Wolfgang Behrend

Wolfgang Behrend wurde in Dresden geboren und begann seine musikalische Ausbildung am Klavier. Seine künstlerische Entwicklung wurde maßgeblich durch GMD Prof. Rolf Reuter geprägt, bei dem er an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin Dirigieren studierte. Während seines Studiums nahm Wolfgang Behrend mehrfach aktiv an internationalen Dirigierkursen (u.a. bei Gerd Albrecht und Otmar Suitner) teil.

In den Jahren von 1989 bis 1998 war Wolfgang Behrend an den Bühnen der Stadt Zwickau und am Opernhaus Chemnitz engagiert. Während dieser Zeit hat er sich in der Arbeit mit Solisten und Orchestern, wie z.B. der Robert-Schumann-Philharmonie, die er in zahlreichen Konzerten und Vorstellungen dirigierte, ein umfangreiches Opern- und Konzertrepertoire angeeignet. Parallel dazu leitete er das Sächsische Sinfonieorchester Chemnitz und gab mit diesem erfolgreiche Konzerte im In- und Ausland.

Seinem intensiven Wunsch nach weitreichender künstlerischer Freiheit folgend ging Wolfgang Behrend 1998 den Schritt in die Selbständigkeit als freischaffender Dirigent.

Eine wichtige Aufgabe sieht Wolfgang Behrend in seiner intensiven pädagogischen Betätigung, um das selbst Erfahrene an die nachfolgende Generation weiterzugeben. 2003 erhielt er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Seit 2005 ist er künstlerischer Leiter der LandStreicher Sachsen und im August 2011 hat er die künstlerische Leitung des Jungen Sinfonieorchesters am Landesgymnasium für Musik Dresden übernommen.

Wolfgang Behrend war 2003 Assistent des Dresdner Kreuzkantors, dirigiert weitere Klangkörper und leitete mehrere Projektorchester wie das Kammer- und Sinfonieorchester der Bundesamateurorchester-Werkstatt oder von 2002 bis 2009 die Chor- und Instrumentalwoche der Evangelischen Landeskirche Sachsens.