Der Sächsische Musikrat e.V.

In der Überzeugung, dass Bildung und Kultur eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Gesellschaft spielen, engagieren wir uns gemeinsam mit unseren Partnern für ein lebendiges Musikland Sachsen.

Wir verstehen uns als Ratgeber und Kompetenzzentrum für Politik und Zivilgesellschaft. Wir stärken mit unserer Arbeit das Bewusstsein für den Wert der Kreativität und fördern im Besonderen das Laienmusizieren als unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Lebens.

Der Sächsische Musikrat (SMR) hat sich zur Aufgabe gemacht die Musiktradition in Sachsen zu pflegen, sowie das zeitgenössische Musikschaffen zu unterstützen. Als größtem kulturellem Dachverband in Sachsen gehören dem SMR derzeitig 49 Landesverbände und Institutionen an.

Im Abstand von zwei Jahren verleiht das Präsidium des Sächsischen Musikrates die Johann Walter Plakette an Persönlichkeiten, die sich durch ihr Engagement im Musikleben des Freistaates besondere Verdienste erworben haben.

Wir betreiben als Weiterbildungsstätte die Sächsische Landesmusikakademie im Schloss Colditz. 

Der SMR ist Mitglied im Deutschen Musikrat und der Interessengemeinschaft der Landeskulturverbände in Sachsen.

Er wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

 
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Kulturpolitik 13.08.2019 In schulische Ganztagsangebote kommt Musik

Kultusministerium und Musikrat unterzeichnen Rahmenvereinbarung zu Ganztagsangeboten

 

Die kulturelle Bildung an Schulen zu stärken, ist das Ziel einer Vereinbarung zwischen dem Sächsischen Musikrat und dem Kultusministerium. Kultusminister Christian Piwarz und der Präsident des Sächsischen Musikrates e. V., Prof. Milko Kersten, unterzeichneten heute eine Rahmenvereinbarung, auf deren Grundlage Ganztagsagebote im Bereich der Musik in qualitativer und quantitativer Hinsicht ausgebaut werden sollen. „Bildung und Kultur spielen eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Gesellschaft. Umso erfreulicher ist es, dass wir in dem Sächsischen Musikrat einen kompetenten Partner für unsere Schulen gewinnen konnten. Schulen und Mitglieder des Musikrates können so ihre Zusammenarbeit langfristig planen und für Kinder und Jugendliche ein qualifiziertes musikpädagogisches Bildungsangebot bereitstellen.“

Der Sächsische Musikrat (SMR) hat sich zur Aufgabe gemacht die Musiktradition in Sachsen zu pflegen, sowie das zeitgenössische Musikschaffen zu unterstützen. Als größtem kulturellem Dachverband in Sachsen gehören dem SMR derzeitig 49 Landesverbände und Institutionen an.
Für den SMR ist klar „Der Ort mit der größten Reichweite in der musikalischen Bildung ist der Musikunterricht an den allgemein bildenden Schulen. Nur hier können und müssen alle Schülerinnen und Schüler erreicht werden, unabhängig von den sozialen Kontexten oder dem Bildungsstand und den finanziellen Ressourcen der Eltern.“

Die gemeinsam von SMR und Kultusministerium erarbeitete Rahmenvereinbarung bildet die Grundlage für den Ausbau von konkreten Kooperationsprojekten und musikpädagogischen Ganztagsangeboten mit den im SMR organisierten Mitgliedern. So soll durch qualifizierte Musikpädagogen, ausgebildete Künstler sowie Musiker die kulturelle Bildung im Rahmen von Ganztagsangeboten gestärkt werden. Die Kooperationsprojekte finden auf Basis der pädagogischen Ganztagskonzeption der jeweiligen Schule statt und stehen in Verantwortung der Schulleitung. Zur Qualitätskontrolle der Angebote sollen gemeinsam Methoden der Evaluation erprobt werden.

Im Schuljahr 2019/2020 unterbreiten fast 90 Prozent der allgemeinbildenden Schulen in Sachsen Ganztagsangebote. Sie sind als unterrichtsergänzende Angebote wichtige Bestandteile der Bildungs- und Fördermaßnahmen vor Ort. An neun von zehn Schulen mit Ganztagsangeboten gehört der musisch-künstlerische Bereich zur Angebotspalette. Ein professioneller schulischer Musikunterricht mit vielfältigen Handlungsformen wie Singen, Instrumentalspiel, Bewegen, Tanzen, Hören, Improvisieren, Diskutieren und Reflektieren ist essentieller Teil der Allgemeinbildung und damit unverzichtbar. Er kann Kinder und Jugendliche auf einen vielfältigen und lebenslangen Umgang mit Musik vorbereiten und wichtige Grundlagen für die Partizipation an musikalischen Praxen legen. Der Auf- und Ausbau von Ganztagsangeboten basiert auf diesen Tatsachen, kann als zusätzliches Angebot begriffen werden und soll Leistungsorientierung und Chancengerechtigkeit befördern. Ganztagsangebote können den bestehenden Anteil des Musikunterrichts in der Schule mit ihrer Rhythmisierung, für die der Wechsel von Kernfächern und Zusatzangeboten, von Grundlagenunterricht und Spezialisierungen typisch ist, verstärken. Sie sind aber nur sinnvoll, wenn eine Rückkopplung zum regulären Unterricht geschieht, wenn dessen Inhalte aufgegriffen und vertieft werden, umgekehrt Impulse aus den GTA auch Eingang in den Schulunterricht finden. Gemeinsame Weiterbildungen, überhaupt die Schaffung von Plattformen der Begegnung der pädagogisch Handelnden, müssen gefunden werden.

In diesem Sinne sieht der Sächsische Musikrat mit großer Dankbarkeit, dass mit der vorliegenden Rahmenvereinbarung zur Zusammenarbeit im Bereich Ganztagsangebote an allgemeinbildenden Schulen im Freistaat Sachsen nach langem Ringen ein wichtiger Schritt getan wurde.

Beide Partner tragen von nun an Verantwortung, das Qualitätsmanagement der Angebote anzugehen und die im GTA-Bereich Tätigen ausreichend zu qualifizieren und leistungsgerecht zu entlohnen. Letzteres auch, um die in der Rahmenvereinbarung geforderte Qualität und Kontinuität der Angebote zu erreichen.

Foto:Prof. Milko Kersten (li.) und Staatsminister Christian Piwarz (re.), c by Sächsisches Staatsministerium für Kultus

 

 

Kulturpolitik 12.08.2019 "Ein Lehrer der nicht singen kann, den seh‘ ich nicht als solchen an."

Der Sächsische Musikrat unterzeichnet am 13. August eine Rahmenvereinbarung zur Zusammenarbeit im Bereich Ganztagsangebote an allgemeinbildenden Schulen mit dem Sächsischen Kultusministerium

 

Zum aufgeklärten Menschen gehört neben anderen Bildungs- und Erfahrungsbereichen unabdingbar die ästhetisch-kulturelle Bildung. Mit ihr bleiben die Wurzeln der jeweils historisch gewachsenen Identität präsent, ohne die gegenwärtige Lebenssituationen und weltweite kulturelle Vielfalt nicht zu verstehen sind. Eine positive Sicht auf die Welt, eine Sicht, die Lust auf konstruktives Mitwirken hervorbringt, benötigt das lebensbegleitende Zusammenwirken unserer intellektuellen und emotionalen Potentiale.
Das Hauptgewicht von Bildung liegt in der heutigen Gesellschaft auf der beruflichen, also letztlich ökonomischen Verwertbarkeit. Bildungsinhalte, die nicht mit dieser ausdrücklichen Zielrichtung vermittelt oder in den dafür explizit vorgesehenen Kontexten erworben werden, werden immer noch viel zu oft als zweitrangig angesehen, obwohl es dem gegenüber eine aktuelle Hochkonjunktur der verbalen Wertschätzung kultureller Bildung gibt. Kulturelle Bildung ist zu einem Hoffnungsträger der Bildungsbemühungen insgesamt erklärt worden. Kreativität, und aus unserer Sicht eben nicht nur die digitale Kompetenz, ist höchst gefragte Schlüsselqualifikation zumindest in anspruchsvollen Zusammenhängen der Arbeitswelt. Auf Künstler und Kulturvermittler richtet sich vielfach die Hoffnung auch der Verantwortlichen in Allgemein-, Berufs- und Weiterbildung. Durch den Einsatz künstlerischer Mittel und Methoden erhofft man sich Transferleistungen von Kreativität, Wahrnehmungs- und Kommunikationsfähigkeit auch in Bildungsprozessen für alle Wissens- und Tätigkeitsbereiche. So wird in der politischen Argumentation kulturelle Bildung oft weniger in ihrer Grundbedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung und die gesellschaftliche Teilhabe des kulturell gebildeten, emanzipierten Individuums gewürdigt, als vielmehr für die angenommenen arbeitsmarktkompatiblen „persönlichen Attribute“ und neuerdings auch für Integrationsleistungen in der multi- und interkulturellen Situation in Deutschland. Die Vermittlung von kultureller Bildung birgt eine Reihe von kreativen, sozialen und innovativen Potentialen. Wenn kulturelle Bildung einen wesentlichen Anteil daran haben soll, eine deutsche Nationalität zu entwickeln, die den Begriff nicht staatlich, sondern sprachlich-kulturell begreift, dann muss die Qualität dieser Ausbildung ins Blickfeld gerückt werden. Die Festlegung von Zielprojektionen sowie von Qualitätsstandards ist unabdingbar.
Der Ort mit der größten Reichweite in der musikalischen Bildung ist der Musikunterricht an den allgemein bildenden Schulen. Nur hier können und müssen alle Schülerinnen und Schüler erreicht werden, unabhängig von den sozialen Kontexten oder dem Bildungsstand und den finanziellen Ressourcen der Eltern.
Ein professioneller schulischer Musikunterricht mit vielfältigen Handlungsformen wie Singen, Instrumentalspiel, Bewegen, Tanzen, Hören, Improvisieren, Diskutieren und Reflektieren ist essentieller Teil der Allgemeinbildung und damit unverzichtbar. Er kann Kinder und Jugendliche auf einen vielfältigen und lebenslangen Umgang mit Musik vorbereiten und wichtige Grundlagen für die Partizipation an musikalischen Praxen legen.
Der Auf- und Ausbau von Ganztagsangeboten basiert auf diesen Tatsachen, kann als zusätzliches Angebot begriffen werden und soll Leistungsorientierung und Chancengerechtigkeit befördern. Ganztagsangebote können den bestehenden Anteil des Musikunterrichts in der Schule mit ihrer Rhythmisierung, für die der Wechsel von Kernfächern und Zusatzangeboten, von Grundlagenunterricht und Spezialisierungen typisch ist, verstärken. Sie sind aber nur sinnvoll, wenn eine Rückkopplung zum regulären Unterricht geschieht, wenn dessen Inhalte aufgegriffen und vertieft werden, umgekehrt Impulse aus den GTA auch Eingang in den Schulunterricht finden. Gemeinsame Weiterbildungen, überhaupt die Schaffung von Plattformen der Begegnung der pädagogisch Handelnden, müssen gefunden werden.

Ganztagsangebote müssen qualitativ und quantitativ auf hohem Niveau immer wieder neu entwickelt werden. Der Sächsische Musikrat weist daher darauf hin, dass die Vergabe von Fördermitteln des Freistaates Sachsen für diesen Bereich an den Nachweis von qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Angeboten zu binden sind. Die Qualität der Angebote wird daher auch wesentlich von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen abhängen, die beide Vertragspartner gemeinsam für alle in diesem Bereich Tätigen anzubieten.  Zukünftig sollten die Mehrzahl dieser Angebote für alle Schüler verpflichtend sein, ohne dass sie in Konkurrenz zu außerschulischen kulturellen Bildungsangeboten geraten.
Zielformulierungen für die der Sächsische Musikrat in der sächsischen Bildungspolitik auch weiterhin werben wird.

In diesem Sinne sieht der Sächsische Musikrat mit großer Dankbarkeit, dass mit der vorliegenden Rahmenvereinbarung zur Zusammenarbeit im Bereich Ganztagsangebote an allgemeinbildenden Schulen im Freistaat Sachsen nach langem Ringen ein wichtiger Schritt getan wurde.
Beide Partner tragen von nun an Verantwortung, das Qualitätsmanagement der Angebote anzugehen und die im GTA-Bereich Tätigen ausreichend zu qualifizieren und leistungsgerecht zu entlohnen. Letzteres auch, um die in der Rahmenvereinbarung geforderte Qualität und Kontinuität der Angebote zu erreichen.

Kulturpolitik 03.07.2019 Was steht zur Wahl? – Perspektiven sächsischer Kulturpolitik

Öffentliches Gespräch mit Parteien am 26. August in der Motorenhalle Dresden zur Landtagswahl 2019

 

Der Sächsische Musikrat als Mitglied in der Interessengemeinschaft (IG) Landeskulturverbände Sachsen lädt im Vorfeld der sächsischen Landtagswahl 2019 die Parteien CDU, Die Linke, SPD, FDP, AfD und Bündnis 90/Die Grünen zu einem öffentlichen Gespräch in die Motorenhalle/Projektzentrum für Zeitgenössische Kunst, Dresden ein. Gemeinsam mit dem Publikum und den Parteivertretern werden Perspektiven sächsischer Kulturpolitik sowie die Positionen der anwesenden Parteien zur zukünftigen Kultur- und Kunstpolitik in Sachsen beleuchtet. Das Gespräch findet im Fishbowl-Format statt und wird moderiert von Katja Großer (KREATIVES SACHSEN). Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich aktiv zu beteiligen.

Die IG Landeskulturverbände ist ein parteiunabhängiger Zusammenschluss von elf sächsischen Landeskulturverbänden, die sich gemeinsam kulturpolitisch in und für Sachsen engagieren.

Montag, 26. August 2019, 19.00–21.00 Uhr
Veranstaltungsort: Motorenhalle | Projektzentrum für Zeitgenössische Kunst
Wachsbleichstraße 4a 01067 Dresden

Kulturpolitik 01.07.2019 Wir für Sachsen

Ein deutschlandweit einmaliges Förderprogramm

 

Seit 2006 können Bürgerinnen und Bürger des Freistaates Sachsen, welche sich ehrenamtlich in Projekten engagieren, über das Ehrenamtsförderprogramm »Wir für Sachsen« eine Aufwandsentschädigung erhalten. Dieses Förderprogramm, das nach wie vor einmalig in der Bundesrepublik Deutschland ist, weil die ehrenamtlich Tätigen direkt im Fokus der Förderung stehen, hat sich kontinuierlich weiter entwickelt.

Das Jahr 2018 war das bisher erfolgreichste Förderjahr. Laut den geprüften Endver-wendungsnachweisen erhielten insgesamt 26.093 Bürger/innen, die sich in 5.697 Projekten engagierten, Mittel aus dem Programm. Der Freistaat Sachsen setzte dafür 8.96 Mio. Euro ein. Gefördert wurde das Engagement in den Bereichen Soziales, Umwelt, Kultur und Sport.

Diese positive und seit Jahren kontinuierliche Entwicklung wird auch 2019 fortgesetzt. Von den 6.100 Projektanträgen konnten nach Prüfung 5.974, das sind 97,93 %, bewilligt werden. Dafür wird mit 9,75 Mio. Euro der bisher höchste Betrag aus Steuermitteln eingesetzt. Davon 53,14 % im sozialen Bereich, 23,65 % im Bereich Sport, 8,62 % im Bereich Kultur, 3,39 % im Bereich Umwelt- und Naturschutz und 11,20 % in anderen gesellschaftlichen Bereichen.

Von den 29.504 beantragten Personen sind 52,46 % weiblich und 47,54 % männlich. Mit 31,18 % ist die Altersklasse 28-49 Jahre am stärksten vertreten, gefolgt von den Altersklassen über 65 Jahre mit 29,31 % und 50-65 Jahre mit 29,30 %. Mit 10,21 % sind Jugendliche bis 27 Jahre beteiligt. Dieser Anteil kann erhöht werden, wenn ge-zielt die sich neu entwickelten Strukturen und Formen des Ehrenamts innerhalb der jungen Genration gefördert werden. Die ehrenamtlich Tätigen sind zu 42,69 % berufstätig, 33,09 % sind im Ruhestand und 24,22 % arbeitslos bzw. anderen sozialen Verhältnissen zuzuordnen. Das ehrenamtliche Engagement ist seit Jahren ein stabiler, unverzichtbarer Baustein zur Festigung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Stärkung unserer Zivilgesellschaft.

Das 2019 geförderte Engagement findet zu 62,64 % in Vereinen, zu 9,29 % den Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege, zu 7,99 % in anderen Verbänden, zu 7,98 % in Kirchgemeinden, zu 7,43 % in Gemeinden und Gemeindeverbänden, zu 4,10 % in gemeinnützigen wirtschaftlichen Unternehmen und zu 0,57 % in Stiftungen statt.

Die Weiterentwicklung des Programms erfolgte auch durch Inkraftsetzung der neuen Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts (RL GeZus) vom 18. Dezember 2018. Das Ehrenamtsförderprogramm »Wir für Sachsen« ist seither gemeinsam mit thematisch ergänzenden Programmen in diese Richtlinie eingebettet. Bitte beachten Sie dabei, dass mit der neuen Richtlinie auch neue Antrags- und Abrechnungsformulare verbunden sind.

Ab August können bei der Bürgerstiftung Dresden wieder Anträge zur projekt- und personengebundenen Förderung eingereicht werden. Die Antragsfrist für eine Förderung im Jahr 2020 endet am 31. Oktober 2019.

Hinweise zur Richtlinie, zur Antragstellung und alle Formulare

Kulturpolitik 06.05.2019 Tarifverhandlungen für Musikschullehrer im Dreiländereck

Der Landkreis Görlitz und die Gewerkschaft Ver.di haben sich bei ihrer Verhandlungsrunde im April über einen Haustarifvertrag für die angestellten Lehrer der Kreismusikschule Dreiländereck angenähert.

 

Der Landkreis Görlitz und die Gewerkschaft Ver.di haben sich bei ihrer Verhandlungsrunde im April über einen Haustarifvertrag für die angestellten Lehrer der Kreismusikschule Dreiländereck angenähert. Das sagte Ver.di-Verhandlungsführer Michael Kopp.

Trotzdem bleiben die Gespräche schwierig: Der Landkreis sei zwar bereit, künftig die Lehrer nach ihren Berufsjahren einzugruppieren. Bei der Höhe der Gehälter seien sich beide Seiten jedoch noch uneins. Laut Gewerkschaft habe der Arbeitgeber angeboten, etwa 20 Prozent weniger als den Flächentarif bezahlen zu wollen. Das habe die Gewerkschaft jedoch als nicht verhandelbar abgelehnt, so Kopp. Die nächste Verhandlungsrunde ist geplant.

Seit anderthalb Jahren kämpfen inzwischen die knapp 40 Angestellten der Kreismusikschule Dreiländereck für eine angemessene Bezahlung. An elf Tagen wurden sogar gestreikt, um beim Arbeitgeber Druck zu machen. »Wir stellen keine überzogenen Forderungen«, betont der Klavierlehrer Michael Syrbe. »Wir wollen, dass die Gehälter in die Nähe des Tariflohns kommen.« Bisher läge man deutlich darunter. Derzeit hat jeder Beschäftigte einen individuellen Vertrag mit der Kultur- und Weiterbildungs GmbH, die im Auftrag des Landkreises Görlitz die Musikschule betreibt. »Es gibt große Unterschiede in der Bezahlung und Schieflagen«, bemängelt Michael Kopp von der Gewerkschaft Verdi, der die Lehrer im Arbeitskampf unterstützt, diese Vorgehensweise. Im April hatte der Gewerkschafter als Verhandlungsführer der Musikschullehrer in einer zweiten Gesprächsrunde mit dem Landkreis Görlitz die Möglichkeiten eines Haustarifvertrags ausgelotet. Schwerpunkte waren die tarifgerechte Eingruppierung der Lehrer und die betriebliche Altersversorgung. Ziel ist eine Bezahlung in Höhe der Entgeltgruppe 9b des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst. »Das ist die unterste Gruppe für Beschäftigte mit Hochschulqualifikation«, erläutert Kopp. Sie gelte als bundesweiter Standard in den öffentlichen Musikschulen.

Für Peter Hesse, Geschäftsführer der Kultur- und Weiterbildungs GmbH und damit Verhandlungspartner auf der Gegenseite, ist die Rechnung einfach: Eine GmbH könne nur das Geld ausgeben, das ihr zur Verfügung stehe. Sie speise sich aus Subventionen und Elternentgelten. »Steigen diese, dann können auch Löhne steigen«, erklärt Hesse. Doch der Landkreis, zu dem die GmbH gehört, tut sich mit einer höheren Bezuschussung schwer. »Die Mitarbeiter der Kultur- und Weiterbildungsgesellschaft, wozu auch die Musikschullehrer gehören, werden nicht nach Tarif vergütet, da die Finanzausstattung des Landkreises Görlitz dies nicht zulässt«, heißt es dazu in einer Mitteilung aus dem Landratsamt. Bei den Eltern der Musikschüler stoßen solche Aussagen auf Unverständnis.

Auch der Verband deutscher Musikschulen steht hinter den Pädagogen der Kreismusikschule Dreiländereck. Nur angestellte Lehrkräfte könnten das vollständige, aufeinander abgestimmte, vielfältige und qualitativ hochwertige Angebot der öffentlichen Musikschulen garantieren, sagt Markus Brückner, Geschäftsführer des Landesverbandes Sachsen. »Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst regelt darüber hinaus die Eingruppierung von Musikschullehrkräften, wonach ein hochschulstudierter Musikschullehrer in der Entgeltgruppe 9b einzustufen ist.«

Bis das für den Landkreis Görlitz gilt, sind dicke Bretter zu bohren. Zumal in der Kreismusikschule laut Hesse derzeit rund 60 Prozent des Unterrichts mit angestellten Pädagogen abgedeckt wird. Den Rest leisten Honorarkräfte, die noch einmal wesentlich schlechter bezahlt werden. »Honorarlehrer verdienen pro Stunde 18 Euro brutto und weniger. Abzüglich notwendiger Ausgaben komme man damit in die Nähe des Mindestlohns«, kritisiert Michael Kopp von Verdi. Kopp erhofft sich, dass durch erste Verbesserungen für die Angestellten später auch bei den Honorarkräften nachjustiert wird.

Quelle: mdr/ma

Kulturpolitik 27.03.2019 Die Freiheit der Kunst ist ein Gradmesser gesellschaftlicher Freiheit.

Gemeinsame Erklärung der Kulturminister der Länder zur kulturellen und künstlerischen Freiheit

 

Die neu gegründete Kulturministerkonferenz ist am 13. März 2019 in Berlin zu ihrer ersten Sitzung zusammengekommen. Zu Beginn der Beratungen haben die Kulturminister der Länder als Grundlage ihrer künftigen Zusammenarbeit ein deutliches Bekenntnis zur kulturellen und künstlerischen Freiheit beschlossen. Der Zusammenschluss der für Kultur zuständigen Landesministerinnen und -minister und Senatorinnen und Senatoren ist im vergangenen Jahr gegründet worden, um kulturpolitischen Belangen der Länder auch auf Bundesebene mehr Sichtbarkeit zu geben, die Kulturpolitik und Förderprogramme von Bund und Ländern enger abzustimmen und die gesellschaftliche Bedeutung der Kultur zu stärken.

Hier der Text der Erklärung im Wortlaut:

Die Freiheit der Kunst ist ein Gradmesser gesellschaftlicher und demokratischer Freiheit. Die Länder bekennen sich dazu, diese Freiheiten zu schützen und zu einem Maßstab ihrer Kulturpolitik zu machen. Sie erachten es als die Aufgabe ihrer förder-, struktur- und ordnungspolitischen Initiativen, Räume zur Ausübung dieser Freiheiten zu sichern und – wo möglich – zu erweitern.

Es ist das Recht künstlerischer Arbeit, gesellschaftspolitische Fragen zu reflektieren und Position zu beziehen. Daher begrüßt die Kulturministerkonferenz Initiativen von Künstlerinnen, Künstlern, Verbänden und Kultureinrichtungen, die die Bewahrung kultureller Freiheit und Vielfalt zum Gegenstand haben. Sie sichert ihnen darüber hinaus die Freiheit zu, sich zu solchen Initiativen aktiv zu bekennen und sie zum Gegenstand der eigenen Arbeit zu machen, welche die freiheitlich-demokratische Grundordnung engagiert verteidigen.

Nach übereinstimmender Auffassung der Kulturministerkonferenz besteht kein Verstoß gegen das Neutralitätsgebot staatlich finanzierter Einrichtungen, wenn die Verteidigung verfassungsrechtlicher Grundfreiheiten Gegenstand der Aktivitäten ist. Kultureinrichtungen ist die Möglichkeit zu sichern, sich zu gesellschaftlichen oder politischen Problemlagen zu äußern und auch kritisch Stellung zu beziehen. Dies ist durch Artikel 5 des Grundgesetzes gedeckt.

Die Kulturministerkonferenz bekennt sich dazu, die kulturelle Vielfalt einer freien und offenen und demokratischen Gesellschaft zum zentralen Maßstab ihrer Entscheidungen zu machen. Dazu bietet die Freiheit der Kunst und der Meinungsäußerung grundlegende Voraussetzungen, die natürlich nicht nur für Künstlerinnen und Künstler, sondern auch für Kultureinrichtungen gelten müssen.

Kulturpolitik 01.03.2019 Sachsen Spitzenplatz bei der Kulturförderung

Neunter Kulturfinanzbericht Kunst und Kultur der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder

 

Im Freistaat Sachsen wird innerhalb Deutschlands pro Einwohner das meiste Geld zur Förderung von Kunst und Kultur ausgegeben. Zu diesem Ergebnis kommt der jüngst veröffentlichte neunte Kulturfinanzbericht der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder: Im Jahr 2015 wurden pro Einwohner in Sachsen 211,62 Euro für Kunst und Kultur investiert. Für dieses und nächstes Jahr sind je rund 245 Millionen Euro für die Förderung der Kultur vorgesehen (im Jahr 2018 waren es ca. 217 Millionen Euro).

Kern der erneut steigenden Mittel für die Förderung von Kunst und Kultur ist der Aufwuchs des Sächsischen Kulturraumgesetzes um 10 Millionen Euro pro Jahr bis 2022 (insgesamt 104,7 Millionen Euro pro Jahr). Die meisten Mittel pro Einwohner – 73,90 Euro – setzt Sachsen für die Förderung von Theater und Musik ein. 39,04 Euro je Einwohner gehen an Museen, Sammlungen und Ausstellungen. Nicht nur gemessen an den Ausgaben pro Einwohner, sondern auch bei der Betrachtung der Kulturausgaben am Gesamthaushalt (4,06 Prozent) oder gemessen am Bruttoinlandsprodukt (0,76 Prozent) behauptet der Freistaat Sachsen seine Spitzenposition bei den Kulturausgaben.

Quelle: Medienservice Sachsen

Kulturpolitik 18.12.2018 Kultur für alle und überall

Staatsregierung verabschiedet landesweites Konzept Kulturelle Kinder- und Jugendbildung

 

Kulturelle Bildung ist Teil eines umfassenden Bildungsverständnisses. Alle Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit ihres Erwerbs bekommen. Das Kabinett hat daher in seiner Sitzung am 23.10.2018 das »Landesweite Konzept Kulturelle Kinder- und Jugendbildung für den Freistaat Sachsen« zur Kenntnis genommen und seine Umsetzung beauftragt.

Mit dem Konzept hat die Sächsische Staatsregierung einen gemeinsamen Rahmen zur Förderung und Entwicklung der Kulturellen Bildung in Sachsen erarbeitet. Die Verabschiedung des landesweiten Konzepts entspricht einem im Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD formulierten Vorhaben der Regierungskoalition. Das Konzept wurde unter Führung des Kunstministeriums innerhalb einer interministeriellen Arbeitsgruppe gemeinsam mit den Staatsministerien für Kultus, Soziales und Gleichstellung erarbeitet. Die Kulturräume, Kultureinrichtungen, zuständigen Dachverbände und weitere Partner der Kulturellen Bildung wurden in diesem Prozess umfangreich beteiligt. Alle treffen sich demnächst an einem Runden Tisch Kulturelle Bildung, um die konkrete Umsetzung des Konzeptes zu besprechen.

Ziel des landesweiten Konzepts ist es, kulturelle Bildungsangebote auch außerhalb der urbanen Zentren zu stärken, die schulische Kulturelle Bildung deutlicher zu akzen¬tuieren und die kulturelle und interkulturelle Kompetenz zu fördern. Für die Förderung von Maßnahmen der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung stehen aktuell jährlich über sieben Millionen Euro bereit. Die setzen sich zusammen aus der Musikschulförderung (6 Mill. €) und der Förderung von Projekten der Kulturellen Bildung (über eine Million Euro). Darin enthalten sollen im kommenden Doppelhaushalt erneut 300.000 € zur Förderung von Mobilitätsprojekten sein. Die Arbeit der Netzwerkstellen in den Kulturräumen – Mittler zwischen Kultur- und Bildungseinrichtungen soll mit 210.000 € gefördert werden. Dies bedarf noch der Zustimmung des Sächsischen Landtags.

Das Konzept folgt fünf Leitzielen, welche den Rahmen für die weitere Stärkung der Kulturellen Bildung in Sachsen setzen:

  • Herstellung von Teilhabegerechtigkeit,
  • Entwicklung bedarfsgerechter Angebote,
  • Existenz stabiler Kooperationen und Partnerschaften zwischen Kultur-, Jugend- und Schuleinrichtungen,
  • Qualitätssicherung der Angebote
  • qualifizierte Aus- und Weiterbildung von Fachkräften.

Diese als Zielperspektiven formulierten Arbeitsschwerpunkte werden mit 40 Einzelmaßnahmen untersetzt.

Kulturpolitik 16.11.2018 Mehr Geld für Kultur

Sachsen plant ab dem Jahr 2019 eine Aufstockung des Kulturetats des Landes

 

Die Koalitionsfraktionen von CDU und SPD haben heute die Pläne für den Kulturetat des Freistaates für den Doppelhaushalt 2019/2020 vorgestellt. Nach Aussagen der beiden kulturpolitischen Sprecherinnen von CDU und SPD, Aline Fiedler und Hanka Kliese wird dieser um 28,5 Mio. Euro, d.h. um 13 Prozent, auf dann 244 Mio. Euro ab dem Jahr 2019 steigen.

»Kern des neuen Kulturhaushalts ist die Kulturraumförderung. Nachdem die Mittel mit den vergangenen beiden Doppelhaushalten bereits auf 94,7 Mio. Euro angehoben wurden, werden sie nun auf 104,7 Mio. Euro erhöht. Mit zusätzlichen sieben Mio. Euro pro Jahr können wir so die Theater und Orchester beim Einstieg in eine tarifgerechte Entlohnung der Künstlerinnen und Künstler in den nächsten vier Jahren unterstützen. Zudem werden die Kulturraummittel um drei Mio. Euro pro Jahr aufgestockt und die Kulturräume erhalten weiter jährlich drei Mio. Euro für kleinere Investitionen, zum Beispiel für neue Licht- und Tontechnik oder auch neues Inventar,« so Aline Fiedler. Mit gezielten Maßnahmen werden bestehende Kulturangebote vor Ort unterstützt, aber auch Neues ermöglicht. Ein Schwerpunkt ist die Kulturelle Bildung und hier zentral die Erreichbarkeit von Kultureinrichtungen im ländlichen Raum. Mit zusätzlich 265.000 Euro pro Jahr stehen dann insgesamt 1,5 Mio. Euro jährlich zur Verfügung. Damit werden Mobilitätsangebote für Kinder und Jugendliche beim Besuch von Kultureinrichtung unterstützt, als auch die Mobilität der Künstler und Kultureinrichtungen in die Regionen hinein. Weiterhin erhalten die Musikschulen in Sachsen in den kommenden beiden Jahren jeweils 6,7 Mio. Euro, ein Plus von 700.000 Euro pro Jahr. Mit dem neuen Trägerverein für das Schostakowitsch Festival und des Festival Sandstein und Musik, der Sächsischen Mozartgesellschaft, den Dresdner Sinfonikern und der Leipziger Schaubühne Lindenfels werden vier Einrichtungen neu in die institutionelle Förderung aufgenommen. Die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Hanka Kliese, sagt dazu: »Mit jedem Euro, den wir in Kultur investieren, stärken wir das Fundament für den sozialen Zusammenhalt. Für uns heißt Kulturförderung nicht nur, bestehende Strukturen zu sichern, sondern auch Raum für Neues zu eröffnen. So haben wir uns in der Koalition u.a. darauf verständigt, die Mittel für die Freie Kunst und Kulturförderung um ca. 2,4 Mio. Euro jährlich aufzustocken.« Dies kommt auch dem Instrumentenfonds des Sächsischen Musikrates zugute, der auf 600.000 Euro anwächst und nunmehr auch damit die Musikschulen in Sachsen in diese Förderung einbeziehen kann.

Kulturpolitik 17.10.2018 Zu wenige öffentliche Musikbibliotheken in Deutschland

Deutsches Musikinformationszentrum präsentiert neues Online-Angebot

 

1,5 Millionen Schüler allein an kommunalen Musikschulen, 100.000 Teilnehmer an Musikangeboten der Volkshochschulen – aber nur 72 öffentliche Musikbibliotheken. Eine flächendeckende Versorgung mit Medien für die praktische Musikausübung, für das aktive Hören von Musik und für das Lernen über Musik ist in Deutschland vielerorts nicht gewährleistet. Dabei sind öffentliche Musikbibliotheken unverzichtbarer Bestandteil der musikalischen Bildung. Anlässlich der Vorstellung eines neuen Online-Angebots des Deutschen Musikinformationszentrums (MIZ) »Fokus: Öffentliche Musikbibliotheken« äußert sich der Generalsekretär des Deutschen Musikrats, Prof. Christian Höppner, zu diesem Missverhältnis. »Musikbibliotheken sind Sehnsuchtsorte non-virtueller Erfahrungen. Gerade im Digitalen Zeitalter bedarf es des gut abgestimmten Miteinanders analoger und digitaler Angebote. Die Attraktivität des ›kulturellen Erlebnisortes Musikbibliothek‹ wird wesentllich von der personalen Fachkompetenz und der sächlichen Ausstattung bestimmt. Die finanziellen Rahmenbedingungen für die öffentlichen Musikbibliotheken sind in der viertstärksten Industrienation der Welt vielerorts desaströs. Deshalb sind die Länderparlamente wie Trägereinrichtungen aufgefordert, die bestehenden Einrichtungen adäquat auszustatten und die weißen Flecken durch Neueinrichtungen zu tilgen.« so Höppner.

Das MIZ beleuchtet aber auch, mit welchen kreativen Ideen die Einrichtungen auf die bestehenden kultur- und bildungspolitischen Hürden reagieren und wie sie den Herausforderungen durch den digitalen Wandel begegnen. Öffentliche Musikbibliotheken sind heute viel mehr als Orte, die Noten, Musikbücher und CDs verleihen. Sie stellen ein wachsendes Angebot an Datenbanken, E-Books, Digitalisaten und Streaming-Diensten mit hoher Klangqualität zur Verfügung. Vor allem in den großen Städten setzen sie auf die Aufenthalts- und Erlebnisqualität ihrer Häuser. Fernab virtueller Erfahrungen laden sie mit attraktiven Musikarbeitsplätzen, Musizierräumen mit Instrumenten, Konzerten und Workshops zur aktiven Beschäftigung mit Musik ein. Doch die Finanzierung der Einrichtungen hält mit der Entwicklung nicht immer Schritt: Nach Recherchen des MIZ werden bestehende Bestände vielerorts reduziert oder gar aufgelöst, Bibliotheksstellen nicht oder fachfremd besetzt.

Entstanden ist der »Fokus: Öffentliche Musikbibliotheken« in Kooperation mit der Deutschen Ländergruppe der International Association of Music Libraries, Archives and Documentation Centres. Über eine interaktive Karte können Informationen zu den einzelnen öffentlichen Musikbibliotheken abgerufen werden. Diese umfassen den physischen und digitalen Bestand der Bibliotheken einschließlich ihrer Schwerpunkte und Sondersammlungen. Abgerundet wird der neue Fokus mit weiterführenden Informationen sowie Bilderstrecken, die einen Einblick in die Angebote und Ausstattungen öffentlicher Musikbibliotheken geben.

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