Corona-Pandemie: Service des Sächsischen Musikrates

Aufgrund der momentanen Situation während der Corona-Pandemie haben wir für Sie eine vorläufige Sammlung von aktuellen Informationen, Hilfestellungen und Wissenswertes für Kulturschaffende zusammengetragen, die wir tagesaktuell auf einer eigens dafür eingerichteten Corona-Seite ergänzen.

Fehlt Ihnen eine bestimmte Information? Ihre diesbezüglichen Hinweise und Nachfragen nehmen wir gerne per E-Mail entgegen. Wir danken Ihnen für Ihre Mitarbeit!

Bitten achten Sie auf sich und andere und halten Sie sich an die leider notwendigen Beschränkungen. Bleiben Sie gesund und besonnen. Gemeinsam werden wir sicher recht bald zu einem normalen Musikleben in Sachsen zurückkehren können.

Der Sächsische Musikrat

In der Überzeugung, dass Bildung und Kultur eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Gesellschaft spielen, engagieren wir uns gemeinsam mit unseren Partnern für ein lebendiges Musikland Sachsen.

Wir verstehen uns als Ratgeber und Kompetenzzentrum für Politik und Zivilgesellschaft. Wir stärken mit unserer Arbeit das Bewusstsein für den Wert der Kreativität und fördern im Besonderen das Laienmusizieren als unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Lebens.

Der Sächsische Musikrat (SMR) hat sich zur Aufgabe gemacht die Musiktradition in Sachsen zu pflegen, sowie das zeitgenössische Musikschaffen zu unterstützen. Als größtem kulturellem Dachverband in Sachsen gehören dem SMR derzeitig 41 Landesverbände und Institutionen an.

Im Abstand von zwei Jahren verleiht das Präsidium des Sächsischen Musikrates die Johann Walter Plakette an Persönlichkeiten, die sich durch ihr Engagement im Musikleben des Freistaates besondere Verdienste erworben haben.

Wir betreiben als Weiterbildungsstätte die Sächsische Landesmusikakademie im Schloss Colditz. 

Der SMR ist Mitglied im Deutschen Musikrat und der Interessengemeinschaft der Landeskulturverbände in Sachsen.

Er wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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Instrument des Jahres 02.07.2020 Wir ziehen alle Register ...

Die Orgel, Instrument des Jahres 2021 – Gemeinsamer Aufruf der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und des Sächsischen Musikrates

 

Die Orgel – Instrument des Jahres 2021

Deutschland hat eine einzigartige Orgellandschaft. Der Orgelbau und die Orgelmusik in Deutschland wurden im Jahr 2017 in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Die Orgelbauwerkstätten und die Orgeln in Häusern, Schulen, Konzertsälen und Kirchen im Freistaat Sachsen gehören dazu. Der Klangreichtum der Instrumente ist gekennzeichnet durch jahrhundertealte Tradition sowie kunsthandwerkliche Innovationen. Er wird erlebbar in kleinen und großen Orgeln bis hin zu Weltberühmtheiten. Viele Instrumente befinden sich in Denkmalgebäuden und stehen selbst unter Denkmalschutz. Sie wollen aber nicht verstauben, sondern gespielt werden, lebendige Klangräume sein und Räume mit Klang erfüllen, Menschen berühren.

Wir wollen das Jahr 2021 gemeinsam mit Ihnen nutzen, um mit dem Thema Orgel die Menschen zu berühren und zu informieren. Orgelbau, Konzerte, Gespräche, Workshops, Führungen, Präsentationen, Filme, Vorträge, Kinder- und Nachwuchsveranstaltungen, Gemeindefeste, Schulkonzerte, Matineen nach dem Gottesdienst … und vielleicht fällt Ihnen noch etwas ganz Anderes dazu ein.

Kulturpolitik 25.06.2020 Mehr als 60 Millionen Euro für Kultur und Tourismus

Auszahlung startet – der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages bestätigt Hilfspaket

 

Der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages hat am 24. Juni 2020 das vom Kabinett kürzlich beschlossene Hilfspaket für Kultur und Tourismus in Höhe von mehr als 60 Millionen Euro bestätigt. Mit diesen Mitteln will der Freistaat die besonders von der Corona-Pandemie betroffenen Einrichtungen und Akteure in Kultur und Tourismus unterstützen. Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch: »Ich danke dem Sächsischen Landtag als Haushaltsgesetzgeber dafür, dass er diese wichtigen Mittel für die Bereiche Kultur und Tourismus bestätigt hat. Das zeigt, welch hohen Stellenwert Kultur und Tourismus in Sachsen haben. Kultur ist keine schöne Zugabe in Zeiten voller Kassen, sondern lebensnotwendig und identitätsstiftend. Zudem ist jede Förderung der Kultur gleichzeitig eine Investition in den Tourismus.«

Das Paket beinhaltet mehrere Einzelmaßnahmen für Kultur und Tourismus. Den größten Baustein bildet ein umfassendes Paket für freie Träger aus dem Bereich Kunst und Kultur, die bislang zu wenig oder gar nicht auf Hilfsprogramme zugreifen konnten. Allein 30 Millionen Euro sind unter anderem für freie Theater, Festivals und kulturelle Vereine vorgesehen. Der Zuschuss beträgt bis zu 10.000 Euro, bei Nachweis eines höheren Liquiditätsbedarfes können bis zu 50.000 Euro ausgereicht werden. Anträge für diese Förderung können ab dem 29. Juni 2020 bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) gestellt werden. Informationen dazu gibt es unter www.sab.sachsen.de

Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen erhält 7 Millionen Euro. Davon fließen 5 Millionen in das Stipendien-Programm »Denkzeit«. Das Programm unterstützt freischaffende Künstlerinnen und Künstler mit einem Stipendium in Höhe von 2.000 Euro und war Ende April an den Start gegangen. Bis Ende Mai wurden knapp 1.900 Anträge eingereicht, von denen bisher knapp 1.000 bewilligt werden konnten. Durch die Aufstockung können nun weitere Bewerbungen für die Förderung berücksichtigt werden. Ab Mitte Juli wird das Antragsverfahren zudem für neue Bewerbungen geöffnet.

Weitere 750.000 Euro fließen in den Kleinprojektefonds der Kulturstiftung. Der Fonds fördert kleinere Kunst- und Kulturprojekte mit Fördersummen von 500 bis 5.000 Euro. Er richtet sich vorrangig an Initiativen in den ländlichen Regionen Sachsens und soll in der gegenwärtigen Situation vor allem dabei unterstützen, das kulturelle Leben vor Ort wieder anzukurbeln. Anträge können voraussichtlich ab Anfang Juli bei der Kulturstiftung eingereicht werden. Darüber hinaus sollen zusätzliche Mittel in die bestehenden Förderstrukturen der Kulturstiftung fließen, um kurzfristig Projekte zu unterstützen, die von den Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders betroffen sind.

Für das neue Programm »Denkzeit Event«, mit dem die Veranstaltungsbranche in den Blick genommen wird, erfolgt die Befassung im Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages in der kommenden Woche. Zu den weiteren Einzelheiten werden wir entsprechend informieren.

Wenngleich inzwischen wieder Touristen nach Sachsen kommen, verzeichnet die Branche enorme Verluste. Der Freistaat steuert dagegen und unterstützt den Tourismus mit zusätzlich fünf Millionen Euro. So werden zum Beispiel 2,9 Millionen Euro an die acht Tourismusregionen ausgereicht, um Projekte und Ideen für die Zeit nach Corona voranzubringen.

Kulturpolitik 09.06.2020 Rund 68 Millionen für die Kultur!

Ein starkes Zeichen für das Kulturland Sachsen

 

Die Interessengemeinschaft (IG) der elf sächsischen Landeskulturverbände begrüßt die auf der heutigen Klausurtagung beschlossene finanzielle Unterstützung von rund 68 Mio. Euro für Kultur und Tourismus. Den größten Part davon erhalten freie Kulturträger in Sachsen mit insgesamt 30 Mio. Euro. Dazu zählen z.B. soziokulturelle Zentren, Künstlerhäuser, freie Spielstätten, Galerien, Kunstschulen, Literaturvereine oder Festivals. Die IG bewertet dies als starkes Zeichen für die freie Kulturlandschaft im Freistaat Sachsen und einer damit verbundenen Anerkennung der in den letzten 30 Jahren geleisteten Arbeit. Es ist eine ostdeutsche Erfolgsgeschichte, dass nach der friedlichen Revolution in Sachsen ein sehr vielfältiges Netz von bürgerlich getragenen Strukturen entstehen konnte und bis heute wirkt. Die überwiegend in Vereinen organsierten Kultureinrichtungen sind dabei nicht nur Orte des Kulturerlebens. Sie sind vor allem wichtige Plattformen für den Austausch und die Begegnung der Bürgerinnen und Bürger und damit immer auch Orte der Demokratie. Die Regierungskoalition aus CDU, Bündnis 90/die Grünen und der SPD hat damit auch im Sinne des vor Corona beschlossenen Koalitionsvertrags gehandelt und die Bereiche besonders in den Blick genommen, die für eine starke Bürgergesellschaft stehen. »Wir danken den Koalitionären für den gesellschaftlichen Weitblick, der in der Krise zu Tage getreten ist. Wir wissen natürlich um das Ringen, allen gesellschaftlichen Bereichen gerecht werden zu müssen. Umso stärker ist das Zeichen für die Kultur und deren Wirken für die Gesellschaft. Es markiert damit das Ende der ›Kultur-als-Sahnehäubchen-Debatte‹ und ist Ausdruck einer verantwortungsvollen und zeitgemäßen Kulturpolitik, die sich mittels Kultur auch den gesellschaftlichen Herausforderungen stellt und der Kultur eine hohe gesellschaftliche Relevanz zuschreibt,« sagt Anne Pallas, Co-Sprecherin der IG Landeskulturverbände.

Auch das sehr erfolgreiche Stipendienprogramm »Denkzeit«, angesiedelt bei der Kulturstiftung Sachsen, wird um weitere 7 Mio. Euro aufgestockt. Dieses Programm ist für viele Bundesländer inzwischen zum Vorbild für eigene Stipendienprogamme geworden. Es ist vor allem eine Erfolgsgeschichte, weil es von Beginn an die Unterstützung für freie Kulturschaffende mit einer künstlerischen Leistung verbunden hat. Die ersten hier ausgereichten 2 Mio. Euro waren bereits in kürzester Zeit aufgebraucht. »Es ist deshalb richtig, dass »Denkzeit« fortgeführt wird und mehr Mittel zur Verfügung stehen, weil das Programm der Lebenswirklichkeit der Kunstschaffenden viel näherkommt als reine Zuschussprogramme. Künstler wollen Kunst machen und keine Almosen empfangen. Ebenso begrüßen wir, dass weitere 2 Mio. Euro in dem Programm für die Veranstaltungsbranche reserviert sind, damit diese mit neuen Formaten und Konzepten den eingeschränkten Kulturbetrieb meistern kann. Die Gesamtheit der Kultur – egal ob privatwirtschaftlich oder öffentlich gefördert – macht den Reichtum und die Vielfalt unserer Kultur aus. Es ist deshalb richtig auch die privatwirtschaftliche Veranstaltungsbranche mit diesem Innovationsprogramm zu unterstützen.« So Helge-Björn Meyer, ebenfalls Sprecher der IG.

Weitere rund 4,5 Mio. Euro kommen dem Filmschaffen zugute, davon je 1,5 Mio. Euro für Kinobetreiber, sächsische Filmprojekte und lokale Medien. Damit soll der Filmstandort Sachsen erhalten und gestärkt werden. Neben den freien Trägern erhalten ebenfalls die landeseigenen Kulturbetriebe Finanzhilfen von rund 20 Mio. Euro. Weitere 5 Mio. Euro unterstützen den Tourismus im Freistaat.

Die Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch betonte noch einmal, dass es darum gehe die für Sachsen charakteristische kulturelle Vielfalt zu erhalten. Dafür setzen die veranschlagten Millionen Maßstäbe. Die IG Landeskulturverbände Sachsen hatte sich sehr dafür eingesetzt, die freien Kulturträger in den Bick zu nehmen. Der Dank geht deshalb an die Staatsregierung für den konstruktiven Dialog und dessen zukunftsweisendes Ergebnis.

Quelle: Pressemitteilung der IG Landeskulturverbände Sachsen

Corona-Krise 06.05.2020 Finanzhilfen für die musische Bildung

Sachsens Kulturministerium unterstützt freiberufliche Musikpädagogen und Musikschulen ab heute mit einem neuen Sofortprogramm in Höhe von rund 6 Millionen Euro

 

Mit dem Programm sollen die Einnahmeverluste der Musikschulen aus Unterrichtsgebühren aufgrund der Corona-Pandemie ausgeglichen werden. Zudem werden 60% der Honorarausfälle von freien oder privaten Anbietern von außerschulischem Musikunterricht ersetzt. »Ich freue mich sehr, dass wir die Musikschulen jetzt in dieser schwierigen Zeit unterstützen können. Denn wir wissen, dass derzeit ein Drittel des Unterrichts an den Musikschulen ausfallen muss. Diese fehlenden Einnahmen wollen wir ausgleichen und so die Musikschulen bestmöglich unterstützen«, betont Kulturministerin Barbara Klepsch. Ausfallen müssen in den Musikschulen derzeit Ensemblearbeit, Gruppenunterricht und der gesamte Bereich der musikalischen Früherziehung. Entsprechend sinken die Einnahmen durch Unterrichtsgebühren um ein Drittel der geplanten Summen.

Der Sächsische Musikrat begrüßt die Finanzhilfen des Freistaates Sachsen für nicht-kommunale Musikschulen sowie für freie und private Anbieter von Musikunterricht. »Das Programm ist eine Wertschätzung gegenüber den vielen Musikpädagoginnen und Musikpädagogen in Sachsen.
Wir haben uns gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus und Abgeordneten des Sächsischen Landtages in den letzten Wochen erfolgreich für solch ein Programm eingesetzt und sind jetzt froh starten zu können«
, sagte Torsten Tannenberg, Geschäftsführer des Sächsischen Musikrates.

Die Anträge für Hilfen aus dem Sofortprogramm können beim Sächsischen Musikrat gestellt werden. Die Beantragung ist ab sofort online möglich:

Finanzhilfen für freie und private Anbieter von Musikunterricht
Finanzhilfen für nicht-kommunale Musikschulen

Corona-Krise 09.04.2020 +49 (0)341 99 35 98 66

Corona-HOTLINE des Berufsverbandes Musik DTKV Sachsen in Kooperation mit dem Sächsischen Musikrat

 

Am Telefon sprecht ihr mit Musikern, die selbst beruflich von der Situation betroffen sind und sich für euch organisieren. Wir möchten euch helfen den geeigneten Weg und die geeigneten Mittel zu finden, damit ihr gut durch die Krise kommt. Uns ist bewusst, dass unsere Berufe im besonderen Maße von der derzeitigen Situation betroffen sind. Helft mit, dass Sachsen auch nach der Krise das starke Kulturland bleibt, dass es bisher war.

+49 (0)341 99 35 98 66

Die Hotline ist mit einer Begrüßungsansage sowie auch einem Antwortbeantworter für Rückrufbitten ausgestattet. Die Rückrufe erfolgen auch außerhalb der folgend genannten persönlichen Bereitschaftszeiten durch das Hotline-Team.

Die Hotline ist zu folgenden Zeiten (außer an Feiertagen) besetzt:
Montag: 9–12 Uhr
Dienstag: 9–12 Uhr
Mittwoch: 9–12 Uhr | 15–18 Uhr  
Donnerstag: 9–12 Uhr | 15–18 Uhr | 21–22 Uhr
Freitag: 9–12 Uhr | 15–18 Uhr

Corona-Krise 07.04.2020 Sachsen bringt zusätzlich rund zehn Millionen Euro für die Kultur auf den Weg

Barbara Klepsch: In der Corona-Krise Kulturschaffenden schnell helfen und Eigeninitiative fördern

 

Die Sächsische Staatsregierung hat in ihrer heutigen Kabinettssitzung kurzfristige Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten zur Überwindung der Folgen der Corona-Krise auf den Weg gebracht. Für den Kulturbereich sollen zusätzlich rund zehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden, um die Akteure vor Ort zu unterstützen.

»Viele Künstler und Kulturschaffende trifft die Corona-Krise hart. Die intensiven Gespräche mit Akteuren aus dem Kulturbereich in den vergangen Wochen zeigten deutlich, wo schnelle Hilfe nötig ist. Deshalb wollen wir rund zehn Millionen Euro einsetzen. Letztendlich ist jeder Euro dafür da, um die Kulturschaffenden zu unterstützen«, sagte Kulturministerin Barbara Klepsch heute in Dresden.

Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen wird ein neues, unbürokratisches Stipendienprogramm auflegen. Es heißt »Denkzeit« und richtet sich an Künstler und Kulturschaffende, damit sie die Zwangspause kreativ nutzen und Ideen für die Zeit danach entwickeln können. »Mit diesem Angebot greifen wir eine Idee der Kulturschaffenden auf, um in der Not zu unterstützen und gleichzeitig die Eigeninitiative für die Zeit nach der Krise zu nutzen.«

Zudem wollen wir über die Kampagne »So geht sächsisch.« weiteren Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform bieten und so die kulturelle Vielfalt im Internet ermöglichen. »Auch online erbrachte Leistungen haben einen Wert. Neben Künstlerhonoraren sollen hier auch Ausgaben für Technik unterstützt werden«, so die Ministerin.

Um die wichtigen Strukturen der musisch-kulturellen Bildung in der Fläche des Freistaates zu erhalten, bedarf es in einem ersten Schritt insbesondere für die freien Träger eine finanzielle Unterstützung. »Ich sehe die schwierige Situation, in der sich freie Honorarkräfte befinden. Hier wollen wir helfen«, so Klepsch. Parallel dazu arbeitet die Staatsregierung an einem Schutzschirm für Kommunen.

»Auch den Kulturräumen wollen wir die Zahlung von Ausfallhonoraren ermöglichen. Fördermittel des Freistaates an die Kulturräume müssen nicht zurückgezahlt werden, wenn auf Grund der Corona-Krise Einrichtungen schließen und Veranstaltungen abgesagt werden mussten«, so die Ministerin abschließend.

Die für die Maßnahmen erforderlichen Mittel bedürfen noch der Entscheidung des Sächsischen Landtages.

Corona-Krise 02.04.2020 MUSIKRAT hilft sofort!

Ein Spendenaufruf des Sächsischen Musikrates

Spendenkonto
Kontoinhaber: Sächsischer Musikrat e.V.
IBAN: DE56850503003120134561
Verwendungsweck: »Spende musikrathilftsofort«

oder direkt über PayPal spenden

Hinweis zur steuerlichen Abzugsfähigkeit
Spenden können bis zu 20% des Gesamtbetrags der Einkünfte einkommensteuerlich abgezogen werden. Soweit die Spenden in einem Jahr diesen Höchstbetrag übersteigen oder sich steuerlich nicht auswirken, kann ein Abzug in den folgenden Jahren erfolgen. Bei Spenden bis 200 EUR reicht der Einzahlungsbeleg als Spendenquittung. Bei Beträgen darüber senden wir Ihnen eine Spendenquittung zu, wenn Sie Ihre Adresse bei der Überweisung mit angegeben oder per E-Mail mitgeteilt haben.

 

Die Corona-Pandemie hat vielen freiberufliche Musiker/-innen und Musikpädagog/-innen die Lebensgrundlage entzogen. Einnahmen durch Unterricht und Konzerte fallen auf nicht absehbare Zeit aus. Staatliche Unterstützungen, oft in Form von Darlehen, müssen zurückgezahlt werden.

Der Sächsische Musikrat als Dachverband von über 150.000 Musikausübenden in Sachsen stellt sich seiner kulturpolitischen Verantwortung und startet dazu einen Spendenaufruf. Unter dem Titel: »MUSIKRAT hilft sofort!« rufen wir durch unser Netzwerk zu Spenden auf, die schnell und unbürokratisch ausgezahlt werden. Wir wollen private Spenderinnen und Spender oder Firmen ansprechen, die bereit sind, freiberufliche Musiker/-innen und Musikpädagog/-innen
zu unterstützen. Auch wenn gerade alle von der Krise erschüttert werden, sind Kulturschaffende besonders betroffen. Viele trennt nur unsere gesellschaftliche Solidarität vor dem sozialen Aus.

Wir wollen möglichst vielen Betroffenen einmalig und unbürokratisch 300 Euro zukommen lassen. Der Sächsische Musikrat e.V. verwaltet den Fonds selbst. Die Bewerber erhalten wir über unsere Website MUSIKRAT hilft sofort und teilen die Gelder mittels einer Verlosung zu, die wir einmal in der Woche in der Geschäftsstelle durchführen. Alle Spenderinnen und Spender werden namentlich auf unserer Homepage genannt oder können auf Wunsch anonym bleiben.

Corona-Krise 24.03.2020 Corona-Pandemie: Service des Sächsischen Musikrates

Ein neues Informationsportal rund um die aktuelle Corona-Krise ist jetzt auf der Website des Sächsischen Musikrat zu finden

 

Die momentane Situation während der Corona-Pandemie stelle viele Kunst- und Kulturschaffende vor zahlreiche Probleme und Fragen. Um diese zu beantworten haben wir für Sie eine vorläufige Sammlung von aktuellen Informationen, Hilfestellungen und Wissenswertes für Kulturschaffende zusammengetragen, die wir tagesaktuell auf einer eigens dafür eingerichteten Corona-Seite ergänzen.

Auch wir sehen und wissen nicht alles. Fehlt Ihnen vielleicht eine bestimmte Information? Zögern Sie nicht, Ihre diesbezüglichen Hinweise und Nachfragen an uns heranzutragen. Wir nehmen diese gerne per E-Mail entgegen. Wir und alle mit uns verbundenen Musikbegeisterten in Sachsen danken Ihnen dafür!

Bitten achten Sie auf sich und andere und halten Sie sich an die leider notwendigen Beschränkungen. Bleiben Sie gesund und besonnen. Gemeinsam werden wir sicher recht bald zu einem normalen Musikleben in Sachsen zurückkehren können.

Corona-Krise 22.03.2020 Corona-Pandemie

Aktuelles, Hilfestellungen und Wissenswertes für Kulturschaffende

 

Aufgrund der momentanen Situation in Sachen Corona haben wir für Sie auf der Website des Sächsischen Musikrates einige Informationen zusammengetragen, die wir ggf. tagesaktuell zu folgenden Themen ergänzen:

  • Quarantäne und vorübergehenden Betriebsschließungen
  • Entschädigungen bei Quarantäne für Selbstständige und Freiberufler
  • Kurzarbeitergeld – Information für Arbeitgeber
  • Abgesagte Projekte des Sächsischen Musikrats und seiner Partner
  • Kosten für Reisen zu abgesagten Veranstaltungen
  • Unterstützungsbestrebungen bei Verdienstausfall
  • Datenerhebung zum Honorarausfall – Aufruf des Tonkünstlerverbands Sachsen
  • Absage von Veranstaltungen wegen des Corona Virus mit der Begründung der höheren Gewalt
  • Weiterführende Informationen & Links

AKTUELL
Soforthilfe in Dresden geplant: Die Landeshauptstadt plant aktuell die Auszahlung einer Soforthilfe zur Unterstützung von Kleinstunternehmen, Selbstständigen und FreiberuflerInnen und stellt 1.000 Euro Zuschuss in Aussicht.

Informationen des Freistaates Sachsen zu den Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus sowie Informationen für Unternehmen, Freiberufler und Arbeitnehmer

NEUE Allgemeinverfügung: Vollzug des Infektionsschutzgesetzes – Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie Verbot von Veranstaltungen (Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 20. März 2020, Az.: 15-5422/5)

Weiterhin sind wir mit den Kolleg/-innen im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus im Gespräch. So wird es Sonderregelungen im Rahmen des Zuwendungsrechts u.a. bei Anerkennung von Stornokosten geben.

Corona-Krise 13.03.2020 Solidarität mit Kulturschaffenden jetzt!

Für viele Kulturschaffende steht jetzt durch abgesagte Veranstaltungen die Existenz auf dem Spiel – Umfrage des Deutschen Musikrates

 

Die aktuellen Maßnahmen, um die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, sind notwendig und richtig. Der Deutsche Musikrat hat bereits am 04. März 2020, nach der Absage der Frankfurter Musikmesse, von der Bundesregierung ein Auffangprogramm gefordert, um Arbeitsplätze im Musikleben zu sichern und soziale Härten zu vermeiden. Mit zunehmender Verschärfung der Lage ruft der Deutsche Musikrat nun Bund und Länder nochmals dazu auf, ihre Solidarität mit den Kulturschaffenden zu zeigen und zeitnah einen Notfallfonds für Härtefälle zu etablieren.

Hierzu Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: »Für viele Kulturschaffende steht jetzt durch abgesagte Veranstaltungen die Existenz auf dem Spiel. Das betrifft auch die freien Musikerinnen und Musiker. Wer laut Künstlersozialkasse mit einem Jahresbruttoeinkommen von 13.000 Euro über die Runden kommen muss, kann keine Rücklagen schaffen. Die klare Botschaft von Kulturstaatsministerin Monika Grütters, hier helfen zu wollen, ist ein wichtiges Signal an die gesamte Kulturszene. Ich hoffe, dass die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder sich ebenfalls in dieser Verantwortung sehen, denn Kultur ist mindestens ebenso systemrelevant, wie es die Banken sind. Die Vielfalt unseres Kulturlebens ist die Lebensader für unser Zusammenleben.«

Der Deutsche Musikrat hat am 06. März 2020 eine Umfrage unter Kulturschaffenden über die Auswirkungen der Corona-Krise auf ihre Arbeit initiiert, um sich ein möglichst umfassendes Bild über die Probleme und finanziellen Schäden zu machen, die sich für die Musikszene Deutschlands aus der aktuellen Situation ergeben. Die Erkenntnisse aus dieser Umfrage sollen einen Beitrag dazu liefern, geeignete Hilfe-Maßnahmen anzustoßen. Die Umfrage läuft noch bis 31. März 2020 und ist unter folgendem Link zu erreichen: www.surveymonkey.de/r/XZJSKBZ.

Berlin, 13. März 2020

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