Der Sächsische Musikrat e.V.

In der Überzeugung, dass Bildung und Kultur eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Gesellschaft spielen, engagieren wir uns gemeinsam mit unseren Partnern für ein lebendiges Musikland Sachsen.

Wir verstehen uns als Ratgeber und Kompetenzzentrum für Politik und Zivilgesellschaft. Wir stärken mit unserer Arbeit das Bewusstsein für den Wert der Kreativität und fördern im Besonderen das Laienmusizieren als unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Lebens.

Der Sächsische Musikrat (SMR) hat sich zur Aufgabe gemacht die Musiktradition in Sachsen zu pflegen, sowie das zeitgenössische Musikschaffen zu unterstützen. Als größtem kulturellem Dachverband in Sachsen gehören dem SMR derzeitig 49 Landesverbände und Institutionen an.

Im Abstand von zwei Jahren verleiht das Präsidium des Sächsischen Musikrates die Johann Walter Plakette an Persönlichkeiten, die sich durch ihr Engagement im Musikleben des Freistaates besondere Verdienste erworben haben.

Wir betreiben als Weiterbildungsstätte die Sächsische Landesmusikakademie im Schloss Colditz. 

Der SMR ist Mitglied im Deutschen Musikrat und der Interessengemeinschaft der Landeskulturverbände in Sachsen.

Er wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

 
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Kinder & Jugend 31.05.2016 300 Stimmen beim Fest der Kinderchöre

Gemeinsames Konzert des Kinderchores der Oper Leipzig, des Gewandhauskinderchores, des MDR-Kinderchores und des Mädchenchores der Schola Cantorum

 

Der Kinderchor der Oper Leipzig lädt unter dem Motto »Singen verbindet!« am Sonntag, dem 5. Juni um 11 Uhr die großen Kinderchöre der Stadt, den GewandhausKinderchor, den MDR-Kinderchor und den Kinderchor der Schola Cantorum zu einem Fest der Kinderchöre ein. Jeder Chor präsentiert seinen einzigartigen Klang mit anspruchsvoller Chorliteratur und dem ein oder anderen Pop-Klassiker in einzelnen Formationen. Das Singen verbindet, demonstrieren die 300 Kinder und Jugendlichen auch als ein großer gemeinsamer Chor, wenn sie u.a. Chorwerke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Bob Chilcott oder John Leavitt stimmgewaltig auf die große Bühne des Opernhauses bringen. Die Moderation an diesem Sonntagvormittag übernimmt der MDR-Sprecher Axel Thielmann. Die Musikalische Leitung der Chöre liegt in den Händen der jeweiligen Chorleiter selbst, Sophie Bauer für den Kinderchor der Oper Leipzig, Frank-Steffen Elster für den GewandhausKinderchor, Ulrich Kaiser für den MDR Kinderchor und Marcus Friedrich für den Mädchenchor und das Ensemble der Schola Cantorum Leipzig. Begleitet werden sie von Maria Hinze am Klavier, Kivanc Tire (Violine), Franz Schwarznau (Kontrabass) und Hannes Malkowski am Schlagzeug.

Karten (10 Euro) erhalten Sie an der Kasse im Opernhaus, unter: (0341) 12 61 261 (Mo–Sa, 10:00–19:00), per E-Mail oder unter www.oper-leipzig.de

Kinder & Jugend 24.05.2016 Karneval der Tiere

Kinder musizieren und tanzen für Kinder

 

Der Karneval der Tiere ist eine große Zoologische Fantasie in der vierhändigen Fassung von Camille Saint-Saëns mit der Erzählung zum Bühnenwerk in einer künstlerisch dramaturgischen Musiktheaterproduktion der Dipl. Musikpädagogin & Pianistin Stephanie Dathe und einer Tanzchoreographie von Gundula Peuthert vom Tanzwerk Leipzig. Das Projekt entstand als Kooperationsprojekt der schola arssynerga, dem Zoo Leipzig und dem DTKV Sachsen e.V. anlässlich des Jubiläums 1000 Jahre Leipzig im vergangenen Jahr. Am ersten Ferienwochenende 2015 erlebte es seine Premiere vor ca. 2000 Besuchern innerhalb der Festlichkeiten um die Wiedereröffnung der Kongresshalle im Zoo Leipzig. Das Projekt ermöglicht sowohl Laufpublikum, Familien, Kindern und Besuchern aller sozialen Schichten, Herkunft und Religion teilzuhaben am kulturellen Erbe und sichert durch die Aufführungen im Zoo einen ganz besonderen Einstieg in die kreative und humorvolle Erlebniswelt mit den Mitteln von Musik und Tanz von Kindern und Jugendlichen für ein Publikum jeden Alters.

Es spielen junge Pianisten der »schola arssynerga« gemeinsam mit Gastschülern von verschiedenen Lehrkräften verschiedener Musikschulen und jungen Tänzern des Tanzwerk Leipzig. Die Idee zum »Karneval der Tiere« hatte Camille Saint-Saëns im Jahr 1886 anlässlich einer Aufführung im Freundeskreis. Ganz offensichtlich amüsierte es ihn, bekannte Melodien von Berufskollegen verfremdet auf eigene »tierische« Weise so darzustellen, dass sie wie liebevolle Anekdoten die der Musik oft aufgesetzte ehrfurchtsvolle Ernsthaftigkeit nehmen. Saint-Saëns ließ das Werk zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlichen. So wurde es erst postum im Jahr 1922 uraufgeführt und zog anschließend um die Welt. Die beiden beteiligten Schulen gestalten gemeinsam eine ganz eigene Reise durch die 14 kleinen Abenteuer mit Raubkatzen, Hühner und Hähnen, Wilden Eseln, Fossilien, Kängurus, tanzenden Schildkröten und einer Elefantendame, einem Schwan, Vögeln, einem Kuckuck im tiefen Wald sowie Persönlichkeiten mit langen Ohren. Allerlei Tierrufe und bekannte Melodien bekannter Komponisten machen die heiteren 45 Minuten der Aufführung zum Erlebnis für groß und klein. Die vierhändige Klavierversion stammt vom Komponisten selbst. Die Erzählung wird von Pauline Braune gestaltet. Der aufwendige Orchesterpart wird in einer eigens gemeinsam mit den Spielern entwickelten liebevollen improvisatorischen Version von Peter Kuhnsch mit klassischem Schlagzeug und Percussion ersetzt. So verbinden sich verschiedene künstlerische Handschriften in diesem Projekt.

Der musik- und bewegungspädagogische Ansatz ist dabei unverkennbar. Die Musik wird lebendig im Zusammenwirken der Akteure innerhalb der intermedialen Spielraumsituation die in der Erarbeitungsphase entsteht. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer des Tanzwerk Leipzig unterstützen mit der Tanzperformance von Gundula Peuthert den parodistischen Ansatz von Camille Saint-Saëns, denn wie kaum ein anderes musikalisches Werk verbindet es kreative Phantasie, kindliche Wahrnehmung, Humor und ernsthafte Beobachtung in geradezu genialer Treffsicherheit mit der Tier- und Erlebniswelt des Zoologischen Garten in Leipzig. Durch die regelmäßige Mitwirkung in Projekten der Schüler der »schola arssynerga« entsteht im Ensemblespiel eine Gemeinschaft im Umgang mit Musik, die im hohen Maß sowohl für die ausführenden Schüler als auch Tänzer, aber auch für die Zuhörer und Zuschauer musikalisch - kulturell bildend ist. Gleichzeitig beschäftigen sich die jungen teilnehmenden Spieler und Tänzer vertiefend mit einem zentralen Komponisten der klassischen Klavier- und Orchesterliteratur und einem professionellen Werk, das unter normalen Umständen im Schulalltag, aber auch beim Freizeitmusizieren in dieser verdichteten und vertieften Form nicht annähernd so erarbeitet werden könnte wie in der Projektarbeit innerhalb dieser Musiktheaterproduktion. Ziel ist es gemeinsam mit dem Publikum unter dem Motto »Kinder musizieren und tanzen für Kinder« in Dialog zu treten. Nach erfolgten Aufführungen im Zoo Leipzig, wird das Projekt vorher und nachher während des gesamten Jahres in verschiedenen Modulen und Ausführungen durch Einrichtungen wie KiTas, soziokulturellen Einrichtungen und Schulen wandern und verspricht schon jetzt eine große nachhaltige Wirkung.

Der »Karneval der Tiere« von Camille Saint-Saëns zum Ferienauftakt im Zoo Leipzig am 25. und 26. Juni 2016, jeweils 14 Uhr und 16 Uhr. Öffentliche Generalproben finden jeweils 11 Uhr im Gründergarten statt.

www.arssynerga.de

Kinder & Jugend 10.05.2016 Dresdner Preisträger bei Orchesterwerkstatt Halberstadt

Unter den Preisträgern der 27. Orchesterwerkstatt Halberstadt sind zwei junge Komponisten aus Dresden, die beide der Komponistenklasse Dresden entstammen.

 

Für ihr Orchesterstück »Wie klingt wohl der Schnee« wurde die zwölfjährige Helene Scharfe ausgezeichnet. Sie teilt sich den mit 500 Euro dotierten Preis der Deutschen Orchester-Stiftung mit Finn Wiersig (geb. 1999) aus Magdeburg. Der 18-jährige Jan Arvid Prée, seit 2015 Dirigierstudent an der Hochschule für Musik Dresden, konnte die Jury mit seiner Komposition »moosgebettet, windumatmet« nach einem Text von Christian Morgenstern überzeugen und erhielt dafür den Preis des Kuratoriums Stadtkultur Halberstadt e.V., d.h. den Kompositionsauftrag für ein Orchesterstück, das im ersten Sinfoniekonzert des Nordharzer Städtebundtheaters in der kommenden Spielzeit uraufgeführt werden soll. Auch den Impuls-Preis, der eine Aufführung beim Impuls-Festival vorsieht, konnte sich Jan Arvid Prée mit seinem Orchesterstück sichern. Um eine Teilnahme an der 27. Orchesterwerkstatt Halberstadt hatten sich 11 junge Komponisten aus ganz Deutschland beworben. Von ihnen wurden sechs im Alter von 11 bis 19 Jahren ausgewählt und am ersten Maiwochenende nach Halberstadt eingeladen. An drei Werkstatttagen hatten sie die Gelegenheit, mit einem Profi-Orchester unter Leitung von Johannes Rieger zu arbeiten. Zur Jury gehörten Annette Schlünz, Martin Christoph Redel, Johannes Rieger und Hans Rotman.

Komponistenklasse Dresden

Kinder & Jugend 31.03.2016 Konzert der Kulturen

Landesjugendorchester Sachsen und Europera Youth Orchestra musizieren gemeinsam

 

In einer einzigartigen Kooperation laden das Landesjugendorchester (LJO) Sachsen und das trinationale Europera Youth Orchestra (EYO) zum „Konzert der Kulturen“ beim aktuellen Frühjahrsprojekt.

Unter dem Dirigat des gebürtigen Schweizers Frédéric Tschumi vereinen sich die talentiertesten Musiker Sachsens und des deutsch-polnisch-tschechischen Dreiländerecks im Alter von 14-26 Jahren zu einem großen Sinfonieorchester, um gemeinsam das binnen vier Probentagen auf Schloss Colditz einstudierte vielfältige musikalische Programm in drei Konzerten zu präsentieren. Im „Konzert der Kulturen“ begeben sich Akteure und Publikum gemeinsam auf eine wahrlich „kulturübergreifende“ Reise durch Nationen, Genres, über Ozeane und Gebirge, die manche Überraschung birgt.

Die jungen Talente aus Deutschland, Polen und Tschechien laden Sie ein, sich an folgenden Terminen mit auf ihre musikalische Reise zu begeben:

Samstag, 02.04.2016 | 19:30 Uhr | Dresden | Konzertsaal der Hochschule für Musik, Wettiner Platz/Schützengasse

Sonntag, 03.04.2016 | 18:00 Uhr | Jelenia Góra, PL | Niederschlesische Philharmonie

Montag, 04.04.2016 | 11:00 Uhr | Liberec, CZ | Technische Universität, Aula Gebäude G

Antonín Dvořák – 9. Sinfonie e-Moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«
George Gershwin – Rhapsody in Blue
John Powell – »Drachenzähmen leicht gemacht« Suite (Auszüge)
Klaus Badelt – »Fluch der Karibik« (Filmmusik)

Kinder & Jugend 24.03.2016 Von Rittern und Helden

Bundesjugendorchester gibt Konzert mit Solisten der Berliner Philharmoniker in Dresden

 

Am Montag dem 04. April 2016 gibt das Bundesjugendorchester, »Deutschlands jüngstes Spitzenorchester«, um 19:30 Uhr ein Konzert in der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Unter der musikalischen Leitung von Sebastian Weigle, GMD der Oper Frankfurt a.M., erklingt ein mitreißendes Programm »Von Rittern und Helden«: Richard Strauss‘ Don Quixote und Manuel de Fallas Suiten zu El Sombrero de tres Picos. Als Solisten wirken Ludwig Quandt, Solocellist der Berliner Philharmoniker, und die Bratschistin Teresa Schwamm, ehemaliges Orchestermitglied und Gründungsmitglied des Armida Quartetts. Mit Robert Schumanns Konzertstück für vier Hörner und Orchester wird das Bundesjugendorchester zudem vier Hornisten der Berliner Philharmoniker begleiten: den Solo-Hornisten Stefan Dohr sowie Stefan de Leval Jezierski, Sarah Willis und Andrej Žust.

In dem über 90-köpfigen Bundesjugendorchester, das seine Mitglieder durch den Wettbewerb »Jugend musiziert« und Probespiele auswählt, spielen diesmal drei junge Instrumentalisten aus Sachsen. Während seiner Frühjahrstournee gastiert das Ensemble außerdem in Köln, Berlin, Dresden und Heidenheim. Zum Auftakt der Tournee dirigiert Sir Simon Rattle ein gemeinsames Konzert mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker in Baden Baden, um die Kooperation zwischen den beiden Spitzenorchestern fortzuführen. Das Bundesjugendorchester mit Sitz in Bonn ist ein Projekt der Deutscher Musikrat Projekt gGmbH und wird maßgeblich vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Karten für das Konzert im Konzertsaal der Hochschule für Musik, Wettiner Platz/Schützengasse, sind zu 9,50 Euro / ermäßigt 6 Euro an der Abendkasse erhältlich.

Für das Bundesjugendorchester ist es das zweite Engagement innerhalb kurzer Zeit in Dresden: Bereits im November 2015 hatten die jungen Musikerinnen und Musiker an der Semperoper eine Komposition von Mikael Karlsson eingespielt. Die Musik zum Ballett »COW« (Choreografie: Alexander Ekman) ist seit dem 12. März in der Semperoper zu erleben.

Bundesjugendorchester

Kinder & Jugend 10.03.2016 Nichts zu verlieren - Viel zu gewinnen

Landeswettbewerb »Jugend musiziert« Sachsen vom 11.-13. und 18.-20. März 2016 in Hoyerswerda

 

Der Landeswettbewerb JUGEND MUSIZIERT Sachsen wird in diesem Jahr unter Beteiligung von 451 jungen Musikern in Hoyerswerda stattfinden.

An sechs Tagen und sechs verschiedenen Wertungsorten, u.a. auch im Landesgymnasium für Musik in Dresden (Percussion) werden die Schülerinnen und Schüler aus ganz Sachsen als Solisten oder in Ensembles um Punkte und Prädikate vor insgesamt 59 Juroren aus dem gesamten Bundesgebiet musizieren.  Spannende Sololeistungen gibt es diesem Jahr u.a. bei den Streichern, Schlagzeugern, Pop-Sängern und Jazzern. In der Ensemblewertung stehen in diesem Jahr Kammermusikwertungen für Alte Musik, Bläser und Klavier, Vokal- und Gitarrenmusik im Mittelpunkt.  Veranstalter von JUGEND MUSIZIERT ist der Sächsische Musikrat in diesem Jahr gemeinsam mit der Stadt Hoyerswerda.

Infos zum Wettbewerb, Ablauf und den Ergebnisse finden Sie tagesaktuell auf dem Jugend-musiziert-Portal.

Alle Wertungsspiele sind öffentlich!

Konzerte
Sa 12. März | 20 Uhr | Kulturfabrik Hoyerswerda | Preisträgerkonzert »JAZZ«
Sa 19. März | 19 Uhr | Martin-Luther-King Haus Hoyerswerda | Preisträgerkonzert »ALTE MUSIK«
Eintritt frei!

Kinder & Jugend 02.03.2016 Gastschüler im Kompositionskurs für Kinder und Jugendliche willkommen

Im Osterkurs der Komponistenklasse Dresden vom 29. März bis 3. April 2016 im Gästehaus des Ritterguts Limbach bei Wilsdruff sind noch Plätze für interessierte Gastschüler frei!

 

Unter Anleitung der Komponisten Silke Fraikin und Johannes Korndörfer treffen sich im Kurs 15 Schülerinnen und Schüler im Alter von 8 bis 20 Jahren. Zum Programm gehören Kompositionsunterricht, Gehör- und Rhythmustraining, gemeinsames Singen und Musizieren auf selbst gebauten Klangobjekten. Als Gastdozentin unterrichtet die Komponistin Annette Schlünz (Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste). Zu Beginn des Kurses ist der Gitarrist Michael Schröder mit einem Workshop zu Gast. Er ist Mitglied des Ensembles L’ART POUR L’ART aus Winsen, das die neu entstandenen Stücke der Schüler im September im Festspielhaus Hellerau uraufführen wird. Der Kurs bietet jungen Musik-Erfindern die einzigartige Gelegenheit sich mit anderen Kreativen auszutauschen und wertvolle kompositorische Anregungen zu erhalten. Interessenten sollten sich umgehend bei Silke Fraikin (0351-3109682), Johannes Korndörfer (0351-2631773) oder per E-Mail melden.

Die Komponistenklasse Dresden nimmt derzeit auch wieder neue Schüler auf. Gefragt sind Phantasie und Experimentierfreude – besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Gerne kann ein Termin für kostenlosen Schnupperunterricht vereinbart werden. Die Komponistenklasse Dresden (Leitung: Silke Fraikin) beschäftigt sich mit der Förderung von Kindern und Jugendlichen auf einem künstlerischen Gebiet, auf dem es sonst kaum Bildungsangebote gibt. Ein wesentlicher Bestandteil des Unterrichtskonzepts ist es, die jungen Komponisten auch an die anderen Kunstsparten heranzuführen, genreübergreifendes Arbeiten und den künstlerischen Austausch mit anderen Jugendprojekten anzuregen.

Die Komponistenklasse Dresden wurde 2015 mit dem Sächsischen Initiativpreis für Kunst und Kultur ausgezeichnet.

www.komponistenklasse.de

Kinder & Jugend 25.02.2016 Roland-Zimmer-Jugendwettbewerb

Wettbewerb Soloinstrumente Gitarre, Mandoline und Zither vom 31. März bis 2. April 2016 in Hohenstein-Ernstthal

 

Zum vierten Mal ist das Lessing-Gymnasium Hohenstein-Ernstthal Veranstaltungsort des Wettbewerbs vom 31. März bis 2. April 2016.

Der Wettbewerb dient der Förderung des Amateurmusizierens und versteht sich als Wegbereiter für nationale und internationale Leistungsvergleiche. Mit 41 Teilnehmern im Fach Gitarre werden die öffentlichen Wertungsspiele am 31. März und 1. April absolviert. Am 2. April wird der Wettbewerb durch die Wertungsspiele von 17 Mandolinisten und ebensoviel Zitherspielern ergänzt. Die Teilnehmer sind im Alter von  6 bis 21 Jahren und treten in fünf Wertungsklassen an. Vom hohen Niveau und dem ausdrucksstarken Spiel der jungen Künstler kann sich das Publikum im Konzert der Preisträger am 2.April in der Aula des Lessing Gymnasium in Hohenstein-Ernstthal ab 19 Uhr überzeugen. Der Roland-Zimmer-Jugendwettbewerb für Soloinstrumente Gitarre, Mandoline und Zither ist dem Vermächtnis von Prof. Roland Zimmer (16.06.1933–04.01.1993) gewidmet. Die kennzeichnenden Orte des Lebens von Prof. Roland Zimmer waren die Musikstadt Markneukirchen im Vogtland und Thüringens Klassikerstadt Weimar. 

Kinder & Jugend 12.01.2016 Sounds from The South

Rainer Tempel und das Jugend-Jazzorchester Sachsen mit orchestralen Big Band Sound vom Feinsten

 

»Sounds from The South« überschreibt Rainer Tempel das Programm, das er in der ersten Woche der sächsischen Winterferien im Februar 2016 mit dem Jugend-Jazzorchester Sachsen, den besten Nachwuchsjazzern Sachsens, in der Landesmusikakademie Sachsen auf Schloss Colditz erarbeiten wird. Denn als Schwabe kommt der vielseitige Jazzmusiker aus dem Süden der Republik, und er bringt seine eigene Musik mit. Tiefverwurzelt in der orchestralen Tradition des Klangkörpers Big Band beinhaltet die Musik Rainer Tempels avantgardistische Stücke ebenso wie ungewöhnliche Bearbeitungen bekannter Songs. Auf die Konzerte in Leipzig und Dresden im Anschluss an die Probenphase in Colditz, bei denen neben seiner frühen Komposition »An hellen Tagen«, einem Big-Band-Hit in Süddeutschland, einige seiner Kompositionen für die NDR Bigband und das Zurich Jazz Orchestra (u.a. »4 x 4«, »New Plans«) sowie Arrangements von Cole Porters »I Love Paris« und Cindy Laupers »Time After Time« auf dem Programm stehen, darf man gespannt sein! Mit Rainer Tempel hat das Jugend-Jazzorchester Sachsen eine der kreativsten musikalischen Erscheinungen Deutschlands für sich gewinnen können. Der Jazzpianist, Komponist, Arrangeur und Bandleader kam 1971 in Tübingen auf die Welt, gründete mit 24 Jahren seine eigene Bigband und ist dem Genre seither stets verbunden geblieben. Er komponierte für nahezu alle maßgeblichen Bands in Deutschland und leitete sieben Jahre das Zurich Jazz Orchestra. Seinen großen Erfahrungsschatz gibt er als Professor an den Musikhochschulen in Luzern und Stuttgart weiter. Im August 2013 übernahm er zudem die künstlerische Leitung des Jugendjazzorchesters Baden-Württemberg. 2015 gewann das von ihm arrangierte Album »Petite Fleur« (Christof Lauer, NDR Bigband) den Echo Jazz.

Das Jugend-Jazzorchester Sachsen ist eine Big Band vom Feinsten. Das Ensemble, dessen Bühnenbesetzung nicht mehr als 20 Musiker umfasst, besteht in immer wechselnden Besetzungen seit 1993 und begeisterte seit seiner Gründung sowohl regionales Publikum als auch Jazzliebhaber in Kanada, Griechenland, Indien, Ungarn, Israel und wo die zahlreichen Konzertreisen noch hinführten. Dabei befindet sich auch die künstlerische Leitung im ständigen Wechsel, um den jungen Musikern im Alter zwischen 16 und 26 Jahren möglichst vielfältige Impulse zu geben. So dirigierten schon Jazzgrößen wie Jürgen Friedrich, Carla Bley (USA), Joe Sullivan (Kanada), Rolf von Nordenskjöld, Milan Svoboda (Tschechien), Al Porcino, Thomas Zoller und Ansgar Striepens die Band.

Konzerte

11.02.2016 | 19:30 | Colditz, Landesmusikakademie
12.02.2016 | 20:00 | Leipzig, Centralpalast
13.02.2016 | 21:00 | Dresden, Jazzclub Tonne (im Kurländer Palais)

Kinder & Jugend 16.12.2015 Von fremden Ländern und Menschen

Jugend-Kompositionswettbewerb

 

Mit seinen »Kinderszenen« schrieb der Komponist Robert Schumann kurze, originelle Klavierwerke wie »Träumerei«, »Kuriose Geschichte« oder »Von fremden Ländern und Menschen«. Willst du auch eine musikalische Szene erfinden, die jungen Pianisten Lust aufs Entdecken macht? Hast du schon eine Idee, wie du das Publikum überraschen kannst? Dann bist du hier genau richtig!

Komponiere eine kurze Szene aus deiner eigenen Erlebniswelt (für einen Klavierspieler, Spieldauer ca. drei Minuten)! Finde einen besonderen Titel, der sofort einen bildhaften Gedankenblitz auslöst! Du darfst auch alle in der heutigen Klaviermusik verwendeten Spieltechniken wie das Erzeugen von Klängen im Flügel-Inneren, Präparationen u.ä. einsetzen oder zusätzliche Instrumente, die vom Klavierspieler bedient werden können, und darüber hinaus auf die Suche nach neuen Klängen gehen!

Als Preis winkt die Uraufführung der Preisträgerstücke durch eine professionelle Pianistin zu Schumanns Geburtstag am 8. Juni 2016 im Carl-Maria-von-Weber-Museum Dresden-Hosterwitz im Rahmen der Robert-Schumann-Ehrung 2016. Alle Preisträger werden zu Generalprobe und Konzert eingeladen und erhalten einen Audio-Mitschnitt.

Hier geht es zur Ausschreibung.

Das Projekt ist eine Kooperation der Robert-Schumann-Ehrung des Sächsischen Vocalensembles e.V. mit der Komponistenklasse Dresden und dem Carl-Maria-von-Weber-Museum Dresden

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