Der Sächsische Musikrat e.V.

In der Überzeugung, dass Bildung und Kultur eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Gesellschaft spielen, engagieren wir uns gemeinsam mit unseren Partnern für ein lebendiges Musikland Sachsen.

Wir verstehen uns als Ratgeber und Kompetenzzentrum für Politik und Zivilgesellschaft. Wir stärken mit unserer Arbeit das Bewusstsein für den Wert der Kreativität und fördern im Besonderen das Laienmusizieren als unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Lebens.

Der Sächsische Musikrat (SMR) hat sich zur Aufgabe gemacht die Musiktradition in Sachsen zu pflegen, sowie das zeitgenössische Musikschaffen zu unterstützen. Als größtem kulturellem Dachverband in Sachsen gehören dem SMR derzeitig 49 Landesverbände und Institutionen an.

Im Abstand von zwei Jahren verleiht das Präsidium des Sächsischen Musikrates die Johann Walter Plakette an Persönlichkeiten, die sich durch ihr Engagement im Musikleben des Freistaates besondere Verdienste erworben haben.

Wir betreiben als Weiterbildungsstätte die Sächsische Landesmusikakademie im Schloss Colditz. 

Der SMR ist Mitglied im Deutschen Musikrat und der Interessengemeinschaft der Landeskulturverbände in Sachsen.

Er wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

 
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Jugendjazzorchester 22.01.2020 »Kopfkino« – Jugend-Jazzorchester Sachsen trifft Ed Partyka

Bigbands sind in der Jazzmusik immer ein besonderes Ereignis – und das Jugend-Jazzorchester Sachsen unter der Leitung von Ed Partyka kommt, um dieses Ereignis zu feiern!

Konzerte Februar 2020

Donnerstag, 13.02.2020, Colditz
19.30 Uhr | Landesmusikakademie Sachsen: 10. Colditzer Jazz-Night
Um telefonische Voranmeldung wird unter (034381) 469575 gebeten! Eintritt frei, Spenden sind herzlich willkommen!

Freitag, 14.02.2020, Leipzig
20 Uhr | WERK 2 - Kulturfabrik Leipzig e.V.
Eintritt Vvk. Erm. 9/7 €, Ak. 12/10 € zzgl. Gebühren, Ermäßigung für Schüler, Studenten und Leipzig-Pass-Inhaber, Tickets gibt es im Ticketshop Werk 2, (0341) 3080140 und in vielen VVK-Stellen in Leipzig

Sonnabend, 15.02.2020, Zwickau
19.30 Uhr | Robert-Schumann-Saal des RSK Zwickau
Eintritt 10/8 € (Ermäßigung für Schüler, Studenten und Auszubildende), Vorverkauf: Robert Schumann Konservatorium der Stadt Zwickau, Stiftstraße 10, (0375) 88371970 und an der Abendkasse (ab 18.30 Uhr)

Sonntag, 16.02.2020, Dresden
20 Uhr | Jazzclub Tonne e.V. (Tzschirnerplatz 3-5)
Eintritt Vvk. Erm. 15/11 €, Ak. 18/14 € zzgl. Gebühren, Tickets gibt es im Jazzclub Tonne, bei reservix.de und in vielen VVK-Stellen in Dresden und Umgebung

 

Ed Partykas Phantasie und Können reichen weit über die branchenüblichen Bigband-Arrangements hinaus. Wo andere flächig schreiben würden, setzt er mit feinem Gespür auf kraftvolle Rhythmen, voluminöse Bläser, präzise Breaks, zarte Zwischenspiele, dynamische Finessen auf komplexe Stimmführungen. Zudem unterlegt er den Instrumentalsoli und der Gesangsstimmen fein abgestufte Orchesterfarben – auch dies ein Zeichen hoher musikalischer Qualität. Viel Platz für kreativen Solisten krönen diese vielschichtigen Arrangements – »Kopfkino« in höchster Form!

Das JJO Sachsen wird im Februar 2020 Musik von Ed Partyka gemeinsam mit dem Posaunisten erarbeiten und dann das Publikum in vier Konzerten in Sachsen mit der Imaginationskraft seiner Musik bezaubern sowie seinen individuellen Schreibstil präsentieren.

Ed Partyka ist Bassposaunist/Tubist, Komponist/Arrangeur und Dirigent. Ursprünglich aus Chicago Illinois stammend, lebt er seit 1990 in Deutschland und der Schweiz. Er tourte und spielte mit dem Bob Brookmeyer New Art Orchestra, Vienna Art Orchestra, Carla Bley, WDR Big Band, NDR Big Band, Mnozil Brass, Gansch & Roses und dem Roman Schwaller Nonet. Er leitet das Ed Partyka Jazz Orchestra EPJO, ist musikalischer Leiter des Jazz Orchestra Regensburg und Co-Leiter des Flip Philipp/Ed Partyka Dectet. Ed Partyka ist ebenfalls im Bereich der Jazzausbildung tätig und hatte Lehraufträge an der Johannes Gutenberg Universität in Deutschland und an der Musikhochschule Wien. Derzeit ist er Professor für Jazztheorie & Komposition und Abteilungsleiter des Jazz-Instituts an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz, Österreich, und unterrichtet Komposition an der Hochschule für Technik und Kunst in Luzern, Schweiz.

Das JUGEND-JAZZORCHESTER SACHSEN ist eine Big Band vom Feinsten. Das Ensemble, dessen Bühnenbesetzung nicht mehr als 20 Musiker umfasst, besteht in immer wechselnden Besetzungen seit 1993 und begeisterte seit seiner Gründung sowohl regionales Publikum als auch Jazzliebhaber in Kanada, Griechenland, Indien, Ungarn, Israel und wo die zahlreichen Konzertreisen noch hinführten. Dabei befindet sich auch die künstlerische Leitung im ständigen Wechsel, um den jungen Musikern im Alter zwischen 16 und 26 Jahren möglichst vielfältige Impulse zu geben. So dirigierten schon Jazzgrößen wie Malte Schiller, Jan Schreiner, Janis Steprans (Kanada), Milan Svoboda (Tschechien), Jürgen Friedrich, Carla Bley (USA), Joe Sullivan (Kanada), Rolf von Nordenskjöld, Marko Lackner, Al Porcino, Thomas Zoller und Ansgar Striepens die Band. Das übergeordnete Motto ist dabei immer »Think Jazz! Feel Jazz! Be Jazz!«

Jugendjazzorchester 13.02.2019 »Bebop and Beyond«

Jugend-Jazzorchester Sachsen trifft Janis Steprans

Konzerte

Donnerstag, 21.02.2019 | 19.30 Uhr
Colditz, Landesmusikakademie Sachsen

Freitag, 22.02.2019  | 20 Uhr
Leipzig, WERK 2 - Kulturfabrik Leipzig e.V.

Sonnabend, 23.02.2019  | 20 Uhr
Plauen, Alte Kaffeerösterei

Sonntag, 24.02.2019  | 20 Uhr
Dresden, Jazzclub Tonne e.V.

 

Vom 15. bis 21. Februar 2019 wird das Jugend-Jazzorchester Sachsen zu seinem Workshop in der Landesmusikakademie Colditz aufbrechen. Das Nachwuchsensemble probt dort eine Woche lang unter der Leitung des renommierten kanadischen Saxophonisten Janis Steprans ein Programm ein, welches den Schwerpunkt auf den amerikanischen Bebop und dessen Entwicklungen bis in die Gegenwart legt. Diese Richtung des Jazz löste in den frühen 40er Jahren den Swing ab, da die großen Ballsäle New Yorks, wo Swing getanzt und gespielt wurde, kriegs- und wirtschaftlich bedingt schlossen. Ein kleines Viertel in Midtown Manhattan mit vielen winzigen Nachtclubs wurde die Keimzelle für eine neue Richtung des Jazz, genannt Bebop. Bebop ist und bleibt die Grundlage des Modern Jazz, welcher – wie die Musik Bachs den Grundstein für die europäische Musiktradition legte – noch immer den zeitgenössischen Jazz beeinflusst. Die improvisatorischen Stile Charlie Parkers und Dizzy Gillespies waren in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts grundlegend für die musikalische Entwicklung  von Stilen wir Modal Jazz, Free Jazz, der Fusion von Rock und Jazz in den 70er Jahren und aktuell der Verbindung von Jazz und klassischer Musik.

Janis Steprans, der bereits mit Dizzy Gillespie zusammen musizierte, stammt aus Quebec, Kanada, wo er sowohl als Solist und Bandmitglied als auch als Dozent an der »Université Laval« in Quebec tätig ist. Er begann seine Laufbahn als Jazz-Musiker bereits in der Highschool, wo er mit dem Saxophonspiel anfing und setzte sein Studium an der McGill Universität unter Gerry Danovitch und am New England Konservatorium mit Joe Allard fort.

Er wird mit Hilfe von einem dreiköpfigen Dozententeam und mit Unterstützung von zwei Experten in Sachen Musikergesundheit die Leitung dieses Workshop des Jugendjazzorchester übernehmen und gemeinsam mit den jungen Musikern die Entwicklung moderner improvisierter Musik von den Beginnen in der 52. Straße New Yorks bis in die Gegenwart erforschen.

Das Jugend-Jazzorchester Sachsen ist eine Big Band vom Feinsten. Das Ensemble, dessen Bühnenbesetzung nicht mehr als 20 Musiker umfasst, besteht in immer wechselnden Besetzungen seit 1993 und begeisterte seit seiner Gründung sowohl regionales Publikum als auch Jazzliebhaber in Kanada, Griechenland, Indien, Ungarn, Israel und wo die zahlreichen Konzertreisen noch hinführten. Dabei befindet sich auch die künstlerische Leitung im ständigen Wechsel, um den jungen Musikern im Alter zwischen 16 und 26 Jahren möglichst vielfältige Impulse zu geben. So dirigierten schon Jazzgrößen wie Carla Bley (USA), Jürgen Friedrich, Joe Sullivan (Kanada), Rolf von Nordenskjöld, Marko Lackner, Al Porcino, Thomas Zoller und Ansgar Striepens die Band.

 

 

Jugendjazzorchester 08.02.2017 Jazzwelten – Big-Band-History meets European Footprints

Dem Sächsischen Musikrat gelang es erneut, den Jazzpianisten Milan Svoboda für ein Projekt im Februar 2017 zu gewinnen.

 

Zusammen mit dem tschechischen Nachwuchsmusikern und Mitgliedern des Jugend-Jazzorchester Sachsen wird der Professor für Komposition und Jazzharmonie am Konservatorium in Prag ein besonderes Programm erarbeiten: Modernen Kompositionen amerikanischer Jazzmusiker wie Thad Jones, Buddy Rich, Bob Mintzer, Gordon Goodwin, Maria Schneider stellt er eigene Werke gegenüber. Hier Jazz der neuen Welt - in den USA entstanden, dort Jazz aus der alten Welt – von Milan Svoboda, dem Europäer aus Tschechien, der es geschafft hat, seinen eigenen, unverwechselbaren Stil zu entwickeln. Zwei Pole, die gegenübergestellt werden? Die sich mischen und doch harmonieren? Man darf sehr gespannt sein! Milan Svoboda studierte an der Orgelklasse des Prager Konservatoriums, Musikwissenschaften an der Karls-Universität in Prag und Komposition an der Prager Akademie für Musik sowie dem Berklee College für Musik in Boston, USA. 1974 gründete er sein erstes Jazzorchester, die Prager Big Band, die sich einen Namen in der Geschichte des tschechischen und europäischen Jazz machte. Als Dirigent und Arrangeur leitete Svoboda später die gemischte Tschechisch/Polnische Big Band, die mit den besten Solisten aus beiden Ländern besetzt war. Zur Zeit dirigiert er wieder ein kreatives Jazzorchester, die Prager Big Band und sein eigenes Milan Svoboda Quartett.

Konzerte
16.02.2017, 20.00 Uhr Windmühle Seifhennersdorf
17.02.2017, 20.30 Uhr Jazzclub Telegraph, Leipzig
18.02.2017, 20.00 Uhr Jazzclub Tonne Dresden
19.02.2017, 21.30 Uhr Jazzclub Reduta Prag

Der Jazzworkshop im Februar 2017 ist Bestandteil des Netzwerkes Kulturelle Bildung und Sprache. Das Netzwerk wird gefördert aus Mitteln des Kooperationsprogramms zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik 2014-2020.

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