Der Sächsische Musikrat e.V.

In der Überzeugung, dass Bildung und Kultur eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Gesellschaft spielen, engagieren wir uns gemeinsam mit unseren Partnern für ein lebendiges Musikland Sachsen.

Wir verstehen uns als Ratgeber und Kompetenzzentrum für Politik und Zivilgesellschaft. Wir stärken mit unserer Arbeit das Bewusstsein für den Wert der Kreativität und fördern im Besonderen das Laienmusizieren als unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Lebens.

Der Sächsische Musikrat (SMR) hat sich zur Aufgabe gemacht die Musiktradition in Sachsen zu pflegen, sowie das zeitgenössische Musikschaffen zu unterstützen. Als größtem kulturellem Dachverband in Sachsen gehören dem SMR derzeitig 49 Landesverbände und Institutionen an.

Im Abstand von zwei Jahren verleiht das Präsidium des Sächsischen Musikrates die Johann Walter Plakette an Persönlichkeiten, die sich durch ihr Engagement im Musikleben des Freistaates besondere Verdienste erworben haben.

Wir betreiben als Weiterbildungsstätte die Sächsische Landesmusikakademie im Schloss Colditz. 

Der SMR ist Mitglied im Deutschen Musikrat und der Interessengemeinschaft der Landeskulturverbände in Sachsen.

Er wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

 
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Wettbewerbe 06.06.2016 Mekka für junge Hornisten und Tubisten aus aller Welt

51. Internationaler Instrumentalwettbewerb Markneukirchen – Ein Rückblick

 

Aller vier Jahre wird die Musikstadt Markneukirchen zum Mekka für junge Hornisten und Tubisten aus aller Welt. Sie kommen ins Vogtland, in ein Zentrum des deutschen Orchesterinstrumentenbaus, dessen handwerkliche Tradition 2014 in die Liste des immateriellen Kulturerbes in Deutschland aufgenommen wurde.

Markneukirchen war in den 1980er Jahren Vorreiter bei der Schaffung eines hochrangigen internationalen Wettbewerbes für die Tuba als Soloinstrument und hob sie 1984 erstmals auf das Podium eines internationalen Wettbewerbs. Seither wächst die Anziehungskraft dieses musikalischen Wettstreites beständig an und so haben sich für den diesjährigen 51. Internationalen Instrumentalwettbewerb vom 19. bis 28. Mai 2016 insgesamt 233 junge Musikerinnen und Musiker aus 35 Ländern und 6 Kontinenten beworben, davon 118 im Fach Tuba und 115 im Fach Horn – jeweils so viele wie nie zuvor in der Markneukirchen Wettbewerbsgeschichte für diese beiden Instrumente. Im Fach Horn galt es zunächst die Hürde einer CD-Vorauswahl zu meistern, bevor an 83 Bewerber dieser Kategorie Einladungen gesendet werden konnten. Letztlich stellten sich 145 Kandidaten dem 10-tätigen Wettbewerb, 61 im Fach Horn und 84 im Fach Tuba.

Unter der Präsidentschaft von Prof. Peter Damm verfolgten die Mitglieder der internationalen Jurys die drei Auswahlprüfungen und das abschließende Orchesterfinale in jedem Fach sehr aufmerksam und kürten am Ende jeweils drei Preisträger. Den Fachjuryvorsitz übernahmen Prof. Christian Lampert (Deutschland) für das Fach Horn, selbst Preisträger des Markneukirchener Wettbewerbes, sowie Markus Theinert (Deutschland) im Fach Tuba. Im Fach Horn gehörten der Jury an: Prof. Mag. Johannes Hinterholzer (Österreich), Prof. Michael Höltzel (Deutschland), Prof. Herman Jeurissen (Niederlande), Prof. Vladimíra Klánská (Tschechische Republik), Prof. Erich Penzel (Deutschland) und Prof. Frøydis Ree Wekre (Norwegen). Juroren im Fach Tuba waren: Prof. Øystein Baadsvik (Norwegen), Prof. Gérard Buquet (Frankreich), Markus Hötzel (Deutschland, zweimaliger Preisträger des Markneukirchener Wettbewerbes), Prof. Eiichi Inagawa (Japan), Prof. Daniel Perantoni (USA), Prof. Josef Steinböck (Österreich), Stefan Tischler (Deutschland) und Prof. Jörg Wachsmuth (Deutschland, zweimaliger Preisträger des Wettbewerbes in Markneukirchen), der insbesondere als Solist mit der Markneukirchener Riesentuba eine enge Beziehung zur Musikstadt pflegt. Die Schirmherrschaft haben der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden Christian Thielemann, die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange sowie Professor Kurt Masur (†) übernommen.

Nach anspruchsvollen Programmen mit Werken verschiedenster Epochen, solo und mit Klavierbegleitung in den drei Auswahlprüfungen, präsentierten sich in der abschließenden Finalrunde die bis dahin Bestplatzierten im Fach Horn mit dem Concerto per Corno (1957) des tschechischen Komponisten Jiří Pauer in Begleitung des Philharmonischen Orchesters Plauen-Zwickau unter der Leitung von GMD Lutz de Veer. Im Anschluss daran wurden folgende Preise vergeben:

2. Preisträger: Luís Duarte Dias Moreira (Portugal)
2. Preisträger und Publikumspreisträger: Nicolás Gómez Naval (Spanien)
3. Preisträger: Ivo Dudler (Schweiz)

Auch im Fach Tuba vergab die Jury nach Abschluss der Finalrunde mit dem Concerto (1992) for Tuba and Orchestra des armenischen Komponisten Alexander Arutiunian keinen ersten Preis. Es wurden gekürt:

2. Preisträger: Henrique Dos Santos Costa (Portugal)
3. Preisträger: Florian Schuegraf (Frankreich)
3. Preisträger: Gergely Lukács (Ungarn)

Zusätzlich zu den Geldpreisen im Gesamtwert von 18.000 Euro, die von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Paracelsus Klinik Adorf-Schöneck, der Volksbank Vogtland, dem Vogtlandkreis und der Merkur Bank gestiftet wurden, können sich die Preisträger nun unter anderem auch über ein Diskanthorn »Hans Hoyer« sowie einen Gutschein zum Kauf einer Tuba der Buffet Crampon Deutschland GmbH, ein Naturhorn – gestiftet von der Sparkasse Vogtland, Konzertengagements bei der Chursächsischen Philharmonie Bad Elster, beim Festival Horn Class Prag sowie im Leubnitzer Schloss, über Dämpfer der Firma Jürgen Voigt, Markneukirchen, Gig Bags für Horn und Tuba von GEWA music, Notengutscheine aus dem Friedrich Hoffmeister Musikverlag Leipzig sowie Bücher freuen.
Neben konzentriertem Arbeiten im Rahmen des Wettbewerbes boten die Tage in Markneukirchen aber auch Unterhaltung in Form von abwechslungsreichen Konzerten sowie Interessantes und Wissenswertes aus dem Bereich des Musikinstrumentenbaus.

Das Sinfoniekonzert zur Eröffnung des Wettbewerbes gestaltete in diesem Jahr erneut das Sinfonieorchester Markneukirchen, diesmal gemeinsam mit der Klarinettistin Bettina Aust. Sie war 2014 erste Preisträgerin des Markneukirchener Wettbewerbes und kehrte jetzt mit Mozarts Klarinettenkonzert an den Ort ihres Erfolges zurück. Auf viel Interesse bei Publikum und Juroren ist der Vortrag »Vom Serpent zur modernen Tuba« von Roland Szentpali gestoßen. Der ungarische Tubist hat, unterstützt durch zahlreiche Musikstücke, die Entwicklungsstufen der heutigen Tuba detailreich und unterhaltsam den interessierten Gästen vermittelt und als mehrfacher Preisträger des Markneukirchener Tubawettbewerbes alle jungen Kandidaten besonders beeindruckt.
Einblicke in die Welt der Musikinstrumente und ihrer Herstellung vermittelten aber auch die Tage der offenen Tür im Studiengang Musikinstrumentenbau der Westsächsischen Hochschule Zwickau (FH), im Institut für Musikinstrumentenbau Zwota und bei der Buffet Crampon Deutschland GmbH sowie die Schauvorführung zum Geigenbau in der Erlebniswelt Musikinstrumentenbau Markneukirchen und Besuche in den Werkstätten der einheimischen Meister und bei den Ausstellungen in der Musikhalle Markneukirchen.

Ergänzt wurde das Rahmenprogramm durch ein Konzert des Blasorchesters Markneukirchen unter dem Motto »Vive la France«, durch die Museumsnacht in den Musikinstrumentenmuseen der Stadt mit Eröffnung einer Sonderausstellung zu Saxophonen aus dem deutschsprachigen Raum, Konzerten mit Gottfried Sembdner (Orgel), dem Mandolinen- und Gitarrenensemble Markneukirchen, dem Frauenchor Luby und dem Klingenthaler Saxophonquintett. Im Preisträgerkonzert mit den Bestplatzierten fand der 51. Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen schließlich einen würdigen Abschluss. Alle Preisträger brillierten in Anwesenheit der Schirmherrin und Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange noch einmal mit Stücken aus dem Wettbewerbsprogramm. Bürgermeister Andreas Rubner wies schon einmal auf den nächsten Instrumentalwettbewerb in Markneukirchen vom 4. bis 13. Mai 2017 hin und lud Musikerinnen und Musiker der Fächer Viola und Kontrabass herzlich nach Markneukirchen ein.

www.markneukirchen.de

Wettbewerbe 09.05.2016 Über zwei Millionen Musiker. Eine Leidenschaft.

Die Spitze traf sich beim Deutschen Orchesterwettbewerb und sächsische Formationen entscheiden im zweiten Wettbewerbsteil vier von sechs Kategorien für sich

 

Der Deutsche Orchesterwettbewerb fand vom 30. April bis 8. Mai in Ulm statt. Auch im 30. Jahr seines Bestehens präsentiert sich der DOW wieder mit dem Who is Who der besten Amateurorchester. 4.500 Musizierende aus 115 Formationen qualifizierten sich in 15 Kategorien zum alles entscheidenden Finale. Der zweite Teil des Orchesterwettbewerbs stand dabei im Zeichen der sächsischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. 18 Orchester und Ensembles präsentierten sich in den sechs Kategorien mit hervorragenden Darbietungen im Wertungsspiel. Hier die jeweils Bestplazierten in ihrer Kategorie dieses Teils sowie die weiteren Teilnehmer aus Sachsen:

Kategorie Sinfonieorchester
Sinfonieorchester des KIT / Baden-Württemberg (24,6 Punkte)

Kategorie Jugendsinfonieorchester
Jugendsinfonieorchester der Musikschule Leipzig / Sachsen (25,0)

Kategorie Blechbläserensembles / Brass Bands
Sächsisches Blechbläser Consort / Sachsen (24,3)

Kategorie Zupforchester
Ensemble Roggenstein / Bayern (24,6)
Bundinstrumentenorchester des HSK Dresden / Sachsen (22,6)

Kategorie Big Bands
Unibigband Leipzig / Sachsen (24,4)

Kategorie Offene Besetzungen
Jugendmusiziergruppe »Michael Praetorius« / Sachsen (24,0)
Schlagzeugensemble Markkleeberg / Sachen (21,8)

Die weiteren Ergebnisse der beiden sächsischen Ensembles aus dem ersten Wettbewerbsteil, der bereits am 3. Mai endete:

Kategorie Blasorchester
Bläserphilharmonie Thum (21,0)

Kategorie Jugendgitarrenensemble
Gitarrenorchester »Iuventa musica« Hoyerswerda (21,4)

Der Sächsische Musikrat gratuliert den Musikerinnen und Musikern aller Ensembles sehr herzlich zu ihren Leistungen! Vielen Dank für Ihr Engagement und allen Organisatoren und Förderern, darunter der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, ein ebenso herzlicher Dank!

Deutscher Orchesterwettbewerb

Wettbewerbe 07.05.2016 Horn und Tuba stehen im Mittelpunkt ...

... des 51. Internationalen Instrumentalwettbewerbes Markneukirchen.

 

Vom 19. bis 28. Mai 2016 lädt die Musikstadt erneut junge Musiker aus aller Welt ein, über vier Wettbewerbsrunden ihr herausragendes Können zu zeigen und sich der Bewertung durch namhafte Juroren aus dem In- und Ausland zu stellen.

Neben den vier Wettbewerbsrunden in beiden Fächern, die allen Interessierten offen stehen, können die Besucher abwechslungsreiche Rahmenveranstaltungen erleben. Eröffnet wird der Wettbewerb mit einem Konzert des Sinfonieorchesters Markneukirchen am Freitag, den 20. Mai 2016. Solistin des Abends wird die 27-jährige Klarinettistin Bettina Aust sein. Sie begeisterte als 1. Preisträgerin des Internationalen Instrumentalwettbewerbes Markneukirchen 2014 und kehrt nun mit dem Klarinettenkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart an den Ort ihres Erfolges zurück. Auf dem Programm des Abends stehen außerdem die Ouvertüre zur »Zauberflöte« von Wolfgang Amadeus Mozart sowie Dvořáks 8. Sinfonie. Das Blasorchester Markneukirchen, ebenfalls ein Laienorchester mit zahlreichen Musikinstrumentenbauern in seinen Reihen, gibt am 24. Mai 2016 ein Konzert unter dem Motto »Vive la France« mit Ausschnitten aus »Les Miserables«, dem »Gendarmen von San Tropez« und einer Auswahl der schönsten Chansons in Originalsprache. Gesangssolistin ist Lilly Menzel aus Markneukirchen. Glanzvoller Höhepunkt und Abschluss des Wettbewerbes wird auch 2016 wieder das Preisträgerkonzert mit den Bestplatzierten des Wettbewerbes in den Fächern Horn und Tuba am Samstag, dem 28. Mai 2016, 19.00 Uhr in der Musikhalle Markneukirchen sein. Die beiden Bestplatzierten werden mit dem Hornkonzert von Jiří Pauer bzw. dem Tubakonzert von Alexander Arutiunian zu erleben sein. Beide Werke stehen auch in den Finalrunden am 26. Mai (Tuba) und am 27. Mai (Horn) auf dem Programm. Die Begleitung wird vom Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau unter der Leitung von GMD Lutz de Veer übernommen. Die weiteren Preisträger stellen im Preisträgerkonzert ihr Können noch einmal mit den herausragendsten Interpretationen aus ihrem Wettbewerbsprogramm unter Beweis. Während der Wettbewerbstage wird es in den Instrumentenbau-Werkstätten, bei Ausstellungen und einem Fachgespräch auch wieder verschiedenste Möglichkeiten geben, sich dem Thema Instrumentenbau zu nähern. Dabei wird die rund 350-jährige Handwerkstradition, die erst im Dezember 2014 in die Liste des immateriellen Kulturerbes in Deutschland aufgenommen wurde, für jedermann greifbar.

Der zweifache Markneukirchener Preisträger im Fach Tuba, Roland Szentpali aus Ungarn wird am Montag, den 23. Mai, 18.00 Uhr in der Musikhalle Markneukirchen einen Vortrag zur Entwicklung vom Serpent zur modernen Tuba halten und dabei auch gleich passende Musikbespiele vortragen. Den Saxophonen im deutschsprachigen Raum widmet sich eine Sonderausstellung des Musikinstrumenten-Museums Markneukirchen, die zur Museumsnacht am Samstag, den 21. Mai 2016, 19.00 Uhr eröffnet wird.

www.markneukirchen.de

Wettbewerbe 25.04.2016 Von fremden Ländern und Menschen

Die Gewinner des bundesweiten Jugend-Kompositionswettbewerbs stehen fest!

 

Die Gewinner des bundesweiten Jugend-Kompositionswettbewerbs »Von fremden Ländern und Menschen – Neue musikalische Szenen für Klavier« stehen fest! Eingegangen waren 33 Klavierstücke von acht- bis 20-jährigen Teilnehmern aus zehn Bundesländern.

Sowohl qualitativ als auch quantitativ am stärksten vertreten waren die Altersgruppen zwischen neun und 14 Jahren. Die Jury des vom Sächsischen Vocalensemble e.V. gemeinsam mit der Komponistenklasse Dresden ausgerufenen Wettbewerbs wählte aus den in anonymisierter Form eingereichten Partituren die überzeugendsten Kompositionen aus und kürte zwölf Preisträgerstücke: »Farewell« von Maria Duenas (aus Dresden, geb. 2002), »Pisici« von Carl Fantana (aus Dresden, geb. 2005), »Der Wüterich« von Karl Frenzel (aus Rietz-Neuendorf, geb. 1996), »Vom Tanzbär der sein‘ Schuh verlor« von Maleah Gilbert (aus Dresden, geb. 2006), »Hase und Igel« von Mara Heyne (aus Dresden, geb. 2004), »4 kleine Kaninchen: Montags« von Hannah Katterfeld (aus Dresden, geb. 2005), »Auf der Suche” von Matilda Kruse (aus Berlin, geb. 2004), »Waldgeheimnis« von Béla Noll (aus Geroldshausen, geb. 2007), »Le Lapin” von Frida Ponizil (aus Dresden, geb. 2006), »Safari” von Helene Scharfe (aus Dresden, geb. 2003), »Stimmungen” von Fritz Werner (aus Schwerin, geb. 2004) und »Winterpanorama« von Vinzent Zschuppe (aus Weinböhla, geb. 2001). Alle Preisträger sind zu Generalprobe und Preisträgerkonzert am 8. Juni im Carl-Maria-von-Weber-Museum Dresden eingeladen und erhalten einen Tonmitschnitt. Die Pianistin Kerstin Loeper wird die preisgekrönten Stücke zum Auftakt der diesjährigen Robert-Schumann-Ehrung im Rahmen der Vernissage zur Ausstellung »Robert und Clara Schumann im internationalen Kinder- und Jugendbuch« uraufführen.

Die 7. Robert-Schumann-Ehrung des Sächsischen Vocalensembles e.V. findet vom 8. bis 12. Juni 2016 statt und steht unter dem Motto »Robert Schumann - Weltliches und Geistliches«.

Robert-Schumann-Fest

Wettbewerbe 21.03.2016 135 junge Sachsen musizieren in Kassel

Landeswettbewerb »Jugend musiziert« Sachsen 2016 in Hoyerswerda abgeschlossen

 

Am Sonntagabend 20.30 Uhr standen die letzten Ergebnisse des Landeswettbewerbes Jugend musiziert Sachsen fest. 440 Kinder und Jugendliche hatten sich in 283 Wertungen während der letzten beiden Wochenenden an insgesamt sechs Wertungstagen den über 60 Juroren aus dem gesamten Bundesgebiet gestellt.

Die Veranstalter Sächsischer Musikrat und Stadt Hoyerswerda sind mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden, waren doch einige logistische Probleme zu lösen, die aber in hervorragender Zusammenarbeit mit den fünf Veranstaltungshäusern in Hoyerswerda und ehrenamtlichen Helfern gemeistert wurden. 135 junge Musiker werden den Freistaat Sachsen beim Bundeswettbewerb zu Pfingsten in Kassel vertreten. Die Vielzahl dieser Delegierungen entspricht dem sehr hohen Niveau in vielen Wertungen dieses Wettbewerbs.

Insbesondere in den Wertungen Alte Musik, Klavierkammermusik und Vokalensemble gab es bei allen Teilnehmern ein sehr hohes Niveau, was die Juroren auch als eine hervorragende Entwicklung der Ausbildung in den letzten Jahren in diesem Bereich feststellten. Friederike Herold (11 Jahre) mit ihrem Violoncello, das Duo Nikolaus Branny (Klavier) und Josef Nawrocki (Horn), beide 15 Jahre alt) sowie das Klavier-Trio Diana und Bobby Kostadinov mit Vreni Scheiter in der Altersgruppe der 16jährigen boten überragende Leistungen.

Bei der Übergabe der Urkunden betonte der Geschäftsführer des Sächsischen Musikrates Torsten Tannenberg nochmals, dass die erzielten Ergebnisse die Früchte von kontinuierlichem Fleiß und Talent der Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind und sie dafür notwendige Unterstützung in der überdurchschnittliche Betreuung durch ihre Musikpädagogen und die Familien finden. Fast 1.000 Schülerinnen und Schüler hatten sich im Januar in fünf Regionalwettbewerben in Sachsen um die Teilnahme am Landeswettbewerb beworben. Sachsen veranstaltet damit im Vergleich der neuen Bundesländer den zahlenmäßig größten Wettbewerb. Im Rahmen des Preisträgerkonzertes am 29. April im Schloß Hoyerswerda werden die Sonderpreise von verschiedenen Institutionen und Stiftungen in Höhe von mehr als 5.000 Euro an hervorragende Teilnehmer vergeben. Veranstalter des Wettbewerbs ist der Sächsische Musikrat, der den Wettbewerb im Wesentlichen aus Mitteln des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst finanziert. Als Hauptsponsor konnte wiederum der Ostdeutsche Sparkassenverband sowie die Klavierbaufirma August Förster Löbau gewonnen werden.

Alle Ergebnisse des Landeswettbewerbs 2016

Kinder & Jugend 16.12.2015 Von fremden Ländern und Menschen

Jugend-Kompositionswettbewerb

 

Mit seinen »Kinderszenen« schrieb der Komponist Robert Schumann kurze, originelle Klavierwerke wie »Träumerei«, »Kuriose Geschichte« oder »Von fremden Ländern und Menschen«. Willst du auch eine musikalische Szene erfinden, die jungen Pianisten Lust aufs Entdecken macht? Hast du schon eine Idee, wie du das Publikum überraschen kannst? Dann bist du hier genau richtig!

Komponiere eine kurze Szene aus deiner eigenen Erlebniswelt (für einen Klavierspieler, Spieldauer ca. drei Minuten)! Finde einen besonderen Titel, der sofort einen bildhaften Gedankenblitz auslöst! Du darfst auch alle in der heutigen Klaviermusik verwendeten Spieltechniken wie das Erzeugen von Klängen im Flügel-Inneren, Präparationen u.ä. einsetzen oder zusätzliche Instrumente, die vom Klavierspieler bedient werden können, und darüber hinaus auf die Suche nach neuen Klängen gehen!

Als Preis winkt die Uraufführung der Preisträgerstücke durch eine professionelle Pianistin zu Schumanns Geburtstag am 8. Juni 2016 im Carl-Maria-von-Weber-Museum Dresden-Hosterwitz im Rahmen der Robert-Schumann-Ehrung 2016. Alle Preisträger werden zu Generalprobe und Konzert eingeladen und erhalten einen Audio-Mitschnitt.

Hier geht es zur Ausschreibung.

Das Projekt ist eine Kooperation der Robert-Schumann-Ehrung des Sächsischen Vocalensembles e.V. mit der Komponistenklasse Dresden und dem Carl-Maria-von-Weber-Museum Dresden

Wettbewerbe 09.11.2015 Ein Tag voller Musik in Zwickau

Mehr als 500 Musiker aus allen Teilen Sachsen kommen am 15. November in Zwickau zusammen.

 

Dort werden sie in 13 verschiedenen Orchestern am 7. Sächsischen Orchesterwettbewerb teilnehmen. Dieser Wettbewerb, der aller vier Jahre stattfindet, bietet den nichtprofessionellen Ensembles dabei auch die Möglichkeit, sich für eine Teilnahme am kommenden Deutschen Orchesterwettbewerb zu qualifizieren.
In verschiedenen Kategorien – vom Sinfonieorchester bis zum Zupfensemble – wird in drei verschiedenen Orten innerhalb Zwickaus vor mehreren Jurys musiziert. Diese öffentlichen Wertungsvorspiele sind von 10 bis 18 im Konzert- und Ballhaus »Neue Welt«, von 11.30 bis 15 Uhr im Robert-Schumann-Konservatorium sowie von 12:45 bis 17 Uhr im Bürgersaal des Rathauses zu erleben.Auch ein Orchester aus Zwickau ist mit dabei: 14 Uhr spielt das Zupforchester des Robert-Schumann-Konservatoriums im Bürgersaal.Höhepunkt des Tages wird sicher um 19:30 Uhr in der »Neuen Welt« das Abschlusskonzert des gesamten Wettbewerbs sein, in dem die besten Leistungen des Tages aus allen Kategorien zu hören sein werden und die mit viel Spannung von den teilnehmenden Ensemblemitgliedern erwarteten Ergebnisse bekannt gegeben werden.
Zu dieser und allen anderen Veranstaltungen des Sächsischen  Orchesterwettbewerbs ist der Eintritt frei.

www.saechsischer-musikrat.de

Veranstalter: Sächsischer Musikrat

Wettbewerbe 17.06.2014 Vier Kruzianer holen Preise bei bundesweitem Wettbewerb

Großer Erfolg für junge Sänger des Kreuzchores bei »Jugend musiziert«

 

Alle vier zum Bundeswettbewerb »Jugend musiziert« entsandten Mitglieder des Dresdner Kreuzchores sind von dem republikweiten Wettstreit mit großartigen Preisen zurückgekehrt. Vincent Hoppe, Moritz Schlenstedt, Paul Körner und Karl-Jonathan Kerber errangen einen 1., zwei 2. und einen 3. Platz mit jeweils hohen Punktzahlen. Kreuzkantor Roderich Kreile gratulierte den Preisträgern in großer Runde vor ihren Kruzianerkollegen und betonte seine Wertschätzung dieser Leistung, die nicht selbstverständlich sei. »So etwas fällt nicht vom Himmel und erfordert neben den chorischen Verpflichtungen viel Arbeit. Der Erfolg ist auch ein Erfolg für uns alle, weil er einmal mehr von der Qualität unserer Ausbildung zeugt.« Erstplatzierter Vincent Hoppe (17) zu seinem Preis: »Ich freue mich natürlich sehr, dass unsere Arbeit so gut bei der Jury angekommen ist.« Ob der Elftklässler einmal Gesang studieren wird, weiß er noch nicht. Den Erfolg schreibt er neben dem Arbeitsklima beim Dresdner Kreuzchor auch den Gesangslehrern zu: »Dass alle vier Delegierten mit Preisen zurückgekehrt sind, ist natürlich Ergebnis unserer Pädagogen. Die Lehrer arbeiten sehr intensiv mit ihren Schülern.« Der Abiturient Moritz Schlenstedt hatte bereits im vergangenen Jahr einen 1. Preis gewonnen.

Wettbewerbe 02.06.2014 Ensemble Nobiles ausgezeichnet

A-cappella-Ensemble aus Leipzig erhält 1. Preis beim 9. Deutschen Chorwettbewerb

 

Ensemble Nobiles ersang sich mit einem breitgefächertem Programm aus Renaissance, Romantik und Moderne einen ersten Preis in der Kategorie H.1 Vokalensembles. Damit ist Ensemble Nobiles der einzige sächsische Teilnehmer, der das höchste Prädikat »mit hervorragendem Erfolg teilgenommen« erreicht hat.

Der Deutsche Chorwettbewerb zählt zu den wichtigsten Leistungsvergleichen von Chören und Ensembles in der Bundesrepublik. Nach der erfolgreichen Teilnahme am 40. Deutschen Musikwettbewerb in Bonn im März 2014 hat das Vokalensemble mit dieser Auszeichnung einen weiteren wichtigen Wettbewerb in diesem Jahr erfolgreich abschließen können. Die nächste Möglichkeit, Ensemble Nobiles live zu hören, gibt es am 17.06.2014, 09.30 Uhr, in der Reformierten Kirche Leipzig. Gemeinsam mit Organist Volker Bräutigam gestaltet das Quintett eine Mette im Rahmen des Leipziger Bachfestes.

www.ensemblenobiles.de

Weitere Informationen zum Deutschen Chorwettbewerb

Wettbewerbe 30.04.2014 Orchester im Wettbewerb

Zwickau wird im November 2015 Gastgeberstadt des 7. Sächsischen Orchesterwettbewerbes

 

Mit der Stadt Zwickau steht nun auch der Austragungsort für den im kommenden Jahr stattfindenden 7. Sächsischen Orchesterwettbewerb fest. Am 14. und 15. November 2015 werden die Wertungsvorspiele der verschiedenen Kategorien vom Sinfonie- bis zum Zupforchester ausgetragen. Mit dem Konzert- und Ballhaus »Neue Welt«, dem Bürgersaal sowie dem Robert-Schumann-Saal im gleichnamigen Konservatorium der Stadt stehen akustisch hervorragende und optisch ansprechende Räume zur Verfügung.
Die Ausschreibung zum Wettbewerb wird Ende Mai 2014 veröffentlicht. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

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