Der Sächsische Musikrat e.V.

In der Überzeugung, dass Bildung und Kultur eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Gesellschaft spielen, engagieren wir uns gemeinsam mit unseren Partnern für ein lebendiges Musikland Sachsen.

Wir verstehen uns als Ratgeber und Kompetenzzentrum für Politik und Zivilgesellschaft. Wir stärken mit unserer Arbeit das Bewusstsein für den Wert der Kreativität und fördern im Besonderen das Laienmusizieren als unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Lebens.

Der Sächsische Musikrat (SMR) hat sich zur Aufgabe gemacht die Musiktradition in Sachsen zu pflegen, sowie das zeitgenössische Musikschaffen zu unterstützen. Als größtem kulturellem Dachverband in Sachsen gehören dem SMR derzeitig 49 Landesverbände und Institutionen an.

Im Abstand von zwei Jahren verleiht das Präsidium des Sächsischen Musikrates die Johann Walter Plakette an Persönlichkeiten, die sich durch ihr Engagement im Musikleben des Freistaates besondere Verdienste erworben haben.

Wir betreiben als Weiterbildungsstätte die Sächsische Landesmusikakademie im Schloss Colditz. 

Der SMR ist Mitglied im Deutschen Musikrat und der Interessengemeinschaft der Landeskulturverbände in Sachsen.

Er wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

 
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Preise & Stipendien 05.09.2016 »The Saxonz« erhalten den Arras-Preis 2016

Elisabeth und Stefan Arras haben den mit 5.000 Euro dotierten Arras-Preis am 2. September im Festspielhaus Hellerau übergeben.

 

2013 fanden sich 40 Breakdancer oder B-Boys, wie sich selber nennen, erstmals zusammen. Schon nach kurzer Zeit gehörten sie zur Spitze der deutschen Breakdance Szene: Durch den Sieg beim Battle of the Year 2014, der inoffiziellen Deutschen Meisterschaft. Auch Internationale Erfolge schlossen sich an – Dank Aufsehen erregender Choreographien. Ein Ende des letzten Jahres gedrehter Videoclip sorgte zudem weltweit vor allem unter Hiphoppern und Filmleuten für Furore. Seine Botschaft: Das Leben nicht auf später verschieben. »Das Leben ist ein Tanz, vom Herzschlag im Mutterleib an«, sagt eine Stimme aus dem Off. »Das ist definitiv unsere Devise«. Ihre Kraft und Präsenz ist beeindruckend »Wir leben im Moment, jeden Tag.« sagt Lehmi, der Tänzer. Die Gruppe beeindruckt mit kraftvollen Bewegungsabläufen, Trick – & Freeze-Kombinationen, durch perfekte Gruppendynamik und viele humorvolle Elemente: Schnelle Beats und die Körper zweier Tänzer setzen den Rhythmus in akrobatische Bewegungen um. Drehsprünge kommen aus dem Handstand, Wirbel um die Körperachse und dann friert die Bewegung für wenige Sekunden ein. Die Breakdancer nennen es »Air Freeze«. Wie sie die beiden Tänzer auf dem Parkett im Dresdner Stadtteilzentrum »Emmers« Felix Roßberg und Philip Lehmann vorführen. Sie sind Gründungsmitglieder der Breakdance-Crew. Am Anfang »durften alle mitmachen, keiner wurde ausgeschlossen, das war uns wichtig«, sagt der Tänzer Killian. Aber nur die ambitioniertesten Tänzer wollten sich professionalisieren ihre Lebensplanung ganz auf das Tanzen ausrichten.

The Saxonz kooperieren inzwischen in drei Projekten mit dem Festspielhaus Hellerau,arbeiten dabei in diesem Jahr unter anderem mit der Elbland Philharmonie zusammen und sollen am 3. Oktober diesen Jahres in der Semperoper beim offiziellen Festakt des Bundespräsidenten in einer gemeinsamen Choreographie mit dem Semperoper-Ballett auftreten. So sind sie einem ihrer Ziele bereits näher gekommen: Breakdance soll endlich in der deutschen Hochkultur ankommen, auch wenn der Kulturbegriff hierzulande sehr eng ist. »Als Tänzer muss man sich das erkämpfen. Damit hatten wir vor Jahren auch zu tun. Man wird als Breakdancer halt so ein bisschen belächelt, als der von der Straße«, sagt Lehmi. »Aber du gehst auch nicht in die Semperoper und sagst ›Hach gucke mal, der springt da so ein bisschen rum. Das sieht ja lustig aus.‹ … Wir möchten zeigen, was bei uns dahinter steckt und wie viel Training das ist.«

Der Kunstpreis der Hanna Johannes Arras Stiftung wird auf den Gebieten der Musik, Literatur, der Bildenden, Gestaltenden oder Angewandten Künste verliehen und dient der Förderung von Künstlern und Projekten der Kunst im Raum Dresden. Er versteht sich als Stipendium und möchte Künstler in Ihrer kreativen Arbeit unterstützen. Ausgezeichnet wurden mit dem Preis in den vergangenen Jahren u. a. die Schriftsteller Marcel Beyer und Peter Richter, der Verlag Voland & Quist, der Dirigent Lennart Dohms die Fotografin Karen Weinert und die Tänzerin und Choreographin Cindy Hammer. Gewidmet ist die Stiftung Hanna und Johannes Arras. Mit der Verleihung des Preises möchte die Familie ihre bis heute wirkende Verbundenheit mit der Stadt Dresden zum Ausdruck bringen.

Hanna Johannes Arras Stiftung

Preise & Stipendien 31.08.2016 Walter Plakette an Dr. Irmgard Krauthoff und Gerhard Schöne

Der Sächsische Musikrat e.V. vergibt am 10. September 2016 zum achten Mal die Johann Walter Plakette.

 

Der lebendige Reichtum sächsischer Musikkultur, die für viele Menschen zum inneren Besitz gehört, ist wesentlich der Hingabe musikbegeisterter Menschen an die Kunstausübung zu danken. In der Überzeugung, dass allein die aktive Musikpflege die Zukunft unserer Musikkultur gewährleistet, hat der Sächsische Musikrat die Johann Walter Plakette gestiftet, um mit ihrer Verleihung aller zwei Jahre auf beispielhafte Leistungen im Musikleben unseres Landes aufmerksam zu machen. Die Vergabe erfolgt an zwei Persönlichkeiten, die sich um die Pflege der Musiktradition und des Musiklebens in Sachsen, die Förderung des musikalischen Nachwuchses oder die Entwicklung des zeitgenössischen Musikschaffens in Sachsen besondere Verdienste erworben haben. Benannt ist die Plakette nach Johann Walter (*1496 in Kahla, †1570 in Torgau). Der enge Freund Martin Luthers und dessen musikalischer Berater wirkte 1525 maßgeblich bei der Gestaltung der »Deutschen Messe« mit. Von 1526 bis 1548 leitete Johann Walter die Torgauer Stadtkantorei. Diese wurde zum Ur- und Vorbild des lutherischen Kantoreiwesens. 1548 in das Amt des Hofkapellmeisters nach Dresden berufen, gründete und leitete Johann Walter die Kurfürstliche Hofkantorei. Als lutherischer »Ur-Kantor« schuf er die Grundlage für die evangelische Kirchenmusik. Der Lehrer, Kantor, Dichter und Komponist Johann Walter hat einen historischen Beitrag für die Wende zur Neuzeit in Deutschland und Europa geleistet.

Mit Dr. Irmgard Krauthoff und Gerhard Schöne werden im Jahr 2016 zwei Persönlichkeiten die Ehrung erhalten, die auf sehr unterschiedliche Weise das Singen vorbildlich mit befördert haben.

Gerhard Schöne wird für sein künstlerisches Lebenswerk als Liedermacher, seine Popularisierung von Kinderliedern sowie sein in christlicher Überzeugung gegründetes gesellschaftliches Engagement die Johann Walter Plakette des Sächsischen Musikrates verliehen. Mit Gerhard Schöne verfügt das deutsche Musikleben über eine hoch angesehene Persönlichkeit, die sich um die Pflege des Singens im Kindesalter verdient gemacht hat und stets aktiv die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Entwicklungen gesucht hat.

Dr. Irmgard Krauthoff wird für ihre nachhaltigen Verdienste um die Ausbildung von Musikpädagogen und als Mitherausgeberin einer Vielzahl von Schulbüchern, Lehrplänen und Fachzeitschriften für den Musikunterricht in der Grundschule die Johann Walter Plakette des Sächsischen Musikrates verliehen. Dr. Irmgard Krauthoff hat sich lebenslang als Impulsgeberin für die Pflege des vokalen Musizierens im Kindergarten und in der Grundschule einen Namen gemacht.

Die Vizepräsidentin des Sächsischen Musikrates e.V., Aline Fiedler, MdL wird die Auszeichnungen in einer öffentlichen Veranstaltung am Samstag, 10. September 2016 um 11 Uhr in der Torgauer Schlosskapelle verleihen. Der mdr Kinderchor wird diese Veranstaltung musikalisch begleiten – einige Titel auch gemeinsamen mit dem Liedermacher Gerhard Schöne.

Preise & Stipendien 21.04.2016 Mozartpreis 2016

Peter Rösel erhält den diesjährigen Mozartpreis

 

Der Dresdner Pianist Prof. Peter Rösel erhält den Mozartpreis 2016 der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. Damit würdigt die Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. das herausragende Schaffen des Pianisten, das sich durch eine kontinuierliche, kompetente und intensive Pflege der Klavierwerke von Wolfgang Amadé Mozart auszeichnet.

Franz Streuber, Vorstand der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V.: »Mehrfach war Peter Rösel mit Solorecitals und kammermusikalischen Programmen Gast der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. Peter Rösel prägte und prägt Interpretationen als Vorbild und Inspiration für Generationen von Pianisten und Schülern. Wir würdigen Peter Rösels besondere menschliche Wärme, Kollegialität und seine Verbundenheit in seinen sächsischen Wurzeln und zugleich seine ihm eigene Weltoffenheit und jugendlich bewahrte Ausstrahlungskraft.« Die Verleihung des Mozartpreises 2016 findet im Rahmen des Eröffnungskonzerts des Sächsischen Mozartfestes am 13. Mai 2016 in der Kreuzkirche Chemnitz statt, die Laudatio wird der Dirigent Prof. Ekkehard Klemm halten. Peter Rösel konzertiert beim Sächsischen Mozartfest 2016 am 27. Mai bei der Langen Klaviernacht. »Die Zusammenführung seines Recitals innerhalb der Langen Klaviernacht gemeinsam mit jungen Nachwuchspianisten aus Chemnitz und aus Tschechien kann nicht beispielhafter für sein nachhaltiges und vermittelndes Wirken sein, unser Festivalmotto Genius und Generationen in besonderer Weise erfüllend«, so Franz Streuber.

Peter Rösel, 1945 in Dresden als Sohn eines Dirigenten und einer Sängerin geboren, erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium absolvierte er ein fünfjähriges Studium bei Dmitri Baschkirow und Lew Oborin. In dieser Zeit wurde er nicht nur als erster Deutscher Preisträger des Tschaikowski-Wettbewerbes Moskau und des Klavierwettbewerbes Montreal, sondern begann auch eine internationale Karriere, die ihn bis heute in die Musikzentren aller Kontinente führt. Von Peter Rösel liegen zahlreiche Einspielungen auf CD vor, so u.a. die Klavierkonzerte von Weber, Schumann, Beethoven und Rachmaninow. Aufnahmen vom Soloklavierwerk von Johannes Brahms bis hin zur Kammermusik in verschiedensten Kombinationen vervollständigen das weitgezogene künstlerische Spektrum des Pianisten, der zu den renommiertesten Vertretern seiner Generation zählt. Rösel erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so u. a. den Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden 2009. Er ist Professor an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste.

Der Mozartpreis der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. wird jährlich verliehen für herausragende interpretatorische Leistungen bei der musikalischen und / oder szenischen Wiedergabe von Werken Wolfgang Amadé Mozarts, innovative Lösungsansätze bei der Interpretation seiner Werke, herausragende wissenschaftliche und / oder publizistische Arbeiten betreffs der Erforschung seines Lebens und Werkes, herausragenden Einsatz bei der Verbreitung und Erklärung seines Werkes, oder ein musikalisches Lebenswerk, das in enger Beziehung zur Musik Mozarts steht. Zu den bisherigen Mozartpreisträgern zählen u.a. Peter Schreier, Christine Schornsheim und Midori Seiler.

Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V.

Preise & Stipendien 01.04.2016 Peter Kooij erhält die Bach-Medaille 2016

Die Bach-Medaille der Stadt Leipzig 2016 wird an den Bassisten und herausragenden Bach-Interpreten Peter Kooij verliehen.

 

Die Bach-Medaille der Stadt Leipzig 2016 wird an den Bassisten Peter Kooij verliehen. Der herausragende Bach-Interpret hat bei weit mehr als 100 CD-Aufnahmen der Musik Johann Sebastian Bachs mitgewirkt, darunter sind zahlreiche Referenzaufnahmen der Passionen.

Laut Jury habe »kaum ein Sänger sein Wirken so eng mit dem Namen Johann Sebastian Bach verknüpft wie der niederländische Bassist«. Die aus Meißner Porzellan gefertigte Bach-Medaille wird seit 2003 jährlich während des Bachfestes Leipzig verliehen. Die Bach-Medaille der Stadt Leipzig 2016 geht an den niederländischen Bassisten Peter Kooij. Seit den 1980er Jahren hat der herausragende Bach-Interpret mit seiner warmen, ausdrucksstarken und nuancenreichen Stimme bei weit mehr als 100 CD-Aufnahmen der Musik des Thomaskantors mitgewirkt. Peter Kooij war an zahlreichen preisgekrönten Referenzaufnahmen der Passionen J. S. Bachs beteiligt, die unter Leitung führender Dirigenten der historisch informierten Aufführungspraxis wie Philipp Herreweghe, Gustav Leonhardt, Ton Koopman, Frans Brüggen und Masaaki Suzuki entstanden. Die Jury begründet Ihre Entscheidung: »Kaum ein Sänger hat sein Wirken so eng mit dem Namen Johann Sebastian Bach verknüpft wie der niederländische Bassist Peter Kooij. Seit über 30 Jahren ist er vielen Bach-Freunden weltweit der personifizierte Jesus in Bachs Passionen und überhaupt der Bassist des Thomaskantors«. Die Auszeichnung wird am 17. Juni 2016 im Rahmen des Bachfestes Leipzig im Festsaal des Alten Rathauses in Leipzig durch den Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Burkhard Jung, und den Direktor des Bach-Archivs, Peter Wollny, an Peter Kooij überreicht. Das Bachfest Leipzig findet in dieser Saison vom 10. bis 19. Juni statt und steht unter dem Motto »Geheimnisse der Harmonie«.

Bachfest Leipzig

Preise & Stipendien 31.01.2016 PopCamp 2016 Nominierung

Der Sächsische Musikrat wird 2016 wieder eine Band aus Sachsen für die Spitzenförderung des Deutschen Musikrates – das »PopCamp« – nominieren.

 

Interessierte Acts bewerben sich bitte unter: tannenberg©saechsischer-musikrat.de. Wir werden ein Voting unter Experten veranstalten und dann ein Projekt für das PopCamp vorschlagen.

»Das PopCamp ist kein Wettbewerb« – dieses wichtige Merkmal betont Projektleiter Michael Teilkemeier vom Deutschen Musikrat (Interview hier lesen). Unter dem Leitsatz »Vielfalt statt Mainstream« werden Künstlerinnen und Künstler gesucht, die dabei sind, den Schritt in die Professionalität zu vollziehen und diesen unbedingt und zielstrebig verfolgen.Bekannte Dozenten aus allen Bereichen des Musikgeschäftes begleiten die ausgewählten Bands auf ihrem Weg in die Professionalität. Sie bieten den Bands in den Coaching-Phasen, bei Studioarbeiten und Liveauftritten mannigfaltige Tipps und Hilfestellungen. Nur Experten aus der Musikbranche, den Medien und verschiedenen Organisationen dürfen als Nominatoren Vorschläge machen. Nachdem alle Nominierungs-Berechtigten ihren Künstler vorgeschlagen haben, werden durch einen Juryentscheid (16. April 2016) zunächst acht Bands ausgewählt, die dann zum »PopCamp Live-Audit« eingeladen werden:

3. & 4. Juni 2016: PopCamp »Live-Audit«, CD-Kaserne CelleHier erhalten diese acht Bands die Möglichkeit sich live zu präsentieren und sich der Jury persönlich vorzustellen. Aus diesen acht werden dann die fünf teilnehmenden Bands bestimmt.

Weitere relevante PopCamp-Termine: 4.09.–10.09.16 – PopCamp Arbeitsphase 1 in Trossingen (Bundesakademie)
20.11.–26.11.16 – PopCamp Arbeitsphase 2 in Sondershausen (Landesmusikakademie Thüringen)

Konditionen
Bewerbungsende beim Sächsischen Musikrat: 28.02.2016
Termine unbedingt freihalten! Die durch uns vorgeschlagene Band muss am Live-Audit sowie an der ersten und zweiten Arbeitsphase teilnehmen können. Wichtiger Hinweis für den Fall der Teilnahme am Live-Audit im Mai: Bands, die als eine der fünf PopCamp-Teilnehmer 2016 ausgewählt werden, verpflichten sich zu einem Eigenbeitrag in Höhe von 500 € je Band. Weitere Kosten fallen nicht an: Reisekosten werden erstattet, Unterkunft, Verpflegung etc. wird gestellt.

Preise & Stipendien 11.01.2016 Auszeichnung für Maria Perlt

Förderforum der Staatsoperette Dresden vergibt den Förderpreis für junge Künstler

 

Am 10. Januar 2016 wurde Maria Perlt, Solistin an der Staatsoperette Dresden, mit dem Förderpreis für junge Künstler ausgezeichnet. Diese vom Förderforum der Staatsoperette initiierte Ehrung wurde zum dritten Mal vergeben. Den mit 1.000 € dotierten Preis überreichte zur Vorstellung der Vorsitzende des Fördervereins Prof. Dr. Werner Patzelt gemeinsam mit Intendant Wolfgang Schaller. Doch bevor Maria Perlt, zu ihrer großen Überraschung, den Preis erhielt, brillierte die junge Sopranistin zur Matinee mit »Glitter and Be Gay« – der Koloraturarie der Cunegonde aus Bernsteins »Candide« auf der Bühne.

Maria Perlt wurde in Berlin geboren, war mehrfache Preisträgerin des Bundeswettbewerbes Jugend musiziert und absolvierte ihr Gesangsstudium von 2007 bis 2012 an der Dresdner Musikhochschule. Sie bestritt zahlreiche Konzerte, unter anderem mit dem Sächsischen Vocalensembles, dem Dresdner Kreuzchor und der Singakademie Dresden. Gastspiele führten sie an Serkowitzer Volksoper, die Kammeroper München und die Dresdner Musikfestspiele. Von 2013 bis 2015 war Maria Perlt am Stadttheater Pforzheim engagiert. Seit März 2015 gehört Maria Perlt zum Solisten-Ensemble der Staatsoperette Dresden. Hier überzeugte das Ausnahmetalent stimmlich und darstellerisch mit ihren Interpretationen der Königin der Nacht in »Die Zauberflöte«, der Adele in »Die Fledermaus« oder auch in jüngster Vergangenheit in der Rolle der Schwanenprinzessin in »Das Märchen vom Zaren Saltan«.

Preise & Stipendien 02.12.2015 Komponistenklasse Dresden erhält Sächsischen Initiativpreis für Kunst und Kultur 2015

Im Rahmen des 12. Sächsischen Stiftungstages wurde am 21. November 2015 im Deutschen Hygiene-Museum der Sächsische Initiativpreis für Kunst und Kultur verliehen. Den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis nahm die Komponistenklasse Dresden, vertreten durch die beiden Kompositionslehrer Silke Fraikin und Johannes Korndörfer, Dr. Wieland Schwanebeck (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Freunde und Förderer der Komponistenklasse Dresden e.V.) und Schülerin Mara Wiegleb) entgegen.In seiner bewegenden Laudatio würdigte Prof. Wilfried Krätzschmar in umfassender Weise die über 30-jährige erfolgreiche Arbeit der Komponistenklasse Dresden, das Engagement ihres Gründers Hans J. Wenzel und all seiner Mitstreiter: »Wir ehren, wenn heute dieser Preis verliehen wird, außer den jetzigen Lehrern und Machern auch die Erfinder und Gründer mit; und alle, die diese Unternehmung durch die Zeiten getragen und behütet – und gerettet haben; wir bedenken neben den jetzigen Kinderkomponisten die Generationen ihrer Vorgänger; und im eigentlichen preisen wir eine Idee – zu deren Wirken wir nicht nur den Beteiligten, sondern sehr auch uns selbst als teilhabendem Gemeinwesen gratulieren können!«Zur Preisverleihung erklangen Werke von Schülern der Komponistenklasse Dresden. Mechthild Winkler (Violine) und Albrecht Scharnweber (Klarinette) spielten »Die faule und die schnelle Maus« von Mara Wiegleb, »Die Spinne« von Mariam Winkler und »Verlustig« von Ole Jana (Bundespreis »Jugend komponiert« 2014).Der Sächsische Initiativpreis für Kunst und Kultur wird im zweijährigen Turnus mit dem Ziel verliehen, vor dem Hintergrund der zunehmenden Wettbewerbssituation im Kulturbereich ein Signal in Richtung Eigeninitiative zu senden. Mit dem Initiativpreis werden Einrichtungen prämiert, die neue Wege bei Konzeption und Betrieb gehen, speziell im Hinblick auf die Finanzierungs-, Organisations- und Rechtsform sowie bei der Entwicklung neuartiger Programme.

 

Im Rahmen des 12. Sächsischen Stiftungstages wurde am 21. November 2015 im Deutschen Hygiene-Museum der Sächsische Initiativpreis für Kunst und Kultur verliehen. Den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis nahm die Komponistenklasse Dresden, vertreten durch die beiden Kompositionslehrer Silke Fraikin und Johannes Korndörfer, Dr. Wieland Schwanebeck (Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Freunde und Förderer der Komponistenklasse Dresden e.V.) und Schülerin Mara Wiegleb) entgegen.

In seiner bewegenden Laudatio würdigte Prof. Wilfried Krätzschmar in umfassender Weise die über 30-jährige erfolgreiche Arbeit der Komponistenklasse Dresden, das Engagement ihres Gründers Hans J. Wenzel und all seiner Mitstreiter: »Wir ehren, wenn heute dieser Preis verliehen wird, außer den jetzigen Lehrern und Machern auch die Erfinder und Gründer mit; und alle, die diese Unternehmung durch die Zeiten getragen und behütet – und gerettet haben; wir bedenken neben den jetzigen Kinderkomponisten die Generationen ihrer Vorgänger; und im eigentlichen preisen wir eine Idee – zu deren Wirken wir nicht nur den Beteiligten, sondern sehr auch uns selbst als teilhabendem Gemeinwesen gratulieren können!«

Zur Preisverleihung erklangen Werke von Schülern der Komponistenklasse Dresden. Mechthild Winkler (Violine) und Albrecht Scharnweber (Klarinette) spielten »Die faule und die schnelle Maus« von Mara Wiegleb, »Die Spinne« von Mariam Winkler und »Verlustig« von Ole Jana (Bundespreis »Jugend komponiert« 2014).

Der Sächsische Initiativpreis für Kunst und Kultur wird im zweijährigen Turnus mit dem Ziel verliehen, vor dem Hintergrund der zunehmenden Wettbewerbssituation im Kulturbereich ein Signal in Richtung Eigeninitiative zu senden. Mit dem Initiativpreis werden Einrichtungen prämiert, die neue Wege bei Konzeption und Betrieb gehen, speziell im Hinblick auf die Finanzierungs-, Organisations- und Rechtsform sowie bei der Entwicklung neuartiger Programme.

Preise & Stipendien 04.05.2015 Mozartpreisträgerin 2015 – Midori Seiler

Eröffnungskonzert des Sächsischen Mozartfestes am 8. Mai 2015 in der Kreuzkirche Chemnitz

 

Hochkarätig startet das Sächsische Mozartfest 2015 am Freitag, dem 8. Mai um 19 Uhr in der Chemnitzer Kreuzkirche. Auf dem Programm stehen Mozarts Divertimento F-Dur KV 138, Joseph Haydns Violinkonzert C-Dur und Leopold Kozeluhs Sinfonia g-Moll.

Den Mozartpreis der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. 2015 erhält die Geigerin Midori Seiler für ihre herausragende interpretatorische und lehrend vermittelnden Leistungen als Musikerin und Pädagogin. Die Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. sieht und würdigt Midori Seiler stehend in einer authentisch künstlerischen Wahrhaftigkeit und Beseeltheit als schöpferische Musikerin, wie sie inspiriert durch Wolfgang Amadé Mozart und sein geistig-künstlerisches Umfeld, sein Anspruch und seine Wirkung in den nachfolgenden Generationen auf höchstem Niveau gekannt und wertgeschätzt wird. Der Vorstand der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. ist froh und freut sich, daß die Gäste und Teilnehmer der Künstlerin innerhalb der Sächsischen Mozartfeste 2007, 2009 und zuletzt 2011 zu ihrem Meisterkurs »Bach Solosonaten und Partiten« begegnen durften und sie erleben konnten.

In diesem Jahr ist Midori Seiler innerhalb des Eröffnungskonzertes des Sächsischen Mozartfestes als Solistin und Leiterin des Chemnitzer Barockorchesters erlebbar. Der Mozartpreis wird vergeben von der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. und überreicht durch die Vorstände Petra Kunze und Gert Gauder. Die Laudatio hält Professorin Adriana Bera, Präsidentin der Mozartgesellschaft Rumäniens und Mozartpreisträgerin 2012. Das Konzert wird von MDR Figaro aufgezeichnet und am selben Abend zu 20.05 Uhr gesendet. Anlässlich des Eröffnungskonzertes engagiert sich die Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. wieder für die von ihr initiierte Spendensammlung »Ein Flügel für Chemnitz« zum Ankauf eines Konzertflügels für den neuen Saal der Musikschule Chemnitz.

Midori Seiler
Sächsisches Mozartfest

Preise & Stipendien 14.10.2014 Dresden erbittet Vorschläge für den Kunstpreis der Stadt

Die Landeshauptstadt Dresden vergibt jährlich einen Kunstpreis an herausragende Kulturschaffende, die in der Elbmetropole leben und arbeiten, sowie einen Förderpreis für vielversprechende Nachwuchskünstler.

 

Zur Pflege und Förderung zeitgenössischer Kunstleistungen stiftet der/die Oberbürgermeister/-in der Stadt Dresden jährlich den Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden und den Förderpreis der Landeshauptstadt Dresden.Der Kunstpreis wird an Künstlerinnen und Künstler oder Ensembles mit anerkanntem künstlerischem Wert verliehen. Der Förderpreis geht an Personen, die aufgrund ihrer Persönlichkeit und ihrer künstlerischen Leistungen eine herausragende künstlerische Aussage erwarten lassen. Beide Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert und können sowohl an einzelne Künstlerinnen und Künstler als auch an Ensembles verliehen werden.

Für die Preisträger des Jahres 2015 bittet das Amt für Kultur und Denkmalschutz um Vorschläge. Vorschlagsberechtigt sind neben dem Kulturausschuss des Dresdner Stadtrates alle Dresdner Verbände, Vereine und Kultureinrichtungen. Einzelpersonen können keine Vorschläge abgeben. Die Einsendefrist endet am 31. Oktober 2014. Eine unabhängige Jury wählt die Preisträger aus. Die Verleihung erfolgt im Rahmen eines Festaktes. Preisträger des Jahres 2014 waren der Dirigent Prof. Hans-Christoph Rademann und die Initiative TanzNetzDresden.

Vorschläge bitte an: Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz, Johannes Schulz, Königstraße 15, 01097 Dresden, E-Mail

Statut zur Verleihung des Kunstpreises und des Förderpreises der Landeshauptstadt Dresden

Preise & Stipendien 16.09.2014 Johann Walter Plakette 2014

Die Johann Walter Plakette wird am 28. September in der Schlosskapelle des Residenzschlosses Dresden vergeben.

 

Der lebendige Reichtum sächsischer Musikkultur, die für viele Menschen zum inneren Besitz gehört, ist wesentlich der Hingabe musikbegeisterter Menschen an die Kunstausübung zu danken. In der Überzeugung, dass allein die aktive Musikpflege die Zukunft unserer Musikkultur gewährleistet, hat der Sächsische Musikrat die Johann Walter Plakette gestiftet, um mit ihrer Verleihung aller zwei Jahre auf beispielhafte Leistungen im Musikleben unseres Landes aufmerksam zu machen.

Der Sächsische Musikrat e.V. vergibt am 28. September 2014 zum siebten Mal die Johann Walter Plakette. Die Vergabe erfolgt an zwei Persönlichkeiten, die sich um die Pflege der Musiktradition und des Musiklebens in Sachsen, die Förderung des musikalischen Nachwuchses oder die Entwicklung des zeitgenössischen Musikschaffens in Sachsen besondere Verdienste erworben haben. Mit Prof. Hans-Christoph Rademann und Friedrich-Wilhelm von Rauch werden im Jahr 2014 zwei Persönlichkeiten die Ehrung erhalten, die auf sehr unterschiedliche Weise Sachsens Kultur in ihrer Einmaligkeit vorbildlich mit geprägt haben. Prof. Hans-Christoph Rademann wird für seine nachhaltigen Verdienste als Chordirigent geehrt. Mit Prof. Hans-Christoph Rademann verfügt das deutsche Musikleben über eine weithin angesehene Persönlichkeit, die mit hoher Chorkultur, durch mustergültige Beiträge zur Pflege der Musik von Heinrich Schütz und vielfältiges kulturelles Engagement das Musikleben in Sachsen in den letzten Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt hat. Friedrich-Wilhelm von Rauch hat mit hohem persönlichem Einsatz und sehr zielgerichtet die Entwicklung der kulturellen Infrastruktur in Sachsen befördert. Die nachhaltige Gewinnung der Sparkassen in Sachsen als Partner für kulturelle Initiativen und Institutionen war ihm dabei ein großes Anliegen. Der Sächsische Musikrat ehrt dieses Engagement in bleibender Dankbarkeit.

Als Laudatoren konnten Prof. Dr. Karin Freifrau von Welck und Prof. Ekkehard Klemm gewonnen werden. Der Präsident des Sächsischen Musikrates e.V., Prof. Dr. Christoph Krummacher wird die Auszeichnungen in einer öffentlichen Veranstaltung am Sonntag, 28. September 2014 um 11 Uhr in der Schlosskapelle des Residenzschlosses Dresden verliehen.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Um Anmeldung wird gebeten.

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