Kulturförderung in Deutschland

Bund

Die Kunst- und Kulturförderung ist nach dem Grundgesetz in Deutschland in erster Linie Sache der Länder und Gemeinden.  Der Bund übernimmt mit rund 1,2 Milliarden Euro etwa dreizehn Prozent der Gesamtausgaben für Kunst und Kultur. Er ist dabei für kulturelle Einrichtungen und Projekte von nationaler Bedeutung zuständig.

Bundesbeauftragte für Kultur Medien

Kulturstiftung des Bundes 

Goethe-Institut
Förderung im Nachwuchs- und Laienbereich

Freisaat Sachsen

Der Freistaat Sachsen fördert im Bereich Kunst und Kultur über die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und das Kulturraumgesetz landesweit bedeutende Institutionen und Projekte. Gesonderte Förderprogramme für bestimmte Sparten oder Genre gibt es nicht.

Das zuständige Fachministerium ist das Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Leiterin Referat Allgemeine Kulturförderung, Kulturräume: Dr. Tatjana Frey
Wigardstraße 17, 01097 Dresden, Telefon (0351) 564-6220

Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Gefördert werden künstlerische Aktivitäten in den Bereichen Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Musik, Literatur, Film, Soziokultur sowie spartenübergreifende Projekte von überregionaler Bedeutung.
Richtlinie: www.kdfs.de/foerderung/foerderrichtlinie/
Formular: www.kdfs.de/do/253.0.pdf
Kontakt: Johannes Schiel
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Karl-Liebknecht-Straße 56, 01109 Dresden
Telefon (0351) 88480-24

Sächsische Aufbaubank
Förderung aus Mitteln der Europäischen Union: ESF/Interreg

Kulturräume

Im Freistaat Sachsen ist die Kulturpflege gemäß § 2 Abs. 1 Sächsischen Kulturraumgesetz eine Pflichtaufgabe der Landkreise und Gemeinden. Die Kulturräume unterstützen die Träger von Kulturarbeit regionaler Bedeutung durch Unterstützung bei der Finanzierung und Koordinierung. In Sachsen gibt es folgende Kulturräume, bei denen Fördermittel beantragt werden können:

Die ländlichen Kulturräume

Kulturraum Vogtland-Zwickau
Kultursekretärin: Janine Endler
Förderung des laienmusikalischen Schaffens, insbesondere durch Unterstützung der Nachwuchsarbeit in Vereinen, Gruppen, Orchestern und Ensembles
Termin Anträge: 15.08. des Vorjahres

Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen
Kultursekretär: N.N.

Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien
Kultursekretär: Joachim Mühle
Termin Anträge: 15.06. des Vorjahres

Kulturraum Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge
Kultursekretärin: Diana Fechner

Kulturraum Leipziger Raum
Kultursekretärin: Ines Lüpfert

Die urbanen Kulturräume

Stadt Chemnitz
Amtsleiter: Ferenc Csák
Kulturbetrieb
Telefon (0371) 488-4101, kulturbetrieb©stadt-chemnitz.de

Stadt Dresden
Kontakt: Dr. David Klein
Landeshauptstadt Dresden
Geschäftsbereich Kultur, Amt für Kultur und Denkmalschutz, Abt. Kultur und Kommunikation
Telefon (0351) 4888927

Stadt Leipzig
Kontakt: Andreas Mehnert
Stadt Leipzig, Kulturamt, Abteilung Kulturförderung
Martin-Luther-Ring 4-6, 04109 Leipzig
Telefon (0341) 1234259
Termin Anträge: 15.09. des Vorjahres

Kommunen

Siehe auch → urbane Kulturräume

Beispiel: Die kommunale Kunst- und Kulturförderung der Stadt Freiberg
Die Stadt Freiberg fördert und unterstützt das kulturelle Leben der Stadt Freiberg, das durch zahlreiche Vereinigungen und Initiativen bereichert wird, insbesondere durch die Gewährung von finanziellen Zuschüssen und Sachleistungen.

Antragsberechtigt sind insbesondere Vereine, Gruppen und sonstige Zusammenschlüsse von Personen, die u.a. das Ziel verfolgen,
• mit ihrer Arbeit bzw. ihren Kulturprojekten zur Entwicklung der kulturellen Infrastruktur beizutragen und diese einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen
• das Bildungsangebot im nichtschulischen Bereich zu bereichern
• die Entwicklung des Tourismus zu fördern
• soziale Randgruppen zu integrieren.

Gefördert werden Vorhaben von Antragstellern aus Freiberg bzw. von auswärtigen Kulturträgern, deren Arbeit/Projekt das Kulturangebot in Freiberg bereichert. Die Zuwendungen werden im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel gewährt, ein Rechtsanspruch besteht nicht. Der Termin für die Antragstellung ist immer der 30. April des Vorjahres.

Stand: 20.10.2016 (Keine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit aller vorstehender Angaben)