Der Sächsische Musikrat e.V.

In der Überzeugung, dass Bildung und Kultur eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Gesellschaft spielen, engagieren wir uns gemeinsam mit unseren Partnern für ein lebendiges Musikland Sachsen.

Wir verstehen uns als Ratgeber und Kompetenzzentrum für Politik und Zivilgesellschaft. Wir stärken mit unserer Arbeit das Bewusstsein für den Wert der Kreativität und fördern im Besonderen das Laienmusizieren als unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Lebens.

Der Sächsische Musikrat (SMR) hat sich zur Aufgabe gemacht die Musiktradition in Sachsen zu pflegen, sowie das zeitgenössische Musikschaffen zu unterstützen. Als größtem kulturellem Dachverband in Sachsen gehören dem SMR derzeitig 49 Landesverbände und Institutionen an.

Im Abstand von zwei Jahren verleiht das Präsidium des Sächsischen Musikrates die Johann Walter Plakette an Persönlichkeiten, die sich durch ihr Engagement im Musikleben des Freistaates besondere Verdienste erworben haben.

Wir betreiben als Weiterbildungsstätte die Sächsische Landesmusikakademie im Schloss Colditz. 

Der SMR ist Mitglied im Deutschen Musikrat und der Interessengemeinschaft der Landeskulturverbände in Sachsen.

Er wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

 
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Allgemeines 18.10.2018 Dem Musikenthusiasten Leonard Bernstein zum 100. Geburtstag

Mit den 28. Leipziger Chopin-Tagen feiert die Neue Leipziger Chopin-Gesellschaft vom 18. bis 21. Oktober 2018 den 100. Geburtstag des universalen Musikgenies.

Drei Konzerte und der Festliche Salon zum Abschluss sind Bernstein sowie seinen amerikanischen Zeitgenossen gewidmet und schlagen selbstverständlich eine Brücke zum Namensgeber des Veranstalters. Einige von Bernsteins komponierten »Geburtstagsständchen«, den »13 Anniversaries«, wählte die Pianistin Katharina Treutler für ihren Klavierabend zur Eröffnung der diesjährigen Chopin-Tage am 18. Oktober im Polnischen Institut.

Die Kooperation mit der Stadt Schneeberg im Erzgebirge wird auch zu den 28. Leipziger Chopin-Tagen mit einem Klaviernachmittag im Kulturzentrum »Goldne Sonne« fortgesetzt (21. Oktober, 16 Uhr). Alexander Meinel spielt u.a. George Gershwins »Rhapsody in Blue«, Melodien aus Bernsteins »West Side Story« sowie Werke von Debussy, Ravel, Beethoven und Chopin. Innerhalb der Chopin-Tage findet alljährlich die Klavier- und Kammermusikwerkstatt für Schüler und Jugendliche statt. Junge Nachwuchsmusiker stellen am Samstag, dem 20. Oktober ab 10 Uhr in der Leipziger Musikhochschule ihr Können unter Beweis. Anliegen Werkstatt ist es, den heranwachsenden Musikern neue Anregungen mit auf den Weg zu geben, Interpretationen zu vertiefen und das kammermusikalische Zusammenspiel zu fördern. Die Teilnehmer aus Sachsen und Sachsen-Anhalt tragen vor Publikum zwei vorbereitete Klavierund/ oder Kammermusikwerke vor und haben im Anschluss die Möglichkeit, mit den Juroren zu arbeiten. Die Jury der 23. Auflage setzt sich aus Professoren und Dozenten der Neuen Leipziger Chopin-Gesellschaft zusammen: Albrecht Hartmann (MLU Halle-Wittenberg), Christian Meinel (Latina, Halle) Andreas Kühn (HfM Dresden), Gudrun Franke, Gerhard Erber, Alexander Meinel, Dietmar Nawroth, Frank Peter, Eva Sperl und Andriy Tsygichko (HMT Leipzig). Die jungen Pianisten und Kammermusikpartner erhalten Sachpreise vom Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig. Für die beste Interpretation eines Chopin Werkes vergibt der Soroptimist-Club Leipzig den Chopin-Preis 2018. Zuhörer und Hospitanten sind herzlich willkommen.

Ihren Abschluss finden die Leipziger Chopin-Tage am Sonntag, dem 21. Oktober um 18 Uhr mit dem Festlichen Salon im Weißen Haus in Markkleeberg. Die Veranstaltung verbindet Musik und Unterhaltung mit Köstlichkeiten für Gaumen und Kehle. Freuen dürfen sich die Gäste auf mehrere kurzweilige Konzertteile. Für südamerikanisches Temperament sorgen Astor Piazzollas Grand Tango (in einer Version für Saxophon und Klavier) und dessen »Vier Jahreszeiten« für Klaviertrio sowie Werke des Brasilianers Zequinha de Abreu und des Kubaners Ernesto Lecuona. Neben weiteren musikalischen Überraschungen bildet auch in diesem Jahr der Galop marche für Klavier zu acht Händen von Albert Lavignac den traditionellen Höhepunkt der Veranstaltung.

Allgemeines 06.10.2018 Musik gegen den Krieg

Das Landesjugendorchester Sachsen konzertiert gemeinsam mit der Singakademie Dresden in Sachsen und Südafrika

54. Projekt des Landesjugendorchesters Sachsen Herbst 2018

Konzerte
11.10.2018, 19:30 Uhr, Kreuzkirche Dresden
12.10.2018, 20:00 Uhr, Gewandhaus Leipzig
13.–22. Oktober 2018, Konzertreise nach Südafrika

Mitwirkende
Andiswa Makana (Sopran)
Siyabonga Maqungo (Tenor)
Daniel Ochoa (Bariton)
Sinfonietta Dresden
Großer Chor und Kinderchor der Singakademie Dresden
Mitglieder des Mädchenchors des Heinrich-Schütz-Konservatoriums Dresden
Symphony Choir of Johannesburg
Landesjugendorchester Sachsen

Leitung
Ekkehard Klemm (11.10.2018)
Milko Kersten (12.10.2018)

 

»My subject is War, and the pity of War,
The Poetry is in the pity …
All a poet can do today is warn.«

(Wilfred Owen, Vorwort zur Partitur)

2018 jährt sich das Ende des 1. Weltkrieges zum 100. Mal. Kunst und Musik haben sich in vielfacher Weise mit dem Thema der Gewalt auseinandergesetzt. Der Text des 1918 gefallenen Dichters Wilfried Owen (1893–1918) ist die Basis für Benjamin Brittens »War Requiem«, eines der eindrücklichsten musikalischen Zeugnisse gegen den Krieg. Geschrieben für die Weihe der neuen Kathedrale in Coventry hat das Werk für die Partnerstadt Dresden eine besondere Bedeutung. Das »War Requiem« steht im Mittelpunkt eines Projekts zwischen Deutschland und Südafrika, denn auch dort endete 1918 der 1. Weltkrieg. Die Reflexionen über Krieg, Diktaturen und Apartheid begegnen sich schicksalhaft in der Auseinandersetzung mit Brittens Werk und den Ausführenden aus zwei Kulturen. In einer Kontinente umspannenden Aufführungsserie begegnet das Landesjugendorchester Sachsen ambitionierten Amateurchören aus Dresden, Johannesburg und Cape Town sowie hochkarätigen deutschen und afrikanischen Musikern. In Begleitprogrammen werden die Ausführenden – insbesondere die jugendlichen Musikerinnen und Musiker – mit der Geschichte von Krieg, Gewalt und Apartheid in den jeweiligen Ländern und Städten sowie über die Geschichte und die Intentionen von Brittens Werk informiert, besuchen Gedenkstätten in Johannesburg und Soweto. Einen ganz besonderen Impuls der friedensstiftenden Begegnung erhält das Projekt dadurch, dass die Musikerinnen und Musiker sich gegenseitig beherbergen und Begegnungen mit den Deutschen Schulen in Johannesburg und Cape Town organisiert werden – damit wird nicht zuletzt auch Brittens Idee der Versöhnung in seinem Sinne musiziert und transportiert.

Die Solisten Andiswa Makana (Sopran), Siyabonga Maqungo (Tenor) und Daniel Ochoa (Bariton) sind junge in Deutschland lebende Sänger mit teils afrikanischem Hintergrund, mit denen ein weiterer kultureller Bogen gespannt wird. Die Singakademie Dresden unter der Leitung von Prof. Ekkehard Klemm wird sängerisch durch den Symphony Choir of Johannesburg unterstützt. Zum Landesjugendorchester Sachsen tritt desweiteren die Sinfonietta Dresden unter der Leitung von Richard Cock hinzu.

Das Landesjugendorchester Sachsen (LJO) ist seit 1992 die Anlaufstelle für ambitionierte junge MusikerInnen aus Sachsen, von denen viele am Anfang einer professionellen Musikerlaufbahn stehen. Die 14- bis 26-jährigen sind der talentierte Nachwuchs der klassischen Musiklandschaft des Freistaats und vielmals »Jugend musiziert«-Preisträger, die in der Probenarbeit lernen, was es heißt, sich auf andere verlassen zu können, zuzuhören, aufeinander zu reagieren und sich inspirieren zu lassen.

In zwei Probephasen im Jahr werden abwechselnd mit dem künstlerischen Leiter Prof. Milko Kersten und ständig wechselnden Gastdirigenten auf professionellem Niveau Programme erarbeitet, die alle stilistischen Bereiche abdecken. Die einzelnen Stimmgruppen arbeiten dabei mit Dozenten aus renommierten sächsischen Orchestern zusammen wie der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig oder der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. Dabei bekommen die jungen Talente einen Einblick in die Arbeitsweisen und Abläufe im Alltag eines Berufsmusikers. Gerade diejenigen, die vor der Entscheidung stehen, das Musizieren zum Beruf zu machen, profitieren von diesen Erfahrungen.

Aber nicht nur auf musikalischer Ebene entwickeln sich die Jugendlichen weiter, auch persönlich sind die Projekte immer wieder eine Herausforderung, an der sie wachsen. Hier werden ganz grundlegende zwischenmenschliche Werte gefordert. Man lernt, die Leistung anderer zu wertschätzen, Disziplin und Motivation an den Tag zulegen und sich vollkommen auf eine Sache einzulassen, sich und jeden Einzelnen als Teil von etwas Größeren zu erkennen. Die Energie, die dabei entsteht, wird bei den Konzerten nahezu greifbar. Das LJO Sachsen hat sein Publikum bisher nicht nur in Deutschland begeistert, sondern auch in Polen, Russland, Ungarn, Italien, Großbritannien, Zypern, den USA, in Südafrika, China, Karelien oder Peru. In mehreren CD-Aufnahmen ist es gelungen, dieses Ereignis nicht nur im Konzertsaal erlebbar zu machen.

Allgemeines 07.09.2018 »Für Clara« – die 17. Schumann-Festwoche in Leipzig

Festival stimmt vom 8. bis 16. September auf den 200. Geburtstag von Clara Schumann ein

Christoph Prégardien, Ragna Schirmer und Bodecker & Neander stimmen vom 8. bis 16. September 2018 zur 17. Schumann-Festwoche in Leipzig auf den 200. Geburtstag von Clara Schumann ein. Dieser wird 2019 in der Geburts- und Wirkungsstadt der Künstlerin mit dem Festjahr »CLARA19«. gefeiert. Zur Schumann-Festwoche in diesem Jahr zeigt sich das Schumann-Haus zudem mit einem neuen Erscheinungsbild. Es ist ein Vorbote auf die Neugestaltung des Museums in der Inselstraße 18 zum Jubiläumsjahr 2019. Programmatisch verbindet das einwöchige Festival 2018 Claras eigene Werke mit Kompositionen ihres Mannes, die sie während ihrer einzigartigen Konzertkarriere berühmt gemacht hat, und Kammermusik ihrer Zeitgenossen. Das junge, international ausgezeichnete Rolston String Quartet aus Kanada eröffnet am 8. September die 17. Schumann-Festwoche im Leipziger Schumann-Haus. Am 16. September interpretiert der Tenor Christoph Prégardien zusammen mit dem Pianisten Daniel Heide Robert Schumanns Dichterliebe sowie Franz Schuberts Neun Lieder nach dem »Poetischen Tagebuch« des Dichters Ernst Schulze, die erst in den vergangenen Jahren ihre berechtigte Würdigung erhielten. Ein weiterer Höhepunkt ist das Konzert mit Ragna Schirmer am 15. September. Die Pianistin wird ein Originalkonzertprogramm von Clara Schumann aus dem Jahr 1872 spielen (u.a. mit Beethovens Sonate op. 53 »Waldstein« und Schumanns Kinderszenen op. 15). Einen elektrisierenden Abend, der alle Sinne anspricht, garantiert das Duo Bodecker & Neander am 14. September im Polnischen Institut (Markt 10). Mit ihrem »visual theater« zählen sie zu Deutschlands führenden Pantominenkünstlern. Die Geschichten in ihrem Stück »Opus 4« sind wie eine Partitur, die mit der unnachahmlichen poetischen Bildsprache und viel Magie auf die Bühne gebracht wird. Obwohl keine einzige Note erklingt, meint das Publikum ein ganzes Orchester gehört und gesehen zu haben. Erzählt wird von einem von Schluckauf geplagten Tenor, der seinen Auftritt dennoch mit Stil und Bravour meistert, einem Dirigenten, der auf vielsagende Art und Weise uneins mit den Musikern ist und von einer Musikunterrichtsstunde, die sich zum Albtraum entwickelt. Neugierige Zuhörer können sich am 11. September bei experimentellen Klangversuchen mit dem dem Ensemble Atonor Clara nähern. Lieder von Clara Schumann und Fanny Hensel wählten Bariton Tobias Berndt und Pianist Alexander Fleischer für ihren Abend am 12. September aus. Unter dem Titel: »Grün ist der Jasminstrauch« lesen am 13. September Astrid Höschel-Bellmann und Horst Damm aus dem Briefwechsel des Künstlerehepaares. Umrahmt wird die Veranstaltung von Stephan König am Klavier.

Im Leipziger Schumann-Haus verbrachten Clara und Robert Schumann die glücklichen ersten vier Ehejahre. Am 13. September 1840 bezogen die frisch Vermählten ihr erstes gemeinsames Domizil in einem aufstrebenden neuen Stadtteil, das sich zum Zentrum des Buchgewerbes entwickelte. Zahlreiche Verlage und Buchdruckereien siedelten sich hier an, darunter Breitkopf & Härtel und C. F. Peters sowie F. A. Brockhaus und Reclam. In der Inselstraße 18 begrüßte das Künstlerpaar regelmäßig berühmte Persönlichkeiten wie Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt und Hector Berlioz. Hier komponierte Robert Schumann einige seiner bedeutenden Werke, beispielsweise den Liebesfrühling op. 37 zusammen mit Clara, die Frühlingssinfonie op. 38, die Dichterliebe op. 48 sowie sein Klavierquintett op. 44, das seine Frau im Gewandhaus uraufführte. Ab September 2019 wird sich das Schumann-Haus mit einem neuen Museumskonzept präsentieren, das in Zusammenarbeit mit Kuratorin und Clara Schumann-Expertin Dr. Beatrix Borchard entstand.

Allgemeines 06.09.2018 »no human is an island«

Vom 11. bis 14. Oktober 2018 veranstaltet der Verein HABeaTUS e.V. das SeaNaps Festival in Leipzig

 

Unter dem Motto »no human is an island« werden experimentelle Inhalte aus Musik, Kunst und Technik miteinander verbunden. Zu erwarten ist ein vielfältiges Programm für neugierige Ohren, offene Augen und interessierte Köpfe. Intensive Konzertreihen bilden den Kern des musikalischen Programms des SeaNaps Festival und werden durch wache Clubnächte ergänzt. So entstehen über 30 Musikperformances an mehr als sechs Orten. Eine Besonderheit des Festivals ist seine ökonomische Infrastruktur, in die mittels einer App in Echtzeit Einblick gewährt wird. Verwendung findet dabei die Blockchain-Technologie. Diese und die Frage nach Auswirkungen kultureller Veranstaltungen auf die Ökonomie einer Stadt wird in Informations und Diskussionsveranstaltungen thematisiert werden. Das komplette Programm und die genauen Veranstaltungsorte werden wenige Wochen vor Beginn des Festivals über Soziale Medien bekannt gegeben. Der Eintritt zu einem Großteil der Veranstaltungen ist frei.

DAS PROGRAMM
Tiefe Flächen und klangvolle Punkte werden im Westflügel Lindenfels geboten. Neben der Eröffnung am Donnerstag mit der einmaligen Formation um den elektronischen Künstler und Produzenten Rabih Beaini und der Gesangskünstlerin Sofia Jernberg können hier die Hauptkonzerte am Freitag- und Samstagabend erlebt werden. Zu erwarten sind genreübergreifende Performances, die die Form suchen aber Improvisation nicht scheuen. Von den elektronisch verstärkten Wasserschalen der Künstlerin Tomoko Sauvage, über die elektroakustischen Arbeiten von Nikolaienko und Marimba, bis hin zu den musikalischen Experimenten der Soundpoetin Lucrecia Dalt. In der Freitagnacht elektrisieren KünstlerInnen wie Deena Abdelwahed und Nene Hatun die nächtliche Bühne in Leipzigs Institut für Zukunft. Die beiden DJanes umrahmen dort die akustische Performance des Daf- und Tombak Virtuosen Mohammad Reza Mortazavi und lassen dabei rhythmische Wellen über die Körper der Zuhörenden rollen. Die Umsetzung des Abends ist in Zusammenarbeit mit SHAPE, einer europäischen Plattform für innovative Musik und audiovisuelle Kunst, und dem SeaNaps Festival entstanden. Die Samstagnacht wird eröffnet mit der Premiere des Ensembles um die Saxofonistin und Komponistin Luise Volkmann zusammen mit den Balafonistinnen Mélissa und Ophélia Hié. Dieser Auftritt entlässt dann in eine losgelöste Nacht mit Eli Pavel und DJ Fett. Weitere kulturelle Institutionen in Leipzig, wie das Noch Besser Leben werden dem künstlerischen Programm des Festivals Wirkungsraum geben.

BLOCKCHAIN MY ART
Das SeaNaps Festival 2018 ist nicht nur ein Musikfestival, sondern zugleich Spielwiese für das von HABeaTUS e.V initiierte europäische Projekt BlockchainMyArt. Dieses stellt die Frage nach einer fairen und transparenten Umverteilung des Erlöses bei Kulturveranstaltungen und bietet eine Alternative zur herkömmlichen finanziellen Infrastruktur kultureller Events an. Ein Blockchain basiertes Zahlungssystem wird bei ausgewählten Programmpunkten einen Einblick in die finanzielle Struktur des Festivals geben. Direkte Einnahmen des Festivals, die auf die AkteurInnen der Veranstaltung aufgeteilt werden, können von den BesucherInnen in Echtzeit eingesehen werden. Dies führt zur Wahrnehmung der eigenen Rolle im wirtschaftlichen Kreislauf einer Kulturveranstaltung und ermöglicht die Teilhabe an einem Diskurs über Transparenz und Fairness.

www.facebook.com/seanapsfestival

Allgemeines 05.09.2018 Stellenausschreibung

Für die Landesmusikakademie Sachsen wird ein neuer Projektleiter gesucht

 

Stellenausschreibung
Projektleiter Landesmusikakademie Sachsen (m/w/d), E 11 TV-L (Vollzeit)
Besetzung zum 1. Januar 2019

Der Sächsische Musikrat e.V. ist Träger der Landesmusikakademie Sachsen im Schloss Colditz. Sie dient Musikern und Gästen aus ganz Deutschland und Europa als Proben- und Tagungshaus sowie Veranstaltungs- und Weiterbildungszentrum. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt auf der Organisation des Akademiebetriebs und des Betriebs der Räume, der Fortentwicklung eines eigenen Kursangebotes sowie der Koordination der Zusammenarbeit mit der Europa-Jugendherberge Schloss Colditz. Der Projektleiter ist Teil eines Teams von acht Mitarbeitern des Sächsischen Musikrates in den Betriebsstätten Colditz und Dresden.

Voraussetzungen für diese Tätigkeit sind ein abgeschlossenes Studium. Berufspraxis und Interesse an Aufgaben im Kulturmanagement werden erwartet. Organisatorische Erfahrung und Aufgeschlossenheit für betriebliche Arbeitsabläufe sind ebenso erforderlich wie Kommunikations- und Teamfähigkeit, Verlässlichkeit und Belastbarkeit. Bereitschaft zu Mobilität und flexibler Zeiteinteilung (auch an Abendstunden und an Wochenenden) sind unverzichtbar. Arbeitsort ist Colditz.

Bewerbungen sind bis zum 12.10.2018 an den Sächsischen Musikrat, Glashütter Str. 101a, 01277 Dresden oder bevorzugt per E-Mail in einer Datei an Torsten Tannenberg zu richten. Da wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.

Allgemeines 27.08.2018 Man(n) singt im Chor!

Mit dem Männerchor-Projekt »Man(n) singt im Chor!« stimmt der Sächsische Chorverband e.V. auf das »Deutsche Chorfest« 2020 in Leipzig ein.

 

Sachsens Männer sollen mit der Initiative zum Chorsingen animiert werden. »Wir suchen Männer, die gern singen (möchten), und Sänger aller Altersstufen, mit Vorkenntnissen im Chorgesang und ohne diese für einen Projekt-Männerchor. Dieser soll seinen großen Auftritt beim Deutschen Chorfest in Leipzig haben. Wir haben eine lange Tradition des Männerchorgesangs in Sachsen. Diese möchten wir erlebbar machen und natürlich weiterführen«, erläutert Andreas Hauffe, Vizepräsident des Sächsischen Chorverbandes e.V., das Projekt. Der Projektchor »Man(n) singt im Chor!« wird sich jährlich mehrmals für etwa vier Stunden jeweils an einem Wochenende in Dresden treffen. »Um in unserem Projektchor mitzusingen, müssen sich die sangesfreudigen Männer weder an einen Verein binden noch wöchentliche Proben einplanen«, so Andreas Hauffe. »Wir sprechen insbesondere Sänger an, die bislang überhaupt noch nicht in einem Chor gesungen haben und ebenso jene, die gemischten Chören angehören und schon immer mal in einem Männerchor mitsingen wollten. Natürlich freuen wir uns auch über Sänger mit Erfahrungen im Männerchor.«

Leiten wird das Männerchor-Projekt Matthias Hieke, der im ostsächsischen Raum über viele Jahre Männerchöre auf die Bühnen führte. Er wird gemeinsam mit den Sängern geeignete Stücke aus der vielfältigen Männerchorliteratur einstudieren und den Chor künstlerisch betreuen. Geprobt wird im Gymnasium Bürgerwiese in Dresden. Dieses ist auch zu Fuß vom Dresdner Hauptbahnhof bestens erreichbar. Je nach Sängeranzahl und Interesse der Sänger sind Auftritte des Projektchores bereits beim Weihnachtssingen in der Kreuzkirche Dresden 2018 und beim Sächsischen Chorfest 2019 geplant. Auch Wochenendausflüge zu Chorfesten in anderen Bundesländern sind denkbar, aber kein Muss. Der Sächsische Chorverband hofft mit seinem Projekt, neue Interessenten für den Männerchorgesang in Sachsen zu gewinnen und damit diese jahrhundertealte Tradition als wichtigen Bestandteil der Gesangskultur im Freistaat fortzuführen. Zugleich soll die aktive Männerchorszene in Sachsen und die Arbeit der existierenden Männerchöre damit ergänzt und weiter unterstützt werden. »Wir wollen zeigen, das singende Männer modern, musikalisch, unterhaltsam und kein Auslaufmodell sind«, ruft Andreas Hauffe die sächsischen Männer auf: »Kommt Männer, lasst Eure Stimmen erklingen!« Erstmals wird der Projektchor am 29. September von 14 bis 18 Uhr im Gymnasium Bürgerwiese Dresden proben.

Interessenten können sich unter www.oscvev.de/mann-singt.html anmelden.

Allgemeines 09.08.2018 Argentinische Nacht mit Festival-Eis

In wenigen Tagen beginnt das 26. Moritzburg Festival, das vom 11. bis 26. August 2018 stattfindet.

 

Der 26. Jahrgang steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien. Sie wird eines der beliebtesten Konzertformate – das Gala-Dinner auf Schloss Proschwitz – besuchen, bei dem dieses Jahr der thematische Schwerpunkt auf Südamerika liegt. Bei der »Argentinischen Nacht« am 17. August werden demnach insbesondere Werke von Astor Piazolla gespielt.

Mathieu Dufour, Solo-Flötist der Berliner Philharmoniker, musste seine Teilnahme am 26. Moritzburg Festival leider absagen. An seiner Stelle wird nun Marina Piccinini spielen, die schon beim ersten Festival 1993 zu Gast war. Beim Festivalauftakt am 11. August um 19:30 Uhr in der Gläsernen Manufaktur in Dresden stehen neben Mozarts Concerto für Flöte & Harfe KV 299 Werke von Mendelssohn und Schubert auf dem Programm.

Konzertmeisterin des Festival Orchesters war 2017 Abigél Králik, die kurzfristig beim 25. Moritzburg Festival für die erkrankte Arabella Steinbacher einsprang. »Mit makelloser Intonation und mitreißender Leidenschaft« (SäZ) begeisterte sie Publikum und Presse gleichermaßen. Daraufhin wurde sie dieses Jahr als Solistin eingeladen. Die 20-jährige Geigerin amerikanisch-ungarischer Abstammung hat das Talent und den Ehrgeiz in die Fusßstapfen von ihren Vorgängern Noah Bendix-Balgley und Nikki Chooi zu treten. Der international erfolgreichen Karriere dieser beiden Geiger ging ebenfalls die Position des Konzertmeisters beim Moritzburg Festival Orchester voraus. Abigél Králik spielt bei den Konzerten vom 21. – 25. August.

Bei der »Orchesterwerkstatt« am 9. August, dem Proschwitzer Musik-Picknick am 12. August und bei allen Kirchenkonzerten dürfen sich die Festivalbesucher auf eine besondere Erfrischung freuen. Kreiert wurde die Festival Eissorte Joghurt-Granatapfel von der Dresdner Traditionsmanufaktur Neumanns Eis. Das Eis wird bereits ab heute in Neumanns Tiki Eisbar sowie beim Tiki im Kunsthof (Dresden) und in Neumanns Eisterrasse am Moritzburger Schlossparkplatz verkauft.

www.moritzburgfestival.de

Allgemeines 09.08.2018 »Fish and Chips«

Die 42. Leipziger Jazztage reichen vom 11. bis 20. Oktober 2018 »Fish and Chips«

 

Das Festival bringt an zehn Tagen und zehn Spielorten weit über 100 internationale MusikerInnen zusammen auf die Bühne, die sich nicht nur dem musikalischen Erbe Großbritanniens, sondern auch seiner jungen, vielversprechenden Jazzszene widmen. Neben Stars wie Dave Holland, Norma Winstone und Joshua Redman präsentieren die Jazztage auch einzigartige Festivalprojekte und Auftragskompositionen, die ausschließlich in Leipzig zu erleben sein werden: So trifft Matthew Herbert’s Brexit Bigband im Schauspielhaus auf das Vocalconsort Leipzig und MusikerInnen der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Der Berliner Schlagzeuger Max Andrzejewski spielt mit seiner Band HÜTTE im Westbad die Auftragskomposition »The Music of Robert Wyatt« – Wyatt selbst, der legendäre Musiker der Band Soft Machine, kann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr selbst spielen, unterstützt das Projekt aber. Die Konzertreihe »Across the English Channel« bringt britische und deutsche MusikerInnen in exklusiven Konzerten zusammen: Leipzigs internationaler Jazz-Star Michael Wollny spielt dabei mit Leafcutter John und Alex Nowitz die »Goldberg-Tangenten«, Lucia Cadotsch trifft auf das Londoner Duo Tricko, die junge Hamburger Saxophonistin Anna-Lena Schnabel auf Florian Weber, James Banner und James Maddren sowie der ostdeutsche Jimi Hendrix Helmut »Joe« Sachse auf die englische Sängerin Maggie Nicols. Christian Kögel hingegen widmet sich mit seiner Band der Musik von Queen.

»Fish and Chips« verspricht nicht nur ein künstlerisch reizvolles Festival, sondern es ist auch Ausdruck dessen, was wir seit wenigen Jahren im Jazz beobachten: Insbesondere junge MusikerInnen beziehen zunehmend politisch Stellung, initiieren internationale Projekte und Solidaritätskonzerte: Jazz wird wieder heterogener und er wird gesellschaftlich ambitionierter, er spiegelt wieder verstärkt den Zeitgeist. In diesem Sinne verstehen wir »Fish and Chips« auch als ein kreatives Beschwören der europäischen Idee.

www.jazzclub-leipzig.de

Allgemeines 08.08.2018 Hornwerkstatt und Kammermusik-Workshop

Instrumentalkurse mit Bühnenpräsenzcoaching an der Deutschen Bläserakademie

 

Vom 14. bis 16. September 2018 finden an der Deutschen Bläserakademie in Bad Lausick eine Hornwerkstatt und ein Kammermusik-Workshop statt. Beide Kurse laufen parallel und bieten neben dem Instrumentalunterricht mit den Profimusikern der Sächsischen Bläserphilharmonie ein Bühnenpräsenzcoaching mit Dorothea Gädeke vom Freiburger Institut für Musikermedizin an. Dabei erhalten die Teilnehmenden ein Coaching zum Thema Auftritt, Körperhaltung und -spannung und Umgang mit Lampenfieber. Die Dozentin wird die Musiker bei den Proben begleiten, gibt individuelle Tipps und steht auch für Einzelgespräche zur Verfügung.

In der Kammermusik-Akademie werden, abgestimmt auf die individuellen Vorkenntnisse der Teilnehmenden, Standardwerke der Holzbläserkammermusik erarbeitet. Gern können auch eigene Werkvorschläge zur gezielten Vorbereitung auf einen Wettbewerb, eine Prüfung oder ein Konzert eingereicht werden. Angesprochen sind fortgeschrittene Musiker an Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott, die ihre kammermusikalischen Fähigkeiten erweitern möchten. Auch bestehende Ensembles vom Trio bis zum Oktett und darüber hinaus sind herzlich willkommen.

Die Hornwerkstatt findet in diesem Jahr bereits zum siebenten Mal statt und richtet sich an fortgeschrittene Musiker aus dem Amateurbereich, aber auch Musikstudierende, die sich Praxistipps von Profimusikern wünschen. In kleinen Gruppen bzw. im Einzelunterricht wird Ensembleliteratur in unterschiedlichen Besetzungen und aus verschiedenen Epochen erarbeitet.In einem gemeinsamen öffentlichen Abschlusskonzert mit dem Dozententeam kann jeder Teilnehmer seinem Können entsprechende Werke präsentieren.

Alle Informationen zu den Kursen und die Anmeldeformulare finden Sie unter www.deutsche-blaeserakademie.de.

Allgemeines 05.07.2018 Europäische Sommerphilharmonie – Lichterlabyrinth und Konzerte

Mit Beginn der Sommerferien zieht es auch die Sächsische Mozart-Gesellschaft ins Freie. 148 Musiker und Chorsänger aus Deutschland, Tschechien, Rumänien, der Slowakei, Italien und Japan reisen am Samstag in Chemnitz an, um im Projekt Europäische Sommerphilharmonie und -chor den Küchwald mit Musik zu füllen.

 

Mit Beginn der Sommerferien zieht es auch die Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. ins Freie. 148 Musiker und Chorsänger aus Deutschland, Tschechien, Rumänien, der Slowakei, Italien und Japan reisen am 7. Juli in Chemnitz an, um im Projekt Europäische Sommerphilharmonie und –chor den Küchwald mit Musik zu füllen. Das Lichterlabyrinth zum Auftakt und die beiden Abschlusskonzerte laden ein, einen Sommernachtstraum zu erleben und sich von Märchen und Mythen verzaubern zu lassen. Wie gewohnt sind in der Probenphase vom 7. bis zum 11. Juli Zuhörer bei schönem Wetter auf der Küchwaldwiese herzlich willkommen. Die Mozartkinder freuen sich auf Musik, Fußball und Badespaß zur Mozart-Musizierwoche in der Landesmusikakademie Colditz und auf viele Zuhörer bei ihrem Abschlusskonzert am 14. Juli um 14 Uhr.

Gerne machen wir Sie noch einmal auf einen weiteren Sommerspaß, das Entenrennen des Lions Club Chemnitz zum Stadtfest am 26. August, aufmerksam, mit dem Sie die Kinder und Jugendarbeit der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. unterstützen können. Für jeden durch uns verkauften Enten-Adoptionsschein (Preis 5 €) gehen 10 € Spende aus dem Erlös des Entenrennens an unser Projekt 100Mozartkinder. Auf diesem Weg können wir die Teilnahme eines Kindes am Projekt für ein ganzes Jahr absichern. Lose sind noch bis zum 17. August in der Geschäftsstelle der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. und an den Abendkassen unserer kommenden Veranstaltungen erhältlich.

Wir freuen uns, wenn Sie in den nächsten Tagen trotz der Fußballweltmeisterschaft den Weg in den Küchwald finden, und wünschen einen erlebnisreichen, erholsamen, erfüllten Sommer.

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