Der Sächsische Musikrat e.V.

In der Überzeugung, dass Bildung und Kultur eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Gesellschaft spielen, engagieren wir uns gemeinsam mit unseren Partnern für ein lebendiges Musikland Sachsen.

Wir verstehen uns als Ratgeber und Kompetenzzentrum für Politik und Zivilgesellschaft. Wir stärken mit unserer Arbeit das Bewusstsein für den Wert der Kreativität und fördern im Besonderen das Laienmusizieren als unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Lebens.

Der Sächsische Musikrat (SMR) hat sich zur Aufgabe gemacht die Musiktradition in Sachsen zu pflegen, sowie das zeitgenössische Musikschaffen zu unterstützen. Als größtem kulturellem Dachverband in Sachsen gehören dem SMR derzeitig 49 Landesverbände und Institutionen an.

Im Abstand von zwei Jahren verleiht das Präsidium des Sächsischen Musikrates die Johann Walter Plakette an Persönlichkeiten, die sich durch ihr Engagement im Musikleben des Freistaates besondere Verdienste erworben haben.

Wir betreiben als Weiterbildungsstätte die Sächsische Landesmusikakademie im Schloss Colditz. 

Der SMR ist Mitglied im Deutschen Musikrat und der Interessengemeinschaft der Landeskulturverbände in Sachsen.

Er wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

 
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Allgemeines 18.10.2019 International, emotional, phänomenal!

Die 19. Jazztage Dresden vom 23.10. bis 24.11.2019

Tickets für die Konzerte der Jazztage Dresden (einschließlich dem Eröffnungsabend) sind an allen ReserviX-Vorverkaufsstellen erhältlich. Ebenso steht die ReserviX-Hotline unter 01806 700733 (0,20 Euro aus dem Festnetz, mobil 0,60 Euro) zur Verfügung.

 

Seit Wochen lächeln die Plakate Dresdner und Gäste an und steigern die Vorfreude auf das vielseitige Programm der diesjährigen Festivalsaison der Jazztage Dresden. Am 23. Oktober hat das Warten endlich ein Ende: Mit einer großen Eröffnungsfeier ab 19.30 Uhr in der QF-Passage direkt neben der Frauenkirche startet das Festival in einen Monat voller musikalischer Hochkaräter und Konzerte für Jung und Alt. Unter dem diesjährigen Motto »Out of Space« zeigen die Jazztage Dresden ihren Zuschauern vom 23. Oktober bis 24. November wieder, was die nationale und internationale Jazzszene derzeit zu bieten hat.

Traditionell eröffnet Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert das Festival. Anschließend erleben die Besucher auf verschiedenen Bühnen und in den Geschäften der QF-Passage ein buntes Konzertprogramm mit Musik, Tanz und Show. Mit einem Begrüßungsgetränk in der Hand können sie durch die Location im Herzen der Stadt flanieren. Bei anregenden Gesprächen und entspanntem Beisammensein genießen sie den künstlerischen Ausblick auf den neuen Festivaljahrgang. Für die Vielfalt des Jazz und die Brücke zwischen den verschiedenen Musikgenres, teils in Verbindung mit Tanz, stehen an diesem Abend eine auserlesene Reihe an Jazztage-Künstlern wie das alpenländische Percussion-Ensemble Alpin Drums, der italienische Gitarrenvirtuose Luca Stricagnoli, Body Percussionist Gabriel Hahn, der Jazzchor Dresden, die Forster Family und die Klazz Brothers zusammen mit den Dresden Hepcats und den deutschen Breakdance-Meistern »The Saxonz«. Durch den Abend führt MDR-Moderator und Nachrichtensprecher Peter Hartlapp. Einen kleinen Vorgeschmack auf die bunte Internationalität der kommenden Jazztage Dresden gibt dabei bereits die Eröffnungsfeier, denn außerdem zu erleben sind der israelische Kontrabassist Adam Ben Ezra, der kolumbianische Pianist Bruno Böhmer Camacho sowie das vielsprachige Kateryna-Kravchenko-Quartett.

In diesem Jahr können sich Besucher zudem auf die Jazztage-Dresden-Konzerte von Größen wie Nina Hagen, Bob Geldof, Rebekka Bakken, Stanley Clarke, Curtis Stigers, Stefanie Heinzmann, Lizz Wright und viele mehr freuen.

Der Einlass in die QF-Passage ist am 23. Oktober ab 19.15 Uhr möglich. Damit dem Late-Night-Shopping zwischen den Konzerten nichts im Weg steht, haben die Geschäfte und Boutiquen exklusiv für den Festivalstart bis 23 Uhr geöffnet. Die Dresden Information startet zudem eine Sonderaktion und bietet dabei für die Eröffnungsbesucher Festivaltickets für nicht ausverkaufte oder auf Restkarten stehende Konzerte mit 50% Rabatt. Eine extended Happy Hour sorgt für kostenloses Bier, alkoholfreie Getränke und Sektempfang. Für Imbiss- und weitere Getränkeangebote ist gesorgt.

Allgemeines 17.10.2019 Förderpreises Dresdner Laienchöre

Die Landeshauptstadt Dresden würdigt die vielfältige Chorlandschaft als bedeutsamen Teil ihres Kulturlebens

3. Dresdner Chortag
Preisträgerkonzert des »Förderpreises Dresdner Laienchöre«
Mittwoch, 20. November 2019, 18.00 Uhr
Kulturpalast Dresden

Gunter Berger, Leitung
Arndt Schmöle, Moderation
Pascal Kaufmann, Orgel
Dresdner Laienchöre

Tickets
10 € / 9 € Schüler, Studenten / 5 € Kinder bis 16 Jahre
ticket©dresdnerphilharmonie.de

 

Der »Förderpreis Dresdner Laienchöre« geht in eine neue Runde. Bereits zum dritten Mal würdigt die Landeshauptstadt Dresden die vielfältige Chorlandschaft als bedeutsamen Teil ihres Kulturlebens. In den letzten Jahren gestalteten die Preisträger mit Begeisterung und großem Engagement den inzwischen zur Tradition gewordenen »Dresdner Chortag« im Kulturpalast mit einem abwechslungsreichen Programm. Mit Spannung wird erwartet, welche Chöre die Preise in diesem Jahr am Mittwoch, den 20. November 2019 im Konzertsaal des Kulturpalastes erhalten und sich auf dem Podium präsentieren.

38 gemischte Chöre, Frauen- und Männerchöre, Kinder- und Jugendchöre, Schulchöre, Jazz- und Popchöre sowie Vokalensembles nutzten die Gelegenheit, sich in fünf Kategorien um Geldpreise bis zu 1.200 EUR zu bewerben. Nach Einreichung der Unterlagen traf eine Jury unter Vorsitz des Philharmonischen Chordirektors Gunter Berger die Auswahl der Preisträger. Die Auszeichnungen werden im Rahmen des 3. Dresdner Chortages im Kulturpalast übergeben.

Mit der Vergabe der Förderpreise ehrt die Landeshauptstadt die lebendige Laienchorszene Dresdens. Der Förderpreis soll die Chöre in ihrer Arbeit unterstützen, ihren ideellen Wert für die städtische Kulturlandschaft sichtbar machen und ihnen ein gemeinsames Podium zum Singen bieten.

Allgemeines 27.09.2019 Das Erbe der Leipziger Thomaskantoren geht viral

Bach-Archiv und THOMANERCHOR Leipzig präsentieren Teile der Musikaliensammlung der THOMANA online auf Google Arts & Culture

 

Im April kamen wertvolle historische Archiv- und Notenbestände der THOMANA in die Verwahrung des Bach-Archivs Leipzig. Teile des jüngeren Bestandes mit Autographen der Thomaskantoren von Johann Sebastian Bach bis Gustav Schreck wurden seither digitalisiert und werden nun auf der digitalen Präsenz des Bach-Archivs bei Google Arts & Culture erstmals der Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht. Das Bach-Museum Leipzig ist das erste Musikermuseum Deutschlands und das Bach-Archiv die erste Leipziger Institution, die sich auf der Google-Plattform umfassend präsentiert.

Das Archiv des THOMANERCHOR Leipzig dokumentiert einen der größten Schätze der europäischen Musikgeschichte. Der ungebrochene Zusammenhang von musikalischen, bildungs-, kultur- und sozialgeschichtlichen Quellen aus über sechs Jahrhunderten Schulgeschichte machen das Archiv von einem der ältesten Knabenchöre der Welt zu einem beispiellosen Kulturgut. Die Sammlung enthält einzigartige handschriftliche Dokumente und frühe Drucke. Im April 2019 übernahm das Bach-Archiv Leipzig weitere wertvolle historische Bestände des THOMANERCHOR Leipzig – etwa 700 Partien – in die konservatorische Obhut. Sie werden seither digitalisiert und wissenschaftlich ausgewertet. Einzelne Objekte reichen bis ins Jahr 1471 zurück, darunter Lehrmaterial, Matrikeln seit dem 17. Jahrhundert, Quittungsbücher mit den Unterschriften von Johann Sebastian Bach und anderen Kantoren und Rektoren, autographe Musikhandschriften und Erstdrucke aus der Chorbibliothek sowie historische Aufführungsmaterialien ehemaliger Thomaskantoren.

Eine repräsentative Auswahl der Sammlung THOMANA wird nun auf der Plattform Google Arts & Culture erstmals öffentlich zugänglich gemacht. Die Webanwendung ermöglicht Nutzern einen virtuellen Blick in eine Vielzahl bedeutender Museen, Ausstellungen und Sammlungen weltweit. In Deutschland sind Musikinstitutionen wie die Elbphilharmonie Hamburg, die Berliner Philharmoniker, das Rheingau Musik Festival oder das Label Deutsche Grammophon auf der Plattform vertreten. Als bisher einziges Musikermuseum Deutschlands und erste Institution Leipzigs präsentiert sich das Bach-Archiv Leipzig mit dem Bach-Museum auf Google Arts & Culture umfänglich.

Prof. Dr. Peter Wollny, Direktor des Bach-Archivs Leipzig: »Google Arts & Culture bietet Interessierten aus aller Welt einen kostenfreien, direkten Blick auf die bedeutendsten Kulturschätze der Geschichte. Ich freue mich sehr, dass die Plattform nun auch den Zugang zur Sammlung des ›THOMANERCHOR Leipzig‹ ermöglicht. Die seit zehn Jahren bestehende Online-Plattform ›Bach digital‹ bestätigt uns tagtäglich ein weltweites Interesse an den Handschriften Johann Sebastian Bachs. Der online-Zugang zur Sammlung THOMANA auf Google Arts & Culture erschließt all diesen Usern einen weiteren bedeutenden Teil der Leipziger Musikgeschichte.«

Die Seite des Bach-Archivs Leipzig bei Google Arts & Culture bietet zahlreiche weitere Informationen: Ausführlich vorgestellt wird nicht nur das Leben und Wirken des bedeutenden Thomaskantors Johann Sebastian Bach, 360-Grad-Rundgänge entführen zudem an seine Hauptwirkungsstätte, die Leipziger Thomaskirche, den Thomaskirchhof und perspektivisch das Bach-Museum Leipzig. Zahlreiche multimediale Geschichten spiegeln darüber hinaus die aktuelle Leipziger Bach-Pflege. Diese ist maßgeblich mit der Institution Bach-Archiv Leipzig verknüpft, die als musikalisches Kompetenzzentrum am Hauptwirkungsort Johann Sebastian Bachs Leben, Werk und Wirkungsgeschichte des Komponisten und der weit verzweigten Musikerfamilie Bach erforscht und vermittelt.

Allgemeines 24.09.2019 30 Chöre aus Sachsen bringen Landesgartenschau zum Klingen

800 Chorsängerinnen und -sänger werden beim »Sächsischen Chorfestival 2019« die Landesgartenschau Frankenberg/Sachsen mit ihrem Gesang erfüllen.

 

Eine Woche vor dem Ende der Landesgartenschau in Frankenberg/ werden am Sonnabend, dem 28. September 30 mitwirkende Chöre und Ensembles des Sächsischen Chorverbandes, des Kirchenchorwerkes Sachsen und des Kirchenbezirkes Marienberg auf den Bühnen des Landesgartenschau-Areals auftreten. Von 10 Uhr bis 18 Uhr unterhalten 13 Chorensembles auf der großen Bühne im Naturerlebnispark Zschopau-Aue und auf der Bühne in den Paradiesgärten Mühlbachtal das Publikum der Landesgartenschau in Einzelauftritten mit ihrem A-cappella-Gesang. Höhepunkt des »Chorfestivals zur Landesgartenschau Frankenberg« wird 15 Uhr ein gemeinsames Konzert aller 30 Chöre gemeinsam mit der Mittelsächsischen Philharmonie auf der Hauptbühne werden.
In den Chorkonzerten werden beliebte Chorstücke a-cappella und mit Orchesterbegleitung erklingen. Die Chöre werden die Landesgartenschau-Besucher zum Mitsingen einladen, unter anderem bei »Bunt sind schon die Wälder“ (im Satz von Volker Hahn), »Heute wollen wir das Ränzlein schnüren« im Satz von Rolf Lukowsky und beim Kanon »Dona nobis pacem«. Auch das bekannte Lied »Das Wandern ist des Müllers Lust« soll gemeinsam mit dem Publikum gesungen werden. Das Besondere wird dabei die orchestrale Fassung, die von der Mittelsächsischen Philharmonie begleitet wird. Die Chöre haben dieses Arrangement nur einzeln in ihren regulären Chorproben einstudiert. Auf der Landesgartenschau werden sie kurz vor der Aufführung zu einer Generalprobe erstmals zusammenfinden. Die Chöre werden die Gelegenheit nutzen, um neue Sängerinnen und Sänger für das Chorsingen zu werben. Einige der Chöre werden im kommenden Jahr vom 30. April bis zum 3. Mai 2020 beim Deutschen Chorfestival in Leipzig dabei sein.

Einzelkonzerte geben in Frankenberg der Chemnitzer Liederkreis e.V., der Chor des Kurortes Hartha, die Augustusburger Choryfeen, die Chöre der Kantoreien Frankenberg und Flöha-Niederwiesa, der Lützeltalchor Frankenberg, der Ökumenischer Kirchenchor Eppendorf, der Kirchenchor Dörnthal, Meracante aus Meerane, die Chemnitzer Singflut, der Frauenchor Leipzig-Süd, der Seniorenchor der Volkssolidarität und das Ensemble Musica Chemnitz.

Gefördert wird das Chorkonzert vom Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen, der Landesgartenschau Frankenberg und der Evangelisch-lutherische Landeskirche Sachsen.

Für den Zutritt zur Landesgartenschau ist der ausgeschriebene Eintrittspreis zu zahlen.

Allgemeines 03.09.2019 Kennen Sie Milda?

Einladung zur Ausstellungseröffnung „Augenblicke - Muldenblicke“ 22. September 2019 | 11 Uhr | Landesmusikakademie Sachsen | Schloss Colditz

 

Die alte Namensform der Mulde, Milda, wird von Namensforschern als die Wasserreiche übersetzt.

Die Mulde entspringt entlang den Nordhängen des Erzgebirges als Freiberger bzw. Zwickauer Mulde. Ab dem Zusammenfluss beider Mulden nahe Sermuth, unweit von Colditz, durchquert sie als Vereinigte Mulde das Leipziger Tiefland und die Dübener Heide bis zur Einmündung in die Elbe bei Dessau. Mit bis zu 900 Metern Höhenunterschied auf einer Länge von rund 300 Kilometern wird sie als der am schnellsten fließende Fluss Mitteleuropas bezeichnet.
Dabei fließt sie durch enge Täler und weite Flusslandschaften, vorbei an malerischen Burgen und herrschaftlichen Schlössern, Fähren und alten Mühlen, durch Talsperren und Wehre, unter historischen Brücken und Viadukten hindurch. Die Städte und Dörfer entlang des Flusslaufes geben Einblick in die eindrucksvolle Geschichte der Kulturlandschaften Sachsens.
Nicht immer friedlich plätschernd, verlässt sie auch manchmal ihr angestammtes Bett, tritt über die Ufer und hinterlässt dabei Verwüstung und Not.
Hier möchte ich Ihnen die liebenswerten, romantischen und schönen Seiten der Mulde näherbringen. Dabei liegt das besondere Augenmerk auf dem mittleren Teil der Mulde, der Landschaft zwischen Leisnig, Rochlitz und Wurzen.
Lassen Sie sich zu einem Streifzug durch unser schönes Muldental im Wandel der Tages- und Jahreszeiten verführen. Nicht immer ist die Schönheit auf den ersten Blick zu sehen, manchmal verstecken sich neue und spannende Einblicke hinter Altbekanntem. Unsere Landschaft zu lieben und zu achten ist auch ein Beitrag zur Erhaltung unserer Natur, um sie auch für spätere Generationen zu bewahren.
Ich wünsche viel Vergnügen beim „Entdecken“ von Milda in den Räumen der Landesmusikakademie Sachsen im Schloss Colditz. Die Eröffnung wird durch das Ensemble Allegro aus Leipzig unter der Leitung von Christine Theile musikalisch begleitet.

Rainer Kurth, Fotograf


Allgemeines 30.08.2019 Kirchenmusiktage werfen ihre Klänge voraus

Grußkonzerte in verschiedenen Regionen Sachsen stimmen ein

 

Das Eröffnungskonzert der insgesamt zwölf Grußkonzerte im Vorfeld der Landeskirchenmusiktage vom 23. bis 27. Oktober 2019 in Dresden findet am 1. September mit einem vogtländischen Kantorei- und Bläsertreffen in der Michaeliskirche im vogtländischen Adorf statt.

In den darauf folgenden Wochen stimmt die abwechslungsreiche Konzertreihe in den Regionen Sachsens auf das kirchenmusikalische Großereignis in Dresden ein. Mit Oratorien, Chor- und Instrumentalmusik, mit Gospel, Bläser, Orgel und Orchester ziehen die Organisatoren in den kirchenmusikalischen Zentren alle Register, bevor sie sich selbst auf den Weg nach Dresden machen.

Die Landeskirchenmusiktage unter dem Motto „spielräume“ mit zahlreichen Konzerten, Seminaren, Workshops und Fortbildungen dienen somit nicht nur als kirchenmusikalische Leistungsschau sächsischer Prägung, sondern auch als willkommener Treffpunkt für Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen, um sich fortzubilden und Erfahrungen auszutauschen. Für Musikinteressierte stehen die Türen offen, ebenso die Konzerte einer breiten Besucherschar. So wird u.a. in der Dresdner Kreuzkirche am 26. Oktober die Vesper - Messe solennelle von Hector Berlioz mit dem Chor der Teilnehmer der Landeskirchenmusiktage, Solisten und Orchester der Hochschule für Musik aufgeführt.

Nach den Landeskirchenmusiktagen in Chemnitz (2007) und zuletzt im Rahmen des Deutschen Evangelischen Chorfestes in Leipzig 2014 wird im Jubiläumsjahr zum 70. Bestehen der damaligen Kirchenmusikschule und heutigen Hochschule für Kirchenmusik zum Musikfest nach Dresden eingeladen. Die Grußkonzerte und die Landeskirchenmusiktage werden durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gefördert.

Vorbereitet und verantwortet werden die Landesmusiktage von der Arbeitsstelle Kirchenmusik, der Hochschule für Kirchenmusik sowie von Landeskirchenmusikdirektor Markus Leidenberger. In der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens singen und musizieren regelmäßig in 719 Kirchenchören und Kantoreien 16.681 Sängerinnen und Sänger, 519 Kurrenden mit 6.632 Kindern und 413 Instrumentalkreise mit 3.259 Musikern. 323 haupt- und nebenamtliche Kirchenmusiker sind neben über doppelt so vielen kirchenmusikalischen Helfern in den Kirchgemeinden tätig.

Mit den Grußkonzerten beginnen auch sukzessive die Anmeldungen für das kirchenmusikalische Fachpublikum aus den sächsischen Regionen.

Hier finden Sie die Grußkonzerte im Überblick


Allgemeines 30.08.2019 Hochschule für Musik Dresden unter neuer Leitung

Am 2. September 2019 tritt Axel Köhler sein Amt als Rektor der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden an. Nach reichlich einjähriger Interimsleitung folgt er damit der im März 2018 vom Rektorenamt zurückgetretenen Judith Schinker.

 

Bereits nach seiner Wahl am 03.12.2018 kündigte er an, er wolle als Einstieg in eine gut funktionierende Kommunikation jeden Mitarbeiter des Hauses kennenlernen und Kontakt zu den Studierenden aufnehmen. „Eine Bestandsaufnahme zum internen mentalen Zustand der Hochschule halte ich für einen gelingenden Start für besonders wichtig.“ In der Folge werde er zügig die gemeinsame Diskussion um Leitlinien zur weiteren Ausrichtung und Profilierung der Hochschule eröffnen.
Eine der ersten offiziellen Amtshandlungen des neuen Rektors ist die feierliche Eröffnung des Wintersemesters 2019 am 27.09.19 um 16:00 im Konzertsaal der Musikhochschule. Zu diesem Anlass wird Axel Köhler alle Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden der Dresdner Musikhochschule zum neuen Studienjahr willkommen heißen.

Die feierliche Investitur des neuen Rektors findet öffentlich am 10.10.19 um 15:00 im Konzertsaal der Musikhochschule statt.

Axel Köhler wurde 1960 in Schwarzenberg im Erzgebirge geboren. Er studierte an der Dresdner Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Violinpädagogik und Gesang. Seine musikalische Karriere führte ihn zunächst ins Ensemble der Oper Halle, im Verlauf seiner künstlerischen Karriere als Gast u.a. an die Semperoper Dresden, die Bayrische Staatsoper, die Staatsoper Hamburg, das Royal Opera House London, die Staatsoper Wien sowie zu den Salzburger Festspielen. 1994 wurde er mit dem Händel-Preis geehrt und 1998 zum Kammersänger ernannt. Von 2009 bis 2016 war Axel Köhler künstlerischer Direktor und später Intendant der Oper Halle. Seit 2000 ist Köhler auch als Regisseur tätig, inszenierte u.a. in München, Bayreuth, Innsbruck, Dresden, Palermo und Graz. Seit der Spielzeit 2016/17 ist er Mitglied des Ensembles der Staatsoperette Dresden.


Foto von Axel Köhler © Lutz Edelhoff


Allgemeines 27.08.2019 Zukunft braucht Herkunft: zwei offene Kulturdenkmäler - zwei Chorkonzerte

Die EUROPA CHOR AKADEMIE GÖRLITZ am 8. September in Altdöbern und Görlitz

 

Wenn jedes Jahr am zweiten Sonntag im September historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen öffnen, dann sind Millionen von Architektur- und Geschichtsliebhabern zu Streifzügen in die Vergangenheit eingeladen. „Geschichte zum Anfassen”, das bietet der Tag des offenen Denkmals dem Besucher dabei in wohl einmaliger Weise. Die EUROPA CHOR AKADEMIE GÖRLITZ (ECA) unterstützt die Aktion in diesem Jahr erstmalig als Partner der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und singt in gleich zwei denkmalgeschützen Juwelen der deutschen Baugeschichte. „Denn Zukunft braucht Herkunft“, bringt Prof. Joshard Daus, Künstlerischer Leiter der ECA das Engagement auf den Punkt. Die beiden Chorkonzerte finden an herausragenden Orten für kulturelle Veranstaltungen statt - auf Schloss Altdöbern in Brandenburg und in der Stadthalle Görlitz im Freistaat Sachsen. Das Schloss geht auf eine frühdeutsche Wasserburg zurück und repräsentiert mit seiner baulichen Evolution die deutsche Geschichte in besonderer Form. Seit 1996 ist das beeindruckende Gebäude mit Anlage im Besitz der Brandenburgische Schlösser GmbH und wird in Stand gesetzt. So entwickeln sich die bedeutenden Kulturdenkmäler Schloss und Park Altdöbern wieder zu einem wesentlichen Standort im Lausitzer Seeland. Die Stadthalle ist das größte Baudenkmal der Stadt Görlitz und ein einzigartiges Jugendstil-Juwel aus dem Jahr 1910. Der Freistaat und die Bundesregierung haben für die Förderung der geplanten Komplettsanierung den größten Teil der Mittel bereitgestellt, die Europastadt Görlitz/Zgorzelec plant die Wiedereröffnung für das Jahr 2024.
Die EUROPA CHOR AKADEMIE GÖRLITZ will mit ihren beiden A-Cappella-Konzerten „Rund um den Globus - Volkslieder aus aller Welt“ mit einer musikalischen Reise den kulturellen Reichtum der grenzüberschreitenden Regionen Brandenburg und Sachsen in zwei wunderbaren Kulturdenkmälern akustisch erlebbar machen. Am eigenen Standort Görlitz liegt es der ECA am Herzen, einen Eindruck zu vermitteln, welche Strahlkraft die Stadthalle nach ihrer Fertigstellung wieder entfalten und die Europastadt zu einem Ort machen kann, der Künstler aus aller Welt anlockt und dafür sorgt, dass die Region wieder ins Scheinwerferlicht rückt. „Die Entscheidung den einzigartigen Konzertsaal zu restaurieren wird Görlitz in Europa im kulturellen Bereich eine glänzende Zukunft bescheren“, so Maestro Daus weiter. Der EUROPA CHOR freut sich, mit seinem Konzert auch eine Spenden-Aktion des Kuratoriums der Stadthallenstiftung für die Restaurierung des Frieses mit den Engelsfiguren im Großen Saal einläuten zu dürfen. Spender werden die Möglichkeit haben, über ein digitales Puzzle von Einzelteilen des Reliefs der Brüstungsfelder ihre Spende für „ihr Feld“ zu personalisieren. „Den Engeln ihre Köpfe zurückgeben, damit die Stadthalle zu Görlitz wieder ihr Gesicht hat“ – so beschreibt Volker Bandmann, MdL a.D. und Vorsitzender des Kuratoriums der Stadthallenstiftung die Bedeutung der Kampagne.

Konzerte:
Schloss Altdöbern, 12 Uhr
Stadthalle Görlitz, 17 Uhr

Allgemeines 07.08.2019 Kein leichtes Spiel

Deutsches Musikinformationszentrum beleuchtet die Situation freier Ensembles in Deutschland

 

Sie sind Motor für Kreativität und Innovation im Musikleben: die freien Ensembles. Als Zusammenschlüsse selbstständiger Musikerinnen und Musiker tragen sie jedoch vielfach ein hohes wirtschaftliches Risiko. In seinem neuen Online-Fokus Freie Ensembles zeigt das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ), eine Einrichtung des Deutschen Musikrats, die Chancen und Herausforderungen der freien Musikszene auf und beleuchtet insbesondere deren Bedeutung für die Alte und zeitgenössische Musik.
Freie Ensembles genießen eine hohe künstlerische Freiheit. Sie entwickeln ungewöhnliche Konzertformate, entdecken lang vergessene Werke wieder, erteilen Kompositionsaufträge und geben ihr Wissen in Educationprojekten weiter. Vor allem in der Alten und der zeitgenössischen Musik gehören sie zu den zentralen Impulsgebern und Interpreten. Rund 400 Spezialensembles verzeichnet das MIZ allein in diesen beiden Bereichen, wobei die Übergänge von zeitgenössischer Musik zu Jazz und elektronischer Musik oftmals fließend sind. Hinzu kommt eine Vielzahl von Ensembles mit einem klassisch-romantischen Schwerpunkt. Zusammen sorgen sie für eine hohe Repertoirevielfalt mit internationaler Strahlkraft.
Die künstlerische Freiheit und Vielfalt der freien Musikszene hat jedoch ihre Schattenseiten. Als Zusammenschlüsse von Freiberuflern verfügen viele Ensembles über kein regelmäßiges gesichertes Einkommen, sondern finanzieren sich aus Honoraren, Projektfördermitteln und Spenden. "Die Förderlandschaft in Deutschland stellt viele Ensembles vor große Herausforderungen, weil meist nur Projekte und kaum Strukturen finanziert werden", erklärt Stephan Schulmeistrat, Leiter des MIZ. "Es gibt nur wenige Ensembles, die eine dauerhafte Strukturförderung erhalten. Insofern ist die finanzielle Lage vieler Ensembles prekär."
Der neue Online-Fokus "Freie Ensembles" des Deutschen Musikinformationszentrums (MIZ) gibt einen Überblick über die freie Musikszene und zeigt ihre künstlerischen Schwerpunkte und spezifischen Problematiken auf. In einem Übersichtsbeitrag gehen Richard Lorber, Redakteur beim WDR und Leiter der Tage Alter Musik in Herne, sowie der Komponist Tobias Eduard Schick programmatischen und finanziellen Aspekten der freiberuflichen musikalischen Arbeit nach und beleuchten insbesondere die Szenen für Alte und zeitgenössische Musik. Außerdem spricht Lena Krause, Geschäftsführerin des neuen Interessenverbands der freien Szene FREO e.V. (Verein Freie Ensembles und Orchester in Deutschland), im Interview über die Arbeitsbedingungen und Zukunftsperspektiven freier Ensembles.
Ergänzt wird der Fokus "Freie Ensembles" durch Strukturdaten, die das MIZ zu den professionellen Ensembles für Alte und zeitgenössische Musik in Deutschland erhebt. Die Spezialensembles werden mit ihrem jeweiligen Repertoireschwerpunkt, ihrer Mitgliederzahl sowie mit Angaben zu ihrer Besetzung dargestellt. Außerdem sind dem Fokus Literaturhinweise, Statistiken und Dokumente zum Thema beigefügt.
Zu erreichen ist der neue Online-Fokus über https://themen.miz.org/fokus-freie-ensembles

Allgemeines 07.08.2019 Lausitzfestival

Aufbau der Strukturen für ein länder- und spartenübergreifendes Festival beginnen

 

Nach dem im Juni 2019 erfolgten Kabinettsbeschluss der Landesregierungen von Sachsen und Brandenburg in der Lausitz ein länder- und spartenübergreifendes Kunst-Festival zu etablieren läuft aktuell der Prozess zur Definition einer tragfähigen und arbeitsfähigen Struktur. Im Juli traf sich dazu erstmalig eine Struktur-Arbeitsgruppe. Diese besteht aus Vertretern beider beteiligter Bundesländer. Für den Freistaat Sachsen obliegt die Leitung dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, für das Land Brandenburg übernimmt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur diese Aufgabe. 
Das Hauptziel der Struktur AG ist es, auf der Basis eines gemeinsamen Festivalkonzepts Strukturen und Gremien zu definieren, welche den Aspekt, ein länder- und spartenübergreifendes sowie regional verankertes Festival zu etablieren, beinhalten und praktisch umsetzbar machen. Im ersten Schritt wird dafür in den nächsten Wochen ein länderübergreifend besetzter Fachbeirat zusammengestellt und benannt. 
Dem Netzwerktreffen der Kultur-Akteure aus Sachsen, welches im Juni auf Initiative des Kulturkonvents des Kulturraumes Oberlausitz-Niederschlesien gemeinsam mit dem Intendanten Herrn Daniel Kühnel stattfand, folgt Ende August ein Treffen der Kultur-Akteure aus Brandenburg. Hierbei sollen weitere Partnerschaften und Kooperationen aufgebaut werden.
Aktuell werden somit die Grundsteine für die weitere inhaltliche Arbeit zur Fortführung des Lausitz Festivals gelegt.
Kulturschaffende können sich weiterhin gern bei der Görlitzer Kulturservicegesellschaft mbH melden. Anregungen zu möglichen Kooperationen und Projekten im Rahmen des Lausitz Festivals werden hier gelistet und im weiteren Prozess näher beraten.
Kontakt: Görlitzer Kulturservicegesellschaft mbH, Maria Schulz, Geschäftsführung, kultur.service©goerlitz.de

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