Der Sächsische Musikrat e.V.

In der Überzeugung, dass Bildung und Kultur eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Gesellschaft spielen, engagieren wir uns gemeinsam mit unseren Partnern für ein lebendiges Musikland Sachsen.

Wir verstehen uns als Ratgeber und Kompetenzzentrum für Politik und Zivilgesellschaft. Wir stärken mit unserer Arbeit das Bewusstsein für den Wert der Kreativität und fördern im Besonderen das Laienmusizieren als unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Lebens.

Der Sächsische Musikrat (SMR) hat sich zur Aufgabe gemacht die Musiktradition in Sachsen zu pflegen, sowie das zeitgenössische Musikschaffen zu unterstützen. Als größtem kulturellem Dachverband in Sachsen gehören dem SMR derzeitig 49 Landesverbände und Institutionen an.

Im Abstand von zwei Jahren verleiht das Präsidium des Sächsischen Musikrates die Johann Walter Plakette an Persönlichkeiten, die sich durch ihr Engagement im Musikleben des Freistaates besondere Verdienste erworben haben.

Wir betreiben als Weiterbildungsstätte die Sächsische Landesmusikakademie im Schloss Colditz. 

Der SMR ist Mitglied im Deutschen Musikrat und der Interessengemeinschaft der Landeskulturverbände in Sachsen.

Er wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

 
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Personalia 16.04.2018 Gabriele Hegner

Sächsische Bläserphilharmonie und Deutsche Bläserakademie haben eine neue Geschäftsführerin

 

Gabriele Hegner hat nach knapp zwei Jahren als Orchesterdirektorin und Orchestermanagerin die Geschäftsführung der Sächsischen Bläserphilharmonie und der Deutschen Bläserakademie übernommen.

Sie löst damit ab April Heiko Schulze ab, der die Geschicke seit 1996 in Bad Lausick führte. »Mein Ziel ist es, die Wahrnehmung unserer Institution, sowohl der Sächsischen Bläserphilharmonie als auch der Deutschen Bläserakademie deutlich zu verstärken. Die Bereiche Marketing und Sponsoring müssen sich massiv verändern. Wir wollen nicht nur überregional, sondern auch in unserer Heimat die Menschen erreichen und überzeugen. Es wird Zeit für die Marke ›Sächsische Bläserphilharmonie‹!«, so Gabriele Hegner über ihre Zukunftsplänen. Gabriele Hegner bringt durch ihre 10-jährige Erfahrung als Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros der Hofer Symphoniker sowie ihre bereits 14-jährige Praxis als selbständige Künstleragentin und Eventmanagerin in Frankfurt am Main die nötige Erfahrung für diese Position mit. Dass sie selbst Orchestermusik studiert hat und als Fagottistin tätig war, kommt der Bläserphilharmonie ebenso entgegen.

Die Sächsische Bläserphilharmonie ist das einzige Kulturorchester Deutschlands, das in ausschließlich sinfonischer Bläserbesetzung auftritt. Mit seinem knapp 70-jährigen Bestehen kann das Ensemble, ehemals Rundfunk-Blasorchester Leipzig, auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Seit 2011 ist Thomas Clamor als Chefdirigent für die Sächsische Bläserphilharmonie tätig. Neben Konzerttätigkeiten im Inland fungiert das Orchester auch als Kulturbotschafter, die die Musiker unter anderem nach China, Venezuela und Australien führte. Im Herbst des vergangenen Jahres wurde das Orchester in das Förderprogramm »Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland« aufgenommen, das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert wird.

Personalia 28.12.2017 Friedbert Streller

Der Sächsische Musikrat trauert um sein Mitglied Dr. Friedbert Streller

 

Der Sächsische Musikrat trauert um Dr. Friedbert Streller. Nach Angaben seiner Frau starb er am 24. Dezember 2017 in Dresden.

Friedbert Streller wurde am 21.12.1931 in Hohburg geboren. Er wohnte und arbeitete seit 1968 als Musikkritiker, u.a. für die Sächsische Zeitung, in Dresden. Er war Buchautor und Komponist. Dr. Friedbert Streller war dem Sächsischen Musikrat über viele Jahre als Einzelmitglied und kritischer Begleiter verbunden.

Die Trauerfeier findet am 11. Januar 2018 um 10 Uhr im Johannisfriedhof Dresden statt.

Prof. Dr. Christoph Krummacher
Präsident

Personalia 11.12.2017 Christfried Brödel

Der langjähriger Rektor der Hochschule für Kirchenmusik feiert seinen 70. Geburtstag

 

Am 17. Dezember 2017 jährt sich zum 70. Mal der Geburtstag von Prof. Dr. Dr. h.c. Christfried Brödel, langjähriger Rektor der Hochschule für Kirchenmusik der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens.

Erst 1984, nach erfolgreicher Promotion in Mathematik und Jahren der Berufstätigkeit als Mathematiker, legte Christfried Brödel sein Examen als Kirchenmusiker ohne vorheriges Studium ab und wurde noch im gleichen Jahr zum Landessingwart der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens berufen. Nach dem Tod Wolfram Zöllners übernahm er 1988 die Leitung der damaligen Kirchenmusikschule Dresden, die er zusammen mit der Chorleitungsprofessur an der 1992 zur Hochschule in kirchlicher Trägerschaft umgewandelten Ausbildungsstätte bis zu seinem Ruhestand 2013 innehatte.Bekannt ist Christfried Brödel vor allem durch sein Engagement für zeitgenössische Kirchenmusik geworden. Mit dem Chor der Hochschule für Kirchenmusik, der Meißner Kantorei 1961 und dem Solistenensemble vocal modern hat er zahlreiche Uraufführungen zeitgenössischer geistlicher Musik gestaltet, z. B. von Volker Bräutigam, Matthias Drude, Jörg Herchet, Günter Neubert und Manfred Weiss. Ebenso setzt sich der 1994 mit der Ehrendoktorwürde und 2001 mit dem Bundesverdienstkreuz Ausgezeichnete aber für einen differenzierten und lebendigen Vortrag Alter Musik auch mit Laienchören ein. Dieses Anliegen verfolgte der Vorsitzende der Neuen Bach-Gesellschaft u. a. als Kursleiter von zahlreichen Bach-Akademien in Rumänien und der Ukraine sowie Schütz-Wochen in Südafrika.Christfried Brödel war Kultursenator des Freistaats Sachsen, Vizepräsident der „Konferenz der Leiter der kirchlichen und staatlichen Ausbildungsstätten für Kirchenmusik und der Landeskirchenmusikdirektoren in der EKD“ und ist seit 2013 Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste. In Anerkennung seiner Verdienste um das sächsische Musikleben als Dirigent und als Pädagoge erhielt er 2006 die „Johann-Walter-Plakette“ des Sächsischen Musikrates.

Auch im Ruhestand ist Christfried Brödel noch als Dirigent, Lehrer und Autor tätig. Er ist Einzelmitglied des Sächsischen Musikrates. Sein Abschlusskonzert als Leiter der Meißner Kantorei mit Werken von Siegfried Reda, Wilfried Krätzschmar sowie Advents- und Weihnachtsliedbearbeitungen des Barock und der Romantik gibt er am Samstag, 16. Dezember 2017, 17:00 Uhr in der Dreikönigskirche Dresden.

Personalia 30.11.2017 Peter Ringel

Trauer um den ehemaligen Vizepräsidenten des Sächsischen Musikrates

 

Der Sächsische Musikrat e.V. trauert um Peter Ringel. Nach Angaben seiner Familie starb er am 26. November 2017 im Alter von 77 Jahren in Dresden.

Liebe zur Musik, Beharrlichkeit und die Gabe, konsequent Prioritäten setzen zu können – das waren wesentliche Eigenschaften, die Peter Ringel zeitlebens eingebracht hat, um seine große Leidenschaft,
die Aufführung von Bläser-Kammermusik, zu leben und mit anderen zu teilen. Als Vizepräsident des Sächsischen Musikrates von 1992 bis 2003 hat sich Peter Ringel für ein breites Musikleben in Sachsen engagiert. Wir sind ihm dafür dankbar.

Die Trauerfeier findet am 6. Dezember 2017 um 11 Uhr auf dem Friedhof Bannewitz statt.

Prof. Dr. Christoph Krummacher
Präsident des Sächsischen Musikrates


Personalia 12.08.2016 Ernst Rudolf Nötzel

3. April 1954 – 7. August 2016

 

Sehr geehrte Mitglieder und Freunde der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V.,

unser langjähriger Kollege und Mitstreiter Ernst Rudolf Nötzel ist tot. War, nach Bekanntwerden der Krankheit, anfänglich Hoffen, später immer noch Wünschen, sind die letzten Wochen ein Warten gewesen ob der Unabänderbarkeit.

Rudolf Nötzel hat viele Jahre die Geschäftsstelle unseres Vereines geleitet. Rudolf Nötzel hat die Sächsische Mozart-Gesellschaft e. V. inspiriert und geprägt und war bis zuletzt diesem Projekt verbunden. Er war die Sächsische Mozart-Gesellschaft. Er fehlt uns schon geraume Zeit. 

Jetzt ist es endgültig.
Wir nehmen Abschied und danken für die Ideen, den großen Einsatz und den Witz.

In Trauer

Die MitarbeiterInnen
Der Vorstand

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