Der Sächsische Musikrat e.V.

In der Überzeugung, dass Bildung und Kultur eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Gesellschaft spielen, engagieren wir uns gemeinsam mit unseren Partnern für ein lebendiges Musikland Sachsen.

Wir verstehen uns als Ratgeber und Kompetenzzentrum für Politik und Zivilgesellschaft. Wir stärken mit unserer Arbeit das Bewusstsein für den Wert der Kreativität und fördern im Besonderen das Laienmusizieren als unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Lebens.

Der Sächsische Musikrat hat sich zur Aufgabe gemacht die Musiktradition in Sachsen zu pflegen, sowie das zeitgenössische Musikschaffen zu unterstützen. Als größtem kulturellem Dachverband in Sachsen gehören dem SMR derzeitig 49 Landesverbände und Institutionen an.

Im Abstand von zwei Jahren verleiht das Präsidium des Sächsischen Musikrates die Johann Walter Plakette an Persönlichkeiten, die sich durch ihr Engagement im Musikleben des Freistaates besondere Verdienste erworben haben.

Wir betreiben als Weiterbildungsstätte die Sächsische Landesmusikakademie im Schloss Colditz. 



Der Sächsische Musikrat wird gefördert durch:

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Allgemeines 07.02.2017 Neuer Blick auf die Kirchenmusik

Deutsches Musikinformationszentrum veröffentlicht Informationsportal zum kirchenmusikalischen Leben in Deutschland

 

Kaum ein anderer musikalischer Bereich ist so vielfältig und dadurch so schwer zu überblicken wie die Kirchenmusik. Zwischen Laienorientierung und hoher Professionalisierung dient sie nicht nur der Liturgie, sondern schlägt mit ihren zahlreichen Aktivitäten im Konzertleben eine Brücke in die Gesellschaft. Mit einem neuen Informationsportal zum Thema »Kirchenmusik - Musik in Religionen« legt das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ), eine Einrichtung des Deutschen Musikrats, erstmals ein Angebot vor, das umfassend und systematisch über die aktuelle Situation des kirchenmusikalischen Lebens in Deutschland informiert. Über die Kirchenmusik in der evangelischen und katholischen Kirche hinaus wird dabei auch die Musik in anderen Glaubensgemeinschaften in den Blick genommen. Von der Musik im Gottesdienst und der Orgel als ihrem zentralen Instrument, dem kirchlichen Amateurmusizieren und der geistlichen Musik im Konzert über die Ausbildung und Berufspraxis von Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern bis hin zur Musik in den orthodoxen Kirchen, im Judentum und im Islam - das neue Informationsportal des MIZ beleuchtet die Bedeutung der Musik im religiösen Leben in all ihren unterschiedlichen Facetten. In Fachbeiträgen beschreibt und untersucht das MIZ Strukturen, Ausprägungen und Entwicklungen innerhalb der einzelnen Themengebiete und liefert unter Einbeziehung aktueller statistischer Daten und Fakten eine umfassende Bestandsaufnahme.

»Kirchenmusik ist nicht nur Teil der kirchlichen Verkündigung, sie prägt darüber hinaus in hohem Maße unsere Bildungs- und Kulturlandschaft. Mit seinem neuen Angebot verfolgt das MIZ daher das Ziel, die Musik und die Musikpraxis der großen in Deutschland vertretenen Religionen in ihrer gesamten Bandbreite abzubilden und ihre gesellschaftliche Bedeutung zu unterstreichen«, so Professor Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrats. Dass die Kirchenmusik mit ihrem reichen Erbe eine der tragenden Säulen unseres kulturellen Lebens bildet, zeigt die aktuelle Situation deutlich: Mehr als 900.000 Menschen in Deutschland sind derzeit in 36.000 vokalen und 15.000 instrumentalen Ensembles der Kirchen aktiv. Über 3.300 hauptberufliche Kantorinnen und Kantoren erfüllen neben dem Dienst an der Orgel eine große Vielfalt an künstlerischen und künstlerisch-pädagogischen Aufgaben. Darüber hinaus sind schätzungsweise etwa neun Mal so viele neben- und ehrenamtliche Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker beschäftigt, die das musikalische Leben in den Gemeinden wesentlich gestalten. Mit mehr als 66.000 kirchenmusikalischen Veranstaltungen jährlich erreicht allein die evangelische Kirche, die hierfür Zahlen ausweist, über sieben Millionen Zuhörer und leistet damit einen unverzichtbaren Beitrag zum Musikleben in Deutschland, vor allem auch in ländlichen Regionen. »Ein besonderes Anliegen des MIZ war es, den Blick über den traditionellen Themenkreis der Kirchenmusik hinaus zu weiten und auch die Musik anderer Glaubensgemeinschaften zu beleuchten», erläutert der Leiter des MIZ Stephan Schulmeistrat. »Durch die Einbeziehung der Musik in den orthodoxen Kirchen, im Judentum und im Islam trägt das neue Informationsportal zum einen der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation Rechnung, zum anderen reagiert es auf die Tatsache, dass das Interesse an der Musik anderer Religionen zunehmend steigt. Dies beobachten wir beispielsweise in den Programmen zahlreicher Festivals, in denen Genreüberschreitungen und interreligiöse wie interkonfessionelle Dramaturgien immer größeren Raum einnehmen.« Über die themenbezogenen Fachbeiträge und Statistiken hinaus stellt das MIZ topographische Darstellungen zur Verfügung, z. B. zum kirchlichen Amateurmusizieren, zu Ausbildungsstätten oder zum Orgelbau. Eine umfangreiche Zusammenstellung von grundlegenden Informationen zu Arbeitsinhalten und Aufgabenfeldern von Institutionen und Einrichtungen - darunter Verbände, Forschungseinrichtungen und Archive, aber auch Wettbewerbe, Preise, Festivals mit kirchenmusikalischem Schwerpunkt sowie Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen u.v.m. – gibt einen umfassenden Überblick über infrastrukturelle Aspekte der Kirchenmusik. Ergänzt wird das Portal durch Informationsangebote zu Studien, Positionspapieren, Stellungnahmen und kulturpolitischen Dokumenten sowie durch Literaturempfehlungen, weiterführende Quellen im Internet und tagesaktuelle Nachrichten.

Allgemeines 31.01.2017 Posaunen-Knowhow für alle

Dresdner Posaunenakademie 2017 mit Fabrice Millischer

 

Die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und die Dresdner Bläserphilharmonie veranstalten vom 1. bis 3. Februar 2017 die Dresdner Posaunenakademie, einen dreitägigen Workshop rund um »Die Posaune als Konzert- und Orchesterinstrument«. Geleitet werden die Workshops von Prof. Olaf Krumpfer und Frank van Nooy. Jeder Posaunist – ganz gleich ob Berufsmusiker, Musikstudent oder Amateur – ist herzlich eingeladen, teilzunehmen! Special Guest und ebenfalls Mentor ist der weltweit renommierte Posaunist Fabrice Millischer, der spätestens seit dem Gewinn des 1. Preises beim ARD-Wettbewerb nicht mehr nur dem Fachpublikum ein Begriff ist. Der begeisterte Kammermusiker und Solist ist auf den großen internationalen Konzertpodien zu Hause und konnte zudem mehrere, ihm gewidmete Kompositionen uraufführen. Der 1985 geborene Fabrice Millischer unterrichtet als Professor für Posaune an der Hochschule für Musik in Freiburg und ist weltweit gefragter Dozent bei internationalen Meisterkursen, Workshops und Sommerakademien. Im Rahmen der Dresdner Posaunenakademie finden vom 1. bis 3. Februar 2017 jeweils ab 10 Uhr Workshops in der Hochschule für Musik Dresden statt. Im Bereich Konzertliteratur doziert Prof. Fabrice Millischer. Prof. Olaf Krumpfer widmet sich dem Gebiet der Orchesterliteratur und Frank van Nooy leitet den Kammermusik-Kurs. Durch den Tausch der Gruppen hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, in allen Bereichen aktiv zu sein.

Die Dresdner Posaunenakademie wird mit einem Abschlusskonzert mit allen Workshop-Teilnehmern am 3. Februar 2017, 19.30 Uhr im Kleinen Saal der Dresdner Musikhochschule beendet. Einige ausgewählte Teilnehmer spielen ihre Beiträge außerdem am 4. Februar 2017, 19.30 Uhr und 5. Februar 201, 17 Uhr in den Konzerten der Dresdner Bläserphilharmonie im Hygienemuseum. Unter der Leitung von Stefan Fritzen erklingen u.a. Werke von Anton Bruckner, Søren Hyldgaard und Rolf Rudin.

www.dresdner-blaeserphilharmonie.de

Allgemeines 27.01.2017 350 Jahre Operngeschichte in Dresden

Am 27. Januar 2017 jährt sich die Eröffnung des ersten Opernhauses in Dresden zum 350. Mal

 

Am 27. Januar 2017 jährt sich die Eröffnung des ersten Opernhauses in Dresden zum 350. Mal. Der erste Vorgängerbau der Semperoper wurde an diesem Januartag 1667 feierlich eröffnet. Die Semperoper lädt zusammen mit dem Dresdner Geschichtsverein am 25. Februar zu einem Kolloquium ein, das die Geschichte der Oper in Dresden resümiert.

Die Opernkunst hat in Dresden eine lange Tradition: Vor 350 Jahren wurde am 27. Januar 1667 der erste Vorgängerbau der Semperoper, das »Churfürstliche Opernhaus am Taschenberg« – auch bekannt als »Klengelsches Opernhaus« (nach dem Entwurf des sächsischen Oberlandbaumeisters Wolf Caspar von Klengel benannt) –, feierlich mit Giovanni Andrea Moneglias »I Teseo« eröffnet. Zu Musiktheateraufführungen kam es bereits vierzig Jahre vor diesem historischen Datum, als der Komponist Heinrich Schütz 1627 »Dafne« während einer Fürstenhochzeit auf Schloss Hartenfels bei Torgau mit Dresdner Sängern und Musikern uraufführte. Als Kapellmeister leitete Schütz die Dresdner Hofkapelle, deren Gründungsdatum auf 1548 zurückzuführen ist, und war mit ihr für die Musik am Hofe verantwortlich: geistliche wie weltliche Musik zu unterschiedlichen Anlässen wie Unterhaltung, Feierlichkeiten, Gottesdiensten oder zur politischen Repräsentation. Er lebte allerdings nur bis 1657 in Dresden und erlebte die Eröffnung des »Klengelschen Opernhaus« als drittes festes Opernhaus in Nord-Europa nach Wien und München nicht.

Bereits 1707 wurde auf Geheiß Friedrich August I. von Sachsen (August der Starke) das Klengelsche Opernhaus zu einer katholischen Hofkapelle umgebaut – der Regent war ein paar Jahre zuvor zum Katholizismus konvertiert. Die Opern- und Ballettaufführungen fanden vorrübergehend auf einer provisorischen Bühne im Riesensaal des Schlosses statt. In Vorbereitung auf anstehende Vermählungsfeierlichkeiten wurde 1718 der Grundstein eines neuen festen Opernhauses gelegt. Die italienischen Baumeister Alessandro und Girolamo Mauro errichteten unter Mitwirkung von Matthäus Pöppelmann und Balthasar Permoser (den beiden Schöpfern des Dresdner Zwingers) in nur einem Jahr das »Große Opernhaus am Zwinger«. Das Dreirangtheater, das bis zu 2000 Besucher fasste und damit zu einem der größten und schönsten europäischen Operngebäuden gehörte, wurde am 3. September 1719 mit Antonio Lottis Oper »Giove in Argo« eröffnet. Unter dem Kurfürsten Friedrich August II. und der Leitung von Johann Adolph Hasse erlebte die Opernkunst in Dresden eine Blütezeit.

Etwa fünfzig Jahre nach seiner Eröffnung wurde das Opernhaus nur noch als Ball- und Konzertsaal genutzt. Felix Mendelssohn Bartholdy dirigierte hier 1843 sein Oratorium »Paulus« und Richard Wagner am 5. April 1846 seine denkwürdige Aufführung von Beethovens Neunter Symphonie. 1849 brannte das Große Opernhaus am Zwinger während des Dresdner Maiaufstands ab und wurde danach nicht wieder errichtet.

Bereits 1755 ließ der Impresario Pietro Moretti in der Nähe des Zwingers ein weiteres Opernhaus errichten: das »Moretti-Theater«, später auch »Kleines Hoftheater« genannt. Hier wirkte Carl Maria von Weber als Hofkapellmeister des »deutsches Operndepartement« in der Zeit von 1817 bis 1826. Auf seine Empfehlung hin wurde 1817 der Dresdner Opernchor gegründet. Als Ende des 19. Jahrhunderts eine neue Gestaltung des Dresdner Stadtzentrums heranreifte, legte Gottfried Semper einen »Forum-Plan« vor, der die Zwingeranlagen bis zum Elbufer weiterführen sollte. Doch nur der Neubau des Hoftheaters sollte realisiert werden. Baubeginn war 1838; am 12. April 1841 wurde das Erste Königliche Hoftheater mit Webers »Jubelouvertüre« und Goethes »Torquato Tasso« eröffnet. Sempers Rundbau galt fortan als »schönstes Theater der Welt«. Hier wirkte Richard Wagner in den Jahren 1843 bis 1849 als Königlich Sächsischer Kapellmeister, und hier kamen seine Opern »Rienzi« (1842), »Der fliegende Holländer« (1843) und »Tannhäuser« (1845) zur Uraufführung.

Durch eine Brandkatastrophe wird der erste Semperbau am 21. September 1869 zerstört. Nur wenige Wochen später eröffnet noch im Dezember des gleichen Jahres ein rasch errichtetes Interimstheater, das als »Bretterbude« in die Geschichte des Dresdner Operngeschehens einging. In diesem Theater beginnt das Wirken des Generalmusikdirektors Ernst von Schuch, der in den kommenden Jahrzehnten die künstlerische Exzellenz der Dresdner Oper entscheidend prägte.

Gottfried Semper, der mit der Architektur eines neuen Opernhauses beauftragt wurde, lebte in der Emigration in Italien und gab von dort aus seinem Sohn Manfred Anweisungen für den Neubau. Manfred Semper führte die Bauaufsicht bei der Errichtung des zweiten Semperbaus. Am 2. Februar 1878 wurde das zweite Königliche Hoftheater wiederum mit Webers »Jubelouvertüre« und Goethes »Iphigenie auf Tauris« eröffnet. Der zweite Semperbau ist Ort zahlreicher bedeutender Uraufführungen: »Feuersnot« (1901), »Salome« (1905), »Elektra« (1909), »Der Rosenkavalier« (1911), »Intermezzo« (1924), »Die ägyptische Helena« (1928), »Arabella« (1933), »Die schweigsame Frau« (1935), »Daphne« (1938) sind die wichtigsten Werke von Richard Strauss und wurden hier erstmals auf die Bühne gebracht. Auch Opern anderer Komponisten wie Ferruccio Busoni (»Doktor Faust« – 1925), Paul Hindemith (»Cardillac« – 1926), Kurt Weill (»Der Protagonist« – 1926) oder Rudolf Wagner-Régeny (»Der Günstling« – 1935) erlebten hier ihre Weltpremiere. Unter den Kriegsbedingungen musste am 31. August 1944 der Spielbetrieb in der Semperoper eingestellt werden, nachdem Carl Maria von Webers Oper »Der Freischütz« ein letztes Mal gezeigt wurde. Der Bombenangriff auf Dresden zerstörte in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 auch die Semperoper fast vollständig.

Als erste Interimsbühne nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die umgebaute Tonhalle in Dresden-Neustadt genutzt – später als »Kleines Haus« bekannt. Am 22. September 1948 wurde das wiederaufgebaute Schauspielhaus als »Großes Haus der Staatstheater Dresden« mit Beethovens »Fidelio« eröffnet. Bis 1984 beheimatete das Theater die Sparten Oper, Schauspiel und Ballett.

Im Jahr 1977 wurde der Grundstein zum möglichst originalgetreuen Wiederaufbau der Semperoper gelegt. Sieben Jahre später, 1984 wurde das Operngebäude an die Staatsoper zur Aufnahme des technischen und künstlerischen Probenbetriebs übergeben. Am 13. Februar 1985, vierzig Jahre nach der Zerstörung, wurde der dritte Semperbau festlich mit Carl Maria von Webers »Der Freischütz« wiedereröffnet. Die Semperoper Dresden ist eines der schönsten Theaterhäuser der Welt und ist berühmt für ihre herausragende Akustik und ihr künstlerisch hochkarätiges Programm. Sowohl das exzellente Ensemble des Hauses als auch zahlreiche internationale Gäste tragen dazu kontinuierlich bei.

Allgemeines 23.01.2017 Sie singen und lesen gern?

Mittlerweile zum festen Bestandteil der Leipziger Buchmesse geworden, ruft auch in diesem Jahr CLARA, das Jugend-Musik-Netzwerk des MDR gemeinsam mit der Leipziger Buchmesse und den Hallenser Madrigalisten zur Teilnahme am 3. Buchmesse-Chor auf.

 

Sangesfreudige Messebesucher sind eingeladen als Chor, am Sonntag, 26. März 2017, um 12.00 Uhr in der Glashalle der Leipziger Messe aufzutreten. Wie in den Vorjahren, wird es am Anfang des Messetages von 10.30 bis11.30 Uhr eine Probe in Saal 2 des Kongresscenters geben, um sich auf den öffentlichen Auftritt vorzubereiten.

Gesungen werden gemeinsam mit den Hallenser Madrigalisten unter der Leitung von Tobias Löbner u. a. die baltischen Werke »Sanctus«, »Lietuva«, »Seriau Zirgeli« und »Püha, Püha«.

Melden Sie sich an und gewinnen Sie einen Platz im Chor und damit verbunden eine Freikarte für die Buchmesse am 26.03.2017. Die Noten bekommen Sie nach der Anmeldung zugesandt. Midi-Einspielungen zum Üben gibt es auf der Internetseite der Leipziger Buchmesse zum Herunterladen.

Allgemeines 19.01.2017 Innovativ und International

Die 11. Moritzburg Festival Akademie lädt ein

 

Ab sofort können sich wieder hochtalentierte junge Musiker/innen bis zum 31. März 2017 für die Moritzburg Festival Akademie bewerben. Das ambitionierte Nachwuchsprojekt fördert musikalische Talente aus aller Welt zwischen 16 und 26 Jahren und bietet ihnen die Möglichkeit, sich im Rahmen des renommierten Moritzburg Festivals zu präsentieren.

Die nunmehr 11. Moritzburg Festival Akademie unter der künstlerischen Leitung der Violinistin Mira Wang findet vom 30. Juli bis 11. August 2017 in Moritzburg statt. Das Interesse ist stets groß, die Bewerbungen zahlreich. 2016 wurden aus über 250 Interessenten 44 Instrumentalisten aus 19 Nationen für die Moritzburg Festival Akademie eingeladen. Alle Akademist/innen erhalten ein Vollstipendium. So ist es möglich, junge Menschen unabhängig von sozialer oder kultureller Herkunft zu fördern und sie auf ihrem musikalischen Lebensweg zu inspirieren und zu unterstützen.

Seit ihrer Gründung im Jahre 2006 hat sich die Akademie einen hervorragenden Ruf als internationale und innovative musikalische »Werkstatt« erarbeitet. Sie ist fester Bestandteil des Moritzburg Festivals, das diesen Sommer zum 25. Mal stattfindet und vom 05. – 20. August in Moritzburg und Umgebung Kammermusik auf höchstem Niveau präsentiert. Die Akademist/innen werden als Festivalorchester bei der Orchesterwerkstatt in den Elbe Flugzeugwerken, beim Tourkonzert in Bad Elster sowie beim Eröffnungskonzert in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden auftreten. In kleineren Kammermusikbesetzungen gestalten die jungen Musiker/innen das Proschwitzer Musik-Picknick und die Lange Nacht der Kammermusik. Engagierte Musikliebhaber/innen können das ambitionierte Nachwuchsprojekt durch die Übernahme einer Patenschaft im Wert von 1.000 € ganz gezielt unterstützen und somit einen Teil der Kosten für ein Vollstipendium übernehmen. Bei der Orchesterwerkstatt haben die Paten die Möglichkeit, ihr musikalisches Patenkind persönlich kennenzulernen.

Kontakt
Johanna Leisgang
(0351) 810 54 95
www.moritzburgfestival.de

Allgemeines 16.01.2017 Viola und Kontrabass im Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen 2017

Monika Grütters übernimmt Schirmherrschaft für die 52. Auflage des Internationalen Instrumentalwettbewerbs

 

Die diesjährige 52. Auflage des Internationalen Instrumentalwettbewerbs Markneukirchen findet vom 4. bis 13. Mai in den Fächern Viola und Kontrabass statt. Erstmals wird in diesem Jahr die Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, die Schirmherrschaft über den traditionsreichen Musikwettbewerb in der Stadt der Musikinstrumentenbauer übernehmen. Sie übt dieses Amt gemeinsam mit Christian Thielemann aus.

Die Anmeldefrist für den Wettbewerb läuft noch bis 31. Januar 2017. Eingeladen sind junge Nachwuchskünstler im Alter bis 30 (Fach Viola) bzw. 32 Jahre (Fach Kontrabass) aus aller Welt. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 31.000 Euro sowie Konzertengagements und Sachpreise in Aussicht gestellt. Gestiegene Zuwendungen des Kulturraumes Vogtland-Zwickau sowie der Stadt Markneukirchen machten hier eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorjahren möglich.

Die Präsidentschaft liegt in den Händen von Prof. Julius Berger. Unter seiner Leitung werden die beiden Fachjuryvorsitzenden Prof. Thomas Selditz, Viola (Deutschland) und Prof. Frithjof-Martin Grabner, Kontrabass (Deutschland) gemeinsam mit international anerkannten Musikerpersönlichkeiten und Pädagogen in den beiden Fachjurys wirken. In drei öffentlichen Auswahlprüfungen sowie der abschließenden Finalrunde mit Orchester zeigen die Kandidaten ihr herausragendes Können. Umrahmt wird der Wettbewerb von zahlreichen Veranstaltungen, Konzerten, Ausstellungen und Gelegenheiten, mit den vogtländischen Musikinstrumentenbauern in Kontakt zu treten.

Carola Schlegel

Konzerte

Sinfoniekonzert zur Eröffnung des Wettbewerb am 5. Mai 2017, 20.00 Uhr in der Musikhalle Markneukirchen mit dem Sinfonieorchester Markneukirchen und Viktor Spáth, Trompete (Ungarn), 1. Preisträger 2014

Preisträgerkonzert am 13. Mai 2017, 19.00 Uhr in der Musikhalle Markneukirchen mit den Bestplatzierten des Wettbewerbes und der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach

www.markneukirchen.de

Allgemeines 19.12.2016 Breslau gedenkt erstem Todestag von Kurt Masur

Konzert zur Ehrung des Maestros in seiner schlesischen Heimat

 

Mit einem Konzert in Breslau wird am Montag, 19. Dezember 2016 dem ersten Todestag von Kurt Masur gedacht. Zudem ehrt die Stadt Breslau den am 19. Dezember 2015 in Greenwich, Connecticut verstorbenen Maestro mit einer Tafel an der Hauptkirche St. Elisabeth. Masur wurde 1927 in Brieg, nahe Breslau, geboren und erhielt an der Breslauer Musikschule ersten Unterricht. Beide Städte verliehen ihm die Ehrenbürgerschaft. Zeit seines Lebens fühlte er sich seiner schlesischen Heimat verbunden, engagierte sich kulturell und bereiste die Region regelmäßig. Noch im September 2015 hatte er seine Geburtsstadt besucht.

»Meinem Mann hier in seiner Heimat an diesem Tag zu gedenken, ist für mich ein überaus bewegender Moment, der unzählige Erinnerungen weckt. Sein Engagement für diese Region wurde getragen von der Idee der deutsch-polnischen Verständigung. Die persönliche Verbundenheit und die Wertschätzung seiner Aktivitäten durch die Stadt Breslau erfüllen mich mit Dankbarkeit. Sie unterstreichen gerade in diesen unsicheren Zeiten, dass die Kraft der Musik Grenzen überwindet und uns immer verbindet.« (Tomoko Masur). Kurt Masur bereicherte das Kulturleben Schlesiens mit seinem musikalischen Wirken. Er prägte das Internationale Musikfestival EuroSilesia und konzertierte dort mit dem Gewandhausorchester, dem New York Philharmonic, dem Orchestre National de France.

Das Internationale Kurt-Masur-Institut (IKMI), mit Sitz in Leipzig, wurde im April 2016 ins Leben gerufen und dient der Bewahrung und Pflege des künstlerischen und zeitgeschichtlichen Erbes von Kurt Masur, als Dirigent, Gewandhauskapellmeister und Gründungsstifter der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung. Die Stiftung Internationales Kurt-Masur-Institut dient weiterhin der Förderung musikalischer Bildung und Ausbildung nach dem Vorbild Kurt Masurs und in der Tradition Felix Mendelssohn Bartholdys. Die Räumlichkeiten des IKMI im Mendelssohn-Haus Leipzig werden mit einem Festwochenende im November 2017 offiziell eröffnet. Im Frühjahr 2017 werden in einer Veranstaltung im Mendelssohn-Haus die Arbeit des Institutes und erste Projekte vorgestellt.

Allgemeines 21.10.2016 25 Jahre, vier Zupforchester und eine Uraufführung

Jubiläumskonzert des Landesverbandes Sachsen im Bund Deutscher Zupfmusiker

 

Sachsens Zupfmusiker laden zu einem Jubiläumskonzert am 30. Oktober 2016 um 15 Uhr in den Bürgersaal des Rathauses Zwickau ein. Der Landesverband Sachsen im Bund Deutscher Zupfmusiker ist seit Januar 1991 im Vereinsregister verzeichnet und begeht damit sein 25jähriges Bestehen. Die drei überregionalen Ensembles des Verbandes, das Landesjugendzupforchester (Leitung: Katja Wolf), das Sächsische Gitarrenensemble (Leitung: Barbara Löffler) und das Landeszupforchester (Leitung: Annette Schneider) sowie aus der gastgebenden Stadt das 1958 von Erhard Fietz gegründete »Zupforchester des Robert-Schumann-Konservatoriums der Stadt Zwickau« (Leitung: Andreas Ebert a.G.) werden dieses Konzert gestalten. Als Solisten wirken Annette Schneider (Mandoline), die Sängerin Anne K. Taubert und an der Gitarre Rostislav Uciteli mit.

Auf dem Programm steht neben Werken von Erhard Fietz, Franziska Henke, Christopher Kirsch, Maximo Diego Pujol, Henry Purcell und Antonio Vivaldi auch die Uraufführung einer Suite von Rolf Thomas Lorenz, einem ehemaligen Schüler des Zwickauer Konservatoriums. Diese Komposition wurde vom BDZ LV Sachsen über den Komponistenverband in Auftrag gegeben und von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gefördert.

Bund Deutscher Zupfmusikere.V., Landesverband Sachsen

Allgemeines 19.10.2016 Bandstand 2016 // Dresden’s Finest

mehr als 20 Künstler und Bands im Festspielhaus Hellerau

 

An zwei Abenden verwandelt sich das Festspielhaus Hellerau zum nunmehr vierten Mal in ein überdachtes Festivalgelände, auf dem über 20 Künstler und Bands zeigen werden, was ihre Definition von Musik im Jahr 2016 ist. Der Grund: der BANDSTAND öffnet seine Türen.

Und das klingt nicht nur nach einer Ansage, sondern vor allem nach zwei sehr facettenreichen und höchst unterhaltsamen Konzertnächten. Bekannte Namen und neue Gesichter gestalten eine Werkschau, die sich die Vielseitigkeit ganz oben auf die Agenda geschrieben hat. Ein Blick ins Programm unterstreicht dies. Als da wären am Freitag unter anderem zu Gast: Tarentatec, Rummelsnuff, Goldner Anker und Sir Robin and the Longbowmen. Allesamt erfahrene und erprobte Lokalmatadore aus unterschiedlichen Genres. Darüber hinaus gibt Hecht Stuy anspruchsvollen und intelligenten Hip Hop zum Besten, während Ogrom -Circus Psychedelic Rock und Satzgesang mit dem Publikum verschmelzen lässt. Ebenfalls am ersten Tag des BANDSTAND 2016 dabei: Tourette Boys, Brie, Marathon und Dikloud. Eine Mischung, die nicht nur den ersten Tag abrunden, sondern vor allem Lust auf eine Fortsetzung entstehen lassen wird. Diese folgt dann direkt am Sonnabend. Und auch hier wurde im Programm nicht gekleckert, sondern geklotzt. Ganz vorn im Konzertreigen dabei: Pianist, Organist und Komponist Jochen Aldinger mit seiner Band DOWNTOWNBEAT¬CLUB (Gitarre: Konni Behrendt/Schlagzeug: Matthias Macht). Stilistisch in ähnlichen Gefilden beheimatet, dennoch ganz eigene Wege einschlagend, ist der Sound von Seraleez. Zudem gibt es ein Feature der besonderen Art zu hören, denn Alex Stolze, seines Zeichens Mitgründer von Bodi Bill und Unmap, sowie Christian Grochau, bekannt durch seine Arbeit bei Polarkreis 18, werden gemeinsam auf der Bühne stehen. Außerdem im Programm: Bates Mo¬tel, Ghost Radio, Sojus 1, Ätna, Stjarna, qrauer und Ansa. Abermals sind also unzählige Bands und Musikprojekte der Dresdner Musikszene unter einem Dach versammelt. Und zugleich wagt der BANDSTAND zum vierten Mal das spannende Experiment, so viele unterschiedliche Musikstile und professionelle Musiker unter ein gemeinsames Label zu bringen und mit dem Publikum zusammenzuführen. Zudem sei verraten, dass neben aller musikalischer Pracht auch das Auge nicht zu kurz kommen wird, der HELLERAU-Technikcrew sei Dank.

Das Rahmenprogramm des BANDSTAND wird am Freitag übrigens von keinem Geringerem als dem künstlerischen Multitalent Max Rademann geboten, der auch die im Festspielhaus Hellerau monatlich stattfindende Konzertreihe Dienstagssalon moderiert. Am Sonnabend werden dann die stadtbekannten Helden von Banda Internationale das Messing im Sound ihrer Musik glänzen lassen. Darüber hinaus wird es weitere Überraschungen abseits des angekündigten Programms geben. Wir können also gar nicht anders, als jedem einfach nur dringlich zu raten, zum BANDSTAND 2016 zu kommen. Ganz ehrlich!

Thomas Natzschka

Das Line up am Freitag, 25.11.2016
• Brie
• Dikloud
• Goldner Anker
• Hecht Stuy
• Marathon
• Ogrom Circus
• Rummelsnuff
• Sir Robin and the Longbowmen
• Tarentatec
• Tourette Boys
Rahmenprogramm: Max Rademann

Das Line up am Samstag, 26.11.2016
• Alex Stolze (Bodi Bill)/Christian Grochau (Woods of Birnam)
• Ansa
• ÄTNA
• Bates Motel
• ghost radio
• J. Aldingers DOWNBEATCLUB
• qrauer
• Seraleez
• Sojus1
• stjarna
Rahmenprogramm: Banda Internationale

Bandstand 2016

Allgemeines 27.09.2016 18. Tschechisch-Deutsche Kulturtage

Dresden // Ústí nad Labem // Euroregion Elbe/Labe vom 27. Oktober bis 13. November 2016

 

Zu mehr als 90 Veranstaltungen mit ca. 240 Künstlern laden die 18. Tschechisch-Deutschen Kulturtage (TDKT) von Ende September bis Ende November 2016 in 18 Städte und Gemeinden beiderseits der Grenze ein. Die Kernzeit des Festivals (27.10.–13.11.16) wird am 27. Oktober von der Südböhmischen Philharmonie unter Leitung des renommierten Geigers Jan Talich in der Dreikönigskirche Dresden eröffnet. Die von der Brücke-Institut gGmbH der Brücke/Most-Stiftung gemeinsam mit dem Collegium Bohemicum, o.p.s. in Ústí nad Labem, dem Generalkonsulat der Tschechischen Republik in Dresden und der Landeshauptstadt Dresden in Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartnern veranstalteten Kulturtage haben einmal mehr ein facettenreiches Programm zu bieten, das die Genres Musik, Literatur, Film, Kunst und Theater bedient und neben Konzerten und Ausstellungen auch Formate wie Symposien, Workshops, Exkursionen, Diskussionsrunden und Vorträge einschließt. Im besonderen Fokus der TDKT steht in diesem Jahr die Region Südböhmen mit zahlreichen kulturellen, touristischen und kulinarischen Veranstaltungen in Tschechien und Deutschland. Weitere Schwerpunkte sind die Filmreihe »Tribut Jan & Zdeněk Svěrák«, eine Vielzahl von »Huckepack«-Veranstaltungen sowie die traditionsreichen Konzerte zur Förderung des musikalischen Nachwuchses. Erwartet werden über 10.000 Besucher an 43 Veranstaltungsorten auf deutscher und 15 Veranstaltungsorten auf tschechischer Seite.

Tschechisch-Deutsche Kulturtage

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