Der Sächsische Musikrat e.V.

In der Überzeugung, dass Bildung und Kultur eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Gesellschaft spielen, engagieren wir uns gemeinsam mit unseren Partnern für ein lebendiges Musikland Sachsen.

Wir verstehen uns als Ratgeber und Kompetenzzentrum für Politik und Zivilgesellschaft. Wir stärken mit unserer Arbeit das Bewusstsein für den Wert der Kreativität und fördern im Besonderen das Laienmusizieren als unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Lebens.

Der Sächsische Musikrat hat sich zur Aufgabe gemacht die Musiktradition in Sachsen zu pflegen, sowie das zeitgenössische Musikschaffen zu unterstützen. Als größtem kulturellem Dachverband in Sachsen gehören dem SMR derzeitig 49 Landesverbände und Institutionen an.

Im Abstand von zwei Jahren verleiht das Präsidium des Sächsischen Musikrates die Johann Walter Plakette an Persönlichkeiten, die sich durch ihr Engagement im Musikleben des Freistaates besondere Verdienste erworben haben.

Wir betreiben als Weiterbildungsstätte die Sächsische Landesmusikakademie im Schloss Colditz. 



Der Sächsische Musikrat wird gefördert durch:

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Allgemeines 17.08.2017 Das Josquin-Gesamtwerk in Leipzig

Ein weltweit einzigartiges Projekt feiert nach 13 Jahren das große Finale vom 1. bis 3. September

 

Nach 13 Jahren wird vom 1. bis 3. September 2017 nun zum großen Finale des Josquin-Projektes nach Leipzig geladen. Das Publikum erwartet zahlreiche Konzerte, ein Renaissance-Fest für die ganze Familie mit Gauklern, Tänzern, Musikanten und Schauspielern (3. September, 11:30-14:00 Uhr, Thomaskirchhof) sowie ein vielfältiges Workshop-Angebot. Zu Gast sind die Ensembles Weser-Renaissance Bremen, Alta Musica, Ensemble all’improvviso, The Playfords und die Spezialistin für historischen Tanz Mareike Greb. Im Abschlusskonzert in der Leipziger Thomaskirche schlagen der Kammerchor Josquin des Préz gemeinsam mit weiteren Künstlern des Finalwochenendes den Bogen zu Martin Luther, der Josquin als Lieblingskomponist bezeichnete. Auf dem Programm stehen Werke von Ludwig Senfl, Johann Hermann Schein, Heinrich Schütz sowie die »Luther-Madrigale« von Bernd Franke. Außerdem erklingt Josquins 24-stimmiger Kanon »Qui habitat«. Deutschlandfunk überträgt das Konzert am 9. September ab 20:03 Uhr.

Seit 2013 widmet sich der Kammerchor unter der künstlerischen Leitung von Ludwig Böhme zusammen mit Spezialisten der Alten-Musik-Szene der weltweit ersten Gesamtaufführung des Oeuvres von Josquin des Préz, das u.a. 18 Messen, 60 Motetten und 60 Chansons umfasst. In den über 30 Konzerten wurden zudem Kompositionen aus dem musikalischen Umfeld Josquins sowie Werke der späteren Jahrhunderte bis hin zur Gegenwart einbezogen, die sich mit dem Meister der Renaissance auseinandersetzen. In enger Zusammenarbeit mit Willem Elders, Chefeditor der »New Josquin Edition«, entstand ein einzigartiges Projekt, das den Geist Josquins und seine Bedeutung weiterträgt.

Das Ensemble Weser-Renaissance Bremen unter der Leitung von Manfred Cordes eröffnet am 1. September um 20 Uhr in der Evangelisch Reformierten Kirche das Finalwochenende u.a. mit Josquins »Missa Malheur me bat" (NJE 9.1) und dem Motettenzyklus »O Domine Jesu Christe" (NJE 22.1).

Ein außergewöhnlicher Abend mit kulinarischen und musikalischen Genüssen ist am Samstag, dem 2. September um 18 Uhr in den Salles de Pologne garantiert. Das Gebäude Hôtel de Pologne, dessen Ursprung auf zwei Gasthöfe zurückgeht, in dem (»Zum Birnbaum«) u.a. 1519 Martin Luther und Philipp Melanchthon während der Disputation zu Gast waren, galt vor und nach dem Wiederaufbau Mitte des 19. Jahrhunderts als eines der legendären Hotels und Kulturzentren der Musikstadt. In den prunkvollen Sälen fanden zahlreiche Kammer- und Sinfoniekonzerte sowie Veranstaltungen der Literarischen Gesellschaft statt. Heute erstrahlen die beiden Säle wieder in ihrer ganzen barocken Pracht. Zum Josquin-Finale erklingt dort höfisch konzertante Musik von Josquin des Préz und seiner Zeit, dargeboten vom Ensemble Alta Musica (Berlin) unter der Leitung von Rainer Böhm. Das Restaurant-Team vom Hotel Michaelis reicht dazu ein exklusives Vier-Gänge-Menü, inspiriert von historischen Rezepten der Renaissance-Zeit. In der Peterskirche liefern sich, ebenfalls am Samstagabend (20 Uhr), die Impovisationsspezialisten The Playfords und Ensemble all’improvviso musikalische Duelle.

Wie man im 16. Jahrhundert tanzte, dazu spielte oder aus einem kunstvoll gestalteten Motettenbuch der Renaissance-Zeit sang, ist in drei Workshops am Samstag, dem 2. September, zu erfahren. Laien und erfahrene Profis sind herzlich eingeladen, sich mit Mareike Greb im italienischen Quattrocento-Stil oder zur Branle durch den Saal zu bewegen (12:30–16:00 Uhr, Gemeindesaal der Thomaskirche). Alle improvisationsfreudigen Instrumentalisten sollten sich den Kurs mit Martin Erhardt (Ensemble all’improvviso, 13:00-16:00 Uhr, Alte Börse) vormerken.

Im Zentrum des Workshops »Singen aus historischen Drucken« mit Maurice van Lieshout (16:30–19:30 Uhr, Alte Börse) steht die Messe »Pange lingua« von Josquin des Préz wie sie im »Occo-Codex« aufgezeichnet wurde. Diese einzigartige Handschrift war im Besitz der Amsterdamer Händler-Familie Occo und wurde von dem berühmten Deutsch-Niederländischen Schreiber Petrus Alamire im frühen 16. Jahrhundert angefertigt. Die Handschrift gehört zu seinen kalligraphischen Meisterleistungen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Verband Deutscher KonzertChöre.

Allgemeines 09.08.2017 Jubiläum in Moritzburg

Im 25. Jahr des Festivals sind internationale Klassik-Stars wie Baiba Skride, Lawrence Power und Alexander Sitkovetsky der Einladung von Jan Vogler nach Moritzburg gefolgt. Sven Helbig ist Composer-in-Residence.

 

Lebendiger Innovationsgeist, musikalische Dynamik und faszinierende Spielstätten prägen die einzigartige Atmosphäre des Moritzburg Festivals. 1993 von Kai Vogler, Peter Bruns und Jan Vogler in Anlehnung an das berühmte »Marlboro Festival« (USA) gegründet, versteht sich das Moritzburg Festival als experimentelles Labor und Exzellenzstätte zugleich. Unter der künstlerischen Leitung des Cellisten und Echo-Preisträgers Jan Vogler hat es sich als eines der renommiertesten Kammermusikfestivals weltweit etabliert.

Alljährlich im August treffen sich Solisten der internationalen Musikszene und herausragende Nachwuchskünstler aus aller Welt im idyllischen Moritzburg bei Dresden. Hier arbeiten sie gemeinsam an neuen Interpretationen kammermusikalischer Werke und präsentieren diese in dynamisch wechselnden Besetzungen, die so nur beim Moritzburg Festival zu erleben sind.

Für die bevorstehenden Orchester- und Kammermusikauftritte proben 50 Teilnehmer/innen der Moritzburg Festival Akademie 2017 bereits seit Anfang der Woche in der Evangelischen Hochschule in Moritzburg.

Für viele Veranstaltungen sind  noch Restkarten an den Reservix-Vorverkaufsstellen, unter Telefon (0351) 16 09 26 15 sowie auf der Website des Moritzburg Festivals erhältlich.

Allgemeines 29.05.2017 Mozart und Böhmen in Chemnitz

26. Sächsisches Mozartfest »Mozart und Böhmen« erfolgreich beendet

 

Mit dem Abschlusskonzert »Im Originalklang« in der vollbesetzten Schloßkirche Chemnitz ist das 26. Sächsische Mozartfest »Mozart und Böhmen« gestern abend erfolgreich zu Ende gegangen. Der Cembalist Mahan Esfahani und das La Folia Barockorchester gestalteten einen hochspannenden Konzertabend mit Musik von Mozart und seinen böhmischen Zeitgenossen – sie hinterließen ein restlos begeistertes Publikum.

Unter der Schirmherrschaft von Dr. Matthias Rößler, Präsident des Sächsischen Landtages und Barbara Ludwig, Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz fanden beim Sächsischen Mozartfest in diesem Jahr 27 Veranstaltungen an 17 Tagen statt – das Festival strahlte diesmal nicht nur in der Stadt Chemnitz und in die sächsische Region zwischen Mittel-, Westsachsen und dem Erzgebirge aus. Dem Festivalmotto folgend gab es Konzerte in der böhmischen Nachbarregion ebenso wie Gastspiele tschechischer Musiker, Chöre und Ensembles in Sachsen. Beim Sächsischen Mozartfest 2017 waren herausragende Konzerte mit dem Leipziger Streichquartett, Matthias Kirschnereit und dem Minguet Quartett, dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig, dem La Folia Barockorchester und dem Schweizer Folkensemble musique en route zu erleben.

Der Mozartpreis 2017 wurde im Eröffnungskonzert in der Kreuzkirche an den Dirigenten und Cembalisten Václav Luks verliehen. Damit, so der 1. Vorsitzende der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e. V., Gert Gauder, »wurde ein leidenschaftlicher junger Europäer geehrt, der seine musikalische Kompetenz seit Jahren in Böhmen wie in Sachsen zur Verbindung von Kultur und Kulturen einsetzt.« Franz Streuber, Vorstand der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e. V., zeigte sich erfreut, dass eine lebendige, sich fortsetzende und deutlich fortentwickelnde Mozartpflege in Sachsen in diesem Jahr sowohl durch Spitzenensembles als auch durch Laienmusiker, Chöre und den musikalischen Nachwuchs eindrucksvoll demonstriert wurde. »Im Miteinander von Musikern, Gästen, Partnern und Unterstützern geschieht Exzeptionelles, und diese Atmosphäre war in unseren Konzerten zum Mozartfest, im Austausch und im persönlichen Engagement wieder spürbar.« Mit Unterstützung des Mozarteums Salzburg konnte erneut die begleitende Ausstellung »Mozart in Kursachsen« gezeigt werden – diesmal im Schloß Waldenburg, wo nicht nur der Freundeskreis Waldenburg sein 15-jähriges Bestehen feierte, sondern auch das Ensemble Amadeus unter Leitung von Normann Kästner 20-jähriges Bestehen mit einem bejubelten Konzert beging. 2018 steht das 27. Sächsische Mozartfest unter dem Motto »Variationen« und wird vom 4. bis 13. Mai stattfinden. Der Vorverkauf startet im November.

Alexander Keuk

Allgemeines 23.05.2017 Instrumentenbauerinnung feiert und spendet für Flüchtlingsprojekt

Musik hat schon immer über Grenzen hinweg angeregt und begeistert. Ob Lieder und Tänze im Volk, die europäische Musikgeschichte vieler Jahrhunderte oder der aktuelle Musikmarkt allen Genres, immer fand und findet ein Austausch zwischen den Kulturen statt. Und natürlich findet dieser weltoffene Austausch im Instrumentenbau seinen Niederschlag. So ist auch Dresdens Musikgeschichte ganz selbstverständlich über viele Jahrhunderte hinweg durch den Musikinstrumentenbau mitgetragen und mitentwickelt worden. Das bekannteste Beispiel hierfür ist wohl der Orgelbau von Gottfried Silbermann, die Regel war und ist eher der stille Dienst im Hintergrund. Eine Innung der Musikinstrumentenbauer gab es in Dresden zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sie verschwand jedoch wieder mit dem Ende des Dritten Reiches. Nach der friedlichen Revolution von 1989 haben nun die Instrumentenbaumeister im Raum Dresden neu eine Innung gegründet. Zuvor waren sie in der DDR in einer »Berufsgruppe im Bezirk Dresden« zusammengefasst. Sie wollten gemeinsam und in eigener Regie für ihre Angelegenheiten arbeiten und werben. Diese Gründung vom 22.09.1990 liegt nun über 26 Jahre zurück und so möchte die Innung ihr Gründungsjubiläum, etwas verspätet, in gebührender Weise feiern. Hierzu haben die Meister beschlossen, dem flüchtlingsorientierten Dresdner Musikprojekt »paradiesisch musizieren« eine großzügige Spende zukommen zu lassen. Die Übergabe wird auf der Innungsfeier am 12.05.2017 sein. »Paradiesisch Musizieren« ist 2015 auf dem Höhepunkt der Flüchtlingsbewegung entstanden. Paul Hoorn (ehem. »Das blaue Einhorn«) ist mit seinem Akkordeon in die schnell errichteten Flüchtlingslager gegangen, um Türen und Herzen zu öffnen und so einen Austausch zu ermöglichen. Daraus ist eine Bewegung des gemeinsamen Musizierens von Einheimischen und neuen Nachbarn entstanden, die an der Evangelischen Hochschule Dresden verankert ist. Der Hochschulchor sowie Instrumentalisten als Schüler und Lehrer von beiden Seiten entwickeln nun gemeinsam eine weitere Farbe in der Dresdner Musikpalette. Eine Spendensumme sowie mehrere Instrumente aus der Innung sollen dieses im Wesentlichen ehrenamtlich getragene Projekt fördern. Und nicht nur die Instrumentenmacher, sondern ganz Dresden kann sich über die musikalische Antwort von »paradiesisch musizieren« freuen. Norbert Walsch

 

Musik hat schon immer über Grenzen hinweg angeregt und begeistert. Ob Lieder und Tänze im Volk, die europäische Musikgeschichte vieler Jahrhunderte oder der aktuelle Musikmarkt allen Genres, immer fand und findet ein Austausch zwischen den Kulturen statt. Und natürlich findet dieser weltoffene Austausch im Instrumentenbau seinen Niederschlag. So ist auch Dresdens Musikgeschichte ganz selbstverständlich über viele Jahrhunderte hinweg durch den Musikinstrumentenbau mitgetragen und mitentwickelt worden. Das bekannteste Beispiel hierfür ist wohl der Orgelbau von Gottfried Silbermann, die Regel war und ist eher der stille Dienst im Hintergrund. Eine Innung der Musikinstrumentenbauer gab es in Dresden zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sie verschwand jedoch wieder mit dem Ende des Dritten Reiches. Nach der friedlichen Revolution von 1989 haben nun die Instrumentenbaumeister im Raum Dresden neu eine Innung gegründet. Zuvor waren sie in der DDR in einer »Berufsgruppe im Bezirk Dresden« zusammengefasst. Sie wollten gemeinsam und in eigener Regie für ihre Angelegenheiten arbeiten und werben. Diese Gründung vom 22.09.1990 liegt nun über 26 Jahre zurück und so möchte die Innung ihr Gründungsjubiläum, etwas verspätet, in gebührender Weise feiern. Hierzu haben die Meister beschlossen, dem flüchtlingsorientierten Dresdner Musikprojekt »paradiesisch musizieren« eine großzügige Spende zukommen zu lassen. Die Übergabe wird auf der Innungsfeier am 12.05.2017 sein. »Paradiesisch Musizieren« ist 2015 auf dem Höhepunkt der Flüchtlingsbewegung entstanden. Paul Hoorn (ehem. »Das blaue Einhorn«) ist mit seinem Akkordeon in die schnell errichteten Flüchtlingslager gegangen, um Türen und Herzen zu öffnen und so einen Austausch zu ermöglichen. Daraus ist eine Bewegung des gemeinsamen Musizierens von Einheimischen und neuen Nachbarn entstanden, die an der Evangelischen Hochschule Dresden verankert ist. Der Hochschulchor sowie Instrumentalisten als Schüler und Lehrer von beiden Seiten entwickeln nun gemeinsam eine weitere Farbe in der Dresdner Musikpalette. Eine Spendensumme sowie mehrere Instrumente aus der Innung sollen dieses im Wesentlichen ehrenamtlich getragene Projekt fördern. Und nicht nur die Instrumentenmacher, sondern ganz Dresden kann sich über die musikalische Antwort von »paradiesisch musizieren« freuen.

Norbert Walsch

Allgemeines 06.04.2017 Eröffnung des Internationales Kurt-Masur-Institutes mit Anne-Sophie Mutter

Mit einem großen Fest-Wochenende vom 3. bis 5. November 2017 sollen die Räumlichkeiten der Stiftung Internationales Kurt-Masur-Institut im Mendelssohn-Haus Leipzig eingeweiht werden.

 

Zu erleben ist die facettenreiche Programmatik des Internationalen Kurt-Masur-Institutes (IKMI). Namhafte, international bekannte Freunde, Kollegen, Interpreten und Schüler Kurt Masurs werden sich zum Thema Beethoven austauschen. Erwartet werden u.a. die Geigerin Anne-Sophie Mutter, der Dirigent Ken-David Masur sowie Dr. Michael Ladenburger (Beethovenhaus Bonn) und Musikwissenschaftler Prof. Peter Gülke. Außerdem sind Konzerte mit Musikern der Mendelssohn-Orchesterakademie des Gewandhauses, der Kurt-Masur -Orchesterakademie der Dresdner Philharmonie sowie Stipendiaten der Anne-Sophie-Mutter-Stiftung geplant. Ergänzt wird das Festwochenende mit Brief-Lesungen aus dem Masur-Nachlass sowie einem Education-Programm zusammen mit Schülern der Kurt-Masur-Schule Leipzig.

Im Mendelssohn-Haus Leipzig, dem letzten Wohnhaus des Komponisten, welches durch die große Unterstützung von Kurt Masur ein Stück 19. Jahrhundert erlebbar macht, entsteht ein Zentrum für Begegnung und kulturelle Bildung: Ziel des Internationalen Kurt-Masur-Instituts ist es, basierend auf Masurs humanistischer, musikalischer, gesellschaftlicher Haltung und Gesinnung, einen Dialog durch Musik auf nationaler und internationaler Ebene zu fördern. »Man muss an die Kraft der Musik glauben und sie fühlen lernen. Sie vermag das Gute im Menschen zu erwecken und zu stärken«, so der Maestro. Finanziell unterstützt wird das IKMI vom Dezernat Kultur der Stadt Leipzig. Für das Corporate Design und die Gestaltung der Webseite zeichnen Christian Kern und accolade pr aus Leipzig verantwortlich. Getreu dem Motto des Internationalen Kurt-Masur-Instituts »Musik – Begegnung – Inspiration« entwickelte das Kuratorium unter der Präsidentin und Stifterin Tomoko Masur und der Geschäftsführerin Anna-Barbara Schmidt ein ambitioniertes Stiftungsprogramm. Geplant sind Seminare und Meisterkurse für junge Musiker unter dem Titel Kurt-Masur-Akademie sowie Kurt-Masur-Lectures, in denen gesellschaftsrelevante Themen von internationalen Persönlichkeiten mit großer Inspirationskraft vorgetragen werden. Das öffentliche Gespräch zwischen Kurt Masur, Helmut Schmidt und Peter Maffay im Oktober 2014 anlässlich des 25. Jubiläums der Friedlichen Revolution (Peterskirche Leipzig) gilt als Auftakt dieser Reihe.

Allgemeines 16.03.2017 Gewählt: Vorstand der Neuen Bachgesellschaft

Christfried Brödel im Amt bestätigt

 

Das Direktorium der Neuen Bachgesellschaft hat auf seiner Sitzung im Bachhaus Eisenach den Vorstand neu gewählt. Dabei wurde der derzeitige Vorstandsvorsitzende, Prof. Dr. Dr. h.c. Christfried Brödel, der nach dem Tod des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Martin Petzoldt für den Rest der Wahlperiode in dieses Amt gewählt worden war, einstimmig für die nächste Wahlperiode als Vorstandsvorsitzender gewählt. Auch Kreuzkantor Roderich Kreile, bisher stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft, wurde einstimmig für die nächste Wählperiode gewählt. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Dr. Michael Maul, Gerd Strauß und Johann Trummer wurden mit überzeugender Mehrheit in ihrem Amt bestätigt. Für die nächsten drei Jahre wird der neugewählte Vorstand nun die Geschäfte der Neuen Bachgesellschaft führen, wozu auch die Verwaltung des Bachhauses Eisenach gehört.

Allgemeines 07.02.2017 Neuer Blick auf die Kirchenmusik

Deutsches Musikinformationszentrum veröffentlicht Informationsportal zum kirchenmusikalischen Leben in Deutschland

 

Kaum ein anderer musikalischer Bereich ist so vielfältig und dadurch so schwer zu überblicken wie die Kirchenmusik. Zwischen Laienorientierung und hoher Professionalisierung dient sie nicht nur der Liturgie, sondern schlägt mit ihren zahlreichen Aktivitäten im Konzertleben eine Brücke in die Gesellschaft. Mit einem neuen Informationsportal zum Thema »Kirchenmusik - Musik in Religionen« legt das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ), eine Einrichtung des Deutschen Musikrats, erstmals ein Angebot vor, das umfassend und systematisch über die aktuelle Situation des kirchenmusikalischen Lebens in Deutschland informiert. Über die Kirchenmusik in der evangelischen und katholischen Kirche hinaus wird dabei auch die Musik in anderen Glaubensgemeinschaften in den Blick genommen. Von der Musik im Gottesdienst und der Orgel als ihrem zentralen Instrument, dem kirchlichen Amateurmusizieren und der geistlichen Musik im Konzert über die Ausbildung und Berufspraxis von Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern bis hin zur Musik in den orthodoxen Kirchen, im Judentum und im Islam - das neue Informationsportal des MIZ beleuchtet die Bedeutung der Musik im religiösen Leben in all ihren unterschiedlichen Facetten. In Fachbeiträgen beschreibt und untersucht das MIZ Strukturen, Ausprägungen und Entwicklungen innerhalb der einzelnen Themengebiete und liefert unter Einbeziehung aktueller statistischer Daten und Fakten eine umfassende Bestandsaufnahme.

»Kirchenmusik ist nicht nur Teil der kirchlichen Verkündigung, sie prägt darüber hinaus in hohem Maße unsere Bildungs- und Kulturlandschaft. Mit seinem neuen Angebot verfolgt das MIZ daher das Ziel, die Musik und die Musikpraxis der großen in Deutschland vertretenen Religionen in ihrer gesamten Bandbreite abzubilden und ihre gesellschaftliche Bedeutung zu unterstreichen«, so Professor Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrats. Dass die Kirchenmusik mit ihrem reichen Erbe eine der tragenden Säulen unseres kulturellen Lebens bildet, zeigt die aktuelle Situation deutlich: Mehr als 900.000 Menschen in Deutschland sind derzeit in 36.000 vokalen und 15.000 instrumentalen Ensembles der Kirchen aktiv. Über 3.300 hauptberufliche Kantorinnen und Kantoren erfüllen neben dem Dienst an der Orgel eine große Vielfalt an künstlerischen und künstlerisch-pädagogischen Aufgaben. Darüber hinaus sind schätzungsweise etwa neun Mal so viele neben- und ehrenamtliche Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker beschäftigt, die das musikalische Leben in den Gemeinden wesentlich gestalten. Mit mehr als 66.000 kirchenmusikalischen Veranstaltungen jährlich erreicht allein die evangelische Kirche, die hierfür Zahlen ausweist, über sieben Millionen Zuhörer und leistet damit einen unverzichtbaren Beitrag zum Musikleben in Deutschland, vor allem auch in ländlichen Regionen. »Ein besonderes Anliegen des MIZ war es, den Blick über den traditionellen Themenkreis der Kirchenmusik hinaus zu weiten und auch die Musik anderer Glaubensgemeinschaften zu beleuchten», erläutert der Leiter des MIZ Stephan Schulmeistrat. »Durch die Einbeziehung der Musik in den orthodoxen Kirchen, im Judentum und im Islam trägt das neue Informationsportal zum einen der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation Rechnung, zum anderen reagiert es auf die Tatsache, dass das Interesse an der Musik anderer Religionen zunehmend steigt. Dies beobachten wir beispielsweise in den Programmen zahlreicher Festivals, in denen Genreüberschreitungen und interreligiöse wie interkonfessionelle Dramaturgien immer größeren Raum einnehmen.« Über die themenbezogenen Fachbeiträge und Statistiken hinaus stellt das MIZ topographische Darstellungen zur Verfügung, z. B. zum kirchlichen Amateurmusizieren, zu Ausbildungsstätten oder zum Orgelbau. Eine umfangreiche Zusammenstellung von grundlegenden Informationen zu Arbeitsinhalten und Aufgabenfeldern von Institutionen und Einrichtungen - darunter Verbände, Forschungseinrichtungen und Archive, aber auch Wettbewerbe, Preise, Festivals mit kirchenmusikalischem Schwerpunkt sowie Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen u.v.m. – gibt einen umfassenden Überblick über infrastrukturelle Aspekte der Kirchenmusik. Ergänzt wird das Portal durch Informationsangebote zu Studien, Positionspapieren, Stellungnahmen und kulturpolitischen Dokumenten sowie durch Literaturempfehlungen, weiterführende Quellen im Internet und tagesaktuelle Nachrichten.

Allgemeines 31.01.2017 Posaunen-Knowhow für alle

Dresdner Posaunenakademie 2017 mit Fabrice Millischer

 

Die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und die Dresdner Bläserphilharmonie veranstalten vom 1. bis 3. Februar 2017 die Dresdner Posaunenakademie, einen dreitägigen Workshop rund um »Die Posaune als Konzert- und Orchesterinstrument«. Geleitet werden die Workshops von Prof. Olaf Krumpfer und Frank van Nooy. Jeder Posaunist – ganz gleich ob Berufsmusiker, Musikstudent oder Amateur – ist herzlich eingeladen, teilzunehmen! Special Guest und ebenfalls Mentor ist der weltweit renommierte Posaunist Fabrice Millischer, der spätestens seit dem Gewinn des 1. Preises beim ARD-Wettbewerb nicht mehr nur dem Fachpublikum ein Begriff ist. Der begeisterte Kammermusiker und Solist ist auf den großen internationalen Konzertpodien zu Hause und konnte zudem mehrere, ihm gewidmete Kompositionen uraufführen. Der 1985 geborene Fabrice Millischer unterrichtet als Professor für Posaune an der Hochschule für Musik in Freiburg und ist weltweit gefragter Dozent bei internationalen Meisterkursen, Workshops und Sommerakademien. Im Rahmen der Dresdner Posaunenakademie finden vom 1. bis 3. Februar 2017 jeweils ab 10 Uhr Workshops in der Hochschule für Musik Dresden statt. Im Bereich Konzertliteratur doziert Prof. Fabrice Millischer. Prof. Olaf Krumpfer widmet sich dem Gebiet der Orchesterliteratur und Frank van Nooy leitet den Kammermusik-Kurs. Durch den Tausch der Gruppen hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, in allen Bereichen aktiv zu sein.

Die Dresdner Posaunenakademie wird mit einem Abschlusskonzert mit allen Workshop-Teilnehmern am 3. Februar 2017, 19.30 Uhr im Kleinen Saal der Dresdner Musikhochschule beendet. Einige ausgewählte Teilnehmer spielen ihre Beiträge außerdem am 4. Februar 2017, 19.30 Uhr und 5. Februar 201, 17 Uhr in den Konzerten der Dresdner Bläserphilharmonie im Hygienemuseum. Unter der Leitung von Stefan Fritzen erklingen u.a. Werke von Anton Bruckner, Søren Hyldgaard und Rolf Rudin.

www.dresdner-blaeserphilharmonie.de

Allgemeines 27.01.2017 350 Jahre Operngeschichte in Dresden

Am 27. Januar 2017 jährt sich die Eröffnung des ersten Opernhauses in Dresden zum 350. Mal

 

Am 27. Januar 2017 jährt sich die Eröffnung des ersten Opernhauses in Dresden zum 350. Mal. Der erste Vorgängerbau der Semperoper wurde an diesem Januartag 1667 feierlich eröffnet. Die Semperoper lädt zusammen mit dem Dresdner Geschichtsverein am 25. Februar zu einem Kolloquium ein, das die Geschichte der Oper in Dresden resümiert.

Die Opernkunst hat in Dresden eine lange Tradition: Vor 350 Jahren wurde am 27. Januar 1667 der erste Vorgängerbau der Semperoper, das »Churfürstliche Opernhaus am Taschenberg« – auch bekannt als »Klengelsches Opernhaus« (nach dem Entwurf des sächsischen Oberlandbaumeisters Wolf Caspar von Klengel benannt) –, feierlich mit Giovanni Andrea Moneglias »I Teseo« eröffnet. Zu Musiktheateraufführungen kam es bereits vierzig Jahre vor diesem historischen Datum, als der Komponist Heinrich Schütz 1627 »Dafne« während einer Fürstenhochzeit auf Schloss Hartenfels bei Torgau mit Dresdner Sängern und Musikern uraufführte. Als Kapellmeister leitete Schütz die Dresdner Hofkapelle, deren Gründungsdatum auf 1548 zurückzuführen ist, und war mit ihr für die Musik am Hofe verantwortlich: geistliche wie weltliche Musik zu unterschiedlichen Anlässen wie Unterhaltung, Feierlichkeiten, Gottesdiensten oder zur politischen Repräsentation. Er lebte allerdings nur bis 1657 in Dresden und erlebte die Eröffnung des »Klengelschen Opernhaus« als drittes festes Opernhaus in Nord-Europa nach Wien und München nicht.

Bereits 1707 wurde auf Geheiß Friedrich August I. von Sachsen (August der Starke) das Klengelsche Opernhaus zu einer katholischen Hofkapelle umgebaut – der Regent war ein paar Jahre zuvor zum Katholizismus konvertiert. Die Opern- und Ballettaufführungen fanden vorrübergehend auf einer provisorischen Bühne im Riesensaal des Schlosses statt. In Vorbereitung auf anstehende Vermählungsfeierlichkeiten wurde 1718 der Grundstein eines neuen festen Opernhauses gelegt. Die italienischen Baumeister Alessandro und Girolamo Mauro errichteten unter Mitwirkung von Matthäus Pöppelmann und Balthasar Permoser (den beiden Schöpfern des Dresdner Zwingers) in nur einem Jahr das »Große Opernhaus am Zwinger«. Das Dreirangtheater, das bis zu 2000 Besucher fasste und damit zu einem der größten und schönsten europäischen Operngebäuden gehörte, wurde am 3. September 1719 mit Antonio Lottis Oper »Giove in Argo« eröffnet. Unter dem Kurfürsten Friedrich August II. und der Leitung von Johann Adolph Hasse erlebte die Opernkunst in Dresden eine Blütezeit.

Etwa fünfzig Jahre nach seiner Eröffnung wurde das Opernhaus nur noch als Ball- und Konzertsaal genutzt. Felix Mendelssohn Bartholdy dirigierte hier 1843 sein Oratorium »Paulus« und Richard Wagner am 5. April 1846 seine denkwürdige Aufführung von Beethovens Neunter Symphonie. 1849 brannte das Große Opernhaus am Zwinger während des Dresdner Maiaufstands ab und wurde danach nicht wieder errichtet.

Bereits 1755 ließ der Impresario Pietro Moretti in der Nähe des Zwingers ein weiteres Opernhaus errichten: das »Moretti-Theater«, später auch »Kleines Hoftheater« genannt. Hier wirkte Carl Maria von Weber als Hofkapellmeister des »deutsches Operndepartement« in der Zeit von 1817 bis 1826. Auf seine Empfehlung hin wurde 1817 der Dresdner Opernchor gegründet. Als Ende des 19. Jahrhunderts eine neue Gestaltung des Dresdner Stadtzentrums heranreifte, legte Gottfried Semper einen »Forum-Plan« vor, der die Zwingeranlagen bis zum Elbufer weiterführen sollte. Doch nur der Neubau des Hoftheaters sollte realisiert werden. Baubeginn war 1838; am 12. April 1841 wurde das Erste Königliche Hoftheater mit Webers »Jubelouvertüre« und Goethes »Torquato Tasso« eröffnet. Sempers Rundbau galt fortan als »schönstes Theater der Welt«. Hier wirkte Richard Wagner in den Jahren 1843 bis 1849 als Königlich Sächsischer Kapellmeister, und hier kamen seine Opern »Rienzi« (1842), »Der fliegende Holländer« (1843) und »Tannhäuser« (1845) zur Uraufführung.

Durch eine Brandkatastrophe wird der erste Semperbau am 21. September 1869 zerstört. Nur wenige Wochen später eröffnet noch im Dezember des gleichen Jahres ein rasch errichtetes Interimstheater, das als »Bretterbude« in die Geschichte des Dresdner Operngeschehens einging. In diesem Theater beginnt das Wirken des Generalmusikdirektors Ernst von Schuch, der in den kommenden Jahrzehnten die künstlerische Exzellenz der Dresdner Oper entscheidend prägte.

Gottfried Semper, der mit der Architektur eines neuen Opernhauses beauftragt wurde, lebte in der Emigration in Italien und gab von dort aus seinem Sohn Manfred Anweisungen für den Neubau. Manfred Semper führte die Bauaufsicht bei der Errichtung des zweiten Semperbaus. Am 2. Februar 1878 wurde das zweite Königliche Hoftheater wiederum mit Webers »Jubelouvertüre« und Goethes »Iphigenie auf Tauris« eröffnet. Der zweite Semperbau ist Ort zahlreicher bedeutender Uraufführungen: »Feuersnot« (1901), »Salome« (1905), »Elektra« (1909), »Der Rosenkavalier« (1911), »Intermezzo« (1924), »Die ägyptische Helena« (1928), »Arabella« (1933), »Die schweigsame Frau« (1935), »Daphne« (1938) sind die wichtigsten Werke von Richard Strauss und wurden hier erstmals auf die Bühne gebracht. Auch Opern anderer Komponisten wie Ferruccio Busoni (»Doktor Faust« – 1925), Paul Hindemith (»Cardillac« – 1926), Kurt Weill (»Der Protagonist« – 1926) oder Rudolf Wagner-Régeny (»Der Günstling« – 1935) erlebten hier ihre Weltpremiere. Unter den Kriegsbedingungen musste am 31. August 1944 der Spielbetrieb in der Semperoper eingestellt werden, nachdem Carl Maria von Webers Oper »Der Freischütz« ein letztes Mal gezeigt wurde. Der Bombenangriff auf Dresden zerstörte in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 auch die Semperoper fast vollständig.

Als erste Interimsbühne nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die umgebaute Tonhalle in Dresden-Neustadt genutzt – später als »Kleines Haus« bekannt. Am 22. September 1948 wurde das wiederaufgebaute Schauspielhaus als »Großes Haus der Staatstheater Dresden« mit Beethovens »Fidelio« eröffnet. Bis 1984 beheimatete das Theater die Sparten Oper, Schauspiel und Ballett.

Im Jahr 1977 wurde der Grundstein zum möglichst originalgetreuen Wiederaufbau der Semperoper gelegt. Sieben Jahre später, 1984 wurde das Operngebäude an die Staatsoper zur Aufnahme des technischen und künstlerischen Probenbetriebs übergeben. Am 13. Februar 1985, vierzig Jahre nach der Zerstörung, wurde der dritte Semperbau festlich mit Carl Maria von Webers »Der Freischütz« wiedereröffnet. Die Semperoper Dresden ist eines der schönsten Theaterhäuser der Welt und ist berühmt für ihre herausragende Akustik und ihr künstlerisch hochkarätiges Programm. Sowohl das exzellente Ensemble des Hauses als auch zahlreiche internationale Gäste tragen dazu kontinuierlich bei.

Allgemeines 23.01.2017 Sie singen und lesen gern?

Mittlerweile zum festen Bestandteil der Leipziger Buchmesse geworden, ruft auch in diesem Jahr CLARA, das Jugend-Musik-Netzwerk des MDR gemeinsam mit der Leipziger Buchmesse und den Hallenser Madrigalisten zur Teilnahme am 3. Buchmesse-Chor auf.

 

Sangesfreudige Messebesucher sind eingeladen als Chor, am Sonntag, 26. März 2017, um 12.00 Uhr in der Glashalle der Leipziger Messe aufzutreten. Wie in den Vorjahren, wird es am Anfang des Messetages von 10.30 bis11.30 Uhr eine Probe in Saal 2 des Kongresscenters geben, um sich auf den öffentlichen Auftritt vorzubereiten.

Gesungen werden gemeinsam mit den Hallenser Madrigalisten unter der Leitung von Tobias Löbner u. a. die baltischen Werke »Sanctus«, »Lietuva«, »Seriau Zirgeli« und »Püha, Püha«.

Melden Sie sich an und gewinnen Sie einen Platz im Chor und damit verbunden eine Freikarte für die Buchmesse am 26.03.2017. Die Noten bekommen Sie nach der Anmeldung zugesandt. Midi-Einspielungen zum Üben gibt es auf der Internetseite der Leipziger Buchmesse zum Herunterladen.

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