Der Sächsische Musikrat e.V.

In der Überzeugung, dass Bildung und Kultur eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung unserer Gesellschaft spielen, engagieren wir uns gemeinsam mit unseren Partnern für ein lebendiges Musikland Sachsen.

Wir verstehen uns als Ratgeber und Kompetenzzentrum für Politik und Zivilgesellschaft. Wir stärken mit unserer Arbeit das Bewusstsein für den Wert der Kreativität und fördern im Besonderen das Laienmusizieren als unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Lebens.

Der Sächsische Musikrat hat sich zur Aufgabe gemacht die Musiktradition in Sachsen zu pflegen, sowie das zeitgenössische Musikschaffen zu unterstützen. Als größtem kulturellem Dachverband in Sachsen gehören dem SMR derzeitig 49 Landesverbände und Institutionen an.

Im Abstand von zwei Jahren verleiht das Präsidium des Sächsischen Musikrates die Johann Walter Plakette an Persönlichkeiten, die sich durch ihr Engagement im Musikleben des Freistaates besondere Verdienste erworben haben.

Wir betreiben als Weiterbildungsstätte die Sächsische Landesmusikakademie im Schloss Colditz. 



Der Sächsische Musikrat wird gefördert durch:

Anzeige
Anzeige
Anzeige
 
Wettbewerbe 09.10.2017 Zeig, was du kannst!

Anmeldungen zum Wettbewerb »Jugend musizert« sind noch bis 15. November möglich

 

»Jugend musiziert« lädt Kinder und Jugendliche ein, mit ihrem Instrument oder ihrer Stimme die Konzertbühne zu betreten, sich dem Vergleich mit anderen zu stellen und von einer Fachjury bewertet zu werden. Sie beurteilt die musikalischen Leistungen, vergibt Punkte und Preise und bietet im Anschluss an das Wertungsspiel Beratungsgespräche an. »Jugend musiziert« 2018 ist ausgeschrieben für die Solo-Kategorien: Blasinstrumente, Zupfinstrumente, Bass (Pop), Musical, Orgel und Besondere Instrumente (Baglama, Hackbrett). Ensembles können in den Kategorien Duo: Klavier und ein Streichinstrument, Duo Kunstlied: Singstimme und Klavier, Schlagzeug-Ensemble, Klavier vierhändig und Besondere Ensembles mit Werken der Klassik, Romantik, Spätromantik und Klassischen Moderne teilnehmen. Wer mitmachen möchte, muss ein Vorspielprogramm mit Musik aus verschiedenen Epochen vorbereiten. In der Pop-Kategorie sind selbstkomponierte Stücke gefragt. Die Kategorie Musical verlangt auch Sprechmonologe und eine Tanzperformance. Als Preise winken Urkunden, Stipendien, Konzertauftritte oder Geldpreise, die die Partner von »Jugend musiziert« vergeben können.

Die Anmeldung für eine Teilnahme am Wettbewerb »Jugend musiziert« 2018 erfolgt online auf dem deutschlandweiten Jugend-musiziert-Portal.

Der Wettbewerb »Jugend musiziert« startet mit den Regionalwettbewerben im Januar 2018. Wer dort einen 1. Preis mit Weiterleitung erhält, kann anschließend im März am Landeswettbewerb seines Bundeslandes teilnehmen.

Der Landeswettbewerb Sachsen findet an zwei Wochenenden im März 2018 in Reichenbach/Vogtl. statt und ist wie folgt geplant (Stand: 04.10.2017):

1. Wettbewerbswochenende 09.–11. März 2018
Solowertungen: Blockflöte, Musical, Klarinette, Oboe, Saxophon, Fagott, Zither, Gitarre, Mandoline
Ensemblewertungen: Duo Klavier und ein Streichinstrument

Bereits fest steht am 1. WE folgende Wertung:
09.03.2018: Schlagzeugensembles (im Landesgymnasium für Musik, Dresden)

2. Wettbewerbswochenende 16.–18. März 2018
Solowertungen: Querflöte, Horn, Trompete, Posaune, Tuba, Bass (Pop)
Ensemblewertungen: Duo Kunstlied, Besondere Ensembles

Bereits fest stehen am 2. WE folgende Wertungen:
17.03.2018: Jazz-Solo (Neuberinhaus Reichenbach)
17.03.2018: Klavier, vierhändig (Robert-Schumann-Konservatorium Zwickau)
17.03.2018: Orgel (HfM Weimar, gemeinsam mit LW Thüringen)

(Änderungen vorbehalten)
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der dem Jugend-musiziert-Internetportal für Sachsen.

Die ersten Preisträger aller Bundesländer sind schließlich zum Bundeswettbewerb in die Hansestadt Lübeck eingeladen.

Preise & Stipendien 18.09.2017 Drei Kammermusikensembles aus Mitteldeutschland in Weimar ausgezeichnet

Der Jugendmusikpreis der Holger Koppe-Stiftung wurde zum zweiten Mal vom Stifter persönlich übergeben,

 

Drei Kammermusikensembles aus den Ländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt erhielten am gestrigen Sonntag, den 17. September 2017 in der Notenbank Weimar den diesjährigen Jugendmusikpreis der Holger Koppe-Stiftung. Dieser mit 5.000€ dotierte Preis wurde zum zweiten Mal vom Stifter persönlich übergeben und ging, auf Vorschlag der Landesmusikräte, an folgende Kammermusikensembles:

Streichtrio des Landesgymnasiums für Musik Carl Maria von Weber in Dresden
Friederike Herold (12 Jahre) –Violoncello, Charlotte Herold (16 Jahre) – Violine, Pauline Herold (18 Jahre) – Violine

Klarinettenquartett der Kreismusikschule »Louis Spohr« Gotha
Conrad Hähnlein (14 Jahre), Johanna Kalms (15 Jahre), Helene Grubmüller (15 Jahre), Lilly Bindel (14 Jahre)

Akkordeon-Duo des Konservatoriums »Georg Friedrich Händel« Halle (Saale)
Frauke Maxi Seifert (12 Jahre), Katharina Hildmann (13 Jahre)

Der Sächsische Musiktrat begründete seinen Vorschlag zur Auszeichung an die Geschwister Charlotte, Friederike und Pauline Herold aus Pirna wie folgt: »Die hohe Musikalität aller drei Mädchen, die sich in einerseits in der Meisterschaft des solistischen Spiels, aber auch im kammermusikalischen Spiel ›in Familie‹ und als Mitglieder von verschiedenen Landesförderensembles des Sächsischen Musikrates widerspiegeln sind in ihrer Kontinuität und in der Aussicht auf die Entwicklung aller drei jungen Musikerinnen einmalig. Charlotte und Pauline sind bereits mehrfache Bundespreisträger des Wettbewerbs Jugend musiziert in den Jahren 2013 bis 2017. Friederike, die jüngste und wahrscheinlich die Begabteste von allen, hat in diesem Jahr gemeinsam mit Charlotte in der Altersgruppe III des Bundeswettbewerbs die Höchstpunktzahl von 25 erreichen können. Man muss Charlotte, Friederike und Pauline nur beim Musizieren zuschauen, um sehen, welche Freude und Konzentration bei der Reproduktion von Musik entstehen kann. Der Sächsische Musikrat möchte mit der Verleihung des Preises natürlich auch das familiäre Engagement ehren, was hinter diesen Leistungen und der Art und Weise des Musizierens und dem persönlichen Auftritt aller drei Mädchen steht. Es ist ein großer Dank und ein Kompliment an die Eltern.«

»Gemeinsames Musizieren trägt nach meiner Überzeugung zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft bei, zu Toleranz und Vielfältigkeit.« Mit diesen Worten begründete Dr. Holger Koppe in seiner Rede anlässlich der Verleihung in Weimar das Engagement seiner Stiftung für die musikalische Jugend. Auch Weimars Stadtkulturdirektorin, Frau Julia Miehe, bekräftigte in Ihrem Grußwort »Warum wir junge Musizierende fördern müssen« die Unterstützung von jungen Musikern und Musikerinnen. Der Präsident des Landesmusikrates Thüringen bedankte sich für das Engagement der Holger Koppe-Stiftung und für die Gelegenheit, das diesjährige Preisträgerkonzert in Thüringen veranstalten zu können.

Allgemeines 04.09.2017 Zuerst Mensch – in Musik vereint

3. Interreligiöses Friedenskonzert am 17. September 2017 um 18 Uhr in der Kreuzkirche Dresden

 

Unter dem Motto „Zuerst Mensch – In Musik vereint“ bringen Künstler mit den unterschiedlichsten kulturellen und religiösen Wurzeln ihre Einigkeit zum Ausdruck und werben für Frieden, Annäherung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Christen, Buddhisten, Juden, Muslime, Säkulare u. v. m. wollen durch das gemeinsame Musizieren symbolisch wie auch ganz konkret zeigen, dass das Verbindende zwischen den Menschen stärker ist als alles Trennende. Gerade in den gegenwärtigen schwierigen Zeiten, in denen Angst und Unsicherheit vielfach zu dominieren scheinen, möchten sie dazu ermutigen, die Mauern in den Köpfen und vor allem in den Herzen einzureißen und stattdessen Brücken zu errichten.Das Konzert ist die Auftaktveranstaltung zu »Dresden im Dialog – Internationale Woche zu Frieden.Kultur.Stadt« vom 17. September bis 8. Oktober 2017.

Programm
Auf dem Programm stehen vor allem Chorwerke, wie z. B. das Allegro Vivace aus Gloria von John Rutter oder Traditionals wie Let my people go. Von Wolfgang Amadeus Mozart wird die Sopranarie Laudate Dominum und von Ernest Bloch das Stück Prayer für Violoncello und Orchester zu hören sein. Die musikalische Farbpalette erweitern ein hinduistisches Friedens-Mantra und Stücke der jüdische bzw. arabische Folklore. Wie schon in den Jahren zuvor sollen in Neukompositionen und -arrangements symbolhaft Klangmotive der verschiedenen Religionen und Traditionen miteinander verwoben werden, so z. B. in einer Vertonung von Lessings Ringparabel. Eingebettet in das Programm ist ein gemeinsames und die unterschiedlichen Glaubensrichtungen und Weltanschauungen transzendierendes Friedensgebet.

Künstler
Die auftretenden Künstler gehören den unterschiedlichsten ethnischen Gruppen, Religionen und Weltanschauungen an. Sie alle wirken ehrenamtlich an der Gestaltung dieses Konzertes mit. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Prof. André Schmidt. Als Solisten werden u. a. Elena Gorshunova (Sopran), Gala el Hadidi (Mezzosopran) und Benjamin Schwarz (Violoncello) zu erleben sein. Ahmad Mesgarha vom Staatsschauspiel Dresden wird eine neu vertonte Version der Ringparabel vortragen. Einige Künstler sind schon zum dritten Mal dabei, so zum Beispiel die Đàn bầu-Spielerin Helena Nguyen, das Middle East Peace Orchestra mit seinem Leiter, dem Oboisten Henrik Chaim Goldschmidt und der Pianist Robert Matt.

Der über 190 Sänger starke Chor besteht hauptsächlich aus Mitgliedern des Schulchorprojektes SAXONIA CANTAT (Gemischter Chor des Clara-Wieck-Gymnasiums Zwickau & Chor des Vitzthum-Gymnasiums Dresden). Hinzu kommen Mitglieder des interkulturellen Chorprojektes Singasylum, Mitglieder des Friedrich Wolf Chores und des MDR-Rundfunkchores. Im Orchester spielen Mitglieder der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der Dresdner Philharmonie, der Elbland Philharmonie Sachsen, der Staatsoperette Dresden sowie viele freischaffende Dresdner Musiker.

Förderer und Unterstützer
ACK – Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, Bahá'í-Gemeinde in Dresden, DiTiB- Türkisch Islamische Gemeinde zu Dresden e.V., Dresdner Neueste Nachrichten, Dresdner Philharmonie, Dresdner Pianosalon, Gemeinde der Sikh in Sachsen e.V., Gemeinschaft der Yeziden in Dresden, Jüdische Gemeinde zu Dresden K.d.ö.R, Kreuzkirche Dresden, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Landeshauptstadt Dresden, Neumann&Müller Veranstaltungstechnik, Orient Bazar Dresden, Roßdeutscher & Bartel GbR, Semperoper Dresden, SZ-Ticketservice, Vietnamesisch Buddhistisches Kulturzentrum in Sachsen e.V.

Veranstalter
BIRD – Bündnis Inter-Religiöses Dresden e.V. (Sebastian Römisch | sebastian.roemisch@bird-dresden.de | + 49 351 802 81 48)
Sächsischer Musikrat e.V. mit seinem Schulchorprojekt SAXONIA CANTAT (Torsten Tannenberg | tannenberg@saechsischer-musikrat.de | + 49 351 802 42 33)

Preise & Stipendien 21.07.2017 Kulturstiftung vergibt Meisterinstrumente

Zur Förderung begabter Nachwuchsmusiker vergibt die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen in diesem Jahr aus ihrem Musikinstrumentenfonds vier wertvolle Meisterinstrumente

 


Zur Förderung begabter Nachwuchsmusiker vergibt die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen in diesem Jahr aus ihrem Musikinstrumentenfonds vier wertvolle Meisterinstrumente: ein Violoncello des Markneukirchner Geigenbaumeisters Ekkard Seidl (venezianisches Modell,  Baujahr 1999), einen Kontrabass aus der Meisterwerkstatt Alfred Meyer Markneukirchen (4/4 Größe, 4-saitig, Baujahr 2007) und zwei Bassposaunen (Lätzsch Bassposaune, Modell SL 580, Goldmessing, 2012 und S.E. Shires B II 2 R 10 Bassposaune, Jazz, 2012). Die Instrumente werden leihweise für einen Zeitraum von drei Jahren zur Verfügung gestellt, eine Verlängerung um weitere zwei Jahre ist möglich.
Als Stipendiaten können sich insbesondere Mitglieder der sächsischen Landesjugendensembles, begabte Musikschüler, Preisträger von Wettbewerben wie „ Jugend musiziert“, sowie junge Absolventen oder Studierende an den sächsischen Musikhochschulen bewerben. Weitere Informationen und die Unterlagen zur Ausschreibung sind im Internet unter www.kdfs.de zu finden.
Die Bewerbungen sind bis zum 31. August 2017 an die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Karl-Liebknecht-Str. 56, 01109 Dresden zu richten. Der Bewerbung sind eine Kurzbiographie, Zeugnisse, Empfehlungen und Beurteilungen sowie Informationen über Preise und die Teilnahme an Wettbewerben beizufügen.Weitere Informationen: Johannes Schiel, Tel. 0351-8848024, kontakt@kdfs.de

Kinder & Jugend 26.06.2017 Fleißige »LandStreicher« sind wieder unterwegs

Seit dieser Woche sind die »LandStreicher«, ein Nachwuchsstreichorchester des Sächsischen Musikrates, wieder unterwegs. Die Ergebnisse der Proben lassen sich knapp zwei Wochen später in zwei Konzerten, am 6. Juli in der Inselkirche Hermannswerder in Potsdam und am 7. Juli in der St. Pauli Theaterruine in Dresden, bestaunen.

 

Schon seit 2001 organisiert der Sächsische Musikrat e.V. das Orchester, aber kein Jahr ist wie das andere bei den LandStreichern. Die 10 bis 14-Jährigen bewerben sich in einem Probespiel jedes Jahr aufs Neue, so ändert sich die 40-köpfige Besetzung von Jahr zu Jahr. In der zweiwöchigen Probephase, die jedes Jahr zu Beginn der Sommerferien stattfindet, sammeln die jungen Talente erste Einblicke in die Orchesterarbeit und erlangen Erfahrungen in professionellen Vorgehensweisen. Täglich widmen sie sich fünf (und manchmal auch mehr) Stunden dem Musizieren und erarbeiten ein Programm, das am Ende der Probephase in zwei Konzerten zu hören ist. Doch nicht nur die Realisierung der Konzerte, auch das soziale Miteinander und der Entstehungsprozess stehen ganz zentral im Fokus. Denn nur mit einer gehörigen Portion Teamwork und Kooperation ist eine solche Leistung erst möglich.

Durch das eingespielte Dozententeam und den langjährigen künstlerischen Leiter Wolfgang Behrend, mit dem das Orchester schon seit 2005 zusammenarbeitet, ist eine kontinuierliche Entwicklung möglich. Die jährlich wechselnden Standorte der Probenphasen bringen auf der anderen Seite jedes Jahr frischen Wind und neue Impulse in den Prozess. Dieses Jahr findet die Probenzeit auf Schloss Trebnitz in Brandenburg statt.

Auf dem diesjährigen Programm stehen bekannte Namen wie Antonio Vivaldi und Antonín Dvořák, aber auch Georg Matthias Monn, Witold Lutosławski und John Rutter sind mit beeindruckenden Kompositionen vertreten. Das Cellokonzert von Antonio Vivaldi wird von Friederike Kollmar (15) gespielt, selbst eine ehemalige LandStreicherin.

Programm
Georg Matthias Monn: Sinfonia G-Dur
Antonio Vivaldi: Konzert für Violoncello, Streichorchester und B.c. a-Moll RV 422
Antonín Dvořák: Zwei Walzer op. 54
Witold Lutosławski: Fünf Volksmelodien
John Rutter: Suite für Streichorchester

Konzerte
Do, 06.07.2017 | 19 Uhr
Potsdam, Inselkirche Hermannswerder

Fr, 07.07.2017 | 19:30 Uhr
Dresden, St. Pauli Theaterruine

Solistin: Friederike Kollmar, Violoncello

Leitung: Wolfgang Behrend

Wettbewerbe 12.06.2017 Sechs sächsische Chöre fahren 2018 nach Freiburg

Ein Rückblick auf die »Chorwelten« mit 7. Sächsischen Chorwettbewerb in Bad Elster

 

Mit Monteverdis Madrigal »Da murmeln schon die Wellen«, das die Naturschönheit eines erwachenden Morgens beschreibt, eröffnete am Samstagvormittag der Canzonetta-Kammerchor Leipzig die tschechisch-deutsche Chorbegegnung CHORWELTEN mit dem 7. Sächsischen Chorwettbewerb im schönen und sommerlichen Ambiente der Kurstadt Bad Elster. Geschulte Stimmen wetteiferten mit kreativen Arrangements und suggestiv vorgetragenen Texten beim alle vier Jahre stattfindenden Landeschorwettbewerb. Bei den Wertungssingen im König Albert Theater, dem Königlichem Kurhaus und im neu eröffneten Saal des Theatercafés fanden sie mit ihren Programmen großen Anklang. Auch das offene Singen des Chorpodiums im blühenden Kurpark Bad Elster erfreute sich zahlreicher Zuschauer. Singend und swingend trugen die Chöre hier den Sängerwettstreit in die Stadt. 18 Chöre mit insgesamt 412 Sängerinnen und Sänger waren aus Leipzig, Eilenburg, Markleeberg, Dresden, Meißen, Chemnitz und Litoměřice ins Vogtland gereist und stellten sich in neun Wertungskategorien einer Fachjury aus Persönlichkeiten der deutschen Chorszene. Diese bewerteten die Chorleistungen unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten und im abendlichen Preisträgerkonzert im König Albert Theater wurden die Wettbewerbsergebnisse feierlich bekannt gegeben, Prädikate und Preise verliehen. Die Chöre sangen noch einmal Höhepunkte aus ihren Programmen und mit »The Long Day Closes« von Arthur Sullivan, meisterlich interpretiert von der Vokalgruppe VIP, ging ein schöner und erfolgreicher Wettbewerbstag zu Ende.

Sechs Chöre können sich über die Delegierung zum 10. Deutschen Chorwettbewerb im Mai 2018 in Freiburg freuen: das Pop-Vokalensemble Quintense, der Kammerchor Josquin des Préz, der Jazzchor »Chornfeld«, der Denkmalchor (alle aus Leipzig), der Mädchenchor der Rudolf-Hildebrand-Schule Markkleeberg sowie die Vokalgruppe VIP aus Dresden. Diese sechs Chöre und Ensembles begeisterten mit sehr guten bis hervorragenden Leistungen Jury und Publikum. Der ebenfalls sehr geeignete Canzonetta-Kammerchor Leipzig wurde zusätzlich für den Deutschen Chorwettbewerb empfohlen.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung der jungen Chorleiterin Virginie Ongyerth, die mit zwei Chören antrat (Jazzchor »Chornfeld« und MädchenchorPLUS der Rudolf-Hildebrand-Schule Markkleeberg) und mit beiden Ensembles für den Deutschen Chorwettbewerb nominiert wurde, und zudem mit einem Chor einen Sonderpreis errang.

Zur Würdigung ganz besonderer Leistungen der teilnehmen Chöre überreichte der Präsident des Sächsischen Musikrates, Prof. Dr. Christoph Krummacher, drei Förderpreise in Höhe von insgesamt 1.500 Euro. Für die punkthöchste Wertung des Wettbewerbs wurde das Pop-Vokalensemble Quintense vom Sächsischen Musikrat gewürdigt. Der Verlag Breitkopf und Härtel prämierte den MädchenchorPLUS der Rudolf-Hildebrand-Schule Markkleeberg mit den Sonderpreis für herausragende Programmgestaltung und den von der Sächsischen Staatsbäder GmbH gestifteten Nachwuchsförderpreis erhielt der hervorragende tschechische Kinderchor Modrásci aus Litoměřice.

Bad Elster, die kleine Kurstadt im Süden des Freistaates war bereits zum zweiten Mal Austragungsort des Sächsischen Chorwettbewerbs. Die »Festspielmeile der kurzen Wege« bietet mit dem Königlichen Kurhaus, dem König Albert Theater, dem neu eröffneten Theatercafé sowie dem herrlichen Kurpark einen nahezu idealen Austragungsort für die Chorbegegnung CHORWELTEN. Neben der Qualität der Spielstätten garantierten aber auch (wieder) die hervorragenden Gastgeber und professionellen Veranstaltungspartner, die Chursächsische Veranstaltungs GmbH, die Stadt Bad Elster sowie das Badecafé im Kurpark, das die Mittagsversorgung der Chöre übernahm, einen erfolgreichen Sängerwettstreit.

Alle Ergebnisse sowie detaillierte Informationen zur Veranstaltung und den beteiligten Chören können der Website des Chorwettbewerbs entnommen werden.

Die CHORWELTEN sind ein Projekt des Sächsischer Musikrat e.V. im Rahmen des Netzwerkes Kulturelle Bildung und Sprache. Das Netzwerk wird gefördert aus Mitteln des Kooperationsprogramms zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik 2014-2020.

Wettbewerbe 09.06.2017 »Chorwelten« in Bad Elster

Der Sächsische Musikrat veranstaltet am 10. Juni die tschechisch-deutsche Chorbegegnung CHORWELTEN in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster.

 

18 Chöre aus Sachsen und Tschechien werden am frühen Morgen des 10. Juni aus Leipzig, Eilenburg, Markleeberg, Dresden, Meißen, Chemnitz und Litoměřice in den Vogtlandkreis reisen, um sich gegenseitig zuzuhören, gemeinsam zu singen, sich kennenzulernen und vor allem in einem Sängerwettstreit gegeneinander anzutreten. Der 7. Sächsische Chorwettbewerb bringt 412 Sängerinnen und Sänger aller Altersstufen und unterschiedlichster Chorformationen in die Bäderstadt nahe der tschechischen Grenze und hier werden Nachbarn sich klangvoll im Singen messen und um eine Nominierung zum 10. Deutschen Chorwettbewerb wetteifern. In 9 Kategorien stellen sich große gemischte Chöre, Kammer-, Kinder- und Jazzchöre sowie Vokalensembles einer Fachjury, die aus Persönlichkeiten der deutschen Chorszene besteht.

Die Wertungssingen der Chöre finden ab 10 Uhr im Königlichen Kurhaus, im König-Albert-Theater sowie im benachbarten Theatercafé statt und sind öffentlich, der Eintritt ist frei. Parallel zum Wettbewerb findet im Musikpavillon am Badeplatz ein Chorpodium statt. Im schönen Ambiente des Kurparks haben die Chöre die Möglichkeit, sich auf einer Bühne ohne Wertungsdruck zu präsentieren und den Chortreffengedanken direkt ins Zentrum der Kurstadt zu tragen. Ein breites Spektrum sächsischer Chormusik wird den Kurgästen präsentiert: Um 15:30 Uhr eröffnet der Johann-Srauß-Chor Leipzig mit »Sing mit mir« den bunten Reigen, es folgen Gospelklänge, dann swingt es und große romantische Chormusik wechselt sich mit Volksliedklängen ab.

Bad Elster, die kleine Kurstadt im Süden des Freistaates ist bereits zum zweiten Mal Austragungsort des Sächsischen Chorwettbewerbs. Die »Festspielmeile der kurzen Wege« bietet mit dem Königlichen Kurhaus, dem König Albert Theater, dem neu eröffneten Theatercafé sowie dem herrlichen Kurpark einen nahezu idealen Austragungsort für die CHORWELTEN. Neben der Qualität der Spielstätten ist uns die Chursächsischen Veranstaltungs GmbH ein professioneller Veranstaltungspartner. Um die Vorbereitung der Chöre auf den Wettbewerb zielgerichtet zu unterstützen, hat der Sächsische Musikrat allen teilnehmenden Chöre speziell zugeschnittene Coachings mit hochqualifizierten Chorexperten sowie Probenaufenthalte in der Landesmusikakademie Sachsen angeboten. Die gleiche Förderung gilt auch für diejenigen Ensembles, die sich auf der Basis ihrer Leistungen für den Bundeswettbewerb im Mai 2018 in Freiburg qualifizieren werden. Im abendlichen Preisträgerkonzert im König-Albert-Theater werden die Wettbewerbsergebnisse feierlich bekannt gegeben, Prädikate und Preise verliehen. Die Chöre singen noch einmal Höhepunkte aus ihren Programmen.

»Wo man singt, da lass dich ruhig nieder!«
10. Juni 2017 | 19:30 Preisträgerkonzert im König Albert Theater
Der Eintritt ist frei. Restkarten sind ggf. an der Abendkasse erhältlich.

Die Zeitpläne der Wertungssingen und des Chorpodiums entnehmen Sie bitte den Informationen vor Ort oder der Website des Sächsischen Musikrates.

Die CHORWELTEN sind ein Projekt des Sächsischen Musikrates im Rahmen des Netzwerkes Kulturelle Bildung und Sprache. Das Netzwerk wird gefördert aus Mitteln des Kooperationsprogramms zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik 2014–2020.

Wettbewerbe 06.04.2017 »Jugend musiziert« 2017 mit Rekordergebnis

26. Landeswettbewerb »Jugend musiziert« endet am Freitag in Bautzen mit einem Abschlusskonzert.

 

Mit einem Abschlusskonzert im Burgtheater Bautzen am 7. April endet der 26. Landeswettbewerb »Jugend musiziert« Sachsen. Die Veranstalter waren mit dem Verlauf zufrieden, waren doch wegen der Vielzahl der Teilnehmer einige logistische Probleme zu lösen, die aber in hervorragender Zusammenarbeit zwischen dem Sächsischen Musikrat, der Stadt und Musikschule Bautzen gemeistert wurden.

512 TeilnehmerInnen in 12 verschiedenen Wertungskategorien stellten sich an den zwei vergangenen Wochenenden im März den 57 Juroren aus dem gesamten Bundesgebiet. 1.100 Schülerinnen und Schüler hatten sich im Januar in fünf Regionalwettbewerben in Sachsen um die Teilnahme am Landeswettbewerb beworben. 185 junge Musiker – und das ist eine Rekordbeteiligung – werden den Freistaat Sachsen beim Bundeswettbewerb zu Pfingsten in Paderborn vertreten. Die hohe Zahl der Weiterleitungen spiegelt das sehr hohe Niveau des diesjährigen Wettbewerbsjahrganges in allen Kategorien wieder. Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange, der Oberbürgermeister der Stadt Bautzen Alexander Ahrens, der Präsident des Sächsischen Musikrates Prof. Dr. Christoph Krummacher und weitere Vertreter von Institutionen und Förderern werden zwölf Sonderpreise, die mit insgesamt 5.000 Euro dotiert sind, an hervorragende Teilnehmer vergeben.

Veranstalter des Wettbewerbs ist der Sächsische Musikrat. Der Wettbewerb wird in diesem Jahr gefördert durch Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, den Kulturraum Niederschlesien-Oberlausitz und die Stadt Bautzen. Als Hauptsponsor konnte wiederum der Ostdeutsche Sparkassenverband sowie die Klavierbaufirma August Förster Löbau gewonnen werden.

Alle Ergebnisse des Wettbewerbs 2017
Kontakt und Infos zum Wettbewerb

Wettbewerbe 13.03.2017 Nichts zu verlieren – Viel zu gewinnen

26. Landeswettbewerb »Jugend musiziert« Sachsen 2017 in Bautzen

 

An zwei Wochenenden vom 17.–19. und 24.–26. März 2017 werden 512 Teilnehmer an verschiedenen Austragungsorten in Bautzen beim größten Jugendwettbewerb in Sachsen ihr Können beweisen. An Gastgeber und Organisatoren werden damit hohe Anforderungen gestellt. Nicht zuletzt die zahlreichen freiwilligen Helfer an allen Veranstaltungsorten tragen zum reibungslosen Ablauf bei und sichern das hohe Niveau des Wettbewerbs. Spannende Sololeistungen gibt es diesem Jahr u.a. bei den Pianisten und Sängern sowie bei der Wertung Drum-Set (Pop). In der Ensemblewertung stehen in diesem Jahr die Bläser, Streicher und Jazzer im Mittelpunkt. Der Eintritt zu den Wertungsspielen ist frei. Gäste sind willkommen! »Jugend musiziert« ist ein Nachwuchswettbewerb für Amateure. Beteiligen können sich Solisten und Kammermusik-Ensembles. 1.076 junge Leute haben bei den fünf Regionalwettbewerben in Sachsen im  Januar 2017 bereits teilgenommen. Aber nur auftreten und die Punkte einsammeln? Und vielleicht gar enttäuscht und ärgerlich wieder nach Hause fahren? Das ist nicht Ziel von »Jugend musiziert«. Der Wettbewerb will Anderes als seine Teilnehmer über den Konkurrenz- und Öffentlichkeitsdruck zu Höchstleistung zu provozieren. Darum gehört das Angebot eines Beratungsgespräches der Juroren für alle Teilnehmer seit vielen Jahren zum Programm.

Bei »Jugend musiziert« steht der Team-Gedanke im Vordergrund. Neben Motivation und Anregung für den eigenen musikalischen Lebensweg vermittelt »Jugend musiziert« nach der Wettbewerbsphase weitere Förderungen und Stipendien. Das können Projekte des Sächsischen Musikrates sein, beispielsweise das  Landesjugendorchester oder auch das Jugendjazzorchester Sachsen. Veranstalter von »Jugend musiziert« ist der Sächsische Musikrat in diesem Jahr gemeinsam mit der Stadt Bautzen. Der Wettbewerb wird gefördert aus Mitteln des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und des Kulturraumes Oberlausitz-Niederschlesien. Als Hauptsponsoren stehen auch in diesem Jahr die Sparkassen in Sachsen gemeinsam mit ihrem Ostdeutschen Sparkassenverband sowie die Klavierbaufirma August Förster Löbau zur Seite.

Öffentliche Wertungsvorspiele (Eintritt frei)
17.–19. und 24.–26. März 2017
Melanchthon-Gymnasium Bautzen, Schiller-Gymnasium Bautzen,
BSZ Wirtschaft/Kreismusikschule Bautzen, Steinhaus Bautzen

Konzerte
Samstag, 18. März 2017, 20:00 Uhr, Steinhaus Bautzen
Konzert der Jazz-Preisträger des Landeswettbewerbes Jugend jazzt Sachsen
Veranstalter: Steinhaus Bautzen

Freitag, 7. April 2017, 19:30 Uhr , Burgtheater Bautzen
Abschlusskonzert des Landeswettbewerbs
Kassenöffnung sowie Kartenbestellungen Di–Fr 11:00–18:00, Tel. (03591) 584225
Online-Bestellungen

Weitere Konzerte mit 1. Preisträgern des Landeswettbewerbes 2017
30.04.2017, 17:00 Uhr, Schloss Weesenstein (Festival Sandstein & Musik)
06.05.2017, 17:00 Uhr, Schiller-Gymnasium Bautzen (Aula-Konzerte)
14.05.2017, Barockschloss Neschwitz

Infos zum Wettbewerb, Ablauf und die Ergebnisse tagesaktuell

Jugendjazzorchester 08.02.2017 Jazzwelten – Big-Band-History meets European Footprints

Dem Sächsischen Musikrat gelang es erneut, den Jazzpianisten Milan Svoboda für ein Projekt im Februar 2017 zu gewinnen.

 

Zusammen mit dem tschechischen Nachwuchsmusikern und Mitgliedern des Jugend-Jazzorchester Sachsen wird der Professor für Komposition und Jazzharmonie am Konservatorium in Prag ein besonderes Programm erarbeiten: Modernen Kompositionen amerikanischer Jazzmusiker wie Thad Jones, Buddy Rich, Bob Mintzer, Gordon Goodwin, Maria Schneider stellt er eigene Werke gegenüber. Hier Jazz der neuen Welt - in den USA entstanden, dort Jazz aus der alten Welt – von Milan Svoboda, dem Europäer aus Tschechien, der es geschafft hat, seinen eigenen, unverwechselbaren Stil zu entwickeln. Zwei Pole, die gegenübergestellt werden? Die sich mischen und doch harmonieren? Man darf sehr gespannt sein! Milan Svoboda studierte an der Orgelklasse des Prager Konservatoriums, Musikwissenschaften an der Karls-Universität in Prag und Komposition an der Prager Akademie für Musik sowie dem Berklee College für Musik in Boston, USA. 1974 gründete er sein erstes Jazzorchester, die Prager Big Band, die sich einen Namen in der Geschichte des tschechischen und europäischen Jazz machte. Als Dirigent und Arrangeur leitete Svoboda später die gemischte Tschechisch/Polnische Big Band, die mit den besten Solisten aus beiden Ländern besetzt war. Zur Zeit dirigiert er wieder ein kreatives Jazzorchester, die Prager Big Band und sein eigenes Milan Svoboda Quartett.

Konzerte
16.02.2017, 20.00 Uhr Windmühle Seifhennersdorf
17.02.2017, 20.30 Uhr Jazzclub Telegraph, Leipzig
18.02.2017, 20.00 Uhr Jazzclub Tonne Dresden
19.02.2017, 21.30 Uhr Jazzclub Reduta Prag

Der Jazzworkshop im Februar 2017 ist Bestandteil des Netzwerkes Kulturelle Bildung und Sprache. Das Netzwerk wird gefördert aus Mitteln des Kooperationsprogramms zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik 2014-2020.

Werbung