Gastfamilien stellte viele vor eine sprachliche Herausforderung, aber spätestens nach den ersten gemeinsamen Abendessen, bei denen alle kulinarischen Spezialitäten Perus vorgestellt und probiert wurden, entwickelten sich die ersten Gespräche auf englisch, spanisch und deutsch. Neben den vielen Proben blieb dennoch genug Zeit für die deutschen Musiker gemeinsam mit den peruanischen Orchestermitgliedern die Stadt und die Gegend zu erkunden. So gab es zum Beispiel eine gemeinsame Besichtigungstour in eine antike Siedlung der Chan Chan, einen Ausflug an den Pazifikstrand von Huanchaco und einen Spaziergang zu einem Aussichtspunkt in Trujillo, von dem aus sowohl die Anden als auch das Meer zu sehen sind.

Der musikkulturelle Austausch wurde nach verschiedensten Workshops und kleineren Schulkonzerten, bei denen die Deutschen Teilnehmer die großen gesellschaftlichen Unterschiede in den einzelnen Stadtteilen Trujillos erfahren durften, mit erfolgreichen Konzerten in Trujillo, Chimbote und Lima abgerundet.

Johannes Kürschner, Jakob Then Berg, Matthias Denecke

Das Landesjugendorchester Sachsen ist ein Projekt des Sächsischen Musikrates.

Kulturpolitik 20.10.2016 Soziales Spannungsfeld Musikhochschule – Billigbildung und die Folgen

Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an deutschen Musikhochschulen in Dresden

 

Die Lehrbeauftragten aller bundesdeutschen Musikhochschulen kommen am 22.und 23. Oktober 2016 in der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden zu ihrer 7. Bundeskonferenz zusammen.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist die Situation der Lehrbeauftragten zunehmend unsicher geworden. Sie übernehmen einen wachsenden Teil der regulären Lehre an den Hochschulen. Sie leisten in der Lehre die gleiche Arbeit wie ihre fest angestellten Kolleginnen und Kollegen, erzielen jedoch nur einen Bruchteil von deren Einkommen. Allgemeingültige Zahlen liegen dazu nicht vor. Doch lässt sich am Beispiel der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen in Nordrhein-Westfalen zeigen, dass ihr Honorar heute im Vergleich zum Jahr 1970 fast doppelt so hoch wäre, wenn es – wie beim Entgelt für fest angestellte Lehrkräfte üblich – an die Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst gekoppelt wäre. Sozial sind Lehrbeauftragte kaum abgesichert. Die kollektive Wahrnehmung der Interessen von Lehrbeauftragten ist bislang schwierig, da sie im Gegensatz zu anderen Hochschulangehörigen kaum über Wahl- und Mitbestimmungsrechte verfügen.

Seit Verabschiedung der Frankfurter Resolution 2011 und der Berliner Resolution 2013 ist man bereits kleine Schritte vorangekommen. Grundlegendes hat sich jedoch an der prekären Situation der Lehrbeauftragten nicht geändert. In einer Podiumsdiskussion sollen die drängendsten Fragen mit Landespolitikern sowie je einem Mitglied der Rektorenkonferenz der Musikhochschulen und der Deutschen Orchestervereinigung (DOV) diskutiert werden.

Trotzdem in einigen Bundesländern in den vergangenen Jahren Honorarerhöhungen für die Lehrbeauftragten der Musikhochschulen erwirkt werden konnten, ist man von einer geforderten Angleichung an die Tarifentwicklungen im TV-L nach wie vor weit entfernt. Die Lehrbeauftragten fordern die Schaffung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse vor allem für den Kernbereich der Lehre. Das durchschnittliche Missverhältnis von ca. 45% der Gesamtlehre, die von Lehrbeauftragten erbracht wird zu 55 % erbrachte Lehre durch Professoren und Mittelbaustellen hat sich bisher kaum verändert. Des Weiteren müssen die Wahl- und Mitbestimmungsrechte in allen Bundesländern gleichermaßen gestärkt werden. Insbesondere für die rund 50 % Freiberufler unter den Lehrbeauftragten besteht unter diesen Voraussetzungen nach wie vor großer Handlungsbedarf durch Politik und Hochschulleitungen.

Die Bundeskonferenzen der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen (bklm), tritt seit ihrer ersten Konferenz im Januar 2011 auf Bundes- und Landesebenen für die Interessen der jeweiligen Lehrbeauftragten ein. Die Deutsche Orchestervereinigung e.V. (DOV) ist der Berufsverband und die Gewerkschaft für Mitglieder in professionellen Orchestern, Rundfunkchören und -Bigbands sowie für Lehrbeauftragte und freie Musiker in Deutschland.

Öffentliche Podiumsdiskussion »Soziales Spannungsfeld Musikhochschule – Billigbildung und die Folgen«
22. Oktober 2016, 17 Uhr, Senatssaal der Hochschule für Musik Dresden, Wettiner Platz 13
Podiumsteilnehmer: Aline Fiedler MdL CDU, Dr. Claudia Maicher MdL GRÜNE, Martin Ullrich Vorsitzender RKM, Martin Majewski DOV

V.i.S.d.P.: Bettina Preusker

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