Der Sächsische Musikrat e.V.

In der Überzeugung, dass Bildung und Kultur eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Gesellschaft spielen, engagieren wir uns gemeinsam mit unseren Partnern für ein lebendiges Musikland Sachsen.

Wir verstehen uns als Ratgeber und Kompetenzzentrum für Politik und Zivilgesellschaft. Wir stärken mit unserer Arbeit das Bewusstsein für den Wert der Kreativität und fördern im Besonderen das Laienmusizieren als unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Lebens.

Der Sächsische Musikrat hat sich zur Aufgabe gemacht die Musiktradition in Sachsen zu pflegen, sowie das zeitgenössische Musikschaffen zu unterstützen. Als größtem kulturellem Dachverband in Sachsen gehören dem SMR derzeitig 49 Landesverbände und Institutionen an.

Im Abstand von zwei Jahren verleiht das Präsidium des Sächsischen Musikrates die Johann Walter Plakette an Persönlichkeiten, die sich durch ihr Engagement im Musikleben des Freistaates besondere Verdienste erworben haben.

Wir betreiben als Weiterbildungsstätte die Sächsische Landesmusikakademie im Schloss Colditz. 

Der Sächsische Musikrat ist Mitglied im Deutschen Musikrat und der Interessengemeinschaft der Landeskulturverbände in Sachsen.

Der Sächsische Musikrat wird gefördert durch:

 
Anzeige
Anzeige
 
Preise & Stipendien 21.04.2016 Mozartpreis 2016

Peter Rösel erhält den diesjährigen Mozartpreis

 

Der Dresdner Pianist Prof. Peter Rösel erhält den Mozartpreis 2016 der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. Damit würdigt die Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. das herausragende Schaffen des Pianisten, das sich durch eine kontinuierliche, kompetente und intensive Pflege der Klavierwerke von Wolfgang Amadé Mozart auszeichnet.

Franz Streuber, Vorstand der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V.: »Mehrfach war Peter Rösel mit Solorecitals und kammermusikalischen Programmen Gast der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. Peter Rösel prägte und prägt Interpretationen als Vorbild und Inspiration für Generationen von Pianisten und Schülern. Wir würdigen Peter Rösels besondere menschliche Wärme, Kollegialität und seine Verbundenheit in seinen sächsischen Wurzeln und zugleich seine ihm eigene Weltoffenheit und jugendlich bewahrte Ausstrahlungskraft.« Die Verleihung des Mozartpreises 2016 findet im Rahmen des Eröffnungskonzerts des Sächsischen Mozartfestes am 13. Mai 2016 in der Kreuzkirche Chemnitz statt, die Laudatio wird der Dirigent Prof. Ekkehard Klemm halten. Peter Rösel konzertiert beim Sächsischen Mozartfest 2016 am 27. Mai bei der Langen Klaviernacht. »Die Zusammenführung seines Recitals innerhalb der Langen Klaviernacht gemeinsam mit jungen Nachwuchspianisten aus Chemnitz und aus Tschechien kann nicht beispielhafter für sein nachhaltiges und vermittelndes Wirken sein, unser Festivalmotto Genius und Generationen in besonderer Weise erfüllend«, so Franz Streuber.

Peter Rösel, 1945 in Dresden als Sohn eines Dirigenten und einer Sängerin geboren, erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium absolvierte er ein fünfjähriges Studium bei Dmitri Baschkirow und Lew Oborin. In dieser Zeit wurde er nicht nur als erster Deutscher Preisträger des Tschaikowski-Wettbewerbes Moskau und des Klavierwettbewerbes Montreal, sondern begann auch eine internationale Karriere, die ihn bis heute in die Musikzentren aller Kontinente führt. Von Peter Rösel liegen zahlreiche Einspielungen auf CD vor, so u.a. die Klavierkonzerte von Weber, Schumann, Beethoven und Rachmaninow. Aufnahmen vom Soloklavierwerk von Johannes Brahms bis hin zur Kammermusik in verschiedensten Kombinationen vervollständigen das weitgezogene künstlerische Spektrum des Pianisten, der zu den renommiertesten Vertretern seiner Generation zählt. Rösel erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so u. a. den Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden 2009. Er ist Professor an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste.

Der Mozartpreis der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. wird jährlich verliehen für herausragende interpretatorische Leistungen bei der musikalischen und / oder szenischen Wiedergabe von Werken Wolfgang Amadé Mozarts, innovative Lösungsansätze bei der Interpretation seiner Werke, herausragende wissenschaftliche und / oder publizistische Arbeiten betreffs der Erforschung seines Lebens und Werkes, herausragenden Einsatz bei der Verbreitung und Erklärung seines Werkes, oder ein musikalisches Lebenswerk, das in enger Beziehung zur Musik Mozarts steht. Zu den bisherigen Mozartpreisträgern zählen u.a. Peter Schreier, Christine Schornsheim und Midori Seiler.

Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V.

Preise & Stipendien 01.04.2016 Peter Kooij erhält die Bach-Medaille 2016

Die Bach-Medaille der Stadt Leipzig 2016 wird an den Bassisten und herausragenden Bach-Interpreten Peter Kooij verliehen.

 

Die Bach-Medaille der Stadt Leipzig 2016 wird an den Bassisten Peter Kooij verliehen. Der herausragende Bach-Interpret hat bei weit mehr als 100 CD-Aufnahmen der Musik Johann Sebastian Bachs mitgewirkt, darunter sind zahlreiche Referenzaufnahmen der Passionen.

Laut Jury habe »kaum ein Sänger sein Wirken so eng mit dem Namen Johann Sebastian Bach verknüpft wie der niederländische Bassist«. Die aus Meißner Porzellan gefertigte Bach-Medaille wird seit 2003 jährlich während des Bachfestes Leipzig verliehen. Die Bach-Medaille der Stadt Leipzig 2016 geht an den niederländischen Bassisten Peter Kooij. Seit den 1980er Jahren hat der herausragende Bach-Interpret mit seiner warmen, ausdrucksstarken und nuancenreichen Stimme bei weit mehr als 100 CD-Aufnahmen der Musik des Thomaskantors mitgewirkt. Peter Kooij war an zahlreichen preisgekrönten Referenzaufnahmen der Passionen J. S. Bachs beteiligt, die unter Leitung führender Dirigenten der historisch informierten Aufführungspraxis wie Philipp Herreweghe, Gustav Leonhardt, Ton Koopman, Frans Brüggen und Masaaki Suzuki entstanden. Die Jury begründet Ihre Entscheidung: »Kaum ein Sänger hat sein Wirken so eng mit dem Namen Johann Sebastian Bach verknüpft wie der niederländische Bassist Peter Kooij. Seit über 30 Jahren ist er vielen Bach-Freunden weltweit der personifizierte Jesus in Bachs Passionen und überhaupt der Bassist des Thomaskantors«. Die Auszeichnung wird am 17. Juni 2016 im Rahmen des Bachfestes Leipzig im Festsaal des Alten Rathauses in Leipzig durch den Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Burkhard Jung, und den Direktor des Bach-Archivs, Peter Wollny, an Peter Kooij überreicht. Das Bachfest Leipzig findet in dieser Saison vom 10. bis 19. Juni statt und steht unter dem Motto »Geheimnisse der Harmonie«.

Bachfest Leipzig

Preise & Stipendien 31.01.2016 PopCamp 2016 Nominierung

Der Sächsische Musikrat wird 2016 wieder eine Band aus Sachsen für die Spitzenförderung des Deutschen Musikrates – das »PopCamp« – nominieren.

 

Interessierte Acts bewerben sich bitte unter: tannenberg©saechsischer-musikrat.de. Wir werden ein Voting unter Experten veranstalten und dann ein Projekt für das PopCamp vorschlagen.

»Das PopCamp ist kein Wettbewerb« – dieses wichtige Merkmal betont Projektleiter Michael Teilkemeier vom Deutschen Musikrat (Interview hier lesen). Unter dem Leitsatz »Vielfalt statt Mainstream« werden Künstlerinnen und Künstler gesucht, die dabei sind, den Schritt in die Professionalität zu vollziehen und diesen unbedingt und zielstrebig verfolgen.Bekannte Dozenten aus allen Bereichen des Musikgeschäftes begleiten die ausgewählten Bands auf ihrem Weg in die Professionalität. Sie bieten den Bands in den Coaching-Phasen, bei Studioarbeiten und Liveauftritten mannigfaltige Tipps und Hilfestellungen. Nur Experten aus der Musikbranche, den Medien und verschiedenen Organisationen dürfen als Nominatoren Vorschläge machen. Nachdem alle Nominierungs-Berechtigten ihren Künstler vorgeschlagen haben, werden durch einen Juryentscheid (16. April 2016) zunächst acht Bands ausgewählt, die dann zum »PopCamp Live-Audit« eingeladen werden:

3. & 4. Juni 2016: PopCamp »Live-Audit«, CD-Kaserne CelleHier erhalten diese acht Bands die Möglichkeit sich live zu präsentieren und sich der Jury persönlich vorzustellen. Aus diesen acht werden dann die fünf teilnehmenden Bands bestimmt.

Weitere relevante PopCamp-Termine: 4.09.–10.09.16 – PopCamp Arbeitsphase 1 in Trossingen (Bundesakademie)
20.11.–26.11.16 – PopCamp Arbeitsphase 2 in Sondershausen (Landesmusikakademie Thüringen)

Konditionen
Bewerbungsende beim Sächsischen Musikrat: 28.02.2016
Termine unbedingt freihalten! Die durch uns vorgeschlagene Band muss am Live-Audit sowie an der ersten und zweiten Arbeitsphase teilnehmen können. Wichtiger Hinweis für den Fall der Teilnahme am Live-Audit im Mai: Bands, die als eine der fünf PopCamp-Teilnehmer 2016 ausgewählt werden, verpflichten sich zu einem Eigenbeitrag in Höhe von 500 € je Band. Weitere Kosten fallen nicht an: Reisekosten werden erstattet, Unterkunft, Verpflegung etc. wird gestellt.

Preise & Stipendien 11.01.2016 Auszeichnung für Maria Perlt

Förderforum der Staatsoperette Dresden vergibt den Förderpreis für junge Künstler

 

Am 10. Januar 2016 wurde Maria Perlt, Solistin an der Staatsoperette Dresden, mit dem Förderpreis für junge Künstler ausgezeichnet. Diese vom Förderforum der Staatsoperette initiierte Ehrung wurde zum dritten Mal vergeben. Den mit 1.000 € dotierten Preis überreichte zur Vorstellung der Vorsitzende des Fördervereins Prof. Dr. Werner Patzelt gemeinsam mit Intendant Wolfgang Schaller. Doch bevor Maria Perlt, zu ihrer großen Überraschung, den Preis erhielt, brillierte die junge Sopranistin zur Matinee mit »Glitter and Be Gay« – der Koloraturarie der Cunegonde aus Bernsteins »Candide« auf der Bühne.

Maria Perlt wurde in Berlin geboren, war mehrfache Preisträgerin des Bundeswettbewerbes Jugend musiziert und absolvierte ihr Gesangsstudium von 2007 bis 2012 an der Dresdner Musikhochschule. Sie bestritt zahlreiche Konzerte, unter anderem mit dem Sächsischen Vocalensembles, dem Dresdner Kreuzchor und der Singakademie Dresden. Gastspiele führten sie an Serkowitzer Volksoper, die Kammeroper München und die Dresdner Musikfestspiele. Von 2013 bis 2015 war Maria Perlt am Stadttheater Pforzheim engagiert. Seit März 2015 gehört Maria Perlt zum Solisten-Ensemble der Staatsoperette Dresden. Hier überzeugte das Ausnahmetalent stimmlich und darstellerisch mit ihren Interpretationen der Königin der Nacht in »Die Zauberflöte«, der Adele in »Die Fledermaus« oder auch in jüngster Vergangenheit in der Rolle der Schwanenprinzessin in »Das Märchen vom Zaren Saltan«.

Preise & Stipendien 02.12.2015 Komponistenklasse Dresden erhält Sächsischen Initiativpreis für Kunst und Kultur 2015

Im Rahmen des 12. Sächsischen Stiftungstages wurde am 21. November 2015 im Deutschen Hygiene-Museum der Sächsische Initiativpreis für Kunst und Kultur verliehen. Den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis nahm die Komponistenklasse Dresden, vertreten durch die beiden Kompositionslehrer Silke Fraikin und Johannes Korndörfer, Dr. Wieland Schwanebeck (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Freunde und Förderer der Komponistenklasse Dresden e.V.) und Schülerin Mara Wiegleb) entgegen.In seiner bewegenden Laudatio würdigte Prof. Wilfried Krätzschmar in umfassender Weise die über 30-jährige erfolgreiche Arbeit der Komponistenklasse Dresden, das Engagement ihres Gründers Hans J. Wenzel und all seiner Mitstreiter: »Wir ehren, wenn heute dieser Preis verliehen wird, außer den jetzigen Lehrern und Machern auch die Erfinder und Gründer mit; und alle, die diese Unternehmung durch die Zeiten getragen und behütet – und gerettet haben; wir bedenken neben den jetzigen Kinderkomponisten die Generationen ihrer Vorgänger; und im eigentlichen preisen wir eine Idee – zu deren Wirken wir nicht nur den Beteiligten, sondern sehr auch uns selbst als teilhabendem Gemeinwesen gratulieren können!«Zur Preisverleihung erklangen Werke von Schülern der Komponistenklasse Dresden. Mechthild Winkler (Violine) und Albrecht Scharnweber (Klarinette) spielten »Die faule und die schnelle Maus« von Mara Wiegleb, »Die Spinne« von Mariam Winkler und »Verlustig« von Ole Jana (Bundespreis »Jugend komponiert« 2014).Der Sächsische Initiativpreis für Kunst und Kultur wird im zweijährigen Turnus mit dem Ziel verliehen, vor dem Hintergrund der zunehmenden Wettbewerbssituation im Kulturbereich ein Signal in Richtung Eigeninitiative zu senden. Mit dem Initiativpreis werden Einrichtungen prämiert, die neue Wege bei Konzeption und Betrieb gehen, speziell im Hinblick auf die Finanzierungs-, Organisations- und Rechtsform sowie bei der Entwicklung neuartiger Programme.

 

Im Rahmen des 12. Sächsischen Stiftungstages wurde am 21. November 2015 im Deutschen Hygiene-Museum der Sächsische Initiativpreis für Kunst und Kultur verliehen. Den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis nahm die Komponistenklasse Dresden, vertreten durch die beiden Kompositionslehrer Silke Fraikin und Johannes Korndörfer, Dr. Wieland Schwanebeck (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Freunde und Förderer der Komponistenklasse Dresden e.V.) und Schülerin Mara Wiegleb) entgegen.

In seiner bewegenden Laudatio würdigte Prof. Wilfried Krätzschmar in umfassender Weise die über 30-jährige erfolgreiche Arbeit der Komponistenklasse Dresden, das Engagement ihres Gründers Hans J. Wenzel und all seiner Mitstreiter: »Wir ehren, wenn heute dieser Preis verliehen wird, außer den jetzigen Lehrern und Machern auch die Erfinder und Gründer mit; und alle, die diese Unternehmung durch die Zeiten getragen und behütet – und gerettet haben; wir bedenken neben den jetzigen Kinderkomponisten die Generationen ihrer Vorgänger; und im eigentlichen preisen wir eine Idee – zu deren Wirken wir nicht nur den Beteiligten, sondern sehr auch uns selbst als teilhabendem Gemeinwesen gratulieren können!«

Zur Preisverleihung erklangen Werke von Schülern der Komponistenklasse Dresden. Mechthild Winkler (Violine) und Albrecht Scharnweber (Klarinette) spielten »Die faule und die schnelle Maus« von Mara Wiegleb, »Die Spinne« von Mariam Winkler und »Verlustig« von Ole Jana (Bundespreis »Jugend komponiert« 2014).

Der Sächsische Initiativpreis für Kunst und Kultur wird im zweijährigen Turnus mit dem Ziel verliehen, vor dem Hintergrund der zunehmenden Wettbewerbssituation im Kulturbereich ein Signal in Richtung Eigeninitiative zu senden. Mit dem Initiativpreis werden Einrichtungen prämiert, die neue Wege bei Konzeption und Betrieb gehen, speziell im Hinblick auf die Finanzierungs-, Organisations- und Rechtsform sowie bei der Entwicklung neuartiger Programme.

Preise & Stipendien 04.05.2015 Mozartpreisträgerin 2015 – Midori Seiler

Eröffnungskonzert des Sächsischen Mozartfestes am 8. Mai 2015 in der Kreuzkirche Chemnitz

 

Hochkarätig startet das Sächsische Mozartfest 2015 am Freitag, dem 8. Mai um 19 Uhr in der Chemnitzer Kreuzkirche. Auf dem Programm stehen Mozarts Divertimento F-Dur KV 138, Joseph Haydns Violinkonzert C-Dur und Leopold Kozeluhs Sinfonia g-Moll.

Den Mozartpreis der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. 2015 erhält die Geigerin Midori Seiler für ihre herausragende interpretatorische und lehrend vermittelnden Leistungen als Musikerin und Pädagogin. Die Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. sieht und würdigt Midori Seiler stehend in einer authentisch künstlerischen Wahrhaftigkeit und Beseeltheit als schöpferische Musikerin, wie sie inspiriert durch Wolfgang Amadé Mozart und sein geistig-künstlerisches Umfeld, sein Anspruch und seine Wirkung in den nachfolgenden Generationen auf höchstem Niveau gekannt und wertgeschätzt wird. Der Vorstand der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. ist froh und freut sich, daß die Gäste und Teilnehmer der Künstlerin innerhalb der Sächsischen Mozartfeste 2007, 2009 und zuletzt 2011 zu ihrem Meisterkurs »Bach Solosonaten und Partiten« begegnen durften und sie erleben konnten.

In diesem Jahr ist Midori Seiler innerhalb des Eröffnungskonzertes des Sächsischen Mozartfestes als Solistin und Leiterin des Chemnitzer Barockorchesters erlebbar. Der Mozartpreis wird vergeben von der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. und überreicht durch die Vorstände Petra Kunze und Gert Gauder. Die Laudatio hält Professorin Adriana Bera, Präsidentin der Mozartgesellschaft Rumäniens und Mozartpreisträgerin 2012. Das Konzert wird von MDR Figaro aufgezeichnet und am selben Abend zu 20.05 Uhr gesendet. Anlässlich des Eröffnungskonzertes engagiert sich die Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. wieder für die von ihr initiierte Spendensammlung »Ein Flügel für Chemnitz« zum Ankauf eines Konzertflügels für den neuen Saal der Musikschule Chemnitz.

Midori Seiler
Sächsisches Mozartfest

Preise & Stipendien 14.10.2014 Dresden erbittet Vorschläge für den Kunstpreis der Stadt

Die Landeshauptstadt Dresden vergibt jährlich einen Kunstpreis an herausragende Kulturschaffende, die in der Elbmetropole leben und arbeiten, sowie einen Förderpreis für vielversprechende Nachwuchskünstler.

 

Zur Pflege und Förderung zeitgenössischer Kunstleistungen stiftet der/die Oberbürgermeister/-in der Stadt Dresden jährlich den Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden und den Förderpreis der Landeshauptstadt Dresden.Der Kunstpreis wird an Künstlerinnen und Künstler oder Ensembles mit anerkanntem künstlerischem Wert verliehen. Der Förderpreis geht an Personen, die aufgrund ihrer Persönlichkeit und ihrer künstlerischen Leistungen eine herausragende künstlerische Aussage erwarten lassen. Beide Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert und können sowohl an einzelne Künstlerinnen und Künstler als auch an Ensembles verliehen werden.

Für die Preisträger des Jahres 2015 bittet das Amt für Kultur und Denkmalschutz um Vorschläge. Vorschlagsberechtigt sind neben dem Kulturausschuss des Dresdner Stadtrates alle Dresdner Verbände, Vereine und Kultureinrichtungen. Einzelpersonen können keine Vorschläge abgeben. Die Einsendefrist endet am 31. Oktober 2014. Eine unabhängige Jury wählt die Preisträger aus. Die Verleihung erfolgt im Rahmen eines Festaktes. Preisträger des Jahres 2014 waren der Dirigent Prof. Hans-Christoph Rademann und die Initiative TanzNetzDresden.

Vorschläge bitte an: Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz, Johannes Schulz, Königstraße 15, 01097 Dresden, E-Mail

Statut zur Verleihung des Kunstpreises und des Förderpreises der Landeshauptstadt Dresden

Preise & Stipendien 16.09.2014 Johann Walter Plakette 2014

Die Johann Walter Plakette wird am 28. September in der Schlosskapelle des Residenzschlosses Dresden vergeben.

 

Der lebendige Reichtum sächsischer Musikkultur, die für viele Menschen zum inneren Besitz gehört, ist wesentlich der Hingabe musikbegeisterter Menschen an die Kunstausübung zu danken. In der Überzeugung, dass allein die aktive Musikpflege die Zukunft unserer Musikkultur gewährleistet, hat der Sächsische Musikrat die Johann Walter Plakette gestiftet, um mit ihrer Verleihung aller zwei Jahre auf beispielhafte Leistungen im Musikleben unseres Landes aufmerksam zu machen.

Der Sächsische Musikrat e.V. vergibt am 28. September 2014 zum siebten Mal die Johann Walter Plakette. Die Vergabe erfolgt an zwei Persönlichkeiten, die sich um die Pflege der Musiktradition und des Musiklebens in Sachsen, die Förderung des musikalischen Nachwuchses oder die Entwicklung des zeitgenössischen Musikschaffens in Sachsen besondere Verdienste erworben haben. Mit Prof. Hans-Christoph Rademann und Friedrich-Wilhelm von Rauch werden im Jahr 2014 zwei Persönlichkeiten die Ehrung erhalten, die auf sehr unterschiedliche Weise Sachsens Kultur in ihrer Einmaligkeit vorbildlich mit geprägt haben. Prof. Hans-Christoph Rademann wird für seine nachhaltigen Verdienste als Chordirigent geehrt. Mit Prof. Hans-Christoph Rademann verfügt das deutsche Musikleben über eine weithin angesehene Persönlichkeit, die mit hoher Chorkultur, durch mustergültige Beiträge zur Pflege der Musik von Heinrich Schütz und vielfältiges kulturelles Engagement das Musikleben in Sachsen in den letzten Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt hat. Friedrich-Wilhelm von Rauch hat mit hohem persönlichem Einsatz und sehr zielgerichtet die Entwicklung der kulturellen Infrastruktur in Sachsen befördert. Die nachhaltige Gewinnung der Sparkassen in Sachsen als Partner für kulturelle Initiativen und Institutionen war ihm dabei ein großes Anliegen. Der Sächsische Musikrat ehrt dieses Engagement in bleibender Dankbarkeit.

Als Laudatoren konnten Prof. Dr. Karin Freifrau von Welck und Prof. Ekkehard Klemm gewonnen werden. Der Präsident des Sächsischen Musikrates e.V., Prof. Dr. Christoph Krummacher wird die Auszeichnungen in einer öffentlichen Veranstaltung am Sonntag, 28. September 2014 um 11 Uhr in der Schlosskapelle des Residenzschlosses Dresden verliehen.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Um Anmeldung wird gebeten.

Preise & Stipendien 12.09.2014 Vladimir Yaskorski erhält Ernst-von-Schuch-Preis

Anlässlich des 100. Todestages von Ernst von Schuch vergab die »Familienstiftung Ernst Edler von Schuch« in Kooperation mit dem DIRIGENTENFORUM des Deutschen Musikrates erstmals einen Förderpreis an einen jungen Dirigenten.

 

Im Rahmen der Ausstellung »Die Schuchs – eine Künstlerfamilie in Dresden« erhielt Vladimir Yaskorski am 5. September 2014 im Stadtmuseum Dresden den mit 2.000 Euro dotierten Ernst-von-Schuch-Preis. Eine Jury, bestehend aus Prof. Lutz Köhler, Prof. Klaus Arp, Philippe Bach, Georg Fritzsch und Hartmut Karmeier, ernannte im Mai in Anwesenheit und mit Zustimmung von Martina Damm, Sprecherin der Ernst-von-Schuch-Familienstiftung, den aus Armenien stammenden Vladimir Yaskorski beim Abschlussdirigieren der 1. Förderstufe des DIRIGENTENFORUMs mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt zum Preisträger. Die Auszeichnung wird vergeben in Erinnerung an Ernst Edler von Schuch (1846-1914), der von 1872 bis 1914 an der Hofoper wirkte und als Generalmusikdirektor die Königliche Musikalische Kapelle (die heutige Staatskapelle) in Dresden zu Weltruhm führte. Der von Brigitte Bela, Enkelin von Ernst von Schuch, gestiftete Preis zeichnet einen jungen Dirigenten für seine dirigentischen Leistungen, speziell im Opernbereich, aus. Bei der feierlichen Übergabe im Festsaal des Stadtmuseums Dresden waren u.a. die Stifterin Brigitte Bela, Martina Damm, Urenkelin von Ernst von Schuch anwesend. Andreas Schüller, Chefdirigent der Staatsoperette Dresden, hielt die Laudatio.

Vladimir Yaskorski studierte Dirigieren an der Hochschule für Musik »Franz Liszt« Weimar bei Prof. Anthony Bramall und Prof. Gunter Kahlert. Zuvor absolvierte er am Staatlichen Konservatorium Jerewan (Armenien) und an der Musikhochschule Lübeck ein Violinstudium. Er war Musikalischer Leiter der Jungen Marburger Philharmonie, dirigierte regelmäßig die Neue Philharmonie Hamburg und leitete das Collegium Musicum Weimar. Von 2012 bis 2013 hatte er an der Musikhochschule Lübeck einen Lehrauftrag für Orchesterleitung. Er assistierte 2013 GMD Markus Frank bei der Produktion von »Die heimliche Ehe« (Cimarosa) am Theater Nordhausen und 2014 GMD Hermann Bäumer bei der Produktion von »Don Giovanni« (Mozart) am Theater Mainz. In der Spielzeit 2014/15 assistiert er darüber hinaus Andreas Schüller an der Staatsoperette Dresden bei der Produktion von »Der Zarewitsch« (Lehár) und übernimmt mehrere Vorstellungen. Vladimir Yaskorski wird seit 2012 durch das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates gefördert und nahm an Meisterkursen u.a. bei Pavel Baleff, Johannes Kalitzke, Colin Metters, Marc Piollet und Bruno Weil teil.

Foto: Verleihung des 1. Ernst-von-Schuch-Preises im Stadtmuseum Dresden. V.l.n.r.: Andreas Schüller, Chefdirigent der Staatsoperette Dresden, Preisträger Vladimir Yaskorski, Stifterin Brigitte Bela, Dr. Benedikt Holtbernd, Künstlerischer Geschäftsführer der Deutscher Musikrat gGmbH, Prof. Gerd Uecker, Beiratsmitglied des Dirigentenforums, Martina Damm, Urenkelin von Ernst von Schuch und Sprecherin der Familienstiftung Ernst Edler von Schuch, und Wolfgang Schaller, Intendant der Staatsoperette Dresden.

Preise & Stipendien 17.03.2014 125 Party Pieces

Deutscher Musikverleger-Verband kürt die vom Forum Zeitgenössischer Musik Leipzig herausgegebene CAGE100 Box »125 Party Pieces« zur »Best Edition 2014«

 

125 Komponistinnen und Komponisten konnte das Forum Zeitgenössischer Musik Leipzig [FZML] innerhalb des CAGE100 Festivals für das »Party Pieces Project«, die größte Gemeinschaftskomposition der Welt, gewinnen. »Da Cage selber die Idee der gemeinschaftlichen Komposition in den 40er Jahren entwickelt hat, ist das vorliegende Projekt von der Idee und Umsetzung her schon auszeichnungswürdig.«, so lobt die fünfköpfige Jury des Deutschen Musikverleger-Verbands das Endergebnis dieses Großvorhabens, für das das FZML jetzt die Auszeichnung »Best Edition 2014« erhalten hat.

Weiterhin heißt es in der Begründung der Jury: »Präsentiert wird dieses großartige Projekt in einer hochwertigen schwarzen Box (DIN A4 Überformat), mit Prägung des Festival Logos auf Deckel, sowie Druck des Projekttitels in Gelb. Die Box enthält die 125 Einzelblätter mit den Reproduktionen der handschriftlich verfassten Kompositionen, auf Original-Transparentpapier, 140 g. Der hochwertige Druck erweckt den Anschein, die Originale in der Hand zu halten und verführt zu einem spielerischen Entdecken der Kompositionen und ihrer Bezüge zueinander. Besonders wurde im Druck die Unterschiedlichkeit, der
persönliche Charakter der einzelnen Komponisten eingefangen.«

»Wir sind außerordentlich stolz, Träger einer so traditionsreichen Auszeichnung zu sein, die seit nunmehr 20 Jahren an Musikverlage und andere Musikinstitutionen vergeben wird«, so Thomas Christoph Heyde, künstlerischer Leiter des Forum Zeitgenössischer Musik Leipzig und des CAGE100 Festivals. Auch für die teilnehmenden Komponistinnen und Komponisten sei der Preis eine besondere Anerkennung, sagte Sebastian Vaske, projektleitender Dramaturg am FZML: »Alle Künstlerinnen und Künstler haben diesen Preis mit uns gemeinsam erarbeitet. Sowohl die Komposition selbst, als auch die Party Pieces Box konnte nur in dieser Art und Weise realisiert werden, weil jeder einzelne von ihnen die Bereitschaft hatte, sein Schaffen in den Kontext einer größeren Sache zu stellen. Wir freuen uns gerade deshalb auch über diese Auszeichnung, denn auf diese Weise wird auch den Komponistinnen und Komponisten einmal mehr Anerkennung für diesen Beitrag zu teil.«

Die Jury bestehend aus namhaften Persönlichkeiten aus den Bereichen Design, Musikwissenschaft, Notenfachhandel und Musikjournalismus kürte 9 der insgesamt 72 eingereichten Editionen in verschiedenen Kategorien. Die »Party Pieces Box« wurde im Bereich »Musik des 20./21. Jahrhunderts« ausgezeichnet.

Werbung