Der Sächsische Musikrat e.V.

In der Überzeugung, dass Bildung und Kultur eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Gesellschaft spielen, engagieren wir uns gemeinsam mit unseren Partnern für ein lebendiges Musikland Sachsen.

Wir verstehen uns als Ratgeber und Kompetenzzentrum für Politik und Zivilgesellschaft. Wir stärken mit unserer Arbeit das Bewusstsein für den Wert der Kreativität und fördern im Besonderen das Laienmusizieren als unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Lebens.

Der Sächsische Musikrat (SMR) hat sich zur Aufgabe gemacht die Musiktradition in Sachsen zu pflegen, sowie das zeitgenössische Musikschaffen zu unterstützen. Als größtem kulturellem Dachverband in Sachsen gehören dem SMR derzeitig 49 Landesverbände und Institutionen an.

Im Abstand von zwei Jahren verleiht das Präsidium des Sächsischen Musikrates die Johann Walter Plakette an Persönlichkeiten, die sich durch ihr Engagement im Musikleben des Freistaates besondere Verdienste erworben haben.

Wir betreiben als Weiterbildungsstätte die Sächsische Landesmusikakademie im Schloss Colditz. 

Der SMR ist Mitglied im Deutschen Musikrat und der Interessengemeinschaft der Landeskulturverbände in Sachsen.

Er wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

 
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Preise & Stipendien 13.03.2019 Förderpreis für junge Komponisten geht nach Dresden

Elias Jurgschat und Kuba Krzewiński erhalten den »Förderpreis für junge Komponisten und Musikwissenschaftler«

Der mit 2.500 Euro dotierte »Förderpreis für junge Komponisten und Musikwissenschaftler« wird 2019 zu gleichen Teilen an zwei Dresdner Komponisten vergeben, und zwar an Elias Jurgschat und Kuba Krzewiński.

Elias Jurgschat (geb. 1995) studierte Komposition bei Manfred Trojahn (Düsseldorf) und seit 2017 bei Mark Andre an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Sein Schaffensschwerpunkt liegt in der instrumentalen Kammer- und Ensemblemusik. Nach dem Urteil der Jury sind seine Partituren genau ausgehört und zeigen eine sichere Beherrschung der instrumentalen Möglichkeiten und der Form. Er hat bereits mehrere Preise gewonnen, zuletzt den Kompositionspreis der Alban Berg Stiftung Wien (2019). Kuba Krzewiński (geb. 1988) studierte Komposition in Lodz, Den Haag und seit 2017 bei Manos Tsangaris in Dresden. Seine oftmals szenischen oder audiovisuellen Werke sind nach Einschätzung der Jury gekennzeichnet durch intensive konzeptuelle und dramaturgische Planung und akribische Ausführung. Er erhielt mehrere Stipendien. Sein Schaffen wurde bereits auf Festivals in Polen, Belgien, den Niederlanden, Deutschland, Portugal und China präsentiert.

Mitglieder der Jury, die am 9. März in Leipzig getagt hat, waren Prof. Matthias Drude (Vorsitzender des Landesverbands Sachsen im Deutschen Komponistenverband e.V.), Prof. Dr. Jörn Peter Hiekel, Dr. Tobias Eduard Schick (Dresden) und Knut Müller (Stellvertretender Vorsitzender des Sächsischen Musikbunds, Leipzig). Der Preis wird im Zweijahresrhythmus vom Sächsischen Musikbund e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Sachsen im Deutschen Komponistenverband und der Leipzigstiftung verliehen. Die öffentliche Preisverleihung findet voraussichtlich Ende Oktober in Leipzig statt.

Preise & Stipendien 05.03.2019 »Ein Kind der spätsowjetischen Ära«

Andris Nelsons erhält den 10. Internationalen Schostakowitsch Preis Gohrisch

 

Bei der diesjährigen zehnten Ausgabe der Internationalen Schostakowitsch Tage in Gohrisch (Sächsische Schweiz) wird der Dirigent Andris Nelsons mit dem 10. Internationalen Schostakowitsch Preis Gohrisch ausgezeichnet. Er nimmt den undotierten Preis am 23. Juni 2019 in der Gohrischer Konzertscheune persönlich entgegen. Der gebürtige Lette ist einer der gefragtesten Maestri der Gegenwart. Als Gewandhauskapellmeister in Leipzig und Music Director des Boston Symphony Orchestra hat er derzeit zwei der renommiertesten Positionen im internationalen Musikleben inne. Geboren 1978 in Riga, bezeichnet sich Andris Nelsons selbst als ein »Kind der spätsowjetischen Ära«, in der er mit der Musik von Schostakowitsch förmlich aufwuchs. Später erhielt er wichtige Impulse aus erster Hand von seinem Mentor Mariss Jansons. Erst vor wenigen Tagen wurde Andris Nelsons für seine Einspielung von Schostakowitschs Symphonien Nr. 4 und 11 mit dem Boston Symphony Orchestra mit zwei Grammy Awards ausgezeichnet. Es ist nach 2017 und 2018 die dritte Grammy-Auszeichnung in Folge für die zyklische Gesamteinspielung der Schostakowitsch-Symphonien bei der Deutschen Grammophon, die damit schon jetzt als ein diskographischer Meilenstein gilt. Andris Nelsons, der zurzeit in Boston weilt, zeigte sich hocherfreut über die Ehrung mit dem Gohrischer Preis: »Schostakowitschs Musik ist tief in meinem Herzen verwurzelt. Ihre Emotionalität ist von zeitloser Gültigkeit, und ich wünsche mir, dass sie das Publikum genauso erreicht wie mich. Ich finde es großartig, was zu Ehren Schostakowitschs in Gohrisch entstanden ist und freue mich sehr, den Preis an diesem besonderen Ort entgegennehmen zu dürfen.«

Dmitri Schostakowitsch komponierte 1960 in Gohrisch, 40 Kilometer südöstlich von Dresden gelegen, sein achtes Streichquartett c-Moll op. 110. Das autobiographisch geprägte Werk dokumentiert auf besonders erschütternde Weise das existenzielle Leiden des Komponisten unter dem Sowjetregime. Seit 2010 finden in Gohrisch jährlich Internationale Schostakowitsch Tage statt, die in Kooperation mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden ausgerichtet werden und den Künstler, der 1972 ein weiteres Mal Gohrisch besuchte, von immer neuen Seiten beleuchten. Mit dem zehnten Jahrgang feiert das Festival 2019 ein Jubiläum. »Andris Nelsons ist ein Künstler, der die menschlichen Aspekte der Musik Schostakowitschs in die heutige Zeit überträgt«, begründet der Künstlerische Leiter der Schostakowitsch Tage, Tobias Niederschlag, die Entscheidung. »Die schonungslose Intensität seines Musizierens ist ansteckend und berührend zugleich. Andris Nelsons lässt uns immer wieder miterleben, wie aktuell die Musik Schostakowitschs heute noch ist.«

Zu den bisherigen Trägern des Internationalen Schostakowitsch Preises Gohrisch zählen die Dirigenten Kurt Sanderling, Gennady Rozhdestvensky und Yuri Temirkanov, der Geiger Gidon Kremer, die Komponistin Sofia Gubaidulina sowie das Borodin Quartet.

Die 10. Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch finden vom 20. bis 23. Juni 2019 im Kurort Gohrisch statt.

Preise & Stipendien 17.12.2018 Gustav-Wohlgemuth-Plakette für Rolf Schneider und Christfried Brödel

Außergewöhnliche Verdienste um Laien- und Kirchenchorwesen in Sachsen gewürdigt

 

Mit der Gustav-Wohlgemuth-Plakette zeichnete der Sächsische Chorverband e.V. jetzt den Chemnitzer Chorleiter und Dirigenten Rolf Schneider sowie den emeritierten Rektor und Professor für Chorleitung an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden, Christfried Brödel, aus. Damit würdigt der Sächsische Chorverband die jahrzehntelangen außergewöhnlichen Verdienste der beiden Persönlichkeiten um das sächsische Laienchorwesen. Die Plakette wurde benannt nach dem Leipziger Chordirigenten und Komponisten Gustav Wohlgemuth (1863–1937). Er leitete u.a. die Leipziger Singakademie, war Festdirigent der Gesamtchöre bei den Sängerfesten des Deutschen Sängerbundes, gehörte dem Führungsgremium des Deutschen Sängerbundes an und leitete 20 Jahre die Zeitschrift »Sängerhalle«.

Christfried Brödel wirkte von 1992 bis zur seiner Emeritierung im Jahr 2013 als Rektor und Professor für Chorleitung an der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden. Sein Weg dahin führte zunächst über die Mathematik. Denn dieses Fach studierte der aus einem sächsischen Pfarrhaus stammende Christfried Brödel zunächst in Leipzig. Während des Studiums prägten und förderten ihn musikalisch zwei Chorleiter entscheidend: der Thomaskantor und Leiter des Universitätschores Hans-Joachim Rotzsch und Erich Schmidt, der damalige Leiter der Meißner Kantorei. Eine akademische Laufbahn als Mathematiker war Christfried Brüdel aus politischen Gründen verwehrt. So wechselte er 1984 als Kirchenmusiker zur Evangelischen Landeskirche Sachsens. Dort arbeitete er zunächst als Landessingwart und später als Dozent und Direktor an der damaligen Kirchenmusikschule in Dresden. Von 1981 bis 2017 leitete Christfried Brödel die Meißner Kantorei. Dieser außergewöhnliche Chor ist ein Ensemble begabter und begeisterter Laiensängerinnen und Sänger, das seinen Schwerpunkt schon seit Jahrzehnten bei zeitgenössischen geistlichen Chorwerken des 20. und 21. Jahrhunderts setzt. Christfried Brödels musikalisches Wirken lebt von der Spannung zwischen alter und zeitgenössischer geistlicher Musik. Mit der Meißner Kantorei und dem von ihm gegründeten Ensemble »vocal modern« brachte er rund 80 Werke zur Uraufführung, unter anderem zahlreiche Kompositionen aus dem Kantatenzyklus »Das geistliche Jahr« des Dresdner Komponisten Jörg Herchet. Hinzukommen kommen zahllose Erstaufführungen. Christfried Brödel ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste und Vorsitzender der Neuen Bachgesellschaft (NBG). Für die Verbreitung der Werke Bachs engagiert er sich besonders durch die Leitung von Bachakademien in Osteuropa (Rumänien und Ukraine). In seiner 30 Jahre währenden Tätigkeit als Dozent und Professor für Chorleitung hat er ganze Generationen von Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern entscheidend geprägt. In zahllosen Seminaren und Kursen arbeitet er in ganz Deutschland und z.T darüber hinaus mit Dirigenten und Chorleitern, wobei ihm die Arbeit mit Laien nicht weniger Freude bereitet als die Leitung eines Meisterkurses. Christfried Brödel begreift sich stets selbst als Lernenden. Von seinem Chorleitungslehrbuch »Dirigieren für Chorleiter«, das 2014 im Bärenreiter-Verlag erschien, sagt er selbst, es sei das Ergebnis dessen, was er von seinen Studierenden lernen durfte.

1992 initiierte der Chemnitzer Rolf Schneider die Gründung des Musikbundes Chemnitz e.V., dessen erster Vorsitzender er wurde und den er über viele Jahre profilierte. Heute ist der Musikbund Chemnitz mit seinen 24 Chören und 900 Mitgliedern in Chemnitz und dem Umland einer von vier Regionalverbänden des Sächsischen Chorverbandes e.V. Bereits 1948 gründete Rolf Schneider als Neulehrer seinen ersten Chor in Chemnitz, ein Jahr später kam ein Männerchor hinzu. 1961 übernahm er die Leitung des Orchesters des »Florian-Geyer-Ensembles« Karl-Marx-Stadt und 1962 die Gesamtleitung des Ensembles, das er zu einem der leistungsstärksten Laienensembles der DDR profilierte. Mit diesem trat er zu den Arbeiterfestspielen auf, nahm an nationalen und internationalen Wettbewerben teil, reiste zu Konzerten durch die DDR und ins Ausland, war mehrfach in Fernsehsendungen wie »Alles singt!« zu sehen und zu hören. Das Ensemble wurde zudem für seine Uraufführungen von zeitgenössischen Komponisten wie Jürgen Golle und Gunter Erdmann gefeiert. Rolf Schneider leitete Jurys nationaler und internationaler Chorwettbewerbe oder gehörte diesen an. Als Dozent bildete er Chorleiter aus und weiter, unter anderem auch in Kuba. Auch den Eiskunstläuferinnen Gabi Seiffert und Katharina Witt sowie dem bislang einzigen europäischen Weltmeister auf der 400-Meter-Strecke von 1987, Thomas Schönlebe, brachte er als Musiklehrer an der damaligen Sportschule Karl-Marx-Stadt die Welt der Musik näher. Bereits ab 1985 engagierte sich der Chemnitzer im Bereich der Seniorenchöre. Von 1999 bis 2017 leitete er die Treffen von Seniorenchören künstlerisch. 2018 trafen sich in Chemnitz zum 33. Mal in Chemnitz Chöre aus Deutschland und Europa zum »Sängerfest«. Dieses geht ebenfalls auf das Engagement von Rolf Schneider zurück. Bereits 1983 regte er mit Blick auf die sängerische Tradition des »Deutschen Sängerbundes« das »Arbeitersängerfest« in Karl-Marx-Stadt an. 1989 nahmen erstmals Chöre aus Finnland, Österreich und der Bundesrepublik an diesem Treffen teil. Rolf Schneider, der in wenigen Tagen seinen 88. Geburtstag feiert, dirigierte letzmalig im Juni 2017 zum »Tag der Volkssolidarität« auf der IGA Berlin einen Chor von über 200 Sängerinnen und Sängern aus Berlin, Potsdam, Schwerin und Chemnitz.

Preise & Stipendien 10.12.2018 Ehrung für Markus Rindt

Der Intendant und Mitbegründer der Dresdner Sinfoniker wurde mit dem Erich-Kästner-Preis ausgezeichnet

 

Am 2. Dezember 2019 wurde Markus Rindt, Intendant und Mitbegründer der Dresdner Sinfoniker, mit dem Erich-Kästner-Preis ausgezeichnet. Der Presseclub Dresden ehrte damit sein vielfältiges Engagement für eine bessere Verständigung der Völker, gegen Fanatismus und Abschottung und seinen unermüdlichen Einsatz für die Dresdner Sinfoniker, die nunmehr seit 20 Jahren das internationale Kulturleben mit einem positiven Signal aus der Stadt Dresden bereichern. Für Markus Rindt stellt diese Auszeichnung eine sehr große Ehre dar – vor allem unter dem Aspekt, dass der Erich-Kästner-Preis in der Vergangenheit so bedeutenden Persönlichkeiten wie Ignatz Bubis, Richard von Weizsäcker, Hans-Dietrich Genscher oder Joachim Gauck verliehen wurde. Er dankte seiner Familie, seinem Team und den Musikerinnen und Musikern der Dresdner Sinfoniker, die in der Vergangenheit immer wieder mit viel Engagement und Idealismus bei seinen Projekten mitwirkten. Aus diesem Anlass möchten wir Ihnen das MDR-Klassik-Gespräch vom 29. Oktober 2018 zum Nachhören empfehlen, wo Markus Rindt mit Redakteur Thomas Bille über seine Biographie, seine Neugier auf andere Kulturen, über die politische Bedeutung von Musik und seine Arbeit mit den Dresdner Sinfonikern spricht: https://www.mdr.de/kultur/dresdner-sinfoniker-markus-rindt-100.html

Die 10.000 Euro Preisgeld spendet Markus Rindt übrigens in voller Höhe der Dresdner Initiative »Musaik – Grenzenloses Musizieren«, die im September 2017 von den Musikpädagoginnen Luise Börner und Deborah Oehler gegründet wurde und sich kostenlos an Kinder aus schwierigen ökonomischen oder familiären Verhältnissen richtet. Zudem wollen die Dresdner Sinfoniker eine Kooperation mit dem »neuen Orchester« im Stadtteil Dresden-Prohlis eingehen und die Kinder bei einem Konzert im nächsten Jahr in das Programm einbinden. Darauf dürfen Sie gespannt sein!

Preise & Stipendien 23.11.2018 Robert-Schumann-Preis 2019

Ragna Schirmer und Janina Klassen erhalten den Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau

 

Die Pianistin Prof. Ragna Schirmer und die Musikwissenschaftlerin Prof. Dr. Janina Klassen erhalten den Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau 2019 zu gleichen Teilen. Die Jury würdigt damit ihre jahrzehntelange Auseinandersetzung besonders mit Clara Schumann, deren 200. Geburtstag im kommenden Jahr gedacht wird.

Janina Klassen wurde 1953 in Bad Salzuflen geboren. Sie studierte Musikwissenschaft, Germanistik, Philosophie und Italienisch in Freiburg, Wien und Kiel. Nach ihrer Magister-Prüfung arbeitete sie zunächst im Christians-Verlag Hamburg und als Dozentin für Musiktheorie. 1988 wurde sie in Kiel mit einer Dissertation »Clara Wieck-Schumann: Die Virtuosin als Komponistin: Studien zu ihrem Werk« promoviert. Für die Recherchen zu dieser Arbeit kam sie noch zu DDR-Zeiten zu Forschungsaufenthalten ins Robert-Schumann-Haus Zwickau. Seit 1999 lehrt sie als Professorin an der Musikhochschule in Freiburg im Breisgau, wo sie Clara Schumann regelmäßig in Lehrveranstaltungen einbezieht. Ihre 2009 erschienene Clara-Schumann-Biographie erreichte ein weites Leserpublikum. Neben zahlreichen Artikeln hat sie sich auch als Notenherausgeberin mit dem Werk Clara Schumanns, auch durch Erstveröffentlichungen, intensiv auseinandergesetzt.

Ragna Schirmer wurde 1972 in Hildesheim geboren. Sie studierte Klavier in Hannover bei Karl-Heinz Kämmerling sowie in Paris bei Bernard Ringeisen. Sie war Stipendiatin des Deutschen Musikrats und der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Seit 1996 lebt sie in Halle an der Saale. 2001 bis 2011 wirkte sie als Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim/Heidelberg. Unter ihren mehr als ein Dutzend veröffentlichten CD-Produktionen nimmt die Musik von Clara und Robert Schumann eine besondere Stellung ein. Sie spielte nicht nur Soloklavierwerke, sondern auch das orchesterbegleitete Klavierkonzert Clara Schumanns ein. Für die im Bärenreiter-Verlag erscheinende Ausgabe der Klavierwerke Robert Schumanns steuert sie die Fingersätze bei, wobei sie sich an den Fingersätzen Clara Schumanns orientiert. Im Vorfeld des Clara-Schumann-Jubiläumsjahrs 2019 hat sie sich auf besondere Weise für die Komponistin und Pianistin engagiert, z. B. durch das Clara-Schumann-Projekt des Puppentheaters Halle oder durch Auseinandersetzung mit der im Robert-Schumann-Haus Zwickau erhaltenen Programmzettelsammlung Clara Schumanns, wofür sie vor Ort recherchierte.

Der Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau wird seit 1964 von der Stadt verliehen. Ausgezeichnet werden damit hochrangige Dirigenten, Wissenschaftler, Instrumentalisten, Sänger, Klangkörper oder Institutionen des deutschen und internationalen Musiklebens, denen ein besonderer Verdienst um die Verbreitung der musikalischen Werke Schumanns und der Erforschung seines Lebens und Schaffens zukommt. Bis 2002 wurde die Auszeichnung jährlich vergeben, seit 2003 erfolgt die Vergabe alle zwei Jahre. Die Auszeichnungsvorschläge unterbreitet die Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e.V. Der Preis ist mit einer Gesamtsumme von 10.000 Euro dotiert, die bei mehreren Preisträgern geteilt werden kann. Weiterhin gehören eine Bronzemedaille und eine Urkunde zur Auszeichnung.

Zwar wurden auch früher schon Musiker und Musikwissenschaftler für ihre besonderen Verdienste um Clara Schumann mit dem Preis ausgezeichnet, so 1993 der belgische Pianist Jozef De Beenhouwer und 1996 die amerikanische Biographin Nancy Reich, doch steht im kommenden Jahr erstmals Clara Schumann ganz im Zentrum der Preisvergabe. Die Verleihung erfolgt in einer öffentlichen Fest-Veranstaltung im Robert-Schumann-Haus Zwickau am Freitag, dem 12. April 2019.

Preise & Stipendien 18.09.2018 Internationaler Heinrich-Schütz-Preis 2018

Hans-Christoph Rademann ist der erste Preisträger des Ehrenpreises des Heinrich Schütz Musikfests

 

Herausragende künstlerische wie wissenschaftliche Leistungen in der Vermittlung und Verbreitung der Musik von Heinrich Schütz und seiner Zeit sowie herausragendes Engagement in deren Bewahrung und Förderung werden zukünftig jährlich mit dem Internationalen Heinrich-Schütz-Preis geehrt. Anlässlich des 20. Jubiläums des Heinrich Schütz Musikfests wird dieser Ehrenpreis in Form einer Medaille erstmalig verliehen. Erster Preisträger ist der Dirigent und Schütz-Experte Hans-Christoph Rademann.

Mit diesem Preis würdigt das Heinrich Schütz Musikfest unter Leitung der Intendantin Dr. Christina Siegfried Rademanns überragendes Engagement für das Werk von Heinrich Schütz, dessen klingende Bewahrung, überzeugende Interpretation und lebendige Vermittlung. Beispielhaft für dieses langjährige herausragende Wirken steht, neben unzähligen begeisternden und berührenden Konzerten in aller Welt, die einzigartige Einspielung des Gesamtwerks von Heinrich Schütz beim Carus-Verlag Stuttgart mit dem von ihm gegründeten und bis heute geleiteten Dresdner Kammerchor, die in diesem Jahr ihren Abschluss finden wird. Der Preis wurde ihm am 14. Oktober 2018 in Dresden im Rahmen des festlichen Abschlusskonzerts des Heinrich Schütz Musikfests, das der Dresdner Kammerchor unter Leitung von Hans-Christoph Rademann gestaltete, überreicht. »Es ist mir eine Ehre, als erster überhaupt diesen besonderen Preis in Empfang zu nehmen.«, sagt der gebürtige Schwarzenberger über die Ehrung, und ergänzt: »Besonders freut mich, dass an der Schütz-Gesamtaufnahme zahlreiche beteiligte Solistinnen und Solisten aus der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden hervorgegangen sind, zu der auch der Dresdner Kammerchor eine enge Verbindung hat.« Die neu geschaffene Auszeichnung verdeutliche einmal mehr, welche enorme Bedeutung Heinrich Schütz für die europäische Musikgeschichte hat: »Dies den Menschen zu vermitteln, ist stets der Antrieb für meine Arbeit mit Schütz‘ Musik.«, so Rademann.

Die Ehrenmedaille wurde von der in Berlin lebenden renommierten Bildhauerin und Medailleurin Anna Franziska Schwarzbach geschaffen: »Es ist ein Geschenk, die Internationale Heinrich-Schütz-Preis-Medaille entwerfen und ausführen zu dürfen. Es ist eine zusätzliche Freude, sie für Hans-Christoph Rademann modellieren zu können – einem Freund aus jungen Jahren. Musik von Heinrich Schütz in der Kirche von Schwarzenberg prägte meine Kindheit.« Der Heinrich-Schütz-Preis in Form einer in Silber gegossenen Medaille zeigt das Portrait des kurfürstlich-sächsischen Hofkapellmeisters samt eigenhändigem Namenszug »Henrich Schütz / Capellmeister«. Der umlaufende Schriftzug »parens nostrae musicae modernae« benennt Schütz (1585–1672) als den »Vater unserer modernen Musik«, als den ihn bereits seine Zeitgenossen zu würdigen wussten. Auf der Rückseite der Medaille ist das Signet des Heinrich Schütz Musikfests zu sehen, welches aus einem Bassschlüssel im Autograph von Schütz‘ Osterdialog (Dialogo per la Pascua) SWV 443 entwickelt wurde. »Ich kann mir keinen besseren ersten Preisträger als Hans-Christoph Rademann vorstellen.« Die Intendantin des Heinrich Schütz Musikfests, Dr. Christina Siegfried, empfindet es als eine glückliche Fügung, dass das zwanzigjährige Bestehen des Musikfests und der Abschluss der Schütz-Gesamteinspielung in dasselbe Jahr fallen: »Dieses gewagte, anspruchsvolle Vorhaben einer Gesamtaufnahme hat in Hans-Christoph Rademann einen kreativen Visionär, engagierten Motor und inspirierten Botschafter gefunden.« Siegfried sieht die meisterhaft gestaltete Schütz-Medaille als zusätzliches Geschenk zum Jubiläum des Musikfests. Dass Anna Franziska Schwarzbach als Medailleurin gewonnen werden konnte, ließe nicht zuletzt den Preis selbst zu einem Kunstwerk werden. Zugleich sei es Zeichen dafür, welchen Stellenwert dieser neue Preis für die Pflege des Werks von Heinrich Schütz und der Musikkultur des 17. Jahrhunderts insgesamt haben wird.

Preise & Stipendien 10.09.2018 Johann Walter Plakette 2018

Der Sächsische Musikrat e.V. vergibt am 15. September 2018 zum neunten Mal die Johann Walter Plakette, die in diesem Jahr an Steffen Schleiermacher und Thomaskantor Prof. Gotthold Schwarz geht.

 

Der lebendige Reichtum sächsischer Musikkultur, die für viele Menschen zum inneren Besitz gehört, ist wesentlich der Hingabe musikbegeisterter Menschen an die Kunstausübung zu danken. In der Überzeugung, dass allein die aktive Musikpflege die Zukunft unserer Musikkultur gewährleistet, hat der Sächsische Musikrat die Johann Walter Plakette gestiftet, um mit ihrer Verleihung aller zwei Jahre auf beispielhafte Leistungen im Musikleben unseres Landes aufmerksam zu machen.

Der Sächsische Musikrat e.V. vergibt am 15. September 2018 zum neunten Mal die Johann Walter Plakette. Die Vergabe erfolgt an zwei Persönlichkeiten, die sich um die Pflege der Musiktradition und des Musiklebens in Sachsen, die Förderung des musikalischen Nachwuchses oder die Entwicklung des zeitgenössischen Musikschaffens in Sachsen besondere Verdienste erworben haben. Benannt ist die Plakette nach Johann Walter (*1496 in Kahla, †1570 in Torgau). Der enge Freund Martin Luthers und dessen musikalischer Berater wirkte 1525 maßgeblich bei der Gestaltung der »Deutschen Messe« mit. Von 1526 bis 1548 leitete Johann Walter die Torgauer Stadtkantorei. Diese wurde zum Ur- und Vorbild des lutherischen Kantoreiwesens. 1548 in das Amt des Hofkapellmeisters nach Dresden berufen, gründete und leitete Johann Walter die Kurfürstliche Hofkantorei. Als lutherischer »Ur-Kantor« schuf er die Grundlage für die evangelische Kirchenmusik. Der Lehrer, Kantor, Dichter und Komponist Johann Walter hat einen historischen Beitrag für die Wende zur Neuzeit in Deutschland und Europa geleistet. 

Mit Steffen Schleiermacher und Thomaskantor Prof. Gotthold Schwarz werden im Jahr 2018 zwei Persönlichkeiten die Ehrung erhalten, die auf sehr unterschiedliche Weise die Musikkultur in Deutschland befördert haben.

Thomaskantor Prof. Gotthold Schwarz wird für seine jahrzehntelangen künstlerischen Verdienste als Exponent einer historisch informierten Aufführungspraxis, herausragender Sänger und Initiator zahlreicher und angesehener Vokal- und Instrumentalensembles in Sachsen die Johann Walter Plakette des Sächsischen Musikrates verliehen. Mit Gotthold Schwarz besitzt das Musikleben eine in Deutschland und international hoch angesehene Persönlichkeit. In seinem vielfältigen Wirken und seiner lebenslangen Verbundenheit zum Leipziger Thomanerchor hat er Wesentliches für die Pflege der Kirchenmusik und die Beständigkeit unserer Musikkultur bewirkt.

Steffen Schleiermacher wird für sein künstlerisches Wirken als Komponist, Pianist und Dirigent und die damit verbundenen Verdienste um die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts und deren Vermittlung die Johann Walter Plakette des Sächsischen Musikrates verliehen.Mit Steffen Schleiermacher besitzt das Musikleben eine hoch angesehene Persönlichkeit, die im eigenen Schaffen und im Engagement für die zeitgenössische Musik national und international wesentliche Beiträge zur lebendigen Fortentwicklung unserer Musikkultur geleistet hat.

Der Präsident des Sächsischen Musikrates e.V., Prof. Dr. Christoph Krummacher wird die Auszeichnungen in einer öffentlichen Veranstaltung am Samstag, 15. September 2018, 15 Uhr in der Torgauer Schlosskapelle verleihen.

Preise & Stipendien 13.11.2017 Auszeichnung für die Gottfried-Silbermann-Gesellschaft

Die Stadt Freiberg ehrt die Gottfried-Silbermann-Gesellschaft e.V. mit dem Bürgerpreis 2017.

 

Damit würdigt sie ihr vielfältiges Engagement als Kulturbotschafterin in der Region und weltweit. In der Begründung heißt es: »Das kulturelle Leben der Stadt Freiberg wird seit 1991 auf vielfältige Art und Weise durch die Gottfried-Silbermann-Gesellschaft e.V. geprägt. […] Denn mit ihren Veranstaltungen und Angeboten vermittelt die Silbermann-Gesellschaft (Musik-)Geschichtswissen sowohl der Stadt wie auch der Region – wobei sie sich an Erwachsene ebenso richtet wie an Kinder.« Die Stadt würdigt insbesondere die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne bei den überregional renommierten Silbermann-Tagen. Mit der in diesem Jahr eröffneten Ausstellung im Silbermann-Haus habe die Gesellschaft einen Anziehungspunkt am Schloßplatz geschaffen.

Die Silbermann-Gesellschaft freut sich sehr über diese ehrenvolle Auszeichnung. »Sie unterstreicht in starker Weise den Stellenwert unserer Arbeit in der Stadt und in der Region. Dies ist das Ergebnis langjähriger Arbeit vieler engagierter Menschen, ganz gleich ob als Angestellte oder Ehrenamtler«, sagt der Präsident der Silbermann-Gesellschaft, Albrecht Koch. »Mit der Eröffnung der Dauerausstellung im Silbermann-Haus ist uns in diesem Jahr ein bedeutender Schritt gelungen. Aber letztlich würdigt der Bürgerpreis auch die gesamte Arbeit der vergangenen Jahrzehnte, die einst in kleinstem Rahmen unter dem Gründungspräsidenten Hans Otto begann und unter Dietrich Wagler sukzessive erweitert wurde. Wir als Silbermann-Gesellschaft fühlen uns geehrt und sind gleichzeitig umso motivierter, unsere Arbeit in der Zukunft weiter so fortzuführen und weiterzuentwickeln.«

Die Auszeichnung findet im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt Freiberg am 12. Januar 2018 um 18 Uhr in der Konzert- und Tagungshalle Nikolaikirche statt.

Preise & Stipendien 04.10.2017 Sächsischer Initiativpreis für Kunst und Kultur

Die Dresdner Sinfoniker e.V. erhielten in diesem Jahr den Preis der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

 

Seit 2005 verleiht die Kulturstiftung diesen Preis alle zwei Jahre, um Eigeninitiative und Innovationskraft zu fördern. Ausgezeichnet werden sächsische Kultureinrichtungen, die mit Ausdauer und Mut neue Ideen umsetzen und damit Vorbild für andere sind. »Die Dresdner Sinfoniker bieten nicht nur ein Vorbild für avanciertes Musizieren, sondern auch für ein unabhängiges und themengerechtes künstlerisches Agieren im internationalen Rahmen», sagt Laudator Dieter Jaenicke, Intendant HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste. Mit dem Initiativpreis für Kunst und Kultur möchte die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, neben der Innovation und Kreativität der Konzeptideen und der Kulturvermittlung, insbesondere auch die flexible Organisationsform der Sinfoniker ehren, welche nur durch das große Engagement der einzelnen Mitglieder möglich ist. Der Sächsische Initiativpreis für Kunst und Kultur ist mit einem Preisgeld von 10.000,00 EUR verbunden.

Der mit 2.500 Euro dotierte Förderpreis geht in diesem Jahr an den Görlitzer Verein Second Attempt. Mit seinen grenz- und spartenübergreifenden Jugendprojekten ist der Verein seit nunmehr fast fünfzehn Jahren als Motor eines aktiven und kreativen soziokulturellen Wandels in Görlitz und der Region bekannt. »Second Attempt, zu Deutsch ›Zweiter Versuch‹, steht für eine zukunftsorientierte Kunst- und Kulturarbeit mit Jugendlichen. Falls die Umsetzung ihrer Ideen nicht beim ersten Versuch gelingt, dann eben beim zweiten oder auch dritten Anlauf«, so Ulf Großmann, Präsident der Kulturstiftung, in seiner Laudatio. Die feierliche Übergabe des Sächsischen Initiativpreises für Kunst und Kultur durch Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange erfolgte am 30. September 2017 beim 14. Sächsischen Stiftungstag im Tagungszentrum der Sächsischen Wirtschaft in Radebeul.

Preise & Stipendien 18.09.2017 Drei Kammermusikensembles aus Mitteldeutschland in Weimar ausgezeichnet

Der Jugendmusikpreis der Holger Koppe-Stiftung wurde zum zweiten Mal vom Stifter persönlich übergeben,

 

Drei Kammermusikensembles aus den Ländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt erhielten am gestrigen Sonntag, den 17. September 2017 in der Notenbank Weimar den diesjährigen Jugendmusikpreis der Holger Koppe-Stiftung. Dieser mit 5.000€ dotierte Preis wurde zum zweiten Mal vom Stifter persönlich übergeben und ging, auf Vorschlag der Landesmusikräte, an folgende Kammermusikensembles:

Streichtrio des Landesgymnasiums für Musik Carl Maria von Weber in Dresden
Friederike Herold (12 Jahre) –Violoncello, Charlotte Herold (16 Jahre) – Violine, Pauline Herold (18 Jahre) – Violine

Klarinettenquartett der Kreismusikschule »Louis Spohr« Gotha
Conrad Hähnlein (14 Jahre), Johanna Kalms (15 Jahre), Helene Grubmüller (15 Jahre), Lilly Bindel (14 Jahre)

Akkordeon-Duo des Konservatoriums »Georg Friedrich Händel« Halle (Saale)
Frauke Maxi Seifert (12 Jahre), Katharina Hildmann (13 Jahre)

Der Sächsische Musiktrat begründete seinen Vorschlag zur Auszeichung an die Geschwister Charlotte, Friederike und Pauline Herold aus Pirna wie folgt: »Die hohe Musikalität aller drei Mädchen, die sich in einerseits in der Meisterschaft des solistischen Spiels, aber auch im kammermusikalischen Spiel ›in Familie‹ und als Mitglieder von verschiedenen Landesförderensembles des Sächsischen Musikrates widerspiegeln sind in ihrer Kontinuität und in der Aussicht auf die Entwicklung aller drei jungen Musikerinnen einmalig. Charlotte und Pauline sind bereits mehrfache Bundespreisträger des Wettbewerbs Jugend musiziert in den Jahren 2013 bis 2017. Friederike, die jüngste und wahrscheinlich die Begabteste von allen, hat in diesem Jahr gemeinsam mit Charlotte in der Altersgruppe III des Bundeswettbewerbs die Höchstpunktzahl von 25 erreichen können. Man muss Charlotte, Friederike und Pauline nur beim Musizieren zuschauen, um sehen, welche Freude und Konzentration bei der Reproduktion von Musik entstehen kann. Der Sächsische Musikrat möchte mit der Verleihung des Preises natürlich auch das familiäre Engagement ehren, was hinter diesen Leistungen und der Art und Weise des Musizierens und dem persönlichen Auftritt aller drei Mädchen steht. Es ist ein großer Dank und ein Kompliment an die Eltern.«

»Gemeinsames Musizieren trägt nach meiner Überzeugung zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft bei, zu Toleranz und Vielfältigkeit.« Mit diesen Worten begründete Dr. Holger Koppe in seiner Rede anlässlich der Verleihung in Weimar das Engagement seiner Stiftung für die musikalische Jugend. Auch Weimars Stadtkulturdirektorin, Frau Julia Miehe, bekräftigte in Ihrem Grußwort »Warum wir junge Musizierende fördern müssen« die Unterstützung von jungen Musikern und Musikerinnen. Der Präsident des Landesmusikrates Thüringen bedankte sich für das Engagement der Holger Koppe-Stiftung und für die Gelegenheit, das diesjährige Preisträgerkonzert in Thüringen veranstalten zu können.

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