Der Sächsische Musikrat e.V.

In der Überzeugung, dass Bildung und Kultur eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Gesellschaft spielen, engagieren wir uns gemeinsam mit unseren Partnern für ein lebendiges Musikland Sachsen.

Wir verstehen uns als Ratgeber und Kompetenzzentrum für Politik und Zivilgesellschaft. Wir stärken mit unserer Arbeit das Bewusstsein für den Wert der Kreativität und fördern im Besonderen das Laienmusizieren als unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Lebens.

Der Sächsische Musikrat (SMR) hat sich zur Aufgabe gemacht die Musiktradition in Sachsen zu pflegen, sowie das zeitgenössische Musikschaffen zu unterstützen. Als größtem kulturellem Dachverband in Sachsen gehören dem SMR derzeitig 49 Landesverbände und Institutionen an.

Im Abstand von zwei Jahren verleiht das Präsidium des Sächsischen Musikrates die Johann Walter Plakette an Persönlichkeiten, die sich durch ihr Engagement im Musikleben des Freistaates besondere Verdienste erworben haben.

Wir betreiben als Weiterbildungsstätte die Sächsische Landesmusikakademie im Schloss Colditz. 

Der SMR ist Mitglied im Deutschen Musikrat und der Interessengemeinschaft der Landeskulturverbände in Sachsen.

Er wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

 
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Allgemeines 28.03.2018 Mozart on Mortality

Das Landesjugendorchester Sachsen probt zu Ostern in der Landesmusikakademie Sachsen und lädt anschließend zu zwei Konzerten in Leipzig und Dresden ein.

  • Michael Nyman: Mozart on Mortality für Sopran und Kammerensemble
  • W. A. Mozart: Chi sá, chi sá, qual sia KV 582, Konzertarie für Sopran und Orchester
  • Yasuo Kuwahara: Raidoh - Konzert für Mandoline und Orchester
  • Rainer Lischka: Konzert für Posaune und Orchester W. A. Mozart: Sinfonie g-Moll KV 550

Teaa An, Sopran
Adrian Wehle, Posaune
Clara Weise, Mandoline
Landesjugendorchester Sachsen
Leitung: Milko Kersten

Konzerte
Sa, 07.04.2018, 20 Uhr,
Kunstkraftwerk Leipzig,
Saalfelder Straße 8b, 04179 Leipzig
(Tickets: 15,– €, erm. 8,– €)

So, 08.04.2018, 19.30 Uhr,
Hochschule für Musik Dresden,
Wettiner Platz 13, 01067 Dresden
(Tickets: 9,50 €,  erm. 6,– €)

Ticketverkauf für beide Konzerte über reservix.de und an der Abendkasse

 

Am 4. April 1787 schrieb W. A. Mozart in einem Brief an den Vater: »… Und ich danke meinem Gott, daß er mir das Glück gegönnt hat, mir die Gelegenheit (Sie verstehen mich) zu verschaffen, ihn als den Schlüssel zu unserer wahren Glückseligkeit kennen zu lernen. Ich lege mich nie zu Bette, ohne zu bedenken, daß ich vielleicht (so jung als ich bin) den andern Tag nicht mehr sein werde …« Der Komponist war erst 31 Jahre alt und schrieb derlei Gedanken über das Ende. Nur ein Jahr später entstanden seine letzten 3 großen Sinfonien, eine davon in g-Moll. Die Mitglieder des LJO Sachsen haben Kompositionen der Wiener Klassik stets auf dem Wunschzettel, eine der großen Sinfonien zu spielen ist nun Premiere.

Michael Nyman hat 1992 Mozart on Mortality komponiert – eine kleine Kammer-Ouvertüre, die den Brieftext an den Vater vertont und in unsere Zeit holt. Konzerte des LJO Sachsen bieten in aller Regelmäßigkeit jungen Solisten die Gelegenheit, sich zu präsentieren. Mozarts Konzertarien werden leider nur selten aufgeführt, in diesem Programm der ideale Rückgriff zum Original nach Nymans Eingangsstatement. Dessen Musikstil basiert auf dem Strömen von kleineren Klangbausteinen, die sich dann in ihrer Proportionalität zu einem Ganzen entwickeln können. Ein Prinzip, das auch die Wiener Klassik bereits kannte und welches gerade in dem ostinaten Beginn der g-Moll-Sinfonie den immer wieder aufs Neue beeindruckenden Sog in eine melancholisch-bewegte Klangwelt erzeugt.
Dieses Strömen von Musik macht der japanische Komponist Yasuo Kuwahara zum Thema eines ganzen Mandolinenkonzertes. Dabei ist er den Klängen der Natur auf der Spur, die in ihrer rhythmischen Raffinesse und lautmalerischen Phantasie die asiatische Herkunft nicht verleugnen, westeuropäische Traditionen aber bewusst liebevoll einschließt. Mit einem Konzertstück für Posaune und Orchester wird sich der derzeitige Soloposaunist des LJO präsentieren und damit musikalische Werbung machen für ein Instrument, für das es momentan in Sachsen nicht zuviel Nachwuchs gibt …

Allgemeines 02.03.2018 Wilde Träume, wachsame Engel

Vorgestellt: das Programm des fünften Musikfestes Erzgebirge

 

Zum Abschluss einer thematischen Trilogie wartet das Musikfest Erzgebirge in diesem Jahr nach den »BLICKEN« (2014) und »WEGEN« (2016) mit ganz unterschiedlichen »TRÄUMEN« auf. Künstlerisch hochkarätige Festkonzerte wechseln sich ab mit jungen, überraschenden Formaten – die Mischung, für die das dramaturgisch klug durchinszenierte Festival unter der Intendanz von Prof. Hans-Christoph Rademann steht. »Das Musikfest Erzgebirge hatte von Anfang an einen hohen Anteil überregionaler Besucher«, so Hans-Christoph Rademann. »Mithilfe unserer Freunde und Partner vor Ort, mit den Kirchgemeinden, den Städten und Kommunen, schaffen wir es, den Besuchern aus ganz Deutschland, ja Europa, aber auch dem treuen Publikum der Erzgebirgsregion ein abwechslungsreiches Programm auf allerhöchstem künstlerischen Niveau zu bieten.« Der Landrat des Erzgebirgskreises, Frank Vogel fügt hinzu: »Bei vielen Musikliebhabern ist das Musikfest im Jahreskalender fest verankert. Und mit ca. 30 Prozent ist der Anteil überregionaler Besucher hoch – das ist natürlich ein guter touristischer Effekt. Das Bild vom Erzgebirge wird durch das Musikfest durch einen weiteren, wichtigen Stein ergänzt und noch stärker als Ort der Hochkultur wahrgenommen.«

Nach dem festlichen Eröffnungskonzert in der St. Martinskirche in Zschopau am 7. September reihen sich dieses Jahr Konzerte in Annaberg-Buchholz, Grünstädtel, Grünhain, Augustusburg, Freiberg, Schneeberg, Stützengrün und Schwarzenberg zu einer Kette farbiger, teils wilder »Träume«. Als ganz besonderer Höhepunkt ist 2018 ein barocker Circus auf dem Marktplatz von Annaberg-Buchholz geplant, der die Besucher bereits ab dem 6. September in elf Vorstellungen musikalisch an die Anfänge des modernen Circus führen wird.

Am 5. März 2018 beginnt der Vorverkauf für die Konzerte des Festivals; der Vorverkauf für die Circus-Veranstaltungen startet nach einer großen Crowdfounding-Aktion Ende Mai. Tickets sind über den Internetanbieter reservix.de und in den Vorverkaufsstellen der Freien Presse sowie direkt im Festivalbüro erhältlich. Dort gibt es auch wieder das Festivalticket, das den Besuch aller Konzerte erlaubt. Ausführliche Informationen zu allen Veranstaltungen und zu dem Begleitprogramm sind auf der Webseite des Festivals abrufbar.

Allgemeines 14.02.2018 Deutscher Musikinstrumentenpreis 2018

Wir gratulieren zwei sächsischen Musikinstrumentenbauern zu ihren Auszeichnungen

 

Der Preisrichterausschuss für die Vergabe des Deutschen Musikinstrumentenpreises hat die Preisträger des Wettbewerbs 2018 ermittelt. Der Deutsche Musikinstrumentenpreis 2018 für Bratsche (maximale Korpuslänge 420 mm) wird an Streichinstrumentenbau Steffen Friedel, Dresden vergeben, für Oboe geht er an den Hersteller Gebrüder Mönnig Holzblasinstrumente GmbH, Markneukirchen.

Die Auszeichnungen werden am 13. April 2018 anlässlich der Internationalen Frankfurter Musikmesse verliehen.

Allgemeines 16.01.2018 Tour de Piano

Die Neue Leipziger Chopin-Gesellschaft und die Stadt Markkleeberg starten am Sonntag mit 64 Musikern aus Sachsen und Sachsen-Anhalt in die Saison 2018 der Herfurthschen Hausmusik

 

Am Sonntag, 21. Januar wird um 17 Uhr im Weißen Haus in Markkleeberg die neue Konzertsaison der Herfurthschen Hausmusik der Neuen Leipziger Chopin-Gesellschaft eröffnet.

2018 begeben sich 64 mitwirkende Musiker in insgesamt zehn Konzerten auf die »Tour de Piano«. Zu erleben sind Mitglieder des Gewandhausorchesters, des MDR Rundfunkchores, der Oper Leipzig, Professoren der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy sowie Dozenten weiterer Hochschulen und Musikschulen in Sachsen und Sachen-Anhalt. Mit der »Tour de Piano« wird die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Neuen Leipziger Chopin-Gesellschaft und der Stadt Markkleeberg fortgesetzt. In dem diesjährigen Konzertzyklus geben bekannte sowie selten zu hörende Klavier- und Kammermusikkompositionen einen landestypischen Einblick in die Musiktradition des jeweiligen Reiseziels. So treffen beispielsweise im Februarkonzert (11.02.) Dvořáks Slawische Tänze op. 46 und sein Dumky Klaviertrio Nr. 4 auf Martinůs »Schmetterlinge und Paradiesvögel« oder im März Ravels »Gaspard de la nuit« auf Lieder von Pauline Viardot-García (25.03.). Nach Russland geht es am 23. September mit Préludes von Rachmaninow, der Klaviersonate Nr. 2 von AlexanderSkrjabin, Liedern und Arien von Peter I. Tschaikowsky u.a. Zu den Höhepunkten zählen 2018 die Sommerserenade (Alla tedesca, 01.07.) und der Festliche Salon zum Abschluss der 28. Leipziger Chopin-Tage (American Rhapsody, 21.10.). Im Gedenken an den 100. Todestag von Edvard Grieg sind im November bedeutende Werke Skandinavischer Meister zu entdecken (18.11.). Den Abschluss findet die »Tour de Piano« 2018 am 9. Dezember in Chopins Heimat Polen.

Die 1992 gegründete Neue Leipziger Chopin-Gesellschaft vereint vorrangig Leipziger Pianisten, Hochschuldozenten, Orchestermusiker und Sänger aus Mitteldeutschland. Zusammen konzertieren sie in den beiden überaus erfolgreichen Veranstaltungsreihen in Leipzig/Markkleeberg »Herfurthsche Hausmusik« (bis 2015 »Westphalsche Hausmusik«) und »Weißes Haus exklusiv«. Zehn Konzerte mit insgesamt rund 60 Künstlern pro Jahr vereinen sich in der Hausmusik unter einem Schwerpunkt und garantieren damit eine interpretatorische Vielfalt. 2017 wurde zum Jubiläum der Gesellschaft ein musikalisches Tagebuch von Fryderyk Chopin aufgeblättert. Der Zyklus verband dessen Kompositionen mit den wichtigsten Lebensstationen des Komponisten und zeichnete zugleich ein eindrucksvolles Bild des 19. Jahrhunderts. In diese Jahr wird die Gesellschaft bereits zum 28. Mal die Leipziger Chopin-Tage vom 18.-21.10.2018 veranstalten

Allgemeines 06.12.2017 1,9 Millionen Euro für Musik, Theater, Kunst und mehr ...

Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen fördert im ersten Halbjahr 2018 neue Projekte mit 1,9 Millionen Euro

 

Am 6. Dezember wurden durch den Vorstand der Kulturstiftung Fördergelder in Höhe von rund 1,9 Mio. Euro für Projekte bewilligt, die in der ersten Hälfte des Jahres 2018 durchgeführt werden. Auf Empfehlung der Fachbeiräte werden damit insgesamt 179 herausragende Kunst- und Kulturprojekte im Freistaat Sachsen zur Förderung gebracht. Darunter sind Theaterprojekte, Kunstausstellungen, Musik- und Filmfestivals, Lesungen, Industriekulturtage, soziokulturelle Projekte und Vorhaben, die spartenübergreifend neue künstlerische Ausdrucksformen erproben.

Die Projektförderung ist das Herzstück der Kulturstiftung. Jährlich werden mittlerweile mehr als 350 Projekte unterstützt. Diese hohe Zahl spricht für die Vielfalt und die herausragende Qualität der freien Kunst- und Kulturszene im Freistaat Sachsen. Die Ideen und die Begeisterung, mit denen die Künstlerinnen und Künstler, die vielen Vereine und Initiativen das Kulturleben in Sachsen gestalten, sind durchweg außergewöhnlich, wie der Ausblick auf einige geförderte Projekte im Jahr 2018 beispielhaft zeigt: Gefördert wird im Jahr 2018 auch das Musikfest Erzgebirge. Der bevorstehende Festivaljahrgang steht unter dem Motto »Träume«. Unter der Leitung des Intendanten Christoph Rademann wird derzeit ein Konzertprogramm zusammengestellt, dass sich unter anderem mit Liebesträumen, Albträumen, Zukunftsträumen, Träumen von Freiheit und von fremden Welten beschäftigt.

Einen Überblick über alle im ersten Halbjahr 2018 durch die Kulturstiftung geförderten Kunst- und Kulturprojekte finden Sie in Kürze unter www.kdfs.de.

Allgemeines 02.11.2017 WORLD & VISION

International, emotional, phänomenal – die 17. Jazztage Dresden laden vom 2. bis 26. November nach Dresden ein

 

Über 350 internationale Helden der Jazzszene, europäische Stars, nationale Virtuosen und auch zahlreiche Nachwuchskünstler wollen im November über 20.000 Besucher mit ihren Kompositionen und Konzerten begeistern. Insgesamt werden 21 Bühnen bespielt, wobei den begeisterungsfähigen Jazzfan neben 68 Konzerten, sechs Sonderkonzerten, vier QF-Jazztreffs auch acht »Swing & Dine«-Veranstaltungen erwarten. Unter dem Motto WORLD & VISION begrüßen die Jazztage in der speziell zu einem großen Jazzclub umgebauten Hauptspielstätte Erlwein-Capitol neben dem diesjährigen Titelgesicht Ute Lemper auch Marcus Miller, Curtis Stigers, Silje Nergaard, Tom Gaebel, Puppini Sisters, Nils Landgren Funk Unit, Roby Lakatos, Mike Stern, Stacey Kent und Meret Becker. Zum Abschlusskonzert am 26. November lädt Klaus Doldinger`s Passport ins Schauspielhaus ein, wo am 12. November bereits die A-Cappella-Legende TAKE 6 dem verstorbenen Al Jarreau gedenkt, der 2016 eines seiner letzten Konzerte überhaupt zu den Jazztagen Dresden gab.

Daneben können Besucher beim Stöbern im üppigen wie abwechslungsreichen Festivalprogramm natürlich noch zahlreiche weitere Highlights entdecken, darunter auch die ein oder andere Neuheit, welche auch für erfahrene Jazztage-Gänger eine Premiere bedeuten dürften. So taucht in diesem Jahr erstmals die Staatsoperette in der Liste der Lokationen auf und auch der neueröffnete Kulturpalast swingt im Rhythmus der Jazzmusik. »The Chick Corea & Steve Gadd Band« werden den Kulturpalastreigen am 3. November adeln, gefolgt von Quadro Nuevo & Cairo Steps (7. November), Estas Tonne (9. November), der Dresdner Philharmonie (10. und 11. November) und den Klazz Brothers mit »Tango meets Cuba« am 14. Dezember. »Wir freuen uns, dass alle drei Jazztage-Konzerte in der Staatsoperette wie geplant stattfinden können, denn der von uns genutzte Bühnenteil vor dem Eisernen Vorhang ist zum Glück nicht vom großen Wasserschaden betroffen«, sagt Kilian Forster, Intendant der Jazztage Dresden.

Ebenfalls neu ist die Pianoreihe im Dresdner Piano-Salon in Zusammenarbeit mit Ludmilla Schmidt und ihrer Reihe »Junge Meister der Klassik« mit dem »Tingvall Trio«, dem von Quincy Jones präsentierten »Alfredo Rodriguez Trio«, Tobias Forster und David Gazarov.

Wer nach einer fulminanten Eröffnungsfeier am 2. November im QF (Quartier an der Frauenkirche) die Jazztage lieber in heimeliger Atmosphäre erleben möchte, dem hat das Societaetstheater die wohl intimsten Festivalmomente mit »Hotel Bossa Nova«, »Trinity of Queen«, »Le Bang Bang« und weiteren Künstlern zu bieten. Auch das Urgestein der Dresdner Jazzbühnen, der Jazzclub Tonne, lässt wie gewohnt Stars wie Lyambiko, Cristin Claas, Duck Tape Ticket, Wolfgang Haffner, Jeff Cascaro oder Noisy Pots die Jazzherzen höherschlagen.

Weltmusik-Fans können durch die Kooperation mit »Musik zwischen den Welten« auf unterschiedlichen Bühnen das »Barcelona Gipsy Balkan Orchestra«, Karasol, Dikanda, Fanfare Ciocarla, Grainne Holland, HUUN-HUUR-TU, »Greg Pattillo`s Project Trio« oder Sting`s Lieblingsgitarrist Dominic Miller erleben.

Tickets sind zwischen 11 Euro und 39 Euro in der Dresden-Information im QF sowie in allen anderen Dresdner und deutschlandweiten ReserviX-Vorverkaufsstellen erhältlich. Ebenso steht die ReserviX-Hotline unter 01806 700733 (20 Cent aus dem Festnetz, mobil 60 Cent) zur Verfügung. Weitere Informationen über Rabatte sowie Festival-Pässe sind über das Jazztage-Büro unter ticket©jazztage-dresden.de oder telefonisch unter 0351 4540304 erhältlich.

Jazztage Dresden

Allgemeines 05.10.2017 Yaara Tal & Andreas Groethuysen

Leipziger Chopin-Tage vom 19. bis 22. Oktober mit hochkarätigem Programm

 

Mit den 27. Leipziger Chopin-Tagen feiert die Neue Leipziger Chopin-Gesellschaft (NLChG) vom 19. bis 22. Oktober ihr 25-jähriges Bestehen. Die 1992 gegründete Gesellschaft ist in ihrer Zusammensetzung und ihrem aktiven Vereinsleben einzigartig in Deutschlands Kulturszene.

Im Jubiläumsjahr stellten die Organisatoren um Vereinsvorsitzende Prof. Gudrun Franke ein hochkarätiges Festivalprogramm zusammen. Mit Yaara Tal und Andreas Groethuysen ist es erstmals gelungen, eines der prägenden Klavierduos unserer Zeit für ein Konzert bei den Leipziger Chopin-Tagen zu verpflichten. Für ihre klanglich vollkommen Interpretationen und ihre kreative Programmgestaltung wurden sie bereits fünf Mal mit dem »ECHO Klassik« und zehn Mal mit dem »Preis der Deutschen Schallplattenkritik« geehrt. Am 20. Oktober, 19:30 Uhr, im Großen Saal der HMT Leipzig, interpretiert das Duo Werke von Robert Schumann, Wolfgang Amadeus Mozart / Edvard Grieg, Camille Saint-Saëns und Franz Schubert für zwei Klaviere bzw. Klavier zu vier Händen. Im Eröffnungskonzert am 19. Oktober, 20 Uhr, im Polnischen Institut, ist der Finalist des diesjährigen Deutschen Musikwettbewerbs (2017 in Leipzig), der Pianist Viktor Soos, zu hören. Er erhielt den Pianistenpreis der Neuen Leipziger Chopin-Gesellschaft und wählte für seinen Klavierabend u.a. Mazurkas und die Sonate h-Moll op. 48 von Fryderyk Chopin. Der 1. Preisträger des Klavierwettbewerbs Premio Roberto Mellini 2016 (Trento/Italien), Jonas Aumiller, konzertiert am 22. Oktober, 16 Uhr, im Kulturzentrum der Stadt Schneeberg. Zur Einstimung auf die Chopin-Tage wird am 17. Oktober, 19:30 Uhr, in der Cinémathèque in der naTo der Film »Spanische Grippe« (Hiszpanka, 2015) gezeigt. Die fantasiereiche Geschichte um den Meisterpianisten und polnischen Ministerpräsidenten Ignacy Jan Paderewski und seinen zwielichtigen Gegenspieler Dr. M. Abuse wird mit viel Chopinscher Klaviermusik erzählt.

Innerhalb der Chopin-Tage findet alljährlich die Klavier- und Kammermusikwerkstatt für Schüler und Jugendliche statt. Junge Nachwuchsmusiker stellen am 21. Oktober ab 10 Uhr in der Leipziger Musikhochschule ihr Können unter Beweis. Das wichtigste Jugend-Projekt der Neuen Leipziger Chopin-Gesellschaft findet 2017 bereits zum 22. Mal statt. Anliegen der Werkstatt ist es, den heranwachsenden Musikern neue Anregungen mit auf den Weg zu geben, Interpretationen zu vertiefen und das kammermusikalische Zusammenspiel zu fördern. Die Teilnehmer aus Sachsen und Sachsen-Anhalt tragen vor Publikum zwei vorbereitete Klavier- und/oder Kammermusikwerke vor und haben im Anschluss die Möglichkeit, mit den Juroren zu arbeiten. Die Jury setzt sich aus Professoren und Dozenten der Neuen Leipziger Chopin-Gesellschaft zusammen: Albrecht Hartmann (MLU Halle-Wittenberg), Andreas Kühn (HfM Dresden), Gudrun Franke, Gerhard Erber, Igor Gryshyn, Alexander Meinel, Dietmar Nawroth, Christian A. Pohl, Eva Sperl und Andriy Tsygichko (HMT Leipzig). Die jungen Pianisten und Kammermusikpartner erhalten Sachpreise vom Polnischen Institut in Leipzig. Für die beste Interpretation eines Chopin Werkes vergibt der Soroptimist-Club Leipzig den Chopin-Preis 2017. Zuhörer und Hospitanten sind herzlich willkommen.

Ihren Abschluss finden die Leipziger Chopin-Tage am Sonntag, 22. Oktober, 18:00 Uhr, mit dem Festlichen Salon im Weißen Haus in Markkleeberg. Die Veranstaltung verbindet Musik und Unterhaltung mit Köstlichkeiten für Gaumen und Kehle. Peter Korfmacher, Feuilleton-Chefder Leipziger Volkszeitung, wird an diesem Abend seinen Plattenschrank öffnen und einige besondere Aufnahmen seiner umfangreichen Sammlung vorstellen.

Die 1992 gegründete Neue Leipziger Chopin-Gesellschaft vereint vorrangig Leipziger Pianisten, Hochschuldozenten, Orchestermusiker und Sänger aus Mitteldeutschland. Zusammen konzertieren sie in den beiden überaus erfolgreichen Veranstaltungsreihen in Leipzig/Markkleeberg »Herfurthsche Hausmusik« (bis 2015 »Westphalsche Hausmusik«) und »Weißes Haus exklusiv«. Zehn Konzerte mit insgesamt rund 60 Künstlern pro Jahr vereinen sich in der Hausmusik unter einem Schwerpunkt und garantieren damit eine interpretatorischeVielfalt. 2017 wird zum Jubiläum der Gesellschaft ein musikalisches Tagebuch von Fryderyk Chopin aufgeblättert. Seine Kompositionen werden mit den wichtigsten Lebensstationen des Komponisten verbunden und zeichnen zugleich ein eindrucksvolles Bild des 19. Jahrhunderts.

Allgemeines 04.09.2017 Zuerst Mensch – in Musik vereint

3. Interreligiöses Friedenskonzert am 17. September 2017 um 18 Uhr in der Kreuzkirche Dresden

 

Unter dem Motto „Zuerst Mensch – In Musik vereint“ bringen Künstler mit den unterschiedlichsten kulturellen und religiösen Wurzeln ihre Einigkeit zum Ausdruck und werben für Frieden, Annäherung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Christen, Buddhisten, Juden, Muslime, Säkulare u. v. m. wollen durch das gemeinsame Musizieren symbolisch wie auch ganz konkret zeigen, dass das Verbindende zwischen den Menschen stärker ist als alles Trennende. Gerade in den gegenwärtigen schwierigen Zeiten, in denen Angst und Unsicherheit vielfach zu dominieren scheinen, möchten sie dazu ermutigen, die Mauern in den Köpfen und vor allem in den Herzen einzureißen und stattdessen Brücken zu errichten.Das Konzert ist die Auftaktveranstaltung zu »Dresden im Dialog – Internationale Woche zu Frieden.Kultur.Stadt« vom 17. September bis 8. Oktober 2017.

Programm
Auf dem Programm stehen vor allem Chorwerke, wie z. B. das Allegro Vivace aus Gloria von John Rutter oder Traditionals wie Let my people go. Von Wolfgang Amadeus Mozart wird die Sopranarie Laudate Dominum und von Ernest Bloch das Stück Prayer für Violoncello und Orchester zu hören sein. Die musikalische Farbpalette erweitern ein hinduistisches Friedens-Mantra und Stücke der jüdische bzw. arabische Folklore. Wie schon in den Jahren zuvor sollen in Neukompositionen und -arrangements symbolhaft Klangmotive der verschiedenen Religionen und Traditionen miteinander verwoben werden, so z. B. in einer Vertonung von Lessings Ringparabel. Eingebettet in das Programm ist ein gemeinsames und die unterschiedlichen Glaubensrichtungen und Weltanschauungen transzendierendes Friedensgebet.

Künstler
Die auftretenden Künstler gehören den unterschiedlichsten ethnischen Gruppen, Religionen und Weltanschauungen an. Sie alle wirken ehrenamtlich an der Gestaltung dieses Konzertes mit. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Prof. André Schmidt. Als Solisten werden u. a. Elena Gorshunova (Sopran), Gala el Hadidi (Mezzosopran) und Benjamin Schwarz (Violoncello) zu erleben sein. Ahmad Mesgarha vom Staatsschauspiel Dresden wird eine neu vertonte Version der Ringparabel vortragen. Einige Künstler sind schon zum dritten Mal dabei, so zum Beispiel die Đàn bầu-Spielerin Helena Nguyen, das Middle East Peace Orchestra mit seinem Leiter, dem Oboisten Henrik Chaim Goldschmidt und der Pianist Robert Matt.

Der über 190 Sänger starke Chor besteht hauptsächlich aus Mitgliedern des Schulchorprojektes SAXONIA CANTAT (Gemischter Chor des Clara-Wieck-Gymnasiums Zwickau & Chor des Vitzthum-Gymnasiums Dresden). Hinzu kommen Mitglieder des interkulturellen Chorprojektes Singasylum, Mitglieder des Friedrich Wolf Chores und des MDR-Rundfunkchores. Im Orchester spielen Mitglieder der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der Dresdner Philharmonie, der Elbland Philharmonie Sachsen, der Staatsoperette Dresden sowie viele freischaffende Dresdner Musiker.

Förderer und Unterstützer
ACK – Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, Bahá'í-Gemeinde in Dresden, DiTiB- Türkisch Islamische Gemeinde zu Dresden e.V., Dresdner Neueste Nachrichten, Dresdner Philharmonie, Dresdner Pianosalon, Gemeinde der Sikh in Sachsen e.V., Gemeinschaft der Yeziden in Dresden, Jüdische Gemeinde zu Dresden K.d.ö.R, Kreuzkirche Dresden, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Landeshauptstadt Dresden, Neumann&Müller Veranstaltungstechnik, Orient Bazar Dresden, Roßdeutscher & Bartel GbR, Semperoper Dresden, SZ-Ticketservice, Vietnamesisch Buddhistisches Kulturzentrum in Sachsen e.V.

Veranstalter
BIRD – Bündnis Inter-Religiöses Dresden e.V. (Sebastian Römisch | sebastian.roemisch@bird-dresden.de | + 49 351 802 81 48)
Sächsischer Musikrat e.V. mit seinem Schulchorprojekt SAXONIA CANTAT (Torsten Tannenberg | tannenberg@saechsischer-musikrat.de | + 49 351 802 42 33)

Allgemeines 29.08.2017 Wie der Mundharmonikaklang verzaubert ...

Das Vogtland als Pilgerort internationaler Musikgrößen

 

Die für das Vogtland bezeichnende Sinfonie der Natur mit ihrem perfekt abgestimmten Zusammenspiel zwischen Tradition und Natur entfaltet sich nirgends anschaulicher als im Musikinstrumentenbau. Es waren die hochwertigen Holzarten der Region – wie Fichte oder Bergahorn – welche die Ansiedlung des über 350 Jahre alten Handwerks überhaupt erst ermöglichten. Obwohl das Sägen und Schleifen des Holzinstrumentenbaus bald verstummte und in eine bis in die Gegenwart beständige Mundharmonika- und Akkordeonbautradition überging, leben die Vogtländer die Symbiose zwischen Tradition und Natur weiter. Idyllische Städtchen wie Markneukirchen oder Klingenthal laden Musikinteressierte aus aller Welt auf eine musikalische Entdeckungsreise durch Erlebniswerkstätten, Manufakturen und Museen ein, die, von außergewöhnlichen Veranstaltungen und Festivals flankiert, den verzaubernden Klang des Vogtlands zelebriert.

Handgefertigte Qualität aus dem Vogtland
Besonders der beschauliche Grenzort Klingenthal an der sächsisch-böhmischen Grenze hat sich weltweit einen Namen als Musikstadt gemacht. Weit über die europäischen Sphären hinaus ertönen die klangvollen Mundharmonikas von C. A. Seydel Söhne. Die seit 1847 in liebevoller Handarbeit hergestellten Blasinstrumente treffen vor allem in den Blues-Bars der USA einen Nerv, wie Geschäftsführer Lars Seifert verrät: »Klingenthal hat sich bei US-Musikern zu einem kleinen Musik-Mekka entwickelt. Wir bekommen immer wieder Anrufe von Spielern, die in Deutschland auf Tour oder Urlaubsreise sind, aber für unsere Manufaktur noch einmal einen Abstecher ins Vogtland machen wollen.«

Eine große Überraschung ist diese Begeisterung für die Firma nicht, schließlich ist C. A. Seydel Söhne die älteste noch produzierende Mundharmonikafirma der Welt. Hier entstehen ein einzigartiger Klang und hochwertige Instrumente, denen legendäre Musiker, Sammler und Musik-Enthusiasten gleichermaßen verfallen sind. Selbst der ehemalige US-Präsident Barack Obama ist Besitzer einer Seydel-Mundharmonika – überreicht wurde diese von Grammy-Gewinner und Blues-Legende Charlie Musselwhite, der seine rauchigen Töne ausschließlich den Seydel-Harps entlockt. Dennoch: bei einem Besuch der Manufaktur bleiben derartige Bilder der Seydel-Musiker im Treppenhaus die einzigen Einblicke in die Erfolgsgeschichte. Eine Schaumanufaktur werden Besucher hier trotz des anhaltenden Interesses nicht vorfinden – und dafür gibt es gute Gründe, wie Lars Seifert weiß: »Wir sind nur 30 Mitarbeiter und darunter sind absolute Spezialisten. Da ist jede Minute wertvoll, die wir in unsere Qualität stecken wollen.“ Nur so entsteht ein Klang, der die Welt erobert.

Gänzlich auf einen Blick in die Manufaktur verzichten müssen Besucher jedoch nicht. Bei Sonderveranstaltungen und dem jährlichen »Mundharmonika Live Festival« öffnet auch C. A. Seydel Söhne seine Tore. Auch Musikvereine und Orchester erhalten exklusive Einblicke hinter die Kulissen. »Bei diesen Besuchern reichen zwei Stunden kaum aus, denn die Musiker interessieren sich für jeden einzelnen Schritt und kommen mit einem unglaublichen Wissensdurst zu uns«, sagt Seifert. Dann greift sogar der Chef selbst zu Anschauungszwecken mal zu einer Mundharmonika – obwohl er das professionelle Spielen lieber »den echten Künstlern« überlässt.

Talenteschmiede des Musikinstrumentenbaus
Nachwuchsprobleme haben die kleinen Manufakturen trotz der hochspezialisierten Arbeit nicht – zu groß ist die Begeisterung für dieses seltene Gewerbe. Die tief verwurzelte Tradition, eigene Ausbildungsprogramme, als auch die Lehrangebote der Westsächsischen Hochschule Zwickau in Markneukirchen sowie der Berufs- und Berufsfachschule in Klingenthal bringen beständig neue Spezialisten hervor. Daneben sind es vor allem Musiker, die sich als motivierte Quereinsteiger ihren Weg in die Firmen erarbeiten. Dank dieser vielen talentierten Hände deckt C. A. Seydel Söhne aktuell 20 bis 25 % des Weltmarktes ab. »Wir dulden weder Billigprodukte noch schlechte Qualität, sondern wollen hochwertige Instrumente mit einem mitreißenden Sound. Mit Folk, Country und Blues sind die USA unser Hauptmarkt, aber wir merken, dass wir auch in Asien immer beliebter werden. Das Bewusstsein für Qualität und einzigartige Klänge entwickelt sich«, sagt Lars Seifert.

Jahrhundertealte Tradition wird weitergelebt
Vom Vogtland in die Welt – ein solcher Durchbruch wäre ohne die ungewöhnliche Entstehung dieses Handwerks nicht möglich gewesen. Während der Geigenbau vor über 350 Jahren im Vogtland Einzug hielt, beginnt die Erfolgsgeschichte des Mundharmonikabaus 1829. Für Xenia Brunner, Leiterin des Musikinstrumenten- und Wintersportmuseums in Klingenthal, ist diese Entwicklung historisch gesehen neben dem kulturellen Erbe auch eine wirtschaftliche Errungenschaft: »Bedingt durch den Dreißigjährigen Krieg verließen die Protestanten das benachbarte Böhmen und brachten den Musikinstrumentenbau nach Klingenthal. Immer mehr Einwohner und deren Familien ernährte der wachsende Musikinstrumentenbau. Aktuell profiliert sich die Herstellung in der Entwicklung hochwertiger Solisteninstrumente.« Wer ihr zuhört, weiß: Die Stadt lebt heute ihre Musik und Geschichte. Besucher verstehen sehr schnell, dass der historische Musikinstrumentenbau wenig mit den romantischen Bildern beschaulicher Manufakturen zu tun hatte, sondern von ganzen Familien in mühevoller Heimarbeit und zu einem Hungerlohn bewerkstelligt wurde. Immerhin: Der Musikinstrumentenbau verhalf Klingenthal zu einem bescheidenen Wohlstand, einer Infrastruktur und einem neuen Selbstbewusstsein als Musikstadt.

Heutzutage finden die Arbeiten in modernen Manufakturen statt und vom einstigen »Armenhaus Sachsens« ist in dem idyllischen Ferienort nichts mehr zu spüren. Ihre Freude an der Musik zelebrieren die Klingenthaler bei Wettbewerben und Festivals. Der Internationale Akkordeonwettbewerb findet Ende April 2018 bereits zum 55. Mal statt und das Internationale Mundharmonika-Live Festival lädt vom 12. bis 17. September zum 17. Mal Spieler und Musikbegeisterte ein. Spätestens zu solchen Events, wenn Klingenthal erneut zum Pilgerort internationaler Musikgrößen wird, erklingt die Sinfonie des Vogtlands wieder in voller Lautstärke.

17. Internationales Mundharmonika-Festival »Muha-Live«
Vom 12. bis zum 17. September verwandelt sich die Musikstadt Klingenthal wieder in ein internationales Mekka der Harmonikaspieler und -liebhaber. Mundharmonika-Spieler aus der ganzen Welt erleben die vielen Möglichkeiten auf der Mundharmonika Musik zu machen und mit Künstlern, Mundharmonika-Liebhabern und Musikenthusiasten zu sprechen oder auch selbst zu musizieren. Dank seines einzigartigen Charmes wird das »Muha-Live« zu einem unvergessenen Erlebnis. Daneben bietet die älteste Mundharmonikafabrik der Welt mit dem Wettbewerb SEYDEL open Spielern die Möglichkeit, sich auf einer Bühne vor Publikum und mit professioneller Begleitung zu präsentieren.

Katja Springer
Tourismusverband Vogtland e.V.

Allgemeines 28.08.2017 »Fantasien von allerley Gestalt«

Silbermann-Tage vom 6. bis 17. September 2017

 

Wie kein anderes Musikfestival prägen die Silbermann-Tage seit 1978 die Region zwischen Freiberg, Dresden und dem Erzgebirge.

Das Erzgebirge als eine einzigartige Kultur- und Naturregion lockt mit vielerlei Sagen und Geschichten. Dunkle Wälder, lichte Höhen, nicht zuletzt die vielen noch zugänglichen alten Silberbergwerke beflügeln unsere Gedankenwelt. Auch in der Musik geht ohne Fantasie wenig. Die Silbermann-Tage 2017 tauchen ein in die Vielfalt Jahrhunderte alter Musik und die Farbigkeit und Fantasie ihrer Darstellung. Gottfried Silbermann war nicht nur ein hervorragender Handwerker. In seinen Weiterentwicklungen wie auch Erfindungen von Instrumenten zeigte er größte Fantasie und Kreativität. Er bleibt mit seinen Orgeln das Zentrum der Festivaldramaturgie. Darum herum wird es spannend und bunt, dargeboten von europäischen Spitzenkünstlern. Seien Sie zu den Silbermann-Tagen herzlich eingeladen und tauchen Sie ein in eine Welt voll »Fantasien von allerley Gestalt«.

Albrecht Koch

 

http://silbermann.org/silbermann-tage/ 

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